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de mappes
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Spamferkel
Sogar der Kader der Bayern ist hinterfragbar...ist alles eine Frage des Geldes und der Verfügbarkeit
Und wenn man den Kader der letzten Saison betrachtet sollten wir uns durchaus weiter nach vorne entwickelt haben...das war doch auch mehr oder minder Konsens hier im Forum vor der Saison. Das sollte man doch nach den schwachen Ergebnissen jetzt nicht gänzlich unter den Tisch fallen lassen
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darkred
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Halbdaggl
Hier lässt niemand was gänzlich unter den Tisch fallen. Man diskutiert am Wasen vorherrschende Realitäten und eben keine irrelevanten Vergleiche mit Kader anderer Bundesligisten. Und was RedBlues sagt, unterschreibe ich voll und ganz. Sicher hat der Kader auf dem Papier mehr Potenzial als der von vergangenem Jahr, aber es fällt dann doch auf, dass wir -egal welche takt. Grundausrichtung auch gewählt wurde- es gerade im offensiven Bereich doch schwer knirscht. Mal abgesehen von der kurzen Konterspielphase mit Donis.

Wenn du ein 3-5-2 spielen lassen willst, dann brauchst du nun mal schnelle, passsichere und flankenfreudige Außenspieler. Aber auf rechts ist da bislang nicht wirklich was und auf links konnten sich bisher weder Thommy noch Insua groß hervortun. Sosa mit guten Ansätzen, aber um einen Zielspieler wie Gomez gebührlich in Szene zu setzen, reicht das auf Bundesliganiveau bislang schlichtweg nicht aus. Deshalb ist Weinzierl quasi dazu verdammt, Maffeo in die Spur bringen, will er hier mehr Handlungsoptionen haben/das Offensivspiel über die Außen gefährlicher machen. Aber auch zentral ist nicht alles heiter Sonnenschein. Wenn mit Didavi der einzige wirkliche Regisseur ausfällt, dann können das Stand letzte Woche weder Ascacibar, Castro, Gente geschweige denn Akolo auffangen. Özcan -als nominelle Alternative im ZMF- fand ja unter Korkut so gut wie keine Beachtung. Mal schauen, ob sich auch das unter Weinzierl ändert. Oder ob er bei Reschke vorspricht, im Winter nach Ergänzungen zu schauen. Wovon ich ausgehe...

Airwin
hmmm. Ich fand den kader ganz gut, allerdings unter der prämisse das der VfB vor hat im prinzi denselben defensiven stiefel wie in der letzten saison zu spielen und in didavi - zB in heimspielen gegen schlechte teams - eine weitere option hat. Dafür paßt der kader auch und ich denke sowas in der richtung wäre korkut auch vorgeschwebt. Eine evolution in minischrittchen.

Wenn man allerdings jetz plötzlich glaubt attraktiven offensiven fussball spielen zu müssen, dann sehe ich das wie redblues: Auf den außen viel zu dünn besetzt, im sturm ebenfalls, da bräuchte es dann neben gomez mehr als ein/zwei talente. Und auf der 10 gibt es keine wirkliche alternative zu didavi. Wenn weinzierl tatsächlich in den meisten spielen offensiver aggieren will muß man in der winterpause nachlegen .

factotum
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Granadaseggl
Schindelmeiser ließ mal anklingen, dass er nix sagen dürfe. Meinst du der Quattrex kriegt auch Geld dafür, dass er die Schnauze hält?


Wenn der Quattrex anfängt, die Wäsche rauszuhängen, darf der Schindel das auch. So ähnlich wird das geregelt sein.
The shit that used to work, won`t work now.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Airwin:
Ach, was heißt schon "offensiver"? Weinzierl hat mehrmals betont, dass er "mutig" spielen lassen will. Ich rechne also mit vermehrtem schnellen Umschalten. Und dass vielleicht etwas mehr Spieler nachrücken als bei Korkut und auch bei Wolf, gefühlt war das ja manchmal... keiner. :-)

Mehr Mut, mehr Schnelligkeit, einen Tick mehr Risiko statt Sicherheits- und Querpässen. Das alles verbunden mit mehr Aggressivität. Dabei muss die Defensive trotzdem nicht vernachlässigt werden. Das kann schon gehen.

