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Southern Comfort
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Grasdaggl
Ach, man muss auch mal Gönner können.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.







euphoriebremse
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Granadaseggl
Mustermann hat geschrieben:
semmot hat geschrieben:Wahnsinn... Wehrle, Meschke, Gönner,...
Der VfB zeigt sich von der sympathischen Seite. …
Macht nix: Zum Ausgleich haben wir doch noch den Grinse-Glaus 8) .


Du weißt doch, die Familie kann man sich nicht aussuchen! :lol:
Und Jamie haut ihn rein!

Southern Comfort
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Grasdaggl
Also, der Karren ist jetzt im Dreck. Kann man nicht ändern. Hoffen wir mal, dass der VfB nächste Saison CL spielt und so performt, dass alle besoffen bleiben.

Wie hätte diese ganze Sache eigentlich ablaufen müssen, damit es sowohl satzungstreu ist, als auch den versprochenen MV-Einfluss wahrt?

Das Dietrich'sche Versprechen ist außerhalb der Satzung, und es ist auch nicht Bestandteil der Satzung der AG. Wenn man diese Verzahnung zwischen eV-Präsident und ARV will, muss es halt kodifiziert werden. Ich weiß es einfach nicht besser: Kann die HV die AG-Satzung tatsächlich so ändern lassen, dass man den ARV sozusagen nicht wählt, sondern an eine bestimmte Funktion knüpft?

Wenn das rechtlich nicht geht oder nur schwer umsetzbar wäre, was kann man denn dann überhaupt für die Mitglieder tun, damit diese sich nicht auf Absichtserklärungen verlassen müssen?

Wenn das rechtlich ginge... Will man das? Ich löse mich jetzt mal von Vogt und dem jetzt und hier... Damit wird es eben hypothetisch: Wenn man also irgendwann einen Präsident gewählt hat und der gleichzeitig automatisch ARV ist und ewig bleiben soll, wie löst man das dann, sobald man merkt, dass der Typ eine Volltrottel ist?
Außerordentliche MV, Abwahl, Neuwahl? Ja, toll für den Mitgliedereinfluss, aber saumäßig behäbig, oder?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
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Grasdaggl
Darauf habe ich keine Antwort.
Für mich ist jetzt erstmal wichtig, wie sich Vogt und Wehrle öffentlich positionieren.
Wird Vogt Verantwortung übernehmen und seine Sturmtruppen besänftigen?

Er hat die Hand am Überdruckventil
das ist doch keine Musik

Tifferette
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Wie hätte diese ganze Sache eigentlich ablaufen müssen, damit es sowohl satzungstreu ist, als auch den versprochenen MV-Einfluss wahrt?

Dem Buchstaben nach wohl gar nicht. Aber zumindest dem Geiste nach - indem man einen der anderen von der MV gewählten Vertreter (Gönner ist ja nicht gewählt, sondern "nur" bestellt) zum AR-Vorsitzenden wählt. Man hätte dann sagen können, dass die Doppelbelastung aus e.V.- und AR-Vorsitz zu viel ist (oder so ähnlich) und man das jetzt nicht anders auflösen könne. Und dass der Einfluss des Vereins auf die AG sich überhaupt nicht ändert. Ich gehe davon aus, dass das auch die meisten Fans so geschluckt hätten - wenn Vogt das vielleicht sogar selbst vorgeschlagen hätte.

Wäre, wäre, Fahrradkette.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Spielgerät
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Wie hätte diese ganze Sache eigentlich ablaufen müssen, damit es sowohl satzungstreu ist, als auch den versprochenen MV-Einfluss wahrt?

Das Dietrich'sche Versprechen ist außerhalb der Satzung, und es ist auch nicht Bestandteil der Satzung der AG. Wenn man diese Verzahnung zwischen eV-Präsident und ARV will, muss es halt kodifiziert werden. Ich weiß es einfach nicht besser: Kann die HV die AG-Satzung tatsächlich so ändern lassen, dass man den ARV sozusagen nicht wählt, sondern an eine bestimmte Funktion knüpft?



Ich glaube nicht, dass man das "Versprechen", Präsi ist immer auch AR-Vorsitzender, in die AG-Satzung schreiben könnte. Das AktG lässt (im Gegensatz zum GmbHG z.B.) relativ wenig Gestaltungsspielraum. In § 107 Abs. 1 S. 1 AktG ist geregelt, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählt. Dieses Recht des AR würde beeinträchtigt werden, wenn man zwingend vorschreibt, dass der von den Mitgliedern gewählte Präsi immer den Vorsitz inne haben soll.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

euphoriebremse
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Granadaseggl
Southern Comfort hat geschrieben:Also, der Karren ist jetzt im Dreck. Kann man nicht ändern. Hoffen wir mal, dass der VfB nächste Saison CL spielt und so performt, dass alle besoffen bleiben.

