1947 Beiträge

Southern Comfort
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Grasdaggl
Ich provozier einfach mal wieder ne neue Perspektive:

Wie blöd muss der Schindelmeiser eigentlich gewesen sein, wenn er es nicht schafft, das bisschen Vereinspolitik zu betreiben, um sich ne Mehrheit im AR zu sichern.

Ich wusste früher doch auch instinktiv, dass es ab und an ratsam war, mit seinem Chef ein Bier zu trinken: Saufen für den Job...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Goofy
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Grasdaggl
Na, so lang du dich net hochgeschlafen hast :roll:

Schindelmeiser hat sein Bier wohl lieber im Alleingang getrunken.
Er muss auf jeden Fall manches falsch gemacht haben. Und wenn es nur das war, was Southern Comfort grade schreibt.
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Sunny
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Granadaseggl
Mein Stalker ist auch wieder auch da. Sonnenschein, mir wär das irgendwie peinlich.


Dein Geschwätz wär mir irgendwie peinlich!

Father Jan war 6 Jahre verschluckt, unterm Porsche.


Bei solch einem Beitrag muss man nichts mehr dazu sagen oder?
Aber inhaltlich hattest es noch nie so, fehlt es halt am (Fach-)Verstand.
Und ich hab jetzt glaub zum 2ten oder 3ten mal was zu dir gesagt, also weit weg von Stalker, aber
beim Kontent deiner Aussagen halt ab und an angebracht.

Sloggi
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Lombaseggl
Cleansman hat geschrieben:Barner ist ein journalistischer Schinkenspalter und Hinterlader, der in der Dusche immer die Seife fallen lässt.


Barner ist ein Top-Journalist, investigativ, nah am Verein. Er hat ganz wichtige Arbeit geleistet in den letzten Wochen.
Der bekommt von mir den ganzen Abend Freigetränke in der Boa. :prost:



Sloggi
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Lombaseggl
Auswurf hat geschrieben:und der barner sieht genauso beschissen aus,
wie Dein exavatar


Naja, ich sehe aus wie eine Mischung aus Barner und Sloggi. :mrgreen:
Meine Freundin dagegen wie mein Avatar. :lol:


Sunny hat geschrieben:Der ist vermutlich nicht mal VfB Fan.


:x :x :x :x

Tamasi
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Allmachtsbachel
Doch es soll bei Schindelmeisers Demission im Hintergrund, wie so oft im Fußball, auch um Eitelkeiten und Machtansprüche gegangen sein.

Ist aus dem unten unter News verlinkten SZ-Artikel. Ist nur ein kurzer Artikel und nicht namentlich gekennzeichnet, aber vom Stil her (Einstieg des Textes) könnte er von Kneer sein und der ist recht gut über VfB-Dinge informiert.



Goofy
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Grasdaggl
ok, danke.
Der von Tamasi rausgepickte Satz könnte auch von Barner sein. Inhaltlich natürlich nicht, aber von der unklaren Informationslage her.
Laut Barner soll intern ja auch vieles passiert sein.

Deshalb ist mir jetzt unklar, was ich mit der Information anfangen soll.
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CoachingZone
Halbdaggl
So, nachdem ich noch mal darüber geschlafen habe und die diversen kleineren und größeren Fakten, die bislang bekannt geworden sind, sortiert habe, gehe ich inzwischen davon aus (Achtung Interpretation :!: ), dass die Trennung von Schindelmeiser auf mehreren Gründen basiert.

Zum einen ein persönliches Nicht-Miteinander-Können zwischen Dietrich und Schindelmeiser. Dafür sprechen solche Kleinigkeiten, wie die weiter oben von mir zitierten Aussagen Dietrichs in der Affäre JSch-Luhukay als auch im Rahmen von Ausgliederungswerbeveranstaltungen. Auch Schindelmeisers Körpersprache und Gesichtsausdruck hat bei eben diesen Veranstaltungen für mich nie den Eindruck gemacht, dass er und Dietrich ein Team seien. Das sah jeweils ganz anders aus, wenn er mit seinen Vorstandskollegen oder mit Hannes Wolf aufgetreten ist. (Obwohl er vom Typ her, so glaube ich, ein Mensch ist, der höflich und freundlich und auch gewinnend sein kann, aber halt nicht so leicht nahbar). Man hat die beiden auch nie in so vertrauter Umarmung gesehen, wie jetzt bei der Vorstellung von Reschke durch Dietrich. Reschke ist da für mich eindeutig Dietrichs Mann. Und andererseits wird halt an einem Mitarbeiter/einer Führungskraft auch nicht länger als nötig festgehalten, wenn man mit ihr nicht kann.

