de mappes hat geschrieben:Lenny hat geschrieben:Was ich nicht ganz mitbekommen habe: Reschke wollte laut eigener Aussage einen weiteren Schritt in seiner Karriere tätigen, in dem er sich mit den Aufgaben eines Sportdirektors befasst. In München wurde indes händeringend ein Sportdirektor gesucht, und als man den nicht fand, hat man zur Belustigung der gegnerischen Fans oder aus purer Verzweiflung Brazzo (!!!) dazu berufen. Meine Frage lautet daher: wieso hat man das nicht Reschke machen lassen? Hat da jemand ne plausible Erklärung?
diese frage ist natürlich rhetorisch:
da er bei uns als sportdirektor aufschlug, hat Bayern eine größere lösung gesucht...ob sie diese mit brazzo gefunden haben, sei mal dahin gestellt
Ist doch Nonsens! Das einzige, was man in München gesucht hat, war ein Gesicht. Ein Stallgeruchsgesicht quasi, das nach außen hin als Sprachrohr fungiert und sonst keine größeren Kompetenzen für diesen Bereich braucht, weil es ja eh nix zu melden hat, das Gesicht.
Im Gegensatz zu Sammers Matze scheint Mia-San-Brazzo mit dieser Rolle gut klarzukommen und im Gegensatz zu Reschke hat er sowohl mehr Stallgeruch, als auch mehr Gesicht.
Reschke mag seine Kompetenzen haben, aber weder waren diese in München in Form von Entscheidungsbefugnissen gefragt, noch liegt ihm die Rolle des medialen Sprachrohrs, was seine bisherigen Auftritte in Stuttgart auch mehr oder weniger eindrucksvoll demonstriert haben. Eher mehr.
Bleibt die Kaderplanung. Da holt man also einen, der bis in die siebte chilenische Liga und von Kasachstan bis Polynesien alles und jeden kennt und statt einem fließbandtoreschießenden Wundereskimo zaubert er Beck und Aogo aus seinem rheinischen Frohsinnszylinder.
Nix gegen Aogo, aber für solche Transfers braucht's keinen angeblichen Perlentaucher mit derartigen Vorschusslorbeeren. Das hätte auch ein Brazzo geschafft.