Wie hätte diese ganze Sache eigentlich ablaufen müssen, damit es sowohl satzungstreu ist, als auch den versprochenen MV-Einfluss wahrt?

Das Dietrich'sche Versprechen ist außerhalb der Satzung, und es ist auch nicht Bestandteil der Satzung der AG. Wenn man diese Verzahnung zwischen eV-Präsident und ARV will, muss es halt kodifiziert werden. Ich weiß es einfach nicht besser: Kann die HV die AG-Satzung tatsächlich so ändern lassen, dass man den ARV sozusagen nicht wählt, sondern an eine bestimmte Funktion knüpft?

Wenn das rechtlich nicht geht oder nur schwer umsetzbar wäre, was kann man denn dann überhaupt für die Mitglieder tun, damit diese sich nicht auf Absichtserklärungen verlassen müssen?

Wenn das rechtlich ginge... Will man das? Ich löse mich jetzt mal von Vogt und dem jetzt und hier... Damit wird es eben hypothetisch: Wenn man also irgendwann einen Präsident gewählt hat und der gleichzeitig automatisch ARV ist und ewig bleiben soll, wie löst man das dann, sobald man merkt, dass der Typ eine Volltrottel ist?
Außerordentliche MV, Abwahl, Neuwahl? Ja, toll für den Mitgliedereinfluss, aber saumäßig behäbig, oder?


Das lässt sich nicht lösen, weil es immer um Vertrauen geht. Man kann alles schriftlich fixieren aber auch Papier ist geduldig und lässt sich ändern. Im Gegensatz zu Absprachen - die man als bindend betrachtet hat - verursacht die Änderung des Schriftstücks mehr Aufmerksamkeit. Dass mit der Abwahl von Claus Vogt das vermeintliche Versprechen (vermeintlich weil ich nicht weiß nicht wer außer Dietrich sich an das Versprechen gebunden hat) gebrochen wurde wird in öffentlichen Erklärungen wahrscheinlich nur noch eine Randnotiz sein. Das ist der Unterschied zu einem Schriftstück - unbesehen dessen ob eine schriftliche Fixierung in diesem Fall möglich ist. Man kann es drehen und wenden wie man will, wichtig ist die Integrität der handelnden Personen. Entweder war der Happen von Porsche so groß, dass man die Angelegenheit im Vorfeld nicht klar besprochen hat oder Porsche hält sich nicht an sein Wort.

Ich bin dieser Spekulationen überdrüssig und freue mich lieber auf nächsten Samstag. Von den Jungs unten auf dem Platz und dem Trainerteam habe ich aktuell sportlich und in Punkto Integrität eine gute Meinung!


- Habe um 12:02 ein paar Konkretisierungen eingefügt.
Und Jamie haut ihn rein!

Aleksiander
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Darauf habe ich keine Antwort.
Für mich ist jetzt erstmal wichtig, wie sich Vogt und Wehrle öffentlich positionieren.
Wird Vogt Verantwortung übernehmen und seine Sturmtruppen besänftigen?

Er hat die Hand am Überdruckventil


Hat was von Trump vorm Capitol.
Nichts muss, aber alles kann.

flux
Das Versprechen, der e.V.-Präsident werde immer auch AR-Vorsitzender sein, lässt sich nicht einhalten, wenn noch nicht mal die AR-Mitglieder, die der Präsident (zusammen mit dem Vize) völlig frei selbst bestimmt hat, ihn als AR-Vorsitzenden ertragen mögen.

Frank N Furter
flux hat geschrieben:Das Versprechen, der e.V.-Präsident werde immer auch AR-Vorsitzender sein, lässt sich nicht einhalten, wenn noch nicht mal die AR-Mitglieder, die der Präsident (zusammen mit dem Vize) völlig frei selbst bestimmt hat, ihn als AR-Vorsitzenden ertragen mögen.

Das ist korrekt.
Seit der Ausgliederung ist aber der AR-Vorsitz die wichtigste Funktion des Präsidenten. Das heißt, man könnte die Kopplung vom Präsidentenamt und ARV durchaus belassen, wenn man dann auch konsequent immer nur beide Ämter haben oder beide Ämter verlieren kann. Für den VfB wäre es aktuell auch besser, wenn Vogt jetzt komplett raus wäre.

