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Tifferette hat geschrieben:Mich stört aber, dass ich immer wieder die gleichen Dinge sehe, sowohl in der Abwehr als auch im Torabschluss. Gerade die ganzen vergebenen Großchancen kann man irgendwann nicht mehr mit Zufall abtun. Das beunruhigt.


Das ist kein Zufall, das hängt davon ab, ob’s läuft oder nicht. Qualität, Mentalität, Erfahrungität, alles Einzelaspekte eines Gesamtkunstwerks, an dem man nicht über Nacht ein paar Hebel umstellen kann, damit es flutscht. “Wir müssen an der Chancenverwertung arbeiten” heißt übersetzt “wir müssen besser kicken”, sonst nix. Kann (muss) man machen, dauert aber. Manchmal muss man auf dem Transfermarkt an der Chancenverwertung arbeiten, und das geht nur zweimal im Jahr. Manchmal muss man in Herrgotts Namen auch den Trainer austauschen, das sollte man nicht ausschließen, aber man sollte auch dringend akzeptieren, dass das selbe Spielchen dann von vorne losgeht.

Aber Großchancen gehen rein, wenn die Spieler Bock haben, miteinander zu kicken – das ist für mich der Grundsatz. Dafür braucht man die richtige Gruppe von Spielern, natürlich auch den richtigen Trainer, und dafür müssen die Bedingungen stimmen, ganz wichtig. Scheiße am Fuß gibt’s auch, keine Frage: Gomez’ Abseitspositionen waren zum Teil wirklich sehr knapp, bestreitet ja niemand. Das brütet dann Verunsicherung, die Leichtigkeit fehlt, und so setzt sich das fort.

Für die Chancenverwertung ist somit jeder Einzelne im Verein verantwortlich – darüber lässt sich halt schlecht tratschen, weil das extrem komplex ist. Man kann sich einzelne Aspekte rausziehen: ist Favre “vom Typ her” der richtige Trainer für Dortmund? Nicht, wenn der Geschäftsführer noch Jahre später öffentlich dem Kloppo hinterherheult. Und so weiter.


Tifferette hat geschrieben:Sieht man da eine Entwicklung oder nicht? Allein das sollte der Maßstab für die sportliche Leitung sein, was Walter angeht.


Der letzte Trainer, der keine Entwicklung vorweisen konnte, war Bruno Labbadia – das war nämlich der letzte, der überhaupt lang genug da war, um das beurteilen zu können. Du hast trotzdem recht, so muss man die Bewertungsgrundlage formulieren. Zu einer Trennung mit dem Trainer kommt es aber meist schon viel früher, das heißt eine Entwicklung wird von irgendwelchen Animositäten, Missverständnissen, Egoismen oder sonstwas gestoppt. Dann stimmt die Balance schon sehr früh nicht, und es kann sich nix entwickeln.



de mappes
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Spamferkel
Balbriggan hat geschrieben:In der „11 Freunde“ vor kurzem war ein langer Bericht über Walters Wunsch zu spielen.
Die nannten es auch Europas spannendstes Projekt, bei dem viel Geduld von den Verantwortlichen gefordert wird. Sie kamen aber auch zur Erkenntnis das Walter gar nicht das Spielermaterial dafür hat.
Die Innenverteidiger sind eine Art Quaterback die das von hinten steuern sollen, und müssen auch eine entsprechende Grundschnelligkeit besitzen. Und da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Vielleicht könnte man den Bericht mal einstellen.


sind kaminski und kempf zu langsam?
denke mit denen wurde geplant
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higgi
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Grasdaggl
Ne richtige Entwicklung hat man nur unter Magath und Veh gesehen. Da haben Automatismen gegriffen, das war alles flüssig und schlüssig. Es hat einfach gepasst.
Alles was danach kam war nur Stiefel runter kicken, mal besser mal schlechter
von daher

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:
Dass es zwischen Mislintat und Walter vor dem KSC Spiel wohl gekracht hast ist ja bekannt.


Ist es? Mir ist nur bekannt, dass in eine Äußerung von Mislintat irgendwas hineinorakelt wurde, mit viel Konjunktiv und hätte könnte.

Das wäre vielleicht eine Gelegenheit für einen Journalisten, sich auszuzeichnen. Die schwirren dort immer in Kompaniestärke in der Gegend rum, und solche Geschichten verschwinden in der Schublade, bis der Trainer mal wieder gefeuert ist – dann kommt es auf den Tisch.

