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de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Zuschauer am Spieltag sind ein Mosaikstein

für Dich


ja
in der Betrachtung des Umfelds (=schwierig)
Kann es sein, dass wir in gewissen teilen die ganze zeit aneinander vorbei reden?
Don't criticize what you can't understand


Southern Comfort
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Grasdaggl
„Wenn ihr absteigt, schlagen wir Euch tot!“

Kloine Überreaktion, gell...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:„Wenn ihr absteigt, schlagen wir Euch tot!“

Kloine Überreaktion, gell...


davon weiß doch das ganze jungvolk schon nichts mehr..
10 jahre sind doch wie ein jahrhundert.
Die skins aus den 80ern prägen heut auch nicht mehr die fanlandschaft.
Es gibt brudale wixxr- richtige scheißhaufen, aber ich bezweifle ihren einfluß.
Früher gabs mehr angst in der oase
das ist doch keine Musik


Haber hat geschrieben:Die Wut auf den VfB kristallisiert sich heutzutage wohl eher in den social media oder wird recht "ordentlich" kanalisiert, oder :roll: ?


Fresse, du dumme Sau.







…nein, also für mich funktioniert das nicht. Mag aber daran liegen, dass ich gar nicht wütend bin.


Haber hat geschrieben:das ist alles Fußball. Emotion pur. Und ja, das psychopathische gehört dazu es ist gar nicht psycho, es ist menschlich, die Seele spielt mit. Wer zuhause gegen die Union geschimpft hat ist dann trotzdem nach Berlin und schließlich hockt er/sie nun wieder in der Arena und freut sich beim 3 null gegen den KSC wie ein Kind und schämt sich dann kurz danach wieder.

Ob der VfB ein schwierigeres umfeld hat als andere?

Wir sind zumindest hier in der Gegend ziemlich verwöhnt, es geht den Meisten recht gut (materiell), da steigt der Anspruch. "In den den Genen" wie es Vogt sagt liegt es imo ned sondern vlt. an unserer württ. Wohlstandsgesellschaft?


Das liegt schon in den Genen – halt nicht in denen im Körper drinne, sondern in der Inscheniörskultur der Region. Wenn dir die Bohrmaschine vom Bosch verreckt, nur weil das Kabel im Bosch-Köfferle so blöd abgeknickt wird, dann ist das auf jeden Fall ein Grund zur Empörung. Solche vermeidbaren Bruchstellen hätt’s früher nicht gegeben, den Anspruch darf man auch haben, das ist komplett nachvollziehbar.

Das allein ist aber nix spezielles – andere Vereine haben solche Umfelder auch: in Hamburg herrscht auch ein sehr elitäres Selbstbild, auch da rümpfen sie die Nase über Nicht-HH-Kennzeichen und so weiter. So wie die Schwaben sich als Tüftler sehen, sehen sich die Hamburger als seriöse Kaufmänner, es gibt eine Menge Parallelen. Mich beschleicht außerdem die Theorie, dass sich der Anspruch an den Lieblingsverein sehr früh einprägt und nur schwer anzupassen ist: die Mehrheit der HSV-Fans und VfB-Fans kennt ihren Verein aus der Kindheit als Bundesliga-Mitglied. Wer heute um die 40 ist, hat den VfB als Abonnenten auf Platz 6 oder 7 kennengelernt, Meistertitel nicht ausgeschlossen. Wenn der VfB heute plötzlich das ist, was vor einigen Jahrzehnten die Schalker waren – ein Verein, der jederzeit in der zweiten Liga verschwinden kann – dann ist das schwer zu schlucken, das wird erstmal verdrängt.

