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fkAS
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Halbdaggl
FLX81 hat geschrieben:Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was der Typ mit seinem by the way-blog behauptet, dann haben wir ganz düstere Jahre vor uns. Und leider deutet schon einiges darauf hin, Dutt gibt in letzter Zeit auf diversen Ebenen einigen Anlass zur Kritik.

Und wenn der sich aus halbgaren Gerüchten was zusammenlügt, dann bleibt selbst dann was hängen, wenn sich Dutt&Co. korrekt verhalten haben.
Was der Typ macht, ist ja weder Satire noch sachliche Kritik. Wie reagiert man darauf? Find ich ziemlich schwierig. Souverän ignorieren hat ja auch Nachteile, denn wie man sieht, beeinflusst das ja doch auch deinen Blick auf Dutt/Wahler und wenn auch Leute im näheren VfB-Umfeld sich dadurch beeinflussen lassen, kann man's kaum mehr ignorieren. Der Nebenkriegsschauplatz steht dann schon. Andererseits kriegt man per Anwalt kaum Ruhe rein...
Sportlicher Erfolg ist da das einzige Rezept. Und dann könnte man bei der Öffentlichkeitsarbeit eine Spur mehr Transparenz reinbringen. In einigen Punkten hätte man dem Precht schon Wind aus den Segeln nehmen können.

Mietmaul
fkAS hat geschrieben:In einigen Punkten hätte man dem Precht schon Wind aus den Segeln nehmen können.

Aber eben nur, sofern es um unwahre Tatsachenbehauptungen geht ("VfB/Dutt hat Kravets verpflichtet, ohne ihn persönlich spielen zu sehen.") Das stimmt eben offenbar nicht und dagegen kann man vorgehen.

Wenn man alle in der Mercedesstraße als "Vollnullen", "Totengräber des Vereins", "Managementnieten" etc. bezeichnet, sind das Meinungsäußerungen, die jeder jederzeit von sich geben darf (bis zur Grenze der Schmähkritik).

fkAS
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Halbdaggl
Ich denk da vor allem an die Tuchelgeschichte. Da ging ein großer Artikel der StZ durch zu dem der VfB zunächst keine Stellung genommen hat. Erst Tage später hat man versucht über Kicker die VfB-Perspektive darzustellen. Da war dann aber schon die Version, die auch Prechtl verbreitet hat, raus.

Klar, so lange die Ergebnisse nicht passen, kann an die Verantwortlichen auch als Nieten bezeichnen. Fehleinschätzungen sind ja auch offensichtlich.

FLX81
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Granadaseggl
Es gibt ja auch einige Punkte in der Struktur, in denen der Typ einfach recht hat: Das fehlende Gegengewicht zu Dutt in Sachen sportliche Kompetenz oder die zu hohe Anzahl an Dutt Kumpels bzw der Eindruck dass eben nur noch solche geholt werden zB. Und dass Spieler immernoch ohne die Scouts zu fragen oder sogar gegen deren Willen geholt werden hört man auch nicht zum ersten Mal. Das gabs ja schon bei Sunjic zu lesen. Und auch die Episode mit Korkut traut man den Beteiligten ohne weiteres zu... :bounce:
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.

Tifferette
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Grasdaggl
FLX81 hat geschrieben:Das fehlende Gegengewicht zu Dutt in Sachen sportliche Kompetenz oder die zu hohe Anzahl an Dutt Kumpels bzw der Eindruck dass eben nur noch solche geholt werden zB.

Einerseits. Andererseits ist aus anderen Vereinen zu lesen, dass Entscheidungen schnell und von wenigen Entscheidungsträgern getroffen werden müssen. Und dass mit dem Buddysystem könnte man auch so interpretieren, dass beim VfB endlich alte Zöpfe abgeschnitten werden. Wurde ja auch gefordert. Dass Dutt die dann mit Leuten besetzt, mit denen er vorher gearbeitet hat, ist auch da nicht fernliegend.

