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Tamasi
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Läuft's wie bei Grindel?

Womöglich:

Wie VfB-Boss Dietrich noch an Quattrex beteiligt ist

Schon im Herbst 2016, als Wolfgang Dietrich beim VfB Stuttgart für das Amt des Präsidenten kandidierte, kritisierten Skeptiker die Vergangenheit des 70-Jährigen als Finanzinvestor. Formal löste sich Dietrich rechtzeitig von seinen Anteilen an der Quattrex Sports AG, die Fußball-Klubs Kredite gewährt. Nun belegt eine Recherche des kicker, wie Dietrich über eine Firma mittelbar am Geschäft beteiligt ist.

Eigentlich muss ich ja schmunzeln, wenn ich "Nun belegt eine Recherche des kicker" lese. Aber ansonsten isses nicht so witzig. Allerdings auch nicht überraschend. Wahrlich nicht.

Positiv: Wenn Union die Relegation gegen den VfB gewinnt, kann wenigstens Quattrex ein bissle lachen.

https://www.kicker.de/news/fussball/bun ... t-ist.html

Unter Westfalen
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Halbdaggl
Aus der FR:

Die Zwischenbilanz nach zweieinhalb Jahren Regentschaft des 70-Jährigen: Da hat einer aus viel wenig gemacht. Dass die persönlichen Anfeindungen deshalb das spielerische Niveau des VfB noch unterbieten, gehört betrüblicherweise zur Art des Hauses.
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

Plan B
Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:Der 58%-Quattrex hatte zehn Prozentpunkte zuviel. Hätte nicht gewählt werden dürfen, das war vorauszusehen und an der Nasenspitze abzulesen.

Scheiss Demokratie.
Meine Muttersprachen sind Ironisch, Sarkastisch und Zynisch.

muffinho
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Granadaseggl
Das passt schon, Trump hat ja auch alles angeblich auf seine Söhne überschrieben und die Kontrolle an seinen Unternehmen abgegeben, um einen Interessenskonflikt zu vermeiden, und dem glaube ich ja auch alles was er sagt :nod:

Dietrich = bescht präsident ever!!!

Strafraumgitarre
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Granadaseggl
Lord Quattrex hat geschrieben:An der Quattrex Finance GmbH war ich zu keinem Zeitpunkt mit 50 Prozent beteiligt, sondern lediglich Minderheitsgesellschafter.

kicker hat geschrieben:Doch exakt die Hälfte an der Quattrex Finance GmbH hält die VMM Consulting GmbH - deren alleiniger Gesellschafter Wolfgang Dietrich ist.


Wolfgang Heim hat geschrieben:Entscheidend ist, dass hierbei keine Interessenskollisionen vorliegen und die Integrität in jeglicher Hinsicht gewährleistet ist.

kicker hat geschrieben:Eine erstaunliche Definition von Wettbewerbsintegrität, gerade weil in der Saison 2016/17 direkte Konkurrenten des damals zweitklassigen VfB mit Quattrex-Millionen arbeiteten: der FCK, Heidenheim und Union.


Gschmäggle allez :!: :bounce: :bounce: :bounce:
Wo Einmischa ist, ist auch Einweg.

de mappes
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Mago hat geschrieben:Bei einem Abstieg müsste ein Präsident eigentlich zurücktreten. Nicht bei Augsburg, Freiburg oder Mainz, aber beim VfB schon.


kann man schon so sehen

George Best hat geschrieben:Bei der Bilanz müsste ein Präsident eigentlich zurücktreten. Bei jedem Club.


also abstieg ja, aber gesamtbilanz?
Ein aufstieg und ein 8. Platz danach...

Nice Weather hat geschrieben:Der 58%-Quattrex hatte zehn Prozentpunkte zuviel. Hätte nicht gewählt werden dürfen, das war vorauszusehen und an der Nasenspitze abzulesen.


ok aber wen denn dann?
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darkred
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Halbdaggl
Wenn es erneut ins Unterhaus geht, wird man sehen wie ernst es Dietrich mit seinem "ich will mich an Taten und nicht an Worten messen lassen" Gerede ist.
Aber dann kommt wahrscheinlich wieder die beliebte Phrase " ich laufe in schwierigen Situation doch nicht davon". Der Rest wird mit Verweis auf branchenübliche Unwägbarkeiten weg gewischt. Weil der gemeine Fan ja zu blöde ist die komplexen Herausforderungen in Gänze zu verstehen. So oder so ähnlich halt.

