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Manolo
Halbdaggl
exmatthes hat geschrieben:ich meinerseits hatte schon immer (und hab sie auch in anderen, z.b. auch politischen zusammenhängen immer mehr) zweifel, ob die große, geheiligte, allumfassende... Transparenz wirklich immer so sehr segensreich ist, wie's immer hingestellt wird.
nach der Devise: "Hauptsache transparent, dann wird quisiquasi fast schon zwangsläufig alles gut".

oder auch: wenn was im sinne des vfb entschieden wird, darf meinetwegen gerne im Hintergrund bisele gemauschselt werden.


kann man ja so sehen. ich verstehe nur wirklich nicht, wie man gegen einen ausgliederung sein kann, wenn man nichts gegen einflußnahme hat bzw. sie realistischerweise als gegeben akzeptiert.
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CoachingZone
Granadaseggl
Für mich steht die Aussage "Ohne Ausgliederung und Anteilsverkauf haben wir keine Chance jemals wieder erfolgreich in der Bundesliga zu spielen" diametral entgegen zu den in der Presse vermuteten Erlösen und dem, was man in diesem Fall - laut der Aussagen von VfB-Verantwortlichen - damit machen will:

- in die Infrastruktur investieren (Stadion? Trainingsplätze? Hatten wir übrigens schon mal - "Steine statt Beine").
- die Anteile aus der Kapital-Beteiligungsgesellschaft auslösen (Wäre natürlich interessant, zu wissen, ob hier der Hund (ohne "t"!) begraben ist, was das jährliche Strukturdefizit angeht, das man nur mit Spielerverkäufen in Höhe von 8-10 Mio € decken kann)(Dann macht dieses Vorgehen durchaus Sinn).
- in den Kader investieren (wird interessanterweise öfters auch seitens des VfB nur als drittes Ziel genannt und ist es vermutlich auch, denn nach Abzug der Ausgaben für die ersten beiden Punkte bleibt dann ja auch nicht viel übrig von dem Geld, wenn es nur die kolportierten 40 Mio € sein werden).

Und sie steht auch dem entgegen, was andere Vereine (die keine Mäzenaten- oder Betriebssportvereine sind) durch gute Arbeit leisten, beispielsweise Augsburg und Mainz im Kleinen oder Köln im Großen, ohne dass sie Gelder durch Anteilsverkauf generieren. Allerdings wird eine solche Entwicklung vermutlich nur über Jahre solider Arbeit möglich sein. Da könnten zusätzliche Gelder natürlich eine Art Anschubfinanzierung darstellen, um die Entwicklung zu beschleunigen.

Letztendlich hängt immer alles an der Kompetenz der Verantwortlichen im Bereich Sport (und vielleicht auch an einer Portion @de mappesschen Glücks), dass Gelder nicht wie nach 2007 sinnlos verpulvert werden. Mittel- und langfristig stabile Erfolge (also ohne große Ausreißer nach unten) zu erzielen, damit die einmal generierten Erlöse aus dem Anteilsverkauf nicht verschwendet werden und man an die "Fleischtöpfe" der TV-Gelder und des internationalen Geschäfts kommt, das ist dann sowieso die Kunst der Künste, wie man aktuell an den Schwierigkeiten von Leverkusen, Schalke und Gladbach sehen kann, an die Erfolge aus den Vorjahren anzuknüpfen.

Bislang sind allerdings - und da hat der Interviewte sehr recht - die Aussagen seitens des VfB sehr vage, was die Ausgliederung wirklich bringt. Mehr emotionales Versprechen als transparentes Vorgehen. Und das reicht mir nicht, um dafür die Macht der Vereinsmitglieder aus den Händen zu geben.

Manolo
Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Für mich steht die Aussage "Ohne Ausgliederung und Anteilsverkauf haben wir keine Chance jemals wieder erfolgreich in der Bundesliga zu spielen" diametral entgegen zu den in der Presse vermuteten Erlösen und dem, was man in diesem Fall - laut der Aussagen von VfB-Verantwortlichen - damit machen will:


jemals sagt niemand, dauerhaft ist stattdessen einzusetzen.

- in die Infrastruktur investieren (Stadion? Trainingsplätze? Hatten wir übrigens schon mal - "Steine statt Beine").
- die Anteile aus der Kapital-Beteiligungsgesellschaft auslösen (Wäre natürlich interessant, zu wissen, ob hier der Hund (ohne "t"!) begraben ist, was das jährliche Strukturdefizit angeht, das man nur mit Spielerverkäufen in Höhe von 8-10 Mio € decken kann)(Dann macht dieses Vorgehen durchaus Sinn).
- in den Kader investieren (wird interessanterweise öfters auch seitens des VfB nur als drittes Ziel genannt und ist es vermutlich auch, denn nach Abzug der Ausgaben für die ersten beiden Punkte bleibt dann ja auch nicht viel übrig von dem Geld, wenn es nur die kolportierten 40 Mio € sein werden).


du schielst scheinbar nur auf kurzfristigen, schnellen erfolg durch spielereinkäufe. täten dies die verantwortlichen auch, wäre ich gegen eine ausgliederung.

Und sie steht auch dem entgegen, was andere Vereine (die keine Mäzenaten- oder Betriebssportvereine sind) durch gute Arbeit leisten, beispielsweise Augsburg und Mainz im Kleinen oder Köln im Großen, ohne dass sie Gelder durch Anteilsverkauf generieren.


es gibt noch weitere vereine, die gute arbeit leisten. nur sind die auch wirklich und nicht nur gemessen an ihren mitteln erfolgreich. bezweilfle jedenfalls stark, dass der durchschnittliche vfb-fan mit einem vfb zufrieden wäre, der so "erfolgreich" ist wie freiburg, köln oder augsburg.

Letztendlich hängt immer alles an der Kompetenz der Verantwortlichen im Bereich Sport (und vielleicht auch an einer Portion @de mappesschen Glücks), dass Gelder nicht wie nach 2007 sinnlos verpulvert werden.


und genau deshlab darf man NICHT alles geld in der kader stecken.

Und das reicht mir nicht, um dafür die Macht der Vereinsmitglieder aus den Händen zu geben.

welche macht denn? die "wichtigste" entscheidung, die in den letzten jahren auf der mv getroffen wurde, war das alte wappen wieder zu bekommen. wenn durch eine ausgliederung jemand macht abgibt, sind es daher die heutigen entscheidere. wobei die heutigen sponsoren und mutßmaßlichen anteileigner seit jahren schon im ar sitzen und sich einen präsident von ihren gnaden aussuchen, den die "mächtigen"mitglieder dann mal mehr mal weniger brav abnicken dürfen.

Der fan hat aber im e. V, aber auch bei einer Ausgliederung noch Macht. Aber nicht druch Abstimmungen in Versammlungen, sondern durch Kaufverzicht (Karten, Trikots etc).
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Haber
Granadaseggl
moin, mal 2 zitate:

dass der durchschnittliche vfb-fan mit einem vfb zufrieden wäre, der so "erfolgreich" ist wie freiburg, köln oder augsburg.


das ist imo ein problem, sicher hat das jeder fan mit seinem lieblingsverein aber insbesondere wir hier erwarten doch über jahre stets zuviel. dann klappt es nicht, man ist sauer, verliert den überblick, die fehlentscheidungen und billiglösungen häufen sich, weil man den blick für die Realität verliert und Ergebnis? man steigt ab.

welche macht denn? die "wichtigste" entscheidung, die in den letzten jahren auf der mv getroffen wurde, war das alte wappen wieder zu bekommen


da darf man lächelnd bis zynisch zustimmen. die MV des VfB sind der größte Witz überhaupt und machen den Verein nicht besonders sympathisch!

Manolo
Halbdaggl
haber:
jup, die erwartungshaltung der fans ist ein problem. da müsste jeder fann sich mal selbst fragen, was er vom verein an "erfolgen" erwartet. und dann abgleichen, ob dies mit blick auf die möglichkeiten anderer verein dauerhaft realistisch ist.

zu den mitgliederversamlungen: imo geht das aber auch nicht groß anders. man kann bsp. schlecht eine mv über wirklich wichtige dinge, wie die trainer- oder spielerauswahl entscheiden lassen. von daher versteh ich das macht-abgabe-argument wirklich nicht. ich kann ja nichts abgeben, was ich gar nicht habe. so deutlich kann dies aber ein vereinsverantwortlicher wohl kaum zu den fans sagen.
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Manolo
Halbdaggl
noch ein kleines schlaglicht zum thema erwartungen/wünsche/hoffnungen:
ich kenne mehrere sc freiburg fans, deren größte sorge gerade ist, dass sie in die el kommen und die "gefahr" besteht ja tatsächlich.

das vergleiche man dann mit den hoffnungen von vfb-fans vor beginn der spierunden oder wenn der verein mal wie unter kramny einen lauf hat.
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CoachingZone
Granadaseggl
@Manolo

Ich habe den Eindruck, dass die Mitgliederversammlung den Vereinsoberen nach wie vor ein Dorn im Auge ist - weshalb beispielsweise im vergangenen Jahr die Rednerliste trickreich gekürzt wurde und in den Vorschlag für eine neue Satzung von Vereinsseite plötzlich weitere Artikel zur Entmachtung der Mitglieder eingebracht wurden, die zuvor nicht auf den Regionalversammlungen erarbeitet worden waren, obwohl dies dann so kommuniziert wurde.

Natürlich haben die Mitglieder nicht viel Macht - sie können aber immerhin den Präsidenten und den Aufsichtsrat wählen und auch (allerdings unter sehr schwierigen Bedingungen) abwählen, sie können den Vorstand und den Aufsichtsrat entlasten oder auch nicht - und sie können eben eine Ausgliederung der Profiabteilung beschließen oder nicht.

Von dieser Macht bleibt nach der Ausgliederung nicht mehr viel bis gar nichts übrig.

Dass es - wie überall - solche und solche Mitglieder gibt, ist ja unbestritten. Es gibt allerdings auch viele, die sich Sorgen um die Vereinsentwicklung machen, z.T. zu Recht, z.T. vielleicht auch in nostalgischer Weise. Letztlich ist aber das Bild eines Vereins immer Ausdruck seiner Mitglieder, von denen ja viele nur wegen der Fußballabteilung überhaupt Mitglieder sind.

Manolo
Halbdaggl
cz:
hier gab es ja durchaus zu recht, lange diskussionen, ob es wirklich ein wahl ist, wenn es keine alternativkandidaten gibt. sehe daher allenfalls einer sehr geringe "wahlmacht". zumal ohne große misserfolge die ergebnisse doch stets ziemlich klar ausfielen. von daher ne, ich sehe wirklich keine macht, die ich als mitglied abgeben könnte. und nebenbei bemerkt die möglichkeit zur scheinbaren machtausübung nehmen ja auch immer nur ein bruchteil der rund 40000 Mitglieder wahr. Zumindest einige davon sicherlich auch, weil sie keine Lust haben mehrere Stunden in einer Versammlung zu hocken, um am Ende höchstens in einer Rede Frust abgelassen zu haben.
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CoachingZone
Granadaseggl
@Manolo
Dann haben wir ein unterschiedliches Verständnis von Macht. Denn nur, weil die Mehrheit der Mitglieder ihre Macht nicht in deinem Sinne ausübt, heißt das für mich noch lange nicht, dass die Mitglieder KEINE (oder nur eine "scheinbare") Macht haben.

Mich frustriert es eher, dass man durch geschickte Manipulation der Rednerliste (das werfe ich den Vereinsoberen durchaus vor) möglicherweise den Mitgliedern, die wirklich überzeugende Kritik äußern wollten, gar nicht die Gelegenheit gibt, eventuell die Mehrheit der Mitglieder zur Ausübung der Macht GEGEN die Vorschläge der Vereinsführung zu gewinnen.

darkred
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Granadaseggl
jup, die erwartungshaltung der fans ist ein problem. da müsste jeder fann sich mal selbst fragen, was er vom verein an "erfolgen" erwartet. und dann abgleichen, ob dies mit blick auf die möglichkeiten anderer verein dauerhaft realistisch ist.


Mit Verlaub, aber diese Sichtweise ist für mein Gusto etwas zu fatalistisch.
Wenn ich die sehr erfolgreiche Historie des Vereins betrachte, dann kann ich den Blick doch nicht einseitig auf eine ungebührliche Erwartungshaltung der Fans verengen, nur weil fachlich ungeeignetes, sportlich zu wenig kompetentes Personal den Verein sukzessive nach unten gefahren hat...?!

schwaebi
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Lombaseggl
CoachingZone hat geschrieben:@Manolo
Dann haben wir ein unterschiedliches Verständnis von Macht. Denn nur, weil die Mehrheit der Mitglieder ihre Macht nicht in deinem Sinne ausübt, heißt das für mich noch lange nicht, dass die Mitglieder KEINE (oder nur eine "scheinbare") Macht haben.

Mich frustriert es eher, dass man durch geschickte Manipulation der Rednerliste (das werfe ich den Vereinsoberen durchaus vor) möglicherweise den Mitgliedern, die wirklich überzeugende Kritik äußern wollten, gar nicht die Gelegenheit gibt, eventuell die Mehrheit der Mitglieder zur Ausübung der Macht GEGEN die Vorschläge der Vereinsführung zu gewinnen.


Das hat mich letztes Mal auch tierisch aufgeregt. Erst die ganzen Deppen schwätzen lassen, und wenn dann alle keinen Bock mehr haben den Rest abwürgen. Fand ich nicht nur vom Versammlungsleiter mies, sondern auch von den Mitgliedern.

Und doch, es ist schon Macht da. Immerhin wurden beide Satzungsänderungsanträge abgelehnt. Und VIELLEICHT (ich glaubs ja nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt) haben die Herren AV gemerkt, dass die Mitglieder doch nicht solch einfaches Stimmvieh sind wie sie gerne hätten.

CoachingZone
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:
jup, die erwartungshaltung der fans ist ein problem. da müsste jeder fann sich mal selbst fragen, was er vom verein an "erfolgen" erwartet. und dann abgleichen, ob dies mit blick auf die möglichkeiten anderer verein dauerhaft realistisch ist.


Mit Verlaub, aber diese Sichtweise ist für mein Gusto etwas zu fatalistisch.
Wenn ich die sehr erfolgreiche Historie des Vereins betrachte, dann kann ich den Blick doch nicht einseitig auf eine ungebührliche Erwartungshaltung der Fans verengen, nur weil fachlich ungeeignetes, sportlich zu wenig kompetentes Personal den Verein sukzessive nach unten gefahren hat...?!


Ich konnte das Labbadia-Bobicsche Geheule auch nicht ab. "Wir wissen, wo wir her kommen." Pah. Da hatten wir Fans aber deutlich andere (wenn auch etwas ältere) Erinnerungen :!: :vfb:

Dennoch ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn nicht in jeder Saison gleich Wunder erwartet werden, sondern man ein bisschen realistischer auf die Saison blickt. Heißt ja nicht, dass man sich vor lauter Demut keine großen Visionen leisten darf...

Ich halte es da auch eher wie der große Pavel Pardo, der bei seiner Vorstellung fast ausgelacht wurde, als er ankündigte, dass er mit dem VfB Meister werden und in der Champions' League spielen wolle. Der Rest von der Geschichte ist ja bekannt.

Oder aktuelles Beispiel aus dem Nicht-Fußball-Kosmos: Laura Dahlmeier, die zur Zeit weltbeste Biathletin, die am Anfang der Saison in einem Interview meinte, dass eines ihrer großen Ziele sei, in Zukunft mal ähnlich dominant zu werden wie Martin Fourcade. Nun stehen da ihre 6 WM-Medaillen (davon 5 goldene) 5 WM-Medaillen (davon 1 goldene) des Franzosen gegenüber, beide mit vorzeitigem Gewinn des Gesamt-Weltcups sowie der Möglichkeit des Gewinns aller Disziplin-Weltcups, Dahlmeier mit etwas weniger WC-Siegen aber dafür mehr Podestplazierungen als Fourcade. Klingt auch hier wie eine frühzeitige Erfüllung einer großen Vision, die man ihr mittelfristig - wenn auch möglicherweise nicht so schnell - durchaus zugetraut hat... (Man muss die Leistung allerdings auch erst einmal in dieser Konstanz abrufen...)

Glücklicherweise gehört unser Sportvorstand ja auch zu denen, die sich nicht mit kleinen Erfolgen zufrieden geben, sondern groß spielen wollen (und dem ich zutraue, dass er seine Worte auch mit Leben füllt!).

Dann mal auf ein gepflegtes "VfB, ein Leben lang". :vfb:

Manolo
Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:@Manolo
Dann haben wir ein unterschiedliches Verständnis von Macht. Denn nur, weil die Mehrheit der Mitglieder ihre Macht nicht in deinem Sinne ausübt, heißt das für mich noch lange nicht, dass die Mitglieder KEINE (oder nur eine "scheinbare") Macht haben.


ähm was? ich habe keine entscheidung kritisiert, die nicht in meinen sinne gewesen wäre, sondern darauf hingewiesen, dass imo nichts wirklich wichtiges zu entscheiden ist, und die vermutung geäußert, dass des hlab die mitglieder erst gar nicht kommen.

Mich frustriert es eher, dass man durch geschickte Manipulation der Rednerliste (das werfe ich den Vereinsoberen durchaus vor) möglicherweise den Mitgliedern, die wirklich überzeugende Kritik äußern wollten, gar nicht die Gelegenheit gibt, eventuell die Mehrheit der Mitglieder zur Ausübung der Macht GEGEN die Vorschläge der Vereinsführung zu gewinnen.


hat viele gestört. die "macht" war aber nicht einmal ausreichend, um dagegen etwas zu tun ;)
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Manolo
Halbdaggl
darkred hat geschrieben:
jup, die erwartungshaltung der fans ist ein problem. da müsste jeder fann sich mal selbst fragen, was er vom verein an "erfolgen" erwartet. und dann abgleichen, ob dies mit blick auf die möglichkeiten anderer verein dauerhaft realistisch ist.


Mit Verlaub, aber diese Sichtweise ist für mein Gusto etwas zu fatalistisch.
Wenn ich die sehr erfolgreiche Historie des Vereins betrachte, dann kann ich den Blick doch nicht einseitig auf eine ungebührliche Erwartungshaltung der Fans verengen, nur weil fachlich ungeeignetes, sportlich zu wenig kompetentes Personal den Verein sukzessive nach unten gefahren hat...?!


mein blick ging nach vorne, deiner geht zurück. ungebührlich würde ich das verhalten von fans mit zu hohen erwartungen übrigens nie nennen.
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de mappes
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:
jup, die erwartungshaltung der fans ist ein problem. da müsste jeder fann sich mal selbst fragen, was er vom verein an "erfolgen" erwartet. und dann abgleichen, ob dies mit blick auf die möglichkeiten anderer verein dauerhaft realistisch ist.


Mit Verlaub, aber diese Sichtweise ist für mein Gusto etwas zu fatalistisch.
Wenn ich die sehr erfolgreiche Historie des Vereins betrachte, dann kann ich den Blick doch nicht einseitig auf eine ungebührliche Erwartungshaltung der Fans verengen, nur weil fachlich ungeeignetes, sportlich zu wenig kompetentes Personal den Verein sukzessive nach unten gefahren hat...?!


mein blick ging nach vorne, deiner geht zurück. ungebührlich würde ich das verhalten von fans mit zu hohen erwartungen übrigens nie nennen.


So ist es...lautern hatte vor 15 Jahren auch riesige erfolge...was bringt aber der verweis darauf denn für die Zukunft?

Haber
Granadaseggl
Manolo, zu dem Thema Wünsche und Hoffnungen äußere ich mich gerne immer wieder. Und wir erinnern uns tw auch noch an früher, was wir alles so wollten. Den totalen Erfolg gibt sowieso nicht, siehe Bayern.

Der allergrößte Erfolg 2017 wäre erst mal der Aufstieg und dass Wolf und Schinde bleiben. Dann wollen wir in der Buli erst mal bestehen und uns freuen dass wir wieder dabei sind, beim Konzert der Großen, der ersten Liga. Zu besseren Anstoßzeiten und hammer Gegner.

Neulich wieder gelesen: Nur die kleinen Schritte zählen, nie irgendwelche Ziele und Utopien oder mords Pläne. Visionen, ... haben wir alles schon besprochen.

Wir unterscheiden:

was will der Verein
und
was wollen die Anhänger?

selbst da gibts große Unterschiede.

Was will ich? Aufsteigen und mitmischen und der Knaller: Nicht absteigen. dann sehen wir weiter. :vfb:

edit: zu hohes Anspruchsdenken ist immer ein Problem


Paleto Gaffeur
Granadaseggl
. Ich hatte jetzt teils sehr lange Gespräche mit Wolfgang Dietrich, Jan Schindelmeiser, Hannes Wolf und Marc Kienle. Man hat einen guten Plan und dieses Führungsteam hat Vertrauen verdient.


Bekommen sie doch.....Wenn sie allerdings den Aufstieg 2017 bei den Voraussetzungen vergeigen, wird das schlagartig weniger werden....sehr viel weniger!!

Der VfB ist berüchtigt dafür...noch mehr als andere Vereine.