Zum zweiten eine unterschiedliche Auffassung zwischen WD und JSch über die Rolle und die Kompetenzen eines Sportvorstands. JSch hatte sich wohl vorbehalten, die Richtlinien selbst und auch als letzte Instanz abzustecken und in gleicher Weise die Entscheidungen zu treffen. WD wollte da - unabhängig von der Qualität der Mitsprecher - wohl nur gemeinsam gefällte Entscheidungen und keine Alleingänge. Das musste zwangsläufig schiefgehen - und in dem Fall sticht halt Ober Unter, und der AR setzt den Vorstand ab. Dass sich Schindelmeiser im Verein/in der AG nicht zu viele Freunde gemacht hat, weil er gewisse Klüngel (wie Spielerberater) nicht bedient hat und möglicherweise auch die Kompetenz einiger der Leute, die immer mitsprechen wollen, als nicht so hoch gesehen hat, um sie zu Rate zu ziehen, half vermutlich nicht, diesen Machtkampf um die Deutungshoheit, wie die sportlichen Entscheidungen zu treffen sind, für sich zu entscheiden. (Übrigens sind solche Kompetenzgerangel auch recht oft die Folge von systemischen Unklarheiten, in diesem Fall hat der Untergebene die älteren Rechte, weil länger im Betrieb, der Vorgesetzte, der zwar später begonnen hat, ist aber nun mal der Vorgesetzte und darf es nicht dulden, wenn man ihm nicht folgt, sondern sein eigenes Ding macht.)

Zum dritten eine unterschiedliche Auffassung bei der Entwicklung des Fußball-Teams und der AG. Die Äußerungen Dietrichs in diesem Sommer lassen vermuten, dass es ihm nicht schnell genug gehen kann, den VfB wieder in CL-Regionen zu bringen. (Worin er sich wohl im Gleichklang mit der Mehrheit der (Fans und) Mitglieder befindet, die ihn und die Ausgliederung befürwortet haben). Dazu passen auch die wohl sehr ehrgeizig gesteckten Ziele im Rahmen der Ausgliederung, sowohl was die Generierung von Geldern durch den sportlichen Erfolg als auch der Gelder betrifft, die eine Veräußerung weiterer Anteile an der AG einbringen soll. Bei Schindelmeiser hatte ich immer den Eindruck, dass er nicht ganz so verwegen, sondern eher langfristig und nachhaltig dachte, wobei man bei seiner Zusammenstellung des Spielerkaders durch vorwiegend sehr junge, bundesligaunerfahrene Spieler durchaus auch eine Art Verwegenheit sehen könnte...

Und damit kommen wir zum vierten Punkt der Gründe: Die Unzufriedenheit des AR über die Zusammenstellung des Kaders durch Schindelmeiser, die, wie @Barfly verlauten ließ, der ja Quellen aus dem sportlichen Staff besitzt, wohl der Hauptgrund für die Trennung war. Oder wie es nun schon mehrmals verlautete, die Unzufriedenheit über die Spieler, die Schindelmeiser NICHT geholt hat. Was darunter konkret zu verstehen ist, bleibt unklar. Sind es zu wenige Kracher? (Buchwald) Oder zu wenig erfahrene Spieler? (Gentner, Insua, Wolf) Oder weder Klinsmann Junior (Dietrich) noch Didavi (Förster via Barner)? Oder alles halt nicht zum versprochenen Zeitpunkt, dem Beginn des zweiten Trainingslagers? Oder war Schindelmeisers Liste abgearbeitet - und als letzte Wahl blieb nur noch Badstuber übrig? Darüber kann ich nur spekulieren, so lange keine konkreten Vorwürfe öffentlich werden. Wenn man die Arbeit Schindelmeisers unabhängig von den Umständen (Transfersummenwahnsinn in diesem Sommer, der ja nicht nur den VfB betrifft, Unattraktivität des VfB als Aufsteiger, etc.) bewertet, dann kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass er seine Ziele, die er selbst artikuliert hat oder die die AG von ihm erwartet, nicht oder nur teilweise erfüllt hat und/oder erfüllen kann. Und dann ist eine Trennung, obwohl die Transferperiode noch gar nicht vorbei ist, möglicherweise ein letzter Versuch, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Womit ich zum fünften Punkt komme - und jetzt wird es für solche Menschenfreunde wie mich ein wenig unangenehm, weil es sich dabei halt auch knallhart um eine einseitig leistungsbezogene Unternehmensführung handeln könnte, die mir persönlich nicht so behagt, weil ich selbst im betrieblichen Kontext immer auch den Aspekt von gewachsenen persönlichen Beziehungen hoch halte, insofern die dem Erfolg nicht im Wege stehen. Die Möglichkeit, dass es sich bei dem Wechsel des Sportvorstands schlicht um eine qualitativ hochwertigere Besetzung dieser Position durch einen Mann gehandelt haben kann, der sich in Deutschland einen geradezu legendären Ruf im Scouting und in der Kaderplanung erworben hat und just in diesem Moment auf den Markt gekommen ist. Wenn wir ehrlich sind, dann haben manche Hotte verflucht, dass er 2008 nicht Klopp statt Veh als Trainer eingesetzt hat, als dieser auf den Markt gekommen ist. Der Ersatz von Schindelmeiser durch den bereits deutlich erfahreneren und allseits anerkannten Reschke könnte ein solcher Move und auch die eigentliche Agenda des Wechsels gewesen sein (was Dietrich in der Stellungnahme beim SWR ja auch andeutet, in der er von einer Neuaufstellung spricht, die den gesetzten Zielen mehr dient).