Will sagen: Viele Dinge kann man auch ganz anders auslegen. Wenn ein Blogger es immer nur negativ sieht, dann wird es auch mir irgendwann zu blöd. Und dem Verein erst Recht.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

fkAS
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Halbdaggl
Die "Kumpelgeschichten" gehen eher in Richtung "üble Nachrede" - beim Interesse an Rouven Schröder wird sofort kritisiert, dass Dutt da ne Vetterleswirtschaft aufbaut. Dann wird er von Mainz geholt- ach, scheint ja doch kein Nixblicker...

FLX81
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Granadaseggl
Wenns hilft: Ich bin sehr skeptisch, ob Mainz mit Schröder wirklich dauerhaft in der 1. Liga bleiben wird.

Und sorry aber mir ist die Kumpelsquote zu hoch als dass ich da nicht ein Körnchen Wahrheit in Prechtls Aussagen vermute. Wenn man wenigstens ab und an mal einen erfolgreichen Mann abwerben würde, der nicht zu diesem Zirkel gehört oder wenn wenigstens mal was über alternative Kandidaten lesen würde, auf die das zutrifft oder wenn die geholten Kumpels in ihren abgebenden Vereinen wenigstens erfolgreich arbeiten würden. Aber es war bisher keiner über Zweifel erhaben.
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.







Rhoihesse
Schoofseggl
FLX81 hat geschrieben:Wenns hilft: Ich bin sehr skeptisch, ob Mainz mit Schröder wirklich dauerhaft in der 1. Liga bleiben wird.

Und sorry aber mir ist die Kumpelsquote zu hoch als dass ich da nicht ein Körnchen Wahrheit in Prechtls Aussagen vermute. Wenn man wenigstens ab und an mal einen erfolgreichen Mann abwerben würde, der nicht zu diesem Zirkel gehört oder wenn wenigstens mal was über alternative Kandidaten lesen würde, auf die das zutrifft oder wenn die geholten Kumpels in ihren abgebenden Vereinen wenigstens erfolgreich arbeiten würden. Aber es war bisher keiner über Zweifel erhaben.


Die Mainzer werden den Abgang von Heidel sehr schwer verkraften !
Er hat den Verein von der 3. :? in die 1. Liga geführt. Für mich einer der (evtl. der Beste) Manager z.Zt. in der Liga.
Sein Wechsel zu S04 wird für Ihn sehr schwer und unbeständig...> Sein Problem....
Wollte eigentlich nur sagen, dass Schröder eine sehr große Lücke in Mainz zu füllen hat !
Heidel hätte ich sehr gerne bei uns im Management gesehen.....> Wunschträume :oops: :oops: :oops: :oops:

Es kommt darauf an, ob es in Mainz eine Kultur oder Arbeitsweise gibt, die von allen gelebt wird. Heidel hatte jedenfalls genug Zeit, sowas zu installieren.

Ralph Gunesch, ehemaliger Mainzer Spieler, hat neulich gesagt, dass das in der Tat so ist: es kommt gar nicht so sehr auf die handelnden Personen an, weil dort auch der Platzwart am selben Strang zieht wie der Präsident. Die Jugendtrainer gehen nicht zu Schalke, und die Scouts auch nicht etc. etc.

Ich bin skeptisch, aber am Beispiel der Trainer kann man das sehen: als Klopp ging dachten alle es ist vorbei, dann kam Tuchel. Als Tuchel ging dachten alle es ist vorbei, und jetzt spielen sie mit Urs Grünli wieder eine gute Saison. Dabei darf man nicht vergessen, dass Heidel auf dem Trainermarkt nicht nur Volltreffer gelandet hat: mit Jörn Andersen stimmte es nicht (obwohl sie mit ihm aufgestiegen sind), und mit Kasper Hjulmand (von Klopp empfohlen) hat es auch nicht hingehauen.