Die scheinen eine Symbiose zu bilden. Man arbeitet sich an Belanglosigkeiten ab und traut sich nicht an Stories ran, weil dann ein Sponsor in der Redaktion anruft und mit dem Wegfall von Anzeigenumsatz droht? Ich weiß es nicht. Ich muss aber auch zugeben, dass ich mir nie die Zeit für diese Podcasts nehme, und dort kommen hin und wieder Hintergründe zur Sprache, das ist hundertmal interessanter als die Satzbaustein-Artikel.



Hättesch halt mal in den Podcanstatt reinghört, hatte es ja geschrieben, dass der Maisel um die Ecke gebracht werden sollte, oder sowas in der Art...

Der scheint mir sehr gut vernetzt zu sein, darf sein Wissen halt nicht bzw nur zwischen den Zeilen veröffentlichen, die Gründe hast du ja angeführt.

Ich gehe stark davon aus, dass an der Sache mit dem Ultimatum vor dem Derby was dran ist.

Branson
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Lombaseggl
Hmm... so sicher hört sich das nicht an.

Selbstkritik bei der Punktausbeute - Walter lässt Zukunft offen

Unter die Hinrunde zieht der 44-Jährige seine eigene Linie, die keine zwei Meinungen zulässt. "Wir sind nicht zufrieden mit der Punktausbeute. Wir hätten uns ein paar mehr Punkte vorgestellt", sagt Walter, der dennoch nicht alles verdammen will. "Trotzdem sind wir punktgleich mit dem Zweiten." Leider habe man nicht geschafft, die nötige Konstanz in die Leistungen zu bekommen. "Hätten wir die anderen Spiele auch so gestaltet, wie in Darmstadt, wären wir da, wo wir eigentlich hinwollten."

An die Spitze. "Das haben wir nicht geschafft. Aber es ist zumindest positiv, dass wir, wie zuletzt gegen Nürnberg, das Spiel gedreht haben. Wir haben gezeigt, dass wir Rückstände egalisieren können."

Was dies über seine persönliche Zukunft aussagt, lässt er offen. "Wir wollen am Samstag das Spiel in Hannover gewinnen. Was dann kommt, werden wir sehen."


https://www.kicker.de/765283/artikel/wa ... anz#twfeed
"In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde."
Hans Meyer

de mappes
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Spamferkel
durchaus
wie ich schrub:
warten wir das spiel mal ab.
wenn es läuft wie die letzten 4 jahre verlieren wir das spiel vor der weihnachtspause
dann könnte was passieren
es sei denn wir verlieren 1:0 durch einen witzelfer, der nicht korrigiert werden kann und mario schiesst 3 "gleiche-höhe" tore, die nicht zählen
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nice Weather hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Nun ja, Castro ließ im gestrigen Interview durchklingen, dass das Spielsystem sehr anspruchsvoll sei - insbesondere die jungen Spieler seien damit wohl immer noch sehr gefordert (das "ü"-Wort hat er wohlweislich vermieden...) :!:

Kann ich nicht nachvollziehen, der Fussball der da gespielt wird, ist null anspruchsvoll. Das ist nicht schnell, da ist keine besonders anspruchsvolle Taktik, da ist kein Pressing, jeder darf sich unmengen an Fehlpässen erlauben, und laufen tun die auch nicht mehr, eher weniger. In diesem Team könnte jeder Hinterwälder mitspielen.


(...)

Man bekommt eher den Eindruck als wollten die Führungsspieler lieber das kicken was sie wollen, und nicht das, was der Trainer vorgibt. Genau die selben Töne kennt man noch vom Gentner unter Hannes Wolf. Über Wolf sagte Holger neulich, dass er “nix dafür konnte”, weil ihm die Erfahrung gefehlt habe. Mag sein, aber dann konnten Holger und Christian was dafür, denn die hatten die Erfahrung.

Mich beschleicht das Gefühl, dass die da für sich selbst sprechen, nicht für die jungen Spieler.

Das glaube ich auch. Ich habe das Interview mit Castro gesehen und ich möchte zwei Dinge ergänzen:

1. Inhaltlich:
Castro hat sinngemäß gesagt, dass der viele Ballbesitz anstrengend ist - und zwar mental. Viele der Spieler waren es bei ihren bisherigen Vereinen gewohnt, mit viel weniger Ballbesitz zu spielen. Deshalb ist das jetzt neu und so anstrengend. Okay, das kann ich nachvollziehen. Ich ergänze: Der Erwartungsdruck ist für viele halt auch höher. Castro hat das in Verbindung mit Walters Fußballphilosophie gesetzt, aber ich halte erneut dagegen: Auch mit einer anderer Spielidee hätten wir viel Ballbesitz. Wir sind der VfB und spielen ein Ligaspiel - die anderen spielen einen Pokalfight. Siehe auch: Dem biederem HSV geht's genau so.

2. Ausstrahlung:
Castro hätte auch die Worte von Gomez sagen können, "bin froh, dass der Scheiß für mich bald vorbei ist". Ja, er war frustriert und geknickt nach dieser Niederlage. Aber vor allem war er einfach nur... müde. *seufz* Ich versteh's ja, auch Castro war mal N11-Spieler, hat im ausverkauften Stadion von Dortmund um die Meisterschaft gespielt und Champions League sowieso. Was soll der Scheiß jetzt noch? Ich finde Castro weiterhin sehr sympathisch. Aber als VfB-Spieler tu' ich mich wirklich schwer mit ihm.

Um aufs fett Markierte zurück zu kommen:
Ja, die Führungsspieler sprechen für sich selbst. Das denke ich auch.

Allerdings:
Der User, der das Gerücht über den Streit "Mis vs. TW" und vor allem den Kabinenzoff auf tm gepostet hat, gilt als sehr verlässlich und ist gut informiert. Da wird schon was dran sein. Die Frage ist nur, wie tief die Konflikte gehen. Dass die Führungsspieler gestern sauer waren, geschenkt. Bitte bedenkt: Badstuber hat mit seinem Fehlpass das 0-1 eingeleitet, wir wissen ja, dass er dann rumkotzt und gern mal woanders die Schuld sucht. Und tatsächlich ist ja nicht nur "ein Fehlpass" das Problem. Also gut: Wenn es fruchtbar ist und Entwicklungen anstößt, dürfen die sich gern mal anpflaumen. Hat ja auch was gebracht, die zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste.

Oder war das nur, weil die Spieler in der Halbzeit die Macht übernommen haben? :-)

Tamasi
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Allmachtsbachel
Tim Walter hat geschrieben:"Hätten wir die anderen Spiele auch so gestaltet, wie in Darmstadt, wären wir da, wo wir eigentlich hinwollten."

Welches Spiel meint er? Ich habe gestern zwei Spiele gesehen. Die erste Hälfte war schlecht.

Mir reicht's jetzt:
Walter raus!!

Weil eine Studie erwiesen hat, dass das normal ist. :-)

Menschen lassen sich schnell davon überzeugen, dass etwas schlecht ist. Wenn es dagegen gut läuft, nehmen viele das nicht wahr, zeigt eine neue Studie.
(...)
Wie der Wissenschaftler in einer Überblicksarbeit in Current Directions in Psychological Science berichtet, reagiert das menschliche Sensorium dabei besonders empfindlich auf Veränderungen zum Schlechten. Kipppunkte werden rascher wahrgenommen und akzeptiert, wenn sie eine Eintrübung markieren. Anders ausgedrückt: Es braucht nur ein paar verlorene Spiele, um den Trainer einer Fußballmannschaft als Flasche abzustempeln; um aber den Ruf als Trainergott zu verdienen, muss er wesentlich mehr Siege vorweisen. Drei Niederlagen ergeben einen Deppen, drei Siege aber noch keinen Helden.
(...)
Ähnliche Ergebnisse erzielten die Psychologen, als sie Probanden Grafiken vorlegten. Vermeintlich stellten diese dar, wie sich die Gesundheit einer Bevölkerung oder die Wirtschaft eines Landes entwickelt hatte. Die Grafiken zeigten sehr flache Kurven, also nur geringe Veränderungen. Ließ sich aus diesen Grafiken eine Verschlechterung der Verhältnisse ablesen, sahen die Probanden darin eher einen belastbaren Trend. Zeigten sie minimal nach oben, weckten sie hingegen Misstrauen: An das Gute zu glauben, scheint ungleich schwerer zu sein, als mit dem Schlimmsten zu rechnen.

:cry: :cry: :cry: :D
Wen's interessiert:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/psyc ... -1.4725269

Nur zur Sicherheit:
Mein "Walter raus" war nicht ernst gemeint. Aber richtig gläubig bin gerade auch nicht mehr.

higgi
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Grasdaggl
Tim Walter hat geschrieben:"Hätten wir die anderen Spiele auch so gestaltet, wie in Darmstadt, wären wir da, wo wir eigentlich hinwollten."

Ich glaub er meint wir haben eigentlich zu viele Punkte und gehören eher ins Mittelfeld
von daher

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
Tim Walter hat geschrieben:"Hätten wir die anderen Spiele auch so gestaltet, wie in Darmstadt, wären wir da, wo wir eigentlich hinwollten."

Welches Spiel meint er? Ich habe gestern zwei Spiele gesehen. Die erste Hälfte war schlecht.

Mir reicht's jetzt:
Walter raus!!

Weil eine Studie erwiesen hat, dass das normal ist. :-)

Menschen lassen sich schnell davon überzeugen, dass etwas schlecht ist. Wenn es dagegen gut läuft, nehmen viele das nicht wahr, zeigt eine neue Studie.
(...)
Wie der Wissenschaftler in einer Überblicksarbeit in Current Directions in Psychological Science berichtet, reagiert das menschliche Sensorium dabei besonders empfindlich auf Veränderungen zum Schlechten. Kipppunkte werden rascher wahrgenommen und akzeptiert, wenn sie eine Eintrübung markieren. Anders ausgedrückt: Es braucht nur ein paar verlorene Spiele, um den Trainer einer Fußballmannschaft als Flasche abzustempeln; um aber den Ruf als Trainergott zu verdienen, muss er wesentlich mehr Siege vorweisen. Drei Niederlagen ergeben einen Deppen, drei Siege aber noch keinen Helden.
(...)
Ähnliche Ergebnisse erzielten die Psychologen, als sie Probanden Grafiken vorlegten. Vermeintlich stellten diese dar, wie sich die Gesundheit einer Bevölkerung oder die Wirtschaft eines Landes entwickelt hatte. Die Grafiken zeigten sehr flache Kurven, also nur geringe Veränderungen. Ließ sich aus diesen Grafiken eine Verschlechterung der Verhältnisse ablesen, sahen die Probanden darin eher einen belastbaren Trend. Zeigten sie minimal nach oben, weckten sie hingegen Misstrauen: An das Gute zu glauben, scheint ungleich schwerer zu sein, als mit dem Schlimmsten zu rechnen.

:cry: :cry: :cry: :D
Wen's interessiert:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/psyc ... -1.4725269

Nur zur Sicherheit:
Mein "Walter raus" war nicht ernst gemeint. Aber richtig gläubig bin gerade auch nicht mehr.


Ich plane gerade, eine Freikirche zu öffnen, die Kirche des heiligen und unfehlbaren EinRudiVöllers. Einziges Dogma: Ich habe immer recht, und alle anderen nicht. Neue Gläubige durchaus willkommen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :bounce: :bounce: :bounce:

„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Aleksiander
Grasdaggl
Kann jemand die Spielweise unserer U 19 beschreiben, bzw. diese mit der Spielweise der Profis vergleichen?
Vorausgesetzt, die Kader sind ähnlich ausgeprägt talentiert, könnte das doch einen Lösungsansatz ergeben.
Nichts muss, aber alles kann.

higgi hat geschrieben:Ne richtige Entwicklung hat man nur unter Magath und Veh gesehen. Da haben Automatismen gegriffen, das war alles flüssig und schlüssig. Es hat einfach gepasst.
Alles was danach kam war nur Stiefel runter kicken, mal besser mal schlechter


Kann man so sehen. Ich glaube eher, dass man unter Magath und Veh jeweils das Ergebnis einer Entwicklung gesehen hat.



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Stellt Euch mal vor, Walter wäre ein besetztes Haus. Dann müsste es heißen (alternativlos!)

Walter BLEIBT


Bild









Nochmal Glück gehabt... :stumm:
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


frasimi74
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/badstuber-stress-und-spieler-kritik-wie-sehr-wackelt-walter-wirklich-66766344.bild.html

Dienstag ruhten die Bälle beim VfB.
Stuttgarts Trainer Tim Walter (44) ordnete eine Rad-Tour (für die Startelf-Spieler) und einen Neckar-Lauf (Reservisten) an. Auf einen Lauf in der Liga wartet der VfB dagegen schon lange.
Seit September gab es keine zwei Siege in Folge mehr. In den letzten vier Auswärtsspielen sprang nur einen Punkt heraus – am Montag in Darmstadt (1:1).
Die ausbleibende Erfolge führten in den letzten Wochen intern zu feinen Rissen.
Gespräche zwischen dem Trainer und den Sportbossen Mislintat und Hitzlsperger arteten einige Male in Streit-Debatten aus. Spieler beklagten sich in der Führungsetage, weil sie mit den Umgangsformen des Trainers nicht klarkommen. Oder weil der straffe Ballbesitz-Fußball zu anstrengend für den Kopf ist. Die Harmonie des Sommers ist längst dahin.
Sportdirektor Sven Mislintat sagt zwar: „Tim spürt absolute Rückendeckung. Das hat er ja mehrfach schon selber geäußert und so ist es auch.“
Doch wie sehr wackelt Walter wirklich?

Nach dem Darmstadt-Spiel gab es auch noch Badstuber-Stress und Spieler-Kritik.
Montagabend nach Abpfiff: Im Mannschaftskreis auf dem Platz hielt Walter eine Donnerwetter-Rede, kritisierte scharf die Fehler. Auch Holger Badstuber bekam verbal eine mit. Während der Rest der Mannschaft danach noch zu den mitgereisten Fans ging, eilte Badstuber bedient sofort in die Kabine.

Walter legte Dienstag mit der Kritik nach. „Das einzige, was konstant ist, ist unsere schlechte Chancen-Verwertung. Wer die Chancen gesehen hat von Mario Gomez oder Philipp Förster – wenn ich zehn Meter vorm Tor frei zum Schuss komme oder dann (wie Ascacibar/d. Red.) beim Abpraller vom Pfosten das leere Tor nicht treffe – ich glaube, dass andere Spieler und Stürmer das Tor gemacht hätten.“
Die Lage ist knifflig. Einerseits hat der Walter-Fußball einige Schwächen offenbart. Andererseits wollen Hitz und Mislintat endlich Kontinuität auf der Trainer-Position.
Ob sie davon abrücken?



Spieler beklagten sich in der Führungsetage, weil sie mit den Umgangsformen des Trainers nicht klarkommen. Oder weil der straffe Ballbesitz-Fußball zu anstrengend für den Kopf ist.


“Herr Hitzlesberger, mein Kopf! Der Ballbesitz ist so straff. Bitte Gnade, werfen sie den Trainer raus” :D

Aleksiander
Grasdaggl
Warum? Ist doch wahr, Mislintat selbst hat die Chancenverwertung kritisiert. Ist ja auch nicht nachvollziehbar, Wieviel Chancen nicht genutzt werden. Ja, wir haben endlos viele Stürmer und trotzdem keinen. Terrodde oder Klos.
Trotzdem gehören die Leistungsdaten doch zu den besten der Liga.
Nichts muss, aber alles kann.

de mappes
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Spamferkel
Walter sollte keine namen nennen...da wird es dann zu persönlich
recht hat er allerdings
ein schäffler, ein klos, ein boudadouz...hätten diese und viele weitere dinger gemacht...zumindest bei ihren vereinen
beim vfb vielleicht nicht

Jetzt zieht er die Spielerqualitätskarte, und greift damit den Kaderzusammensteller direkt an.


das steht da überhaupt nicht
wir haben ja auch die Qualität, die Chancen zu erspielen
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
Haber hat geschrieben:Das ist alles Nostalgie.

Ja, aber schön. Danke.

Genau so ist das natürlich nicht wiederholbar, aber wir träumen alle von etwas Vergleichbaren.

Und zu TW:
So wie er die Spieler in dem Zitat schlecht macht - nach dem Motto "andere hätten das Tor getroffen" - verliert er die Jungs. Ich will nicht, dass er die Spieler in Watte packt. Aber das ist einfach kein Umgang. Ernsthaft: Ich muss bei Meetings auch oft Kritik einstecken. Aber dass mir jemand direkt ins Gesicht sagt: "Ein anderer hätte das hingekriegt!" ist mir noch nicht passiert. Das können sich die Beteiligten gerne denken - aber sowas auszusprechen ist maximal demütigend & sehr oft auch demotivierend. Wobei... zur Magath-Schule würde es vielleicht sogar passen. :D