Wenn diese meine Vermutungen stimmen sollten ( :!: ), finde ich es sehr schade, dass die AG (in Person von Dietrich) nicht ausschließlich in einer sachlichen Art und Weise kommuniziert hat, warum man einen Wechsel auf der Position des Sportvorstands vornehmen wollte. Das hätte für mich Größe gehabt, gerade, weil der Vorgänger ja nicht unerfolgreich und insbesondere auch beliebt war. (Vergleichbar vielleicht zu dem Wechsel auf der Trainerposition seinerzeit bei Mainz vom Aufstiegstrainer Andersen zu Tuchel, bei dem man halt mehr Potential gesehen hat.) Warum man eine Absetzung via Presse vorbereiten musste (wo man doch sonst so Wert darauf legt, dass Interna intern bleiben) und diesen Journalisten dann mMn offensichtlich auch vorab mit der Information über die Absetzung informiert hat, wohl damit er im Sinne des Urhebers die öffentliche Meinung lenkt: Das hat für mich mehr als nur ein Gschmäckle und schafft bei mir Misstrauen und nicht Vertrauen in die handelnden Personen. Und da vermute ich halt doch auch verletzte Eitelkeiten im Spiel.

So - das habe ich jetzt auch geschrieben, um für mich Klarheit zu gewinnen und das Ganze abzuschließen. Man möge dies als meine Interpretation und nicht als die Wahrheit sehen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja, CZ. Letztlich konnte es mit JS und WD nicht ewig gut gehen, das war schon recht früh zu ahnen. Ist doof, aber eben nicht zu ändern und - Sympathien hin oder her - es gehören immer zwei dazu.

Die Alleingänge - wie "allein" auch immer sie waren - hätte man wohl noch tolerieren können - wenn die Ergebnisse stimmen. In der aktuellen Transferperiode hat JS die wichtige Kaderstellen aber nicht ausreichend besetzt. Fairerweise: Einen Mané-Ersatz hat er verpflichtet, mit Burnic auch einen vermutlich sehr wichtigen Spieler fürs DM - aber die Baustellen IV und RV sind halt noch offen und da lief's wahrlich nicht gut. Reyes und der Ingolstädter Haderdingsda waren beide nicht machbar und dass JS offensichtlich stark auf die gesetzt hat, wundert bei seiner Erfahrung (zum unerfahrenen Dutt hat sowas eher gepasst). Wie auch immer: Dadurch war er konkret angreifbar und wenn's halt menschlich nicht passt und der Chef eh einen attraktiven Ersatz an der Angel hat, dann war's das halt.

Ich find's immer noch schlecht & frustrierend. Vor allem auch wegen der Art und Weise, wie es ablief, Stichwort CZs gestriger "House of Cards"-Vergleich. Aber früher oder später hätt's eh geknallt. Da braucht man sich gar nichts vorzumachen.

Ob das alles wirklich "im Sinne des Vereins" war, wird sich erst noch zeigen.