Fragt sich, ob der Dingsbums das in Mainz weiterführen kann, oder ob so eine Erfolgsgeschichte einen Autor braucht und in Heidel auch hatte. Es kommt nicht nur darauf an, die richtigen Trainer zu finden, sondern man muss ihnen auch kontinuierlich Vertrauen und gewisse Arbeitsbedingungen entgegenbringen. In Mainz scheint das zu funktionieren, und daran sind natürlich alle beteiligt, bis hin zu den Fans – das kriegt der Sportdirektor gar nicht allein hin.

publicenemy
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Halbdaggl
Herr Prechtl hat die Richtigstellung seit heute Nachmittag auf seiner Website:


Richtigstellung

28.04.2016 16:35:00

Bezüglich meiner Äußerung in "By the way 197" vom 27. Januar 2016 sowie "By the way 209" vom 27. April 2016, wo ich behauptet habe: "(…) Auch Kravets übrigens verpflichtet, ohne ihn auch nur ein Mal live gesehen zu haben. (…)" sowie auch "(…) Dass aber Robin Dutt oder ein anderer VfB-Verantwortlicher von Rang diesen Spieler live bei einem Spiel vor Ort gesehen hat, das war und ist nirgends zu hören.(…), stelle ich folgendes fest:

Diese Aussage war unrichtig. Nach Angaben der Stuttgarter Nachrichten vom 27. April 2016 (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 89e02.html) hat Herr Dutt Herrn Kravets am 4. November 2015 beim Spiel Chelsea vs Kiev live gesehen.

witzfeld
Lombaseggl
Vertrauen ist doch das Stichwort. Die meisten Vereinen, in denen die Sportdirektor sankrosankt sind, haben Erfolg, relativ, absolut.Boyern, Dortmund, Augsburg, früher Bremen,Leverkusen usw. Wenn man heute liest, sofern es stimmt, Dutt wäre bei einer "Anhörung "vor dem Aufsichtsrat wegen einer Spierlerverpflichtung gewesen, nochmals, sofern es stimmt, dann würde ich als Manager den Koffer packen, das ist fast schon unglaublich und sagt alles über einen Vereine aus.

witzfeld hat geschrieben:Vertrauen ist doch das Stichwort. Die meisten Vereinen, in denen die Sportdirektor sankrosankt sind, haben Erfolg, relativ, absolut.Boyern, Dortmund, Augsburg, früher Bremen,Leverkusen usw.


Die sind erfolgreich, weil der Sportdirektor sakrosankt ist, und der Sportdirektor ist sakrosankt, weil sie erfolgreich sind. Bevor einer fragt. Das gehört ja alles zusammen.


witzfeld hat geschrieben:Wenn man heute liest, sofern es stimmt, Dutt wäre bei einer "Anhörung "vor dem Aufsichtsrat wegen einer Spierlerverpflichtung gewesen, nochmals, sofern es stimmt, dann würde ich als Manager den Koffer packen, das ist fast schon unglaublich und sagt alles über einen Vereine aus.


Das Problem hat der VfB schon ganz lang: wenn man da anfängt, wird einem erstmal Skepsis entgegengebracht. Vom Umfeld sowieso, aber anscheinend trauen die Leute in der Vereinsführung auch ihren eigenen Entscheidungen nicht. Das öffnet einem als Angestellten natürlich die Augen, wenn man hört, dass man auf gut Glück geholt wurde. Berühmtestes Beispiel: Dieter Hundts Äußerungen zu Heldt und Veh.


Dieser Prechtl macht übrigens einen ganz ähnlichen Fehler: Regierungen und Konzerne und Fußballvereine bestehen aus Menschen. Wenn man über die schreibt als wären es kinderfressende Dämonen, dann kommt erstens kein lesenswerter Artikel dabei raus, und zweitens muss man sich nicht wundern, wenn man ein paar aufs Maul kriegt. Mit Kritik oder Schärfe hat das null zu tun, sondern mit dem Ton.

