de mappes hat geschrieben:für mich ganz klar die Antwort: Kontinuität!
Lasst Hitz und Mis machen...schaffen...planen...mindestens die komplette nächste Saison, auch wenn der Wiederaufstieg misslingt
Kontinuität ist aber nur zielführend, wenn man einen Fortschritt sieht. Dann wäre ich sogar bereit, eine längere Dunststrecke von mehreren Monaten zu unterstützen. Als Beispiel, wenn wir bei 60% anfangen und die restlichen 40% eben ein halbes Jahr dauert, dann ist das in solch einer Situation akzeptabel, wenn
-Die Spieler weiterhin mitziehen
-Der Einstimmige die Backen still hält
und das Wichtigste:
-Eine konstante Entwicklung ersichtlich ist. Es muss nicht jede Woche um 10% raufgehen, aber man sollte den Fortschritt sehen. Bei Weinzierl habe ich nur Rückschritt gesehen, bei Korkut war der einzige sichtbare Fortschritt, dass er von Spiel zu Spiel defensiver dachte.
Ich will gar keinen Zorniger Einstieg, wo man ManCity wegbügelt. Ich will eine konstante, zielgerichtete Entwicklung, die sich für den gemeinen Fan in sichtbaren Entwicklungsstufen zeigt. Bei Korkut in der bekannten RR habe ich z. B. keinen Fortschritt gesehen, nur knappe Siege die über die Zeit gerettet wurden. Und als man dann die Mannschaft verstärkt und die Vorbereitung hinter sich hatte, hätte spätestens da eine Entwicklung stattfinden müssen.
Daher ist Kontinuität wohl immer gewünscht (außer bei Genosse Trump), aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen, und auch wenn es ein leichtes Auf und Ab immer geben kann, sollte man über die Jahre hinweg schon eine spürbare Verbesserung auf allen Bereichen sehen, sonst bringt Kontinuität mal überhaupt nichts, denn man hat es bei Weinzierl gesehen: ist der Karren erst mal festgefahren (hier Verhältnis zur Mannschaft und zum SD), dann wird es sehr schwierig, denn man kann zwar den SD austauschen, der den Trainer durchweg die Autorität untergräbt, aber man kann nicht die halbe Mannschaft mitten in der Saison austauschen, nur weil diese nicht mehr mit dem Trainer kann. Unabhängig davon ist ein Trainer auch verantwortlich, aus diesem Sauhaufen von 23+X Individualisten eine Einheit zu formen. Ob er dies nun nett, autoritär oder mit gebolzten Bälle auf den Arsch macht, das ist hupe, im Endeffekt muss das Ergebnis stimmen, sowohl als auch.
Aber der macht das nur, dass er hinterher sagen kann, was er vorheer schin gewusst haben will. Nicht mein Credo. Man sollte so mutig sein neue Wege gehen zu wollen, denn nur so kann doch etwas Neues entstehen. Als Magath damals die jungen Wilden 1.0 erfrischenden Offensivfußball hat spielen lassen, war man ja auch begeistert. Und Bedenkenträger gab es nur wenig. Ähnlich sollte man die Situation vllt. auch jetzt sehen. Der VfB hat die Chance sich fußballerisch neu zu erfinden und nach außen hin erkennbar frischer und "Spaß machend" wahrgenommen zu werden. Klar kann es famos in die Hose gehen, aber daran glaube ich nicht, weil wir durchaus Qualität in den Reihen haben und sehr zielgerichtet dazu verpflichtet haben.