Goofy
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Grasdaggl
An der Stelle nochmal die Aussage von Wolfgang Dietrich:

„Wir bedauern diesen Schritt, waren letztlich aber nicht mehr davon überzeugt, dass die Umsetzung unserer Ziele und der getroffenen Absprachen in der bisherigen Personalkonstellation zu erreichen sind. Letztlich steht der VfB Stuttgart über allem und es ist unsere absolute Pflicht, Entscheidungen ausschließlich im Sinne des Vereins und im Sinne einer positiven Entwicklung zu treffen.“

Als Grund nennt er nur "Umsetzung von Zielen und getroffener Absprachen".

Umsetzung von Zielen: Er spricht nicht von unterschiedlichen Zielen, sondern von der Umsetzung von Zielen. Deutet darauf hin, dass man mit der Arbeit nicht zufrieden war. Eventuell doch unterschiedliche Ziele.


Umsetzung von Absprachen: Das ist schon bisschen klarer. Kann man eigentlich nur so deuten, dass es gemeinsame Absprachen gab, an die Schindelmeiser sich nicht gehalten hat.
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Southern Comfort
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Grasdaggl
Wenn man keine Alphariere mehr haben will, die sich an die Gurgel gehen, bis einer weggebissen wird, sollte sein Management eher mit mehr Frauen besetzen, Nicht nur eine oder zwei, sondern mehrere. Dann nimmt das Gegockel der Männer deutlich ab und es wird sich benommen und an Lösungen gearbeitet. Mal so ein Quergedanke...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

CoachingZone
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:An der Stelle nochmal die Aussage von Wolfgang Dietrich:

„Wir bedauern diesen Schritt, waren letztlich aber nicht mehr davon überzeugt, dass die Umsetzung unserer Ziele und der getroffenen Absprachen in der bisherigen Personalkonstellation zu erreichen sind. Letztlich steht der VfB Stuttgart über allem und es ist unsere absolute Pflicht, Entscheidungen ausschließlich im Sinne des Vereins und im Sinne einer positiven Entwicklung zu treffen.“

Als Grund nennt er nur "Umsetzung von Zielen und getroffener Absprachen".

Umsetzung von Zielen: Er spricht nicht von unterschiedlichen Zielen, sondern von der Umsetzung von Zielen. Deutet darauf hin, dass man mit der Arbeit nicht zufrieden war. Eventuell doch unterschiedliche Ziele.


Umsetzung von Absprachen: Das ist schon bisschen klarer. Kann man eigentlich nur so deuten, dass es gemeinsame Absprachen gab, an die Schindelmeiser sich nicht gehalten hat.


Ich vermute mal, dass die Ausgliederung zu veränderten Zielen seitens der AG geführt hat, und man so von dem ursprünglich angedachten (vereinbarten?) Weg abgewichen ist.

Schindelmeiser selbst hat so etwas in seiner Erklärung angedeutet:

Wir haben dem Verein eine neue Philosophie gegeben. Eine Rückbesinnung auf die Werte, die ihn immer stark gemacht haben und ihm seine Identität verleihen. Und mit denen sich die Menschen, die mit ihm sympathisieren und ihn lieben, identifizieren können. Wir haben das Konzept aber nicht nur in Worte gefasst – sondern haben es auch gelebt.

Wir haben talentierte Spieler verpflichtet – und dazu einen jungen Trainer, der sich mit diesem Weg voll identifiziert.


Übrigens spricht er interessanterweise immer von "wir" (wie Wolf). Wen er damit wohl meint?

Ich hoffe halt nur, dass die Entlassung von Schindelmeiser nicht der Beginn einer großkopfeten Alleinherrschaft a la Hundt wird, von Leuten, die noch nie erfolgreich ein Fußballprofi-Club geführt haben, aber zu wissen meinen, wie das geht. Erfolg ist weder mit unendlich viel Geld noch einzig und allein am Reißbrett planbar.

