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GrinsiKlinsi
Granadaseggl
Airwin hat geschrieben:jetzt auch ein bericht im kicker. Aogo gehört sicher zu den reflektierteren spielern:

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... pruch.html


Absolut. Aogo könnte ich mir nach dem Ende seiner Laufbahn auch gut in der Nachwuchsarbeit vorstellen.
Mit seinem taktischen Verständnis, seinen Erlebnissen als Profi und seiner reflektierten Art bringt er gute Voraussetzungen mit um junge Kicker auf das Profileben vorzubereiten.

Plan B
Grasdaggl
Aber Aogo ist gebürtiger Karlsruher. Kann das wirklich klappen?

Im Ernst: Aogo wäre sicher auch ein guter Griff für den VfB nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn.
Carpe diem.




Auswurf
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Grasdaggl
vielleicht hat er aber auch noch was anderes vor, als in stuttgart zu bleiben.
Andere länder kennenlernen, darf man ja erst nach der karriere um nicht als geldgeil zu gelten.

Als interessanten aspekt an seinen aussagen empfand ich,
dass zb. ER sich gescheut hätte zum vereinsinternen psycho zu gehen,
weil man ja nie wisse was da vertraulich bleibt und es ja dann auch die anderen mitbekommen würden,
wenn man "probleme" hat
das ist doch keine Musik


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Junge Männer/Väter von heute wollen doch eh alle Teilzeit, da langt ein Posten für die drei. :)


die sollen sich abstimmen wegen des Erziehungsurlaubes. :mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Auswurf hat geschrieben:Als interessanten aspekt an seinen aussagen empfand ich,
dass zb. ER sich gescheut hätte zum vereinsinternen psycho zu gehen,
weil man ja nie wisse was da vertraulich bleibt und es ja dann auch die anderen mitbekommen würden,
wenn man "probleme" hat


Tifferette hat geschrieben:Ja, da habe ich auch aufgehorcht. Ist nicht von der Hand zu weisen.


Stimmt – gerade in so traditionellen Rummelbuden wie dem VfB muss man wahrscheinlich aufpassen, was man mit wem bespricht. Und abgesehen davon ist es einfach besser, wenn gar nicht erst der Verdacht aufkommt, dass jemand rumplaudert: zumindest kann man das minimieren, wenn man sich an einen Externen wendet. Mir ist fast peinlich, dass ich das gar nicht bedachte, als vom Philipp Laux die Rede war – und davon, dass er bald wieder geht.

Ein bisschen mehr dazu – allerdings nicht viel – in der StZ: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 06562.html

knaust
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Lombaseggl
Auch wenn ein Sportpsychologe kein Therapeut ist und deshalb keine Schweigepflicht hat, kann er eigentlich nur dann "erfolgreich" sein, wenn er den Spielern Vertraulichkeit zusichern kann. Es liegt also auch im Interesse des Vereins, dass diese Vertraulichkeit gegeben ist. Auch wenn man Fußballvereinen ja grundsätzlich jede Art von fehlender Professionalität zutraut, kann ich mir kaum vorstellen, dass man das dort nicht verstanden hat.

Sicher – aber das ist eine Sache der Struktur. Es geht für einen Spieler eher darum, dass man so einen potentiellen Konflikt von vornherein ausschließen kann – also einfach ein zusätzlicher Abstand.

Manolo
Grasdaggl
Ist schon nicht ganz einfach. Wie bei einer verletzung wäre es ansich schon auch wichtig, dass der trainer um die Probleme/Sorgen/Nöten des spielers weiß. Muss ja nicht dazu führen, dass man dann nicht/weniger spielt. Kann aber natürlich dazu führen. Wobei dann die Frage ist, ob auch dies nicht manchmal besser wäre. Scheinbar hatte/hat aber aogo nicht das vertrauen in die Trainer, dies richtig zu handhaben. Sehr schade.
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knaust
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Lombaseggl
Genau so wird das aber nicht funktionieren. Die Funktion des Psychologen sollte sein, dass es im Verein eine Vertrauensperson gibt, auf deren Verschwiegenheit man sich verlassen kann.
Wenn der Trainer die Probleme/Sorgen/Nöte des Spielers kennen möchte, dann sollte er ein Gespräch mit dem Spieler führen.

Manolo
Grasdaggl
Warum sollte bei einem körperlichen Gebrechen der Arzt den Trainer informieren, bei einem seelischen Gebrechen aber nicht? Doch nur weil man noch nicht so weit ist, ein seelisches Problem nicht als zu verheimlichenden Makel anzusehen, sondern als eines mit dem man umgehen kann.
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knaust
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Lombaseggl
Der Arzt hat eine Schweigepflicht (auch wenn das in der Bundesliga niemand groß interessiert), d.h. er darf ohne Zustimmung des Spielers den Trainer nicht informieren. Wenn ich möchte, dass mir jemand sensible Informationen anvertraut, dann ist ein Vertrauensverhältnis zwingende Voraussetzung. Das kann aber nicht entstehen, wenn ich alle Informationen direkt an deinen Vorgesetzten weitertrage. Das hat erstmal gar nichts damit zu tun, ob Menschen mit psychischen Problemen stigmatisiert werden.

Manolo
Grasdaggl
Das finde ich schon. Geht dabei letztlich auch nicht um alle infos, sondern um die nötigen/hilfreichen für einen richtigen umgang mit den spieler. Gibt es gar keine, wird auch nichts weitergegeben.
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Psychologen unterliegen wie Ärzte per se der Schweigepflicht.
Dennoch würde ich nicht unbedingt mich einem Angestellten meines Arbeitgebers anvertrauen wollen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Manolo
Grasdaggl
Mich würde ja interessieren, ob es vertragsbestandteil ist, dass körperliche leiden kommuniziert werden dürfen oder ob das nur gelebte praxis ist.
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knaust
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Lombaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Psychologen unterliegen wie Ärzte per se der Schweigepflicht.
Dennoch würde ich nicht unbedingt mich einem Angestellten meines Arbeitgebers anvertrauen wollen.


Das stimmt so definitiv nicht, da Psychologe nicht das gleiche wie Psychotherapeut ist.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Es hat doch bestimmt hier mal jemand einen Vertrag als Fußballer gehabt. Der könnte das beantworten.
Auf der einen Seite steht die Schweigepflicht, auf der anderen die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Wenn eine Erkrankung oder Verletzung nicht bekannt ist und der Spieler wird eingesetzt und erleidet einen körperlichen Schaden. Was ist dann?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

knaust
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Lombaseggl
Manolo hat geschrieben:Mich würde ja interessieren, ob es vertragsbestandteil ist, dass körperliche leiden kommuniziert werden dürfen oder ob das nur gelebte praxis ist.


Ist natürlich eine Frage an die zahlreichen Juristen dieses Forums. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man eine Schweigepflichtsentbindung als Voraussetzung für einen Arbeitsvertrag vorschreiben darf. Abgesehen davon gibt es mittlerweile genügend Beispiele, dass die Spieler in der stärkeren Verhandlungsposition sind, d.h. der Verein kann die Spieler kaum zwingen eine solche Vereinbarung zu unterschreiben.

Manolo
Grasdaggl
Vorrausetzung für die verpflichtung ist ja schon das bestehen einer untersuchung. Mir würde danach jetzt keun Vorteil einfallen, wenn eine Verletzung durch den Arzt verschwiegen würde.
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