Das Problem ist ja aber wieder diese unsägliche Chimäre aus e.V. und AG. Wahrscheinlich gibt es keine Rechtsform, wo man das vernünftig abbilden könnte?

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich befürchte leider auch einen Spielabbruch, mindestens in einem der beiden nächsten Spiele. Sowas kann unsere gesamte Saison auf links drehen.

Stimmt: Hätte man mit dem Positionswechsel im AR auch bis zum Sommer warten können?

Stimmt aber auch: Vogt hatte es in der Hand, den kompetenzbedingten Wechsel gesichts- und vereinswohlwahrend über die Bühne zu bringen.


Tamasi
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Allmachtsbachel
flux hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Für den VfB wäre es aktuell auch besser, wenn Vogt jetzt komplett raus wäre.

Kleine Korrektur: Das wäre schon immer besser gewesen.

Uhr zurückdrehen geht nicht, "schon immer" fällt weg. Und "jetzt" würde ich Vogt auch nicht komplett rausnehmen. Das führt nur zu Dolchstoß-Legenden und Verschwörungstheorien à la Trumps gestohlene Wahl.

Vogt hat im e.V. noch genug Gestaltungsmöglichkeiten. Sollte der e.V. nicht eh sein Haupt-Spielfeld sein? Da kann er so viel machen - für die Basis, die Breitenwirkung und die gesellschaftliche Rolle des VfB. Jede Menge spannende Aufgaben mit großer Relevanz. (Meine ich ernst.)

Mir fehlt das Talent, mich in Satzungen reinzufräsen wie es z.B. SC so gut kann. Aber ganz naiv vermute ich mal, "Den Profis Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen" steht nicht in der Aufgabenbeschreibung des Amateurpräsidenten.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Seit der Ausgliederung ist aber der AR-Vorsitz die wichtigste Funktion des Präsidenten.

Noch eine größere Korrektur: Die bei weitem wichtigste Aufgabe ist die Wahnehmung (gemeinsam mit dem Vizepräsidenten) von mindestens 75% (derzeit sogar noch ca. 80%) der Stimmrechte in der Hauptversammlung.

Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Stimmt aber auch: Vogt hatte es in der Hand, den kompetenzbedingten Wechsel gesichts- und vereinswohlwahrend über die Bühne zu bringen.

Bedingt. Wenn irgendetwas an dem Gerücht dran war, dass Vogt bereits einem Rückzug als ARV zugestimmt hatte, dann wäre es ja jetzt wieder die Erinnerung an/durch die Mitglieder gewesen, die ihm einen geräuschlosen Rücktritt versagten.

Das "Problem" sind eben auch die Mitglieder. Wenn sie den Wechsel nicht hinnehmen, wird Gönner spätestens 2025 rausgewählt bzw. nicht entlastet, bzw. keiner der "Verräter" entlastet. Dann begönne die Chose wieder von vorne, selbst wenn Vogt bis dahin hingeschmissen hätte oder ganz duldsam mitmachen würde.

In diesem e.V.-AG-50+1-Konstrukt läßt sich das nicht befrieden, wenn man die Mitglieder nicht mitnimmt, bzw. überzeugt. Je mehr man denen das Gefühl gibt nichts zu sagen zu haben, umso aufsässiger werden die.


de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Ich befürchte leider auch einen Spielabbruch, mindestens in einem der beiden nächsten Spiele. Sowas kann unsere gesamte Saison auf links drehen.

Stimmt: Hätte man mit dem Positionswechsel im AR auch bis zum Sommer warten können?

Stimmt aber auch: Vogt hatte es in der Hand, den kompetenzbedingten Wechsel gesichts- und vereinswohlwahrend über die Bühne zu bringen.


Davon gehe ich leider auch aus
Und dann ist vogts wirken auch endgültig verbrieft in sportliche Entwicklungen negativ spürbar

Kann in dieser entscheidenden Phase, wie du sagst, alles auf links drehen und man verspielt sehr viel am Ende
Insbesondere auch die Zukunft der Truppe mit ihren aktuellen Leistungsträgern und dem Team Spirit
Das nehmen die ohne Zögern in Kauf, die Ultras, um ihre eigenen Interessen und Wünsche durchzusetzen
Und da zeigt sich: es geht nicht um den VfB primär, sondern um Ultra Romantik

Hitz hat’s gewusst

Und wie gesagt: hoffentlich wird der lauten Minderheit Einhalt geboten durch all die anderen Fans und Mitglieder, deren Verein das ganz genauso ist
Don't criticize what you can't understand