Mir ist nicht klar was es mit mangelnder Demut zu tun hat, wenn man die offensichtlichen Mängel anspricht. Hier redet doch keiner alles schlecht. Aber man kann doch nicht zufrieden sein mit diesen Ergebnissen und vor allem Spielverläufen.
Du bist selbstverständlich komplett im Recht, lass Dir nix einreden.
The shit that used to work, won`t work now.
Es geht um die Erwartungshaltung und nicht darum, ob man zufrieden ist. Wer sollte das schon nach 3 Pleiten sein. Was ich defintiv nicht bin, ist sauer. Da alle 3 Pleiten mich nicht großartig überrascht haben. Dito, dass wir immer noch Probleme beim offensivspiel haben. Diesen Mangel kann ich auch ansprechen. Der unterschied ist eben, dass ich an keine schnelle Besserung glaube und sie erst recht nicht erwarte. Mir persönlich würde völlig reichen, wenn wir wieder dreckige knappe Siege landen.
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Manolo
Pleite von uns gegen Gegner wie Mainz wahrscheinlicher als ein Punkt von uns gegen Bayern.
ja verstanden...genau so hab ich das auch vorhin verstanden...und wenn der VfB sich hier nach der HÖHEREN WAHRSCHEINLICHKEIT richtet, und das sagst Du hier glashart im Indikativ...also nicht nach der Vielleichtigkeit oder hättehättefahrradkette, dann steigen wir ab, sang-und klanglos. Und das glaube ich frühesten, wenn wir 0-1Pkt. nach Spieltag 6 haben.
Wahrscheinlichkeiten haben übrigens auf einzelne Spiele bezogen NICHTS mit Wettquoten zu tun. Die kommen erst bei sehr großen Zahlen ins Spiel....dann setzt sich nämlich statistisch gesehen FAST immer der Favorit durch, und das wussen die Leut halt auch. (Konfidenz 5%).
Kannsch googeln...ist allerdings auch irgendwie intuitiv plausibel.
Nur mal so viel: Meister 2019 wird definitiv nicht der VfB. Schalke übrigens auch nicht. Und Vizekusen auch nicht.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Bundes-Jogi hat geschrieben:Nur mal so viel: Meister 2019 wird definitiv nicht der VfB. Schalke übrigens auch nicht. Und Vizekusen auch nicht.
Kannsch so im Moment echt nicht sagen...nicht definitiv
...geht bei allen 3 noch aus eigener Kraft. 
Ich sage nirgends, dass der vfb sich nach wahrscheinlichkeiten richtet. Ich richte mich danach, wenn ich ein Ergebnis bewerte.
In ausreichend vielen Spielen schätze ich die Wahrscheinlichkeit auf einen sieg übrigens als hoch genug ein, so dass wir gewinnen KÖNNEN und nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden.
Gegen freiburg würde ich bsp. das Risiko eingehen und auf Sieg wetten ( wenn wir verlieren bin ich aber nicht zu tode betrübt). Und dann wird es hoffentlich noch Spiele geben, in denen wir als Außenseiter punkten und ich zuvor nicht an einen Sieg/Remis geglaubt hätte
In ausreichend vielen Spielen schätze ich die Wahrscheinlichkeit auf einen sieg übrigens als hoch genug ein, so dass wir gewinnen KÖNNEN und nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden.
Gegen freiburg würde ich bsp. das Risiko eingehen und auf Sieg wetten ( wenn wir verlieren bin ich aber nicht zu tode betrübt). Und dann wird es hoffentlich noch Spiele geben, in denen wir als Außenseiter punkten und ich zuvor nicht an einen Sieg/Remis geglaubt hätte
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Manolo hat geschrieben:Es geht um die Erwartungshaltung und nicht darum, ob man zufrieden ist. Wer sollte das schon nach 3 Pleiten sein. Was ich defintiv nicht bin, ist sauer. Da alle 3 Pleiten mich nicht großartig überrascht haben. Dito, dass wir immer noch Probleme beim offensivspiel haben. Diesen Mangel kann ich auch ansprechen. Der unterschied ist eben, dass ich an keine schnelle Besserung glaube und sie erst recht nicht erwarte. Mir persönlich würde völlig reichen, wenn wir wieder dreckige knappe Siege landen.