Welche Spieler dafür bei uns geeignet sind, werden wir dann sehen.

Wer weiß, vielleicht spielt der bislang eher behäbig wirkende und querpassende Castro dann plötzlich mutige Pässe nach vorne - einfach, weil da nun auch ein Spieler in den Raum gelaufen ist und den Ball annehmen kann. Das meine ich ernst. Ich habe gerade bei Castro große Zweifel - aber bei einer neuen Spielidee zeigt er vielleicht ganz neue Seiten.
Zuletzt geändert von Tamasi am 12. Oktober 2018 10:54, insgesamt 1-mal geändert.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
factotum hat geschrieben:
Schindelmeiser ließ mal anklingen, dass er nix sagen dürfe. Meinst du der Quattrex kriegt auch Geld dafür, dass er die Schnauze hält?


Wenn der Quattrex anfängt, die Wäsche rauszuhängen, darf der Schindel das auch. So ähnlich wird das geregelt sein.


Nein sucher nicht , dann ist der VfB vertragsbrüchig und somit schadenersatzpflichtig geworden (obwohl Prozesse zu sog. NDAs extrem schwierig sind und selten vorkommen). Rächt JS sich mit gleicher Münze: Dito! Das wäre ja sonst quasi Selbstjustiz.

RedBlues
Halbdaggl
Ich meinte gar kein offensive Spiel in Bezug auf viel mehr ballbesitz. Ich meinte damit eigentlich ein wesentlich aggressiveres Pressung und schnelles umschalten wesentlich näher am Gegnerischen Tor.

Das Problem das ich aber aktuell im Kader sehe ist, dass unsere Außen im Mittelfeld nicht ausreichend besetzt sind. Ein Spiel über die Flügel lässt sich nur mit den Außenverteidiger bewerkstelligen, und damit was das ganze bei Ball Verlust gleich etwas prenzlig macht.

Ein Mané hätte da wirklich geholfen.

Dann hätte man wenigstens eine Aufstellung gehabt mit der man mit Didavi, thommy und Mané ein offensive Mittelfeld hätte gestalten können.

Airwin
Mehr Mut, mehr Schnelligkeit, einen Tick mehr Risiko statt Sicherheits- und Querpässen. Das alles verbunden mit mehr Aggressivität. Dabei muss die Defensive trotzdem nicht vernachlässigt werden. Das kann schon gehen.

Welche Spieler dafür bei uns geeignet sind, werden wir dann sehen.

Wer weiß, vielleicht spielt der bislang eher behäbig wirkende und querpassende Castro dann plötzlich mutige Pässe nach vorne - einfach, weil da nun auch ein Spieler in den Raum gelaufen ist und den Ball annehmen kann.



ja alles gut und schön , aber der grundlegende unterschied ist ein anderer- Letzte saison wurde unter korkut das MF hoch und weit überspielt , mit dem effekt dass es im (nicht vorhandenen) spielaufbau keine fehler geben konnte die zu gegentoren führen. Resultat: die 0 stand und ab und zu hat man vorne mit einer der wenigen aktionen getroffen. Das war ein ganz anderes spiel als jetzt unter korkut oder das von dem du jetzt erzählst. Das hat weniger zu tun mit "die defensive nicht vernachlässigen" als mit " durch ballverluste im spielaufbau gegentore ermöglichen". Klar kann das gehen, aus meiner sicht aber schwierig mit unserem kader.


@RedBlues :nod:



Tamasi
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Allmachtsbachel
Aber entweder man will einen rechten offensiven Außenspieler oder nicht. Kaderplanung, Spielidee...

Wenn's mit Mané nicht klappt - was ja durchaus zu erahnen war -, dann habe ich als vernünftiger Planer doch eine Alternative zur Hand. Oder?

RedBlues
Halbdaggl
Ich hatte da jetzt auch mehr an einen wie Mané gedacht und nicht nur ausschließlich an Mané.

Vor allem, das unabhängig von der aktuellen Kader Zusammenstellung, auch wenn der Plan ist den Gegner kommen zu lassen und durch Konter das erste Tor zu machen und dann mit guter defensive den Gegner weiter anrennen zu lassen,...