Im konkreten Fall handelt es sich natürlich um handwerkliches Versagen: zu behaupten dass der Dutt den Kravets nie gesehen hat, weil darüber nichts in der Zeitung stand, ist völlig bescheuert. Aber darum geht’s nicht wirklich.

witzfeld
Lombaseggl
"Das Problem hat der VfB schon ganz lang: wenn man da anfängt, wird einem erstmal Skepsis entgegengebracht. Vom Umfeld sowieso, aber anscheinend trauen die Leute in der Vereinsführung auch ihren eigenen Entscheidungen nicht"

Eben, das ist die Ursuppe der Dümmlichkeit. Stelle ich jemand ein, dem ich erst mal Mißtrauen entgegenbringe? Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich selbst ein Beurteilungsprolet oder Trottel bin? Nochmals, es hat mit Prechtl nichts zu tun, sondern mit der eventuellen Roßkur der Verantwortung vor Unverantwortlichen.Bitte, bitte, ein völlig normaler und engagiertes Manager pißt, immer nun unter der Prämisse, es war so (Appell), auf den Boden. Macth euren Dreck alleine. Dutt hat bisher bestimmt unter gegebenene Umständen einen guten Job gemacht, dann wegen Einzelfällen zum Rapport zu erscheinen, ist bodenlos. Onser VfB sollte dorthin absteigen, wo er hingehört, Dritte Liga. :-)

exmatthes
Granadaseggl
dieser prechtl nervt und stänkert ja offenbar schon länger rum.
irgendwann nervt's halt gewaltig, dann wartet man auf nen habhaften fehler.
=> muß zu kreuze kriechen.
==> das ganze gewinnt eine reichweite, von der der kerle noch nicht mal geträumt hätte
===> auch: leute! der vfb läßt sich nicht gar alles gefallen.

ironie am rande:
falls das stimmt, was jetzt geschrieben wurde, dann wurde kravets live tatsächlich ein einzges mal eine gute halbzeit lang beobachtet.
inhaltlich für normalverständige eigentlich nicht sooo weit weg von prechtls - objektiv falscher - behauptung.


cordoba
Granadaseggl
cordoba hat geschrieben:Scheinbaren Nepotismus darf man im Fall Dutt auch als gesuchte Loyalitaet verstehen.

RedBlues hat geschrieben:Versteh ich nicht, hab es nicht so mit Napoleon


Was ich zuvor in kurzen Worten ausdrücken wollte:

Bei der Gewinnung von Funktionären für den Verein VfB Stuttgart, welche Robin Dutt aus früheren Zeiten bereits kennt, geht es nicht darum, Spezlwirtschaft zu implementieren, sondern der Sportdirektor möchte sich auf die Loyalität der ihm zukünftig anvertrauten Mitarbeiter verlassen können.

Jeweils ein Satz.
Aber 74 Zeichen vs. 242 Zeichen.
Ich bin Brustringer ©

RedBlues
Halbdaggl
cordoba hat geschrieben:
cordoba hat geschrieben:Scheinbaren Nepotismus darf man im Fall Dutt auch als gesuchte Loyalitaet verstehen.

RedBlues hat geschrieben:Versteh ich nicht, hab es nicht so mit Napoleon


Was ich zuvor in kurzen Worten ausdrücken wollte:

Bei der Gewinnung von Funktionären für den Verein VfB Stuttgart, welche Robin Dutt aus früheren Zeiten bereits kennt, geht es nicht darum, Spezlwirtschaft zu implementieren, sondern der Sportdirektor möchte sich auf die Loyalität der ihm zukünftig anvertrauten Mitarbeiter verlassen können.

Jeweils ein Satz.
Aber 74 Zeichen vs. 242 Zeichen.


Loyal im Sinne man fällt ihm nicht in den Rücken, oder man widerspricht ihm niicht bei Entscheidungen?

Mietmaul
Gestern Abend war die Regionalversammlung in der Soccer Lounge im Neckarstadion. Das war die letzte dieser Veranstaltungen vor der Sonder-MV am 17. Juli 2016.

Zahlreiche Handlungsempfehlungen aus den Workshops und der Zukunftswerkstatt werden übernommen. Da sehe ich durchaus einen Lerneffekt bei der Vereinsführung.