Ich glaube ich werde nie wegen Fußball sauer
Das Problem ist, dass man sich auf dreckige knappe Siege nicht verlassen kann. Dass sie in der Form nicht kalkulierbar sind. Natürlich ist gar nichts verlässlich und kalkulierbar. Aber sich konsequent auf das Glück verlassen zu müssen und darauf ob man seine wenigen Chancen macht... das macht mir nicht viel Spaß und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass das die Erwartungshaltung der sportlichen Verantwortlichen ist. Ich gewinne auch lieber dreckig und knapp als sauber und eindeutig zu verlieren... Aber wir diskutieren hier ja schließlich 
factotum hat geschrieben:Du bist selbstverständlich komplett im Recht, lass Dir nix einreden.
Es will doch keiner im Recht sein, wie auch bei etwas so wenig greifbarem. Ich mag es nur nicht, wenn man sich mangelnde Demut oder Gebruddel vorwerfen lassen muss, wenn man über sowas diskutiert.
Thoreau:
Ich will mich nicht auf Glück verlassen, sondern auf unsere Stärke. Die sehe ich mit Blick auf unseren Kader immer noch ganz eindeutig in der Defensive. Zumal ich von Donis, Akolo und Gonzales (noch) nicht so viel halte und auch sehe, dass Gomez nicht jünger wird. Wenn thommy nicht in ein Leistungsloch fallen würde, wäre es auch ungewöhnlich.
Kritik an der Transferpolitik soll das aber nicht sein, da richtig gute Offensivleute kaum/nicht für uns zu haben sind. Wollen wir die haben, müssen wir sie relativ jung kaufen und auf eine gute Entwicklung hoffen - so wie eben mit Gonzalez. Ginczek abzugeben, könnte aber ein Fehler gewesen sein.
Wenn wir konsequent auf die Defensive setzen, wird es aber eher selten eindeutige, "schöne" Siege geben. Geraten wir in Rückstand oder treffen wir auf einen ebenfalls defensiv-ausgerichteten Gegner wird es zäh, da wir das Spiel nur sehr bedingt machen können. Das Problem hat bsp. aber auch Schalke. Das Spiel machen können/wollen nur Bayern, Bvb, Bayer, Hoffenheim, Leipzig und Gladbach.
Ich will mich nicht auf Glück verlassen, sondern auf unsere Stärke. Die sehe ich mit Blick auf unseren Kader immer noch ganz eindeutig in der Defensive. Zumal ich von Donis, Akolo und Gonzales (noch) nicht so viel halte und auch sehe, dass Gomez nicht jünger wird. Wenn thommy nicht in ein Leistungsloch fallen würde, wäre es auch ungewöhnlich.
Kritik an der Transferpolitik soll das aber nicht sein, da richtig gute Offensivleute kaum/nicht für uns zu haben sind. Wollen wir die haben, müssen wir sie relativ jung kaufen und auf eine gute Entwicklung hoffen - so wie eben mit Gonzalez. Ginczek abzugeben, könnte aber ein Fehler gewesen sein.
Wenn wir konsequent auf die Defensive setzen, wird es aber eher selten eindeutige, "schöne" Siege geben. Geraten wir in Rückstand oder treffen wir auf einen ebenfalls defensiv-ausgerichteten Gegner wird es zäh, da wir das Spiel nur sehr bedingt machen können. Das Problem hat bsp. aber auch Schalke. Das Spiel machen können/wollen nur Bayern, Bvb, Bayer, Hoffenheim, Leipzig und Gladbach.
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Möglich, daher das "noch". Aber selbst wenn er eine ist oder zu einer wird, sehe ich uns defensiv besser aufgestellt als offensiv.
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Man will beim VfB halt traditionell offensiven Fußball sehen, und das ist nicht verwerflich. Im Gegenteil.