Doch bitte. Tu's Wolle.
Nimm dein Hut, übernehme Verantwortung.
Bewahre ein Rest Würde und mach nicht den altersstarrsinnigen Geltungsdrangmanager der nicht wahrhaben will, dass er den Karren in den Dreck gefahren hat. UND die Leute hinter sich nicht mehr vereint bekommt, die ihn herausziehen sollen.

de mappes
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Tamasi hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Läuft's wie bei Grindel?

Womöglich:

Wie VfB-Boss Dietrich noch an Quattrex beteiligt ist

Schon im Herbst 2016, als Wolfgang Dietrich beim VfB Stuttgart für das Amt des Präsidenten kandidierte, kritisierten Skeptiker die Vergangenheit des 70-Jährigen als Finanzinvestor. Formal löste sich Dietrich rechtzeitig von seinen Anteilen an der Quattrex Sports AG, die Fußball-Klubs Kredite gewährt. Nun belegt eine Recherche des kicker, wie Dietrich über eine Firma mittelbar am Geschäft beteiligt ist.

Eigentlich muss ich ja schmunzeln, wenn ich "Nun belegt eine Recherche des kicker" lese. Aber ansonsten isses nicht so witzig. Allerdings auch nicht überraschend. Wahrlich nicht.

Positiv: Wenn Union die Relegation gegen den VfB gewinnt, kann wenigstens Quattrex ein bissle lachen.

https://www.kicker.de/news/fussball/bun ... t-ist.html


läuft wie bei grindel oder eher wie bei Red Bull...nämlich einfach weiter...
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de mappes
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Unter Westfalen hat geschrieben:Aus der FR:

Die Zwischenbilanz nach zweieinhalb Jahren Regentschaft des 70-Jährigen: Da hat einer aus viel wenig gemacht. Dass die persönlichen Anfeindungen deshalb das spielerische Niveau des VfB noch unterbieten, gehört betrüblicherweise zur Art des Hauses.


auch hier...aufstieg, sicherer Klassenerhalt...in den ersten zwei jahren…
wenn diesmal der abstieg folgt kann man das sicher als Argument sehen...aber doch bitte nicht das zuvor erreichte
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Tamasi
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Naja, den Aufstieg würde ich nicht als vorzeigbare Leistung ansehen. Der war einfach Pflicht, allein schon aufgrund unseres Budgets. Also Normalfall. Nichts, womit man sich schmücken sollte.

muffinho
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Doch bitte. Tu's Wolle.
Nimm dein Hut, übernehme Verantwortung.
Bewahre ein Rest Würde und mach nicht den altersstarrsinnigen Geltungsdrangmanager der nicht wahrhaben will, dass er den Karren in den Dreck gefahren hat. UND die Leute hinter sich nicht mehr vereint bekommt, die ihn herausziehen sollen.


Dietrich war Sprecher von S21, dem wohl umstrittensten und gesellschaftsspaltenden Ereignis der letzten Württembergischen Jahre... So einen Job machst Du nicht, wenn Dir viel an der Meinung fremder Leute liegt.

Man kann nur auf eines hoffen: Daimler

Unter Westfalen
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de mappes hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Aus der FR:

Die Zwischenbilanz nach zweieinhalb Jahren Regentschaft des 70-Jährigen: Da hat einer aus viel wenig gemacht. Dass die persönlichen Anfeindungen deshalb das spielerische Niveau des VfB noch unterbieten, gehört betrüblicherweise zur Art des Hauses.


auch hier...aufstieg, sicherer Klassenerhalt...in den ersten zwei jahren…
wenn diesmal der abstieg folgt kann man das sicher als Argument sehen...aber doch bitte nicht das zuvor erreichte


Ohne ihn wären wir mit Schindi und Hannes noch auf Platz 6 gekommen. :P 8) :mrgreen:

(Ironie!)
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned


muffinho
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Granadaseggl
Den Aufstieg hat zu einem großen Teil Luhukay zu verantworten, denn auch wenn er viel Mist gemacht und verpflichtet hat, ohne Terodde wären wir niemals aufgestiegen.

