Hitzlsperger nimmt seine Fürsorgepflichten als Arbeitgeber wahr und schützt seine Mitarbeiter vor den Schnüffeleien durch Vogts teuer bezahlte Esecon-Stasi. Das ist nicht Vertuschung, sondern Anstand.
MDR-Affären: Private Ermittler kassierten fast 7 Millionen Euro
Erfurt. Auf etwa acht Millionen Euro bezifferte MDR-Intendantin Karola Wille in diesem Jahr den Schaden durch den Kika-Skandal. Was sie nicht mitteilte, waren die Kosten, die dem MDR zusätzlich entstanden.
So hat der Sender seit 2011 die private Sicherheitsfirma des früheren Schweriner LKA-Präsidenten Ingmar Weitemeier mit internen Ermittlungen beauftragt. Laut Rechnungslisten, die unserer Zeitung vorliegen, sollen sich die Zahlungen an die Berliner Firma Esecon auf 6,63 Millionen Euro summieren.
https://www.thueringer-allgemeine.de/wi ... 21639.html
Zweifel an den Aufklärern
Die Firma Esecon soll für den DFB die Geschäftsbeziehung zum Sportvermarkter Infront untersuchen. Doch ihre Methoden werfen Fragen auf.
https://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-e ... .4954996-0
Die Ermittler führen in ihren Berichten mehrere Beispiele dafür an, wie versucht worden sei, die Untersuchungen zu behindern. So hätten der „Vorstand der AG sowie Teile des Präsidiums versucht, gegen den erklärten Willen des Präsidenten“ zumindest „das juristische Mandat der die Vorwürfe untersuchenden Rechtsanwaltsgesellschaft zu beenden“.
Hätte ich auch versucht, bevor mir so ein Outfit die Bude auf den Kopf stellt und dafür ruinöse Rechnungen ausstellt. Und wenn ich im Vereinsbeirat säße, müsste mir der Vogt mal erklären, wie sich dieser Bericht mit seiner Behauptung verträgt, dass der Auftrag mit dem Präsidium abgesprochen sei. Einstimmig scheint’s jedenfalls nicht gewesen zu sein.
„Proaktiv“ seien die Mitarbeiter zudem vom Vorstand „über die Möglichkeit der Befragungsbegleitung durch einen Rechtsvertreter“ informiert worden. „Nahezu alle Befragten“ hätten von diesem Angebot Gebrauch gemacht und seien durch Rechtsvertreter begleitet worden
Klingt fast so als hätten’s beim VfB im Artikel der Süddeutschen geblättert, in dem Esecons Methoden als fragwürdig bezeichnet werden.
Die Auszüge aus diesem Bericht sind… wie soll man’s sagen: wenn Vogt die geleakt hat, dann verlässt er sich anscheinend darauf, dass die Leute nur die Überschriften lesen.