Beispielsweise sollen über den Vereinsbeirat und dessen Rechte modernere und demokratischere Strukturen geschaffen werden. Der Vereinsbeirat soll unabhängig von der Ausgliederung kommen (wobei die konkrete Ausgestaltung der Rechte und Pflichten dieses Gremiums von der Frage abhängt, ob die Ausgliederung kommt). Zu einigen anderen Punkten kann ich vielleicht mal etwas schreiben, wenn es nicht ohnehin veröffentlicht wird und ich mehr Zeit habe.

Zu dem neuralgischen Punkt "Wirtschaftliche Grundlagen optimieren": Der Vorstand hat alle möglichen Idee für eine bessere finanzielle Ausstattung geprüft (Fremdkapital, auch Fananleihe und Crowdfunding sowie Eigenkapitallösungen). Alle Vorschläge (mit Ausnahme der Genossenschaft, das wird noch geprüft) sind nach Auffassung des Vorstands gegenüber der Ausgliederung nachteilig. Der Vorstand wird daher auf der Sonder-MV am 17. Juli die Ausgliederung der Profiabteilung in eine AG und die Veräußerung von bis zu 24,9 % an Investoren empfehlen.

Den derzeitigen Unternehmenswert hat Wahler mit 230 bis 280 Mio. Euro beziffert, wobei er als Zielgröße 250 bis 260 Mio. Euro anpeilt (d.h. bei 250 Mio. Euro würde der Verkauf (ohne Agio) 62,25 Mio. Euro bringen). Die Werte stammen aus einem Gutachten, dass der Vorstand in Auftrag gegeben hat und sie stimmen nach Auffassung des Vorstands mit dem Marktumfeld überein (so wird der HSV angeblich mit 250 bis 260 Mio. Euro bewertet).

Derzeit finden Verhandlungen und Due Dilligence Prozesse mit mehreren Investoren statt, da der Anteil von 24,9 % nicht nur an ein Unternehmen verkauft werden soll. Ankerinvestor soll Daimler werden. Die Investoren sind dabei (und müssen dies ja auch) eigene Bewertungen vorzunehmen.

Sollte man sich mit Investoren nicht auf eine Bewertung von > 200 Mio. Euro einigen können, würde der Vorstand die Ausgliederung auf Eis legen.

Im Abstiegsfall will der Vorstand von Mitte Mai bis Mitte Juni weitere Gespräche führen. Wenn die Investoren trotzdem bereit wären, auf der Grundlage einer Unternehmensbewertung von über 200 Mio. Euro einzusteigen, will man es wohl trotzdem versuchen (ob sie sich nach einem Abstieg an die Ausgliederung trauen, wage ich jedoch stark zu bezweifeln).

Es ist ja schon länger bekannt, dass von diesen Einnahmen 40 % in den Kader investiert werden sollen (also in dem Rechenbeispiel oben 24,9 Mio. Euro) und 60 % für Abbau Verbindlichkeiten, Infrastrukturprojekte, Festgeldkonto etc. verwendet werden. Genauer wurde das trotz Rückfrage leider nicht erläutert.

Im Ergebnis sehe ich das Bemühen der Vereinsführung, die Mitglieder einzubeziehen. Die Ausführungen des Vorstandes waren teilweise recht oberflächlich (z.B. zur Frage, warum eine AG und nicht GmbH oder KGaA). Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass der Teilnehmerkreis natürlich sehr hetrogen ist. Die Gespräche nach der eigentlichen Veranstaltung fand ich sehr aufschlussreich.

Und wie ich stimmen werde? Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. :oops:

fkAS
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Halbdaggl
@mietmaul: Danke für den Bericht. Mal angenommen, das geht so durch, man erlöst 65 Mio. und der VfB schafft es, sich in der Tabelle weiter oben zu festigen. Gibt es dann die Möglichkeit, einer Kapitalaufstockung, ohne die 24,9%-Grenze zu überschreiten? D.h. kann man die bessere Unternehmensbewertung für mehr Investitionskapital nutzen?

cron