Mir war der Weg von Schindelmeiser sehr sympathisch, ich wäre auch mit einem gesunden Wachstum über einen längeren Zeitraum zufrieden gewesen. So sieht mir das halt sehr nach Zockerei und geradezu gnadenloser Erfolgsorientierung aus, und da bin ich einfach ziemlich skeptisch, ob so etwas nachhaltig funktioniert. (Vom Verdacht auf sich reorganisierende Seilschaften ganz zu schweigen...)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Flankengott
Erstaunlich, dass einige hier immer noch davon ausgehen, dass Verfehlungen Seitens Schindelmeiser ein Grund für den Personalwechsel waren. Die Sache wurde erste Sahne vorbereitet und abgewickelt. Der "Fan" wie ihn sich ein Bundesliga-Wirtschaftsunternehmen vorstellt soll auch nur interessieren was am Ende in der Tabelle steht. Und der Mann an der Spitze unseres Lieblingsvereins möchte spätestens zur nächsten Saison zum FC Bayern aufschließen. Ich bin skeptisch ob der Plan aufgeht.
Wolfgang Dietrich wäre gar nicht in der Lage die Qualitäten der 2 Personen ab zu wägen. Reschke muss, in Dietrichs Denke, per Definition den Laden rocken.

Ich lese auch hier immer wieder, dass Reschke die bessere Alternative sein soll.... warum eigentlich? Als was hat er sich seinen Namen erschaffen? Als Kaderplaner bzw. Chefscout. Das ist doch wohl etwas anderes als SD. Hat Reschke seine Qualitäten als SD nach nachgewiesen? Hat er schon mal Vertragsverhandlungen geführt. Wechselwillige Spieler überzeugt? Ist er medienerfahren? Geübt in Diplomatie?


Reschke hat sich bisher wenigstens als Kommunikator keinen Namen gemacht. Seine Aufgabe war es hinter den Kulissen und in Ruhe seine Arbeit zu machen. Der Sportdirektor fungiert als Schnittstelle in alle Richtungen. Insbesondere ist er während der Saison gefordert mit Trainer und Mannschaft in intensiv zusammen zu arbeiten, zu motivieren, zu vermitteln und ggfs. ein zu greifen wenn Gefahr im Verzug ist. Es ist auch eine andere Situation im Kreuzfeuer der Öffentlichkeit zu stehen und seine Entscheidungen täglich rechtfertigen zu müssen. Reschke ist kein Frischling, man kann hoffen, dass er diese Qualitäten mitbringt, aber es wird sich zeigen müssen.

Ich persönlich würde in einem Laden in dem so vorgegangen wird nicht arbeiten. Die Vorgehensweise ist mMn auch im sportlichen Sinne nicht zielführend.


Spielgerät
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Halbdaggl
Gute Beiträge CZ und Flankengott. Was mir dazu noch einfällt:

Wenn WD keine starken Persönlichkeiten neben sich dulden kann, soll er Rosen züchten. Aus Reibung entsteht Energie. Der Kackverein aus München wird seit Jahrzehnten von 2 Alphatieren geleitet, und ... es funktioniert (leider).

Glaubt WD oder der AR ernsthaft, Reschke sei ein Abnicker, der die Wünsche nach mehr Erfahrung im Kader etc einfach durchwinkt? Oder der sich gar von vereinsnahen Beratern etwas einflüstern lässt. Der Mann ist 59 und hat die letzten 20 Jahre in Strukturen gearbeitet, die um einiges Professioneller als die unsrigen waren. Der fällt um vor Lachen, wenn ihm einer den Retro-Didavi ans Herz legen sollte.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Flankengott
Spielgerät, diese Reibung entsteht wenn sich Personen argumentativ auf Augenhöhe begegnen können. Darum hat Schindelmeiser diesen Punkt sicherlich herausgestellt (siehe StZ-Artikel, man hat ihm im Fall Badstuber keine Gegenargumente geliefert).
Wie gesagt, Dietrich hat weder die Fachkenntnis, noch die Anlagen um sich auf diese Ebene ein zu lassen. Es wäre interessant zu wissen wie sich Hitzlsperger positioniert hat und ob seine Meinung relevant war.

Goofy
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Grasdaggl
Flankengott hat geschrieben:Erstaunlich, dass einige hier immer noch davon ausgehen, dass Verfehlungen Seitens Schindelmeiser ein Grund für den Personalwechsel waren.


Interessant, dass manche scheinbar das Gegenteil wissen (wollen).


:roll:
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

RedBlues
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
Flankengott hat geschrieben:Erstaunlich, dass einige hier immer noch davon ausgehen, dass Verfehlungen Seitens Schindelmeiser ein Grund für den Personalwechsel waren.


Interessant, dass manche scheinbar das Gegenteil wissen (wollen).


:roll:


Interessant, dass Leute glauben, dass es da Verfehlungen gegeben haben könnte die bis jetzt nicht an die Presse gedrungen sind. Bei unserem VfB.