Zumal man ja nach den Neuverpflichtungen und Ankündigungen von Vereinsseite aus, spielerische Fortschritte machen zu wollen, durchaus Erwartungen diesbezüglich haben durfte.
Und dann sehen wir das nahezu identische System, nur mit leicht verändertem Personal...
Zumal man ja nach den Neuverpflichtungen und Ankündigungen von Vereinsseite aus, spielerische Fortschritte machen zu wollen, durchaus Erwartungen diesbezüglich haben durfte.
Und dann sehen wir das nahezu identische System, nur mit leicht verändertem Personal...
Gibts des hat geschrieben:Wenn überhaupt, hat man verbal zu offensiv agiert und nicht deutlich genug auf das verflixte 2. Jahr nach dem Aufstieg hingewiesen, allen Neuverpflichtungen zum Trotz.
Reschke hat gerade das nicht getan: Kann sein, dass wir nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt dastehen, hat er gesagt. Und zwar nicht als Höllenszenario, sondern um die Erwartungen etwas runterzuköcheln.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
(Batman)
Hasenrupfer hat geschrieben:Man will beim VfB halt traditionell offensiven Fußball sehen, und das ist nicht verwerflich. Im Gegenteil.
Zumal man ja nach den Neuverpflichtungen und Ankündigungen von Vereinsseite aus, spielerische Fortschritte machen zu wollen, durchaus Erwartungen diesbezüglich haben durfte.
Und dann sehen wir das nahezu identische System, nur mit leicht verändertem Personal...
„Man“ ist halt sehr verallgemeinert
Ich glaube das sieht jeder Fan gerne...aber es gibt halt Fans, denen Punkte wichtiger sind als Spielstil und die den defensiven Stil dementsprechend als erfolgsversprechender ansehen
Gab es denn von vereinsseite aus wirklich Ankündigungen, die man so deuten könnte, dass wir in den ersten paar spielen bereits deutliche Fortschritte im offensiv-spielerischen Bereich beobachten können? Habe da konkret nichts vor Augen
Don't criticize what you can't understand
Also, in den Testspielen habe ich nicht gerade offensiven Fußball gesehen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).
Ich mag Abwehrschlachten. Ausnahmsweise kann man es auch mal von Beginn an machen.de mappes hat geschrieben:es gibt halt Fans, denen Punkte wichtiger sind als Spielstil und die den defensiven Stil dementsprechend als erfolgsversprechender ansehen
Was ich nicht mag, ist Ballbesitzfußball mit taktischem Rumgeschiebe im Mittelfeld.
"Lieber den Ball halten, als hinten was riskieren, wenn uns vorne schon nichts einfällt" - das ist eine ganz üble Sorte von Fußball.
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor
Paleto Gaffeur hat geschrieben:Gibts des hat geschrieben:@titte:
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Ich steh' hier die ganze Zeit heulend vorm Spiegel.

"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
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Jetzt wollte man bei dir mal sowas wie Humor erkennen...
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor
Goofy hat geschrieben:Ich mag Abwehrschlachten. Ausnahmsweise kann man es auch mal von Beginn an machen.de mappes hat geschrieben:es gibt halt Fans, denen Punkte wichtiger sind als Spielstil und die den defensiven Stil dementsprechend als erfolgsversprechender ansehen
Was ich nicht mag, ist Ballbesitzfußball mit taktischem Rumgeschiebe im Mittelfeld.
"Lieber den Ball halten, als hinten was riskieren, wenn uns vorne schon nichts einfällt" - das ist eine ganz üble Sorte von Fußball.
Das ist doch das, was die meisten hier drin zur Kritik bewegt. Keiner erwartet, dass wir von jetzt auf gleich attraktiven, gnadenlos erfolgreichen Hurrafußball nach vorne spielen ... aber mehr als "Ballbesitzfußball mit Rum- und Quergeschiebe im Mittelfeld" allemal.

Ballbesitzfußball hab ich vom VfB schon länger nicht mehr gesehen. Naja, gegen Rostock vielleicht - klar, bei dem Spielverlauf.
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor
Mir persönlich liegt das schnelle Umschaltspiel näher als Guardiola-eskes Ballgeschiebe.