Ein Kader und eine Aufstellung, ein Trainer, muss doch einen Plan haben wie man im Falle eines Rückstands zu einem Tor kommt, oder wie man ein Tor schießen könnte wenn der Gegner die gleiche spielidee hat.



de mappes
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Spamferkel
wenn man mit raute spielt braucht man nicht zwangsläufig klassische außenspieler...oder man hat einen außen und einen im halbfeld und bleibt variabel...wie in der Rückrunde mit thommy und gentner...

das hat airwin auch schon ausgeführt aber manchmal hab ich den eindruck, dass wirklich überhaupt nicht gelesen wird, was andere schreiben.

zum x-ten mal lese ich, dass der kader nicht hinreichend auf außen besetzt wurde...aber die Möglichkeit, dass man eventuell plante, anders zu agieren, zieht keiner in betracht?

glaube kaum, dass reschke diese stelle schlicht übersehen hat...
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Tamasi
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Allmachtsbachel
de mappes hat geschrieben:zum x-ten mal lese ich, dass der kader nicht hinreichend auf außen besetzt wurde...aber die Möglichkeit, dass man eventuell plante, anders zu agieren, zieht keiner in betracht?

Aber wieso hat man dann versucht, Mané zu kriegen - wenn man doch "plante, anders zu agieren", also nicht über Außen? Dann braucht man auch keinen Mané. Oder?

Oder war es doch anders? Warum hat Korkut in der Vorbereitung und auch nochmal in Rostock versucht, sein altes 4-4-2 hinzustellen, jeweils mit Didavi auf rechts Außen, was erwartbar nicht aufging? Ebenso wenig Castro auf rechts in Freiburg. Scheint irgendwie so, als ob der Trainer nicht "plante, anders zu agieren".

Entweder die haben sich nicht ordentlich abgestimmt oder es gab keinen klaren Plan. So sieht es zumindest aus.

darkred
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Halbdaggl
Eben.
Vor allem kann man doch nicht eine Personalplanung auf ein System hin ausgerichtet machen.
Wenn man sich schon so viele Verteidiger "hält", dann insistiert dass doch schon irgendwo, dass man auch ein 3-5-2 gleichberechtigt neben dem 4-2-3-1 oder dem 4-4-2 mit Raute spielen lassen will. Und dann ist es fahrlässig die rechte Außenbahn verwaist zu lassen.
Und zu Akolo als Alternative. Ich sehe ihn nicht als diese Art Spieler, überhaupt nicht. Und Donis nur bedingt. Dazu müsste Weinzierl ihn erst mal eine ganze Weile dort im Training einbinden.

RedBlues
Halbdaggl
Danke tamasi und darkred

So sieht es aus. Die Abwehr ist super besetzt, da kann man problemlos mit 3 und 5er Kette spielen.

Defensive Mittelfeld hat man mit Ascasibar, Aogo, Castro auch 3 Alternativen, wenn auch der Ersatz für ascasibar fehlt.

Aber der Trainer hat eigentlich meisten mit 2 6ern und 2 Stürmern gespielt. Und da ich jetzt nicht davon ausgehe, dass der Kader auf Raute ausgelegt wurde, dann fehlt für so gut wie jede Variante im Mitelfeld der passende Spieler für eine Position.

de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:zum x-ten mal lese ich, dass der kader nicht hinreichend auf außen besetzt wurde...aber die Möglichkeit, dass man eventuell plante, anders zu agieren, zieht keiner in betracht?

Aber wieso hat man dann versucht, Mané zu kriegen - wenn man doch "plante, anders zu agieren", also nicht über Außen? Dann braucht man auch keinen Mané. Oder?

Oder war es doch anders? Warum hat Korkut in der Vorbereitung und auch nochmal in Rostock versucht, sein altes 4-4-2 hinzustellen, jeweils mit Didavi auf rechts Außen, was erwartbar nicht aufging? Ebenso wenig Castro auf rechts in Freiburg. Scheint irgendwie so, als ob der Trainer nicht "plante, anders zu agieren".

