Völlig richtig was as sagt, aber für mich ist der Hauptkritikpunkt die Kritikunfähigkeit. Unvergessen wie er bei der Vorstellung von Hitzlsperger zum Causa Reschke sagte, dass es für ihn kein persönliches Scheitern ist, weil er ja nur die Rahmenbedingungen geschaffen hat... kein Wort dazu, dass er es war, der mitten in der Saisonvorbereitung ohne Angabe von plausiblen Gründen den SD entlassen hat und einen Nachfolger, der nachweislich von langer Hand geplant wurde, installiert hat, der keine Erfahrung in Sachen Medienkompetenz, Vertragsverhandlungen und ähnliche Dinge hatte, die ein SD einfach haben sollte.
Kein Wort der Selbstkritik, dass Reschke allen Trainer reingelabert und somit deren Autorität untergraben hat, was Dietrich nachträglich bemerkt haben will, aber nicht gehandelt hat. Kein Wort des Bedauerns, dass seine Aussagen zu Maffeo nicht gerade verkaufsfördernd gewirkt hat, oder er mit den Vertragsverlängerungen mit Korkut und der Streichung der Klausel von Reschke ordentlich daneben lag.
Es ist halt immer jemand anders schuld, gleiches bei Porth.... da labert der Präsident und Vorsitzende des AR noch mitten im Abstiegskampf von seinem 3 Jahresplan und später ist schwierige Umfeld mit seiner Erwartungshaltung schuld, oder die Mannschaft, denn das Management macht ja alles richtig, nur in der Mannschaft stimmt es nicht. Gleiche Scheiße in grün, der Vorstand oder AR schafft nur die Rahmenbedingungen, wenn es nicht läuft ist der sportliche Bereich schuld, und die Frage, wer die sportlichen Verantwortlichen verpflichtet hat, interessiert dann nicht mehr.
Jeder macht Fehler, was auch gut ist, denn an Fehlern wächst man, das Leben und das dazugehörige Wissen ist kein Ziel, sondern eine endlose Straße, da muss man auch mal zugeben wenn man sich verfahren hat und dann den Kurs ändern, aber nicht alles auf das Navi, das Auto, das Wetter oder was auch immer schieben, wenn man in einer Sackgasse angekommen ist.
Dietrich ist menschlich einfach eine üble Type, selbst bei Erfolg würde ich mir mit sowas schwer tun.