Wenn ich von Offensiv Spiel rede, dann meine ich ganz grundsätzlich das Spiel nach vorn. Ob das jetzt ein Konter ist, oder nach längerem Ballbesitz der Weg zum Tor, erst einmal egal.
Was meine Kritik nach den ersten Spielen ist, ist dass ich keinerlei Plan und Entwicklung des Spiels nach vorn feststellen kann gegenüber der letzten Saison. Das hatte ich einfach nach einer langen Vorbereitung mit einem ziemlich kompletten Kader erwartet.
Und ja, es gibt in jedem Spiel Gründe warum es nicht funktioniert hat, aber trotzdem hatte ich erwartet dass man wenigstens den Ansatz sieht wie es geplant war vor das gegnerische Tor zu kommen.
Denn es war absehbar, dass man mit der reinen Mauertaktik nach Führung früher oder später Probleme bekommen wird. Allein schon weil man nicht immer in Führung gehen kann.
Es war doch schon unter Wolf so, dass die Mannschaft defensiv sehr gut stand, nur ist man bei ihm häufig nicht in Führung gegangen und dann fehlten die Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Ähnliches befürchte ich jetzt bei Korkut, wenn das spielglück schwindet und man nicht führt, dann braucht es Lösungen.
Wenn wenn die mannschaft wieder das Gefühl bekommt dass sie kein Gegentor zulassen darf, weil sie sonst das Spiel verlieren wird, wird sich diese Unsicherheit auf das Spiel übertragen, dann steht such die Defensive nicht mehr so sicher. Auch das hat man bei Wolf gesehen.
Wenn ich von Offensiv Spiel rede, dann meine ich ganz grundsätzlich das Spiel nach vorn. Ob das jetzt ein Konter ist, oder nach längerem Ballbesitz der Weg zum Tor, erst einmal egal.
Was meine Kritik nach den ersten Spielen ist, ist dass ich keinerlei Plan und Entwicklung des Spiels nach vorn feststellen kann gegenüber der letzten Saison. Das hatte ich einfach nach einer langen Vorbereitung mit einem ziemlich kompletten Kader erwartet.
Und ja, es gibt in jedem Spiel Gründe warum es nicht funktioniert hat, aber trotzdem hatte ich erwartet dass man wenigstens den Ansatz sieht wie es geplant war vor das gegnerische Tor zu kommen.
Denn es war absehbar, dass man mit der reinen Mauertaktik nach Führung früher oder später Probleme bekommen wird. Allein schon weil man nicht immer in Führung gehen kann.
Es war doch schon unter Wolf so, dass die Mannschaft defensiv sehr gut stand, nur ist man bei ihm häufig nicht in Führung gegangen und dann fehlten die Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Ähnliches befürchte ich jetzt bei Korkut, wenn das spielglück schwindet und man nicht führt, dann braucht es Lösungen.
Wenn wenn die mannschaft wieder das Gefühl bekommt dass sie kein Gegentor zulassen darf, weil sie sonst das Spiel verlieren wird, wird sich diese Unsicherheit auf das Spiel übertragen, dann steht such die Defensive nicht mehr so sicher. Auch das hat man bei Wolf gesehen.
Tifferette hat geschrieben:Paleto Gaffeur hat geschrieben:Gibts des hat geschrieben:@titte:
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Ich steh' hier die ganze Zeit heulend vorm Spiegel.
Na wenigstens hätte er "tittereffe" schreiben können...

Goofy hat geschrieben:Ballbesitzfußball hab ich vom VfB schon länger nicht mehr gesehen. Naja, gegen Rostock vielleicht - klar, bei dem Spielverlauf.
Hast recht.
Ballbesitzfussball trifft es nicht.
Eher Bei-Besitz-nichts-mit-dem-Ball-anfangen-können-Fußball.

Aber bevor manolo wieder sauer wird... jetzt geben wir Korkut und seinen Mannen noch etwas Bewährungszeit und hoffen, das zumindest die Ergebnisse mehr zu unseren Gunsten zu drehen sind.