Der relative Wohlstand in der Region spielt sicherlich eine Rolle, aber ich denke, dass die meisten Leute das in Zusammenhang bringen mit den obigen Attributen: wir haben Bosch und Daimler, der Wohlstand ist das Ergebnis davon, und das wird auf den Fußballclub projiziert: die sollen gefälligst ihren Anspruch an sich selbst erhöhen und das machen, was die erfolgreichen Betriebe machen, dann kommt auch der Erfolg. Eine Denke mit Schwachstellen, die in der Wirtschaftswunderzeit gut funktioniert hat und dort viel besser reinpasst als in die Gegenwart. Heute argumentieren viele anders: die wollen, dass die strukturstarke Region schlicht und einfach das Säckle aufmacht und den Fußball subventioniert – aber das ist ein Wunsch, kein Anspruch. Oder? Aber langer Rede kurzer Sinn: Klar, Wohlstand in der Region spielt eine Rolle – AMG fahren und Fiat-Punto-Fußball spielen, das passt ja nicht zusammen.

Aber was ist jetzt so schwäbisch-schwierig am VfB-Umfeld? Einen hohen Anspruch haben andere auch, anspruchsvoll war das Stuttgarter Publikum schon immer, und ein hoher Anspruch ist für sich selbst betrachtet ja auch gar kein negatives Attribut.

Es gibt aber eine Antwort darauf, und die liegt in der jüngeren Vergangenheit: Rangnick, Klopp, Tuchel. Alle drei sind Schwaben oder Schwabenartige, Backnang-Ralle hat den SSV Ulm, die TSG 1899 Autobahnparkplatz Hoffenheim und Rennbrause Leipzig in die Bundesliga geführt, Klopp hat Mainz auf ein höheres Niveau gebracht, den BVB restauriert und ist gerade Welttrainer des Jahres, und Tuchel hat Mainz auf diesem Niveau gehalten und bringt ähnliche Attribute mit, auch wenn er gerade als Zirkusdirektor in Paris schafft. Das sind 20 Jahre Anschauungsunterricht, wie man unter passenden Bedingungen nachweisbaren und messbaren Erfolg erzielt, und das auch noch in relativ kurzer Zeit.

Der Verein hat die Infrastruktur und die Fanbasis, Kohle ist um den Verein herum grundsätzlich vorhanden, und in der Region schwirren anscheinend herausragende Trainer herum: Eigentlich sind die Zutaten da, man muss nur den Kuchen backen. Was die Frühstücksdirektorenrunde falsch macht und dass man gefälligst nicht beim ersten Rückpass pfeifen braucht, wären die nächsten Themen, aber warum die Leute um den Verein herum so ungeduldig sind, lässt sich schon erklären. Das Alleinstellungsmerkmal des VfB ist, dass die Rangnick, Klopp und Tuchel vor der Haustür bzw. im Haus drinne hatten.



de mappes
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Spamferkel
Der Verein hat die Infrastruktur und die Fanbasis, Kohle ist um den Verein herum grundsätzlich vorhanden, und in der Region schwirren anscheinend herausragende Trainer herum: Eigentlich sind die Zutaten da, man muss nur den Kuchen backen. Was die Frühstücksdirektorenrunde falsch macht und dass man gefälligst nicht beim ersten Rückpass pfeifen braucht, wären die nächsten Themen, aber warum die Leute um den Verein herum so ungeduldig sind, lässt sich schon erklären. Das Alleinstellungsmerkmal des VfB ist, dass die Rangnick, Klopp und Tuchel vor der Haustür bzw. im Haus drinne hatten.


also doch nur die falschen leute angestellt?
einfach oder ich habs nicht verstanden oder beides
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Auswurf
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Grasdaggl
die falschen leute haben eingestellt
und wußten gar nicht, was sie da machen.
Auch staudt hatte ja irgendwie keinen plan,
außer ambitionen.
Im moment sehe ich erstmals machtfülle in ausichtsreichen händen.
Es wurde einfach der sprung ins heute verpennt.
Mv hatte wohl meist die zu seiner zeit benötigten fähigkeiten.
(kann ich aber eh nicht gut beurteilen)
Böblinger bote, war zu der zeit meine einzige quelle.