Entweder die haben sich nicht ordentlich abgestimmt oder es gab keinen klaren Plan. So sieht es zumindest aus.


mané wäre ja eine Spekulation gewesen...nicht wirklich planbar aber ein toller zugewinn, wenn fit...vielleicht hätte man sich an den spielern orientiert...an deren fort...variabel.

ich weiß es nicht...es gibt eventuell auch schlicht zu wenig aussagen der planer darüber oder es fragt halt auch keiner (unglaublich, dass solche Themen von der journalie nicht aufgegriffen werden)

ich glaube kaum, dass ein Reschke solche offenen Baustellen übersieht, während einige forianer sie klar erkennen...also wurde sich was dabei gedacht...nur was:

entweder war die Idee eine andere (raute zb wie gegen Bremen bzw. schlicht mit offensiven AVs...) oder man sah/sieht akolo oder donis auf den flügeln...genau sagen kann ich dir es nicht...aber wenn man die gesamte letzte Saison sieht...oder sogar noch auf die zweitligasaison zurück greift...wer spielte denn außen? außer mané?

ich glaube weder dass sie sich nicht abstimmten noch das es keinen plan gab
dass wir es nicht erkennen bzw. zu wenig kommuniziert wurde glaube ich da eher

warum korkut dies plante kann ich dir nicht sagen...das personal, um es so zu machen wir in der Rückrunde, hatte er jedenfalls noch
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de mappes
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Spamferkel
passt ganz gut:

Zwar verfügen Chadrac Akolo, Nicolás González und Erik Thommy auch über Tempo, aber die potenziellen Außenbahnspieler traten zuletzt ebenso wenig als Spielbeschleuniger in Erscheinung wie die Mittelfeldakteure Christian Gentner, Gonzalo Castro, Dennis Aogo oder Santiago Ascacibar. Dabei galt vor allem der aus Dortmund verpflichtete Castro als ein Mann, der das Spiel mit Pässen schneller und variantenreicher gestalten kann.


https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vfb-stuttgart-gegen-den-alten-trott.1b3c7ea0-7025-4596-92ab-4bde0db87f5e.html
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Borussia Mönchengladbachs Coach Dieter Hecking sorgt sich nach der Entlassung von Tayfun Korkut beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart um den Respekt gegenüber der Trainerzunft.

„Ich habe gelesen, dass Tayfun Korkut seit seinem Antritt aus 21 Spielen 36 Punkte geholt hat. Ohne die Hintergründe der Entlassung zu kennen, sage ich: Wenn so eine Bilanz nicht ausreicht, um als Trainer des VfB Stuttgart auch mal eine schwächere Phase überstehen zu können und Vertrauen zu genießen, haben wir Trainer alle ein Problem“, sagte Hecking der Sport Bild.

Hecking forderte die Verantwortlichen auf, im Zweifel mehr Geduld zu haben. „Wenn wir wirklich nur noch nach den nackten Ergebnissen der letzten vier, fünf Wochen beurteilt werden, dann brauchen wir künftig nur von einer bis zur nächsten Länderspielpause zu denken. Diese Entwicklung halte ich für gefährlich“, sagte der 54-Jährige weiter.


https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... f9135.html

Hecking versteht das nicht. Im Fußball braucht man heutzutage entscheidungsfreudige Top-Manager, die nicht lange fackeln, sondern jederzeit bereit sind, dem falschen Trainer den Vertrag zu verlängern. Und zwar einstimmig.


CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Im Fußball braucht man heutzutage entscheidungsfreudige Top-Manager, die nicht lange fackeln, sondern jederzeit bereit sind, dem falschen Trainer den Vertrag zu verlängern. Und zwar einstimmig.


Zunächst mussten sie ja erst mal den falschen Trainer einstellen. Und beim VfB wird ja bekanntermaßen gar nicht mehr damit gerechnet, einmal längerfristig mit dem gleichen Trainer zu arbeiten.

Deswegen ist es doch positiv zu sehen, dass man vor der Freistellung noch verlängert und so einen attraktiven Arbeitsplatz bietet, bei dem es mittlerweile betriebliche Übung ist, ein ein- bis zweijähriges Überbrückungsgeld in Aussicht zu stellen und zu zahlen.

Das zieht unter Garantie immer die falschen Trainer an.

Und dann: siehe oben.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -