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schwaebi
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Schoofseggl
Manolo hat geschrieben:
Zufrieden äußerte sich der Sportvorstand auch zu Besuschkow, den er bereits seit der U15 kennt. "Man merkt, dass Max schon länger im Männerbereich ist, er ist viel stabiler und hat es bis jetzt sehr gut gemacht. Er weiß, dass er auch mal die Möglichkeit haben wird, sich in den Kader zu spielen, wenn er dranbleibt", erklärt Bobic.


Klingt für mich nicht gerade nach vielen Einsätzen. An seiner Stelle wäre ich da lieber in die Zweite Liga oder zu einem ambitionierten Drittligist gewechselt.


Mir scheint, die Jungs sind heute mehr als früher auf dem "Hauptsache erstmal ausgesorgt"-Trip. Erst kommt die Kohle, dann die Karriere.

Oder auch: Schlimmstenfalls lieber reich und verletzt als "arm" und verletzt in Liga 2.

Manolo
Granadaseggl
nach normalen maßstäben hat besuschkow wohl ausgesorgt. zumindest wenn er mit geld umgehen kann und sich nicht zehn luxusautos kauft. ulreich sowieso. verstehen tue ich es trotzdem nicht. bei ulreich bin ich gespannt, ob er nach 3 jahren fast ohne spielpraxis noch einen attraktiven verein findet oder ziemlich jung seine karriere beendet. bei besuschkow kann es auch der "karriere"weg von manu fischer werden.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Kronenclub
Granadaseggl
Der hat nicht ausgesorgt.
Geschätzt, anhand von Gehältern die ich sicher kenne, erhält er im Jahr 200.000.
Davon sind die Hälfte Steuern und ein Viertel wird freudestrahlend verlebt. So arg viel bleibt da sicher nicht über.
Der Hinweis mir dem Auto stimmt auch, da kannst davon ausgehen dass sicherlich kein kleiner Betrag dafür auch noch drauf geht.



Kronenclub
Granadaseggl
"Nur rund zehn Prozent aller Spieler haben nach dem Ende ihrer Karriere für den Rest ihres Lebens wirklich ausgesorgt", sagt VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow, früher Profi bei Bayer Leverkusen im Interview mit 11Freunde.de.

Eines der wichtigsten Probleme: "Viele Spieler haben nicht gelernt, sich um ihre Dinge selbst zu kümmern." Denn während der Profi-Laufbahn kümmert sich der Verein um alles, vom Training bis zur Wohnung bis zum Mittagessen. Die meisten fallen nach ihrer Karriere deswegen erst einmal in ein Loch. Da reicht das Angesparte aus der aktiven Zeit oft nicht bis zum Rentenalter - wenn denn überhaupt gespart wurde.


tommes
Seggele
Habe einen Kumpel, der viele Jahre Bundesligaprofi war. Deshalb weiß ich ganz gut, was da geht. Die meisten Spieler haben in ihrer aktiven Zeit auch extrem hohe Ausgaben, einen sehr hohen Lebensstandard.

Aber heute muss ein Profi, der 10 Jahre Bundesliga spielt, trotzdem ausgesorgt haben.
Sehe das auch so, dass er auf 500.000 inkl. Prämien nur dann käme, wenn er spielt.





Kronenclub
Granadaseggl
Das kann ich dir nicht sagen, das stand da nicht.
Ich denke aber auch dass es mehr % bei den Bindesligaspielern sind, aber sicherlich die Hälfte aller hat da dennoch nicht ausgesorgt.
Die von die genannten 10 Jahre sind auch schon eine Hausnummer, das schaffen viele Durchschnittskicker schon gar nicht. Die verdienen dann zwar in 6 Jahren eventuell auch mehr als wir im ganzen Leben aber das ganze auch in der gleichen Zeit verprasst.

publicenemy
Lombaseggl
Man kann ja mal folgende Rechnung aufmachen, alles mit runden Zahlen und zu aktuellen Preisen: ein Akademiker verdient 100.000 €/a über einen Zeitraum von 40 Jahren. Das sind dann 4 Mio. €. Bei einem Fussballer kann man einen Faktor 2 für jugendlichen Übermut aufschlagen, dann soll er 8 Mio. € verdienen, gerundet wegen mir 10 Mio. €. Dafür hat er etwa 10 Jahre Zeit. Wenn einer nach seiner Karriere nicht mehr viel verdient, sollte er also während seiner Profikarriere 1 Mio. €/a durchschnittlich verdienen.

Keine Ahnung, ob dies auf die Mehrzahl der Buli-Profis zutrifft?

Auswurf
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Granadaseggl
mir tut's ja leid um einzelschicksale,
aber es wären nicht unbedingt alle kicker akademiker geworden ;) und wer sich von der kohle nicht wenigstens ein paar wohnungen zulegt (einfachste lösung),
ist selbst schuld, wenn keine mieteinnahmen fliessen.
Wer alles verjubelt, hatte immerhin ein paar lustige jahre.

Blöd mag es sein, für diejenigen, welche bis mitte 20 nur auf die eine karte setzten,
ohne erfolgreich zu werden, oder für die sportinvaliden.

Leben birgt risiken, na und...


de mappes
Halbdaggl
thema kohle:
zum einen kommt es bei vielen auf den richtigen Berater an (oder familie), sodass das geld halt auch in immobilen o.ä. investiert wird.
zum anderen können diese Spieler wie z.b. besuchkow (exemplarisch, seine karriere kann ja anders verlaufen) bei scheitern in richtung bundesliga karriere auch sehr gut 10-15 jahre noch im Bereich der 3. Liga oder auch Regionalliga (dort sind ca. 3/4 der vereine unter profibedingungen unterwegs) noch vernünftiges geld verdienen

Also das ist von fall zu fall unterschiedlich aber für gewöhnlich sollten die es hinbekommen, nicht im ruin zu landen, sofern nicht total aufbrausend alles verschleudert wird oder sie abgezockt werden

darkred
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Granadaseggl
Es kommt aber vor allem auf den Grad der Intelligenz an. Wenn du für dich nicht erkennen kannst, dass der Löwenanteil des Einkommens gewinnbringend investiert werden sollte, dann bringt dir der beste Berater nix. Verhält sich ebenso mit dem angesprochenen "abgezockt werden". Einem Immel oder einem Legat hättest du x gute Berater an die Seite stellen können, wenn du die Dinge /Entwicklungen nicht halbwegs richtig einschätzen kannst, den Überblick über deine Verhältnisse verlierst und entgegen aller guter Ratschläge agierst, dann kommts halt wie es kommen muss. Hab ich auch nur sehr überschaubar Mitleid mit.

Southern Comfort
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Granadaseggl
Mitleid sowieso nicht... "Gib nicht mehr aus, als Du einnimmst" muss in jeden Schädel reingehen. Das ist überhapt keine Frage der Intelligenz. Und wer dennoch das heute verdiente Geld komplett in einem Rausch verlebt, hat sich eben dafür entschieden. Ist ja nicht so, dass da irgendwo ein Loch im Boden aufginge und das Geld schluckt.

darkred
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Granadaseggl
Wenn du die genannten Bsp. Immel und besonders Legat in der öffentlichen (Eigen-)Darstellung betrachtest, findest du dann nicht auch das ein gelungenes Lebensmodell doch unmittelbar mit dem Grad an Intelligenz korreliert? ;)



hades
Lombaseggl
entdeckt in den Weiten des Netzes

Fußballprofis, Journalisten, Fans haben es sich angewöhnt, Fußballtrainer als "gut" oder "schlecht" zu kategorisieren. Aber die Rückkehr von Armin Veh zu Eintracht Frankfurt erinnert daran, dass derselbe Trainer an verschiedenen Orten ganz unterschiedlich "gut" wirken kann.

Aus der Mannschaft, mit der Armin Veh 2007 beim VfB Stuttgart deutscher Meister wurde, redet kaum noch einer gut über ihn. "Stammtischonkel", "wir wären mit jedem Trainer Meister geworden", sind zwei Einschätzungen, die mir Spieler aus jener Mannschaft sagten. Einer, der 2010 beim VfL Wolfsburg mit ihm zusammenarbeitete, sagte mir, "Veh hatte die Wirkung einer Schlaftablette auf mich". Doch bei der Eintracht jubilieren die meisten Spieler und Journalisten, ihr Traumtrainer sei zurück, der Mann, der vor zwei, drei Jahren den Angrifssfußball nach Frankfurt zurückbrachte. Torschützenkönig Alex Meier etwa sagte mir, Armin Veh habe "den Riesenanteil" an seiner Entwicklung zum Torschützengott.

Mal sehen, was die Beteiligten in einem halben Jahr über Veh sagen ... Sein Klingelschild bei uns in München hat er jedenfalls noch hängen gelassen, vermutlich falls es doch nicht läuft in Frankfurt.