megges hat geschrieben:Hitzlsperger macht einen Top Job als VV und ich hoffe, dass er uns noch viele Jahre in dieser Funktion erhalten bleibt.
Ich kann von weiter Entfernung nicht beurteilen, wie gut er seinen Job macht. Was zumindest in der Presse gut klang, war, dass er die Organisationsstrukturen deutlich verschlanken will. Kommt dann natürlich noch darauf an, wer auf den Direktorensesseln am Ende Platz nimmt.
Bei sehr vielen Fans ist er sehr wahrscheinlich nicht mehr vermittelbar. Ich sage "wahrscheinlich", weil man ja auch hier kein genaues Stimmungsbild kennt, sondern wieder nur die lautesten Stimmen wahrnehmen kann. Was definitiv jedoch gegen Hitzlsperger auf der Position des VV spricht: sein wirklich desaströses Krisenmanagement gegenüber den völlig legitimen Interessen des e.V. Er scheint ja wirklich so naiv gewesen zu sein, um zu glauben, er sei beim VfB jetzt sowas wie der Sonnengott und niemand hätte ihm was zu sagen, schon gar nicht dieser unbezahlte Grüßgottaugust Vogt. Wäre in dem Zusammenhang auch interessant zu wissen, wer ihn dazu veranlasst hat Vogt das Präsidentbüro streitig zu machen, denn hier zeigte sich schon diese aggressive und taktisch wenig sensible Art, die auch später den Brandbrief auszeichnen sollte. Doch Herr Vogt hat einfach die verdammte Pflicht als Aufsichtsratsvorsitzender die Interessen des Mehrheitseigners zu vertreten - 88,25% sind zudem wirklich ne Menge Holz! Das ist DIE Kernaufgabe des Präsidenten. Und genau das hat man den Mitgliedern bei der Ausgründungs-Abstimmung auch ganz, ganz fest versprochen!
Ist Hitzsperger durch den riesen Haufen Scheiße den er angerichtet hat jetzt wirklich geläutert? Akzeptiert er jetzt Herrn Vogt als völlig legitimen Interessensvertreter des e.V. ?
Weil genau diese Frage immer noch so furchtbar offen ist - er hat ja seine Vorwürfe inhaltlich nie zurückgezogen

- müsste Hitzlsperger, schon einen Kotau vor Herrn Vogt machen und ihn auch inhaltlich um Entschuldigung bitten. Bleibt Hitzlsperger bockig bei seinen Anschuldigungen, kann man doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass der Führungsstreit beigelegt wäre, oder?