Den einfluß der jounalisten heute auf den erfolg des vereins halte ich zb für annähernd bedeutungslos
das ist doch keine Musik


CoachingZone
Halbdaggl
Haber hat geschrieben:WAS ICH KRIEGEN KANN DAS GEFÄLLT MIR NICHT


Tja, das ist halt wie sonst in der Wirtschaft auch, in der großen wie in der kleinen (privaten).

Wenn ich etwas haben will, das gut ist,

dann bekomme ich es schnell und teuer

oder günstig und langsam,

aber seltenst und (wenn, dann) eher zufällig

schnell UND günstig.

Und genau das ist das Problem in der Erwartungshaltung (allerdings nicht nur) im VfB-Umfeld :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Balbriggan
Granadaseggl
Haber hat geschrieben:aber der Herr Adrion hat extra nomol gesagt dass der Baumgartl ned verkauft hätt werda solla

.....und der wär ein Stück Heimat gewesen!

Der Adrion ist ein Romantiker. Baumgartl hockt in Eindhoven auf der Bank.
Verdrängt von einem Herrn Daniel Schwaab.

Iron
Grasdaggl
Balbriggan hat geschrieben:Der Adrion ist ein Romantiker. Baumgartl hockt in Eindhoven auf der Bank.
Verdrängt von einem Herrn Daniel Schwaab.


der Bommel ist weg und unter dem Neuen durften beide kicken.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Das Umfeld ist eine Katastrophe, die Vereinsführung blind und ahnungslos, und die Mannschaft ist ein charakterloser Sauhaufen. Und da sich die Koniferen hier über meine Postings erregen (alte Spritzgummis), sind die jetzt so winzig, dass man sie ignorieren kann. Oder drüber scrollen. Wenn das jemand also lesen will,ist er selber schuld.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

de mappes
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Spamferkel
Balbriggan hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:aber der Herr Adrion hat extra nomol gesagt dass der Baumgartl ned verkauft hätt werda solla

.....und der wär ein Stück Heimat gewesen!

Der Adrion ist ein Romantiker. Baumgartl hockt in Eindhoven auf der Bank.
Verdrängt von einem Herrn Daniel Schwaab.


Die Holländer haben halt keine Ahnung
Hier hat Mans schon früh geblickt, wie das Leistungsvermögen ausschaut
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CoachingZone
Halbdaggl
Wenn wir es etwas mehr mit der Demut hätten, würden wir auch mal Durchschnitt anerkennen als das , was er wirklich ist :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Flache9
CoachingZone hat geschrieben:Wenn wir es etwas mehr mit der Demut hätten, würden wir auch mal Durchschnitt anerkennen als das , was er wirklich ist :!:


Demut im sportlichen Wettbewerb ist nichts anderes als die größte Ausrede für das Versagen und der Mutlosigkeit der Verlierer.

CoachingZone
Halbdaggl
Flache9 hat geschrieben:
Wenn wir es etwas mehr mit der Demut hätten, würden wir auch mal Durchschnitt anerkennen als das , was er wirklich ist :!:


Demut im sportlichen Wettbewerb ist nichts anderes als die größte Ausrede für das Versagen und der Mutlosigkeit der Verlierer.


Demut heißt zunächst einmal Anerkennen der Realität (und insbesondere der Gesetze derselben) :!:
In der beispielsweise auch andere (Konkurrenten) gute Arbeit leisten...
In der man verstanden hat, was und wie lange es braucht, um durch gute Arbeit Erfolg zu generieren...

Demut ist NICHT Sich-kleiner-als-nötig-Machen.
Demut ist NICHT ein Verzicht auf große Ziele.
Demut ist aber das Gegenteil von Größenwahn :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Fresse, du dumme Sau.




Nice Weather hat geschrieben:…nein, also für mich funktioniert das nicht. Mag aber daran liegen, dass ich gar nicht wütend bin.


Dann eher so? :)

Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!