Dietrich hat zum Aufstieg 0.0 beigetragen

de mappes
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Tamasi hat geschrieben:Naja, den Aufstieg würde ich nicht als vorzeigbare Leistung ansehen. Der war einfach Pflicht, allein schon aufgrund unseres Budgets. Also Normalfall. Nichts, womit man sich schmücken sollte.


aber auch nichts, was man einkalkulieren kann als Misserfolg in die 2,5 jahre
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de mappes
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muffinho hat geschrieben:Den Aufstieg hat zu einem großen Teil Luhukay zu verantworten, denn auch wenn er viel Mist gemacht und verpflichtet hat, ohne Terodde wären wir niemals aufgestiegen.

Dietrich hat zum Aufstieg 0.0 beigetragen


magst du so sehen...aber ihn nur für sämtliche Misserfolge verantwortlich zu machen aber für keinen hauch eines durchaus vorhandenen erfolgs ist halt nicht zielführend...
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Tamasi
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Halbdaggl
Die Ausgliederung muss man ihm anrechnen, auch wenn ich denke, dass die unter den damaligen Bedingungen auch andere durchgekriegt hätten. Aber das ist Spekulation - Fakt ist und bleibt: Die Ausgliederung hat WD hingekriegt. Dafür wurde er ja auch ausgewählt.

Allerdings ist die Kohle weitgehend verpulvert und da hängt er mit drin.

So eine Art Nullsummenspielchen. :-)

CoachingZone
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Dietrich hat jetzt schon 2 Makel:
S 21 und VfB.

Das haftet wie Teer.


Du hast die Kickers vergessen. Obwohl man das aus VfB-Sicht vermutlich nicht als Makel sieht.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich.

CC97 am 21.12.2018


CoachingZone
Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Die Ausgliederung muss man ihm anrechnen, auch wenn ich denke, dass die unter den damaligen Bedingungen auch andere durchgekriegt hätten. Aber das ist Spekulation - Fakt ist und bleibt: Die Ausgliederung hat WD hingekriegt. Dafür wurde er ja auch ausgewählt.


Yep. Die Ausgliederung hat er mit allen möglichen Manipulationen erfolgreich hinbekommen: Kreidefressen, Lügen, hübsche Videos, die dem gemeinen Fan nach dem Mund reden, Wahlgeschenke, geschickte Zusammenstellung der Rednerliste bis hin zur Abwahl des Rechts auf Meinungsäußerung auf der Mitgliederversammlung.

Und danach war klar, dass der Verein, sorry die AG endlich transparent und kompetent arbeitet, weil mit so einem visionären und seriösen Alleinherrscher, sorry Präsidenten kommt der Erfolg planbar und schnell.

Irgendwann, wenn alle Anteile verkauft sind und der Verein Stammgast in der 2. Liga (mit Ausflügen darunter) sein wird, wird man merken, dass Geld alleine keine Tore schießt.

Aber was soll's? No risk, no fun. Ist ja alles nur ein Spiel.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich.

CC97 am 21.12.2018

Die Ausgliederung war perfekt in Management und Timing: eine Ausgliederung war eh fällig, Profiteams sind keine gemeinnützigen Projekte. Kann man natürlich auch anders sehen, aber es ist ein nachvollziehbarer Vorgang. Anteilsverkäufe würde ich davon trennen, das sind zwei verschiedene Dinge, das eine ist die Voraussetzung für das andere.

Die Abgabe von Anteilen ist den Leuten gar nicht so leicht zu verklickern: das sind ja im Vergleich zu Ablösen ganz lächerliche Summen, die man nur einmal ausgeben kann, dafür sind die Anteile für immer weg. Da ist es natürlich super, wenn man gerade aufgestiegen ist und eine Anschubfinanzierung brauchen könnte, um den Kader und den Unterbau erstligafähig zu machen. Unter diesen Umständen ergibt ein Anteilsverkauf zehnmal so viel Sinn. Der perfekte Moment, deswegen gab’s für die Ausgliederung auch 84 Prozent.

Wie’s danach weiterging, weiß man ja. Die Gründe für den unausweichlichen Rausschmiss des Sportdirektors sind geheim, nix sagen, nur zittern. Und so weiter und so fort.

muffinho
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
magst du so sehen...aber ihn nur für sämtliche Misserfolge verantwortlich zu machen aber für keinen hauch eines durchaus vorhandenen erfolgs ist halt nicht zielführend...


Die Misserfolge kann ich Dir klar benennen... er hat:

-den SD mitten in der Saisonvorbereitung ohne Angabe von Gründen entlassen, um gleichzeitig einen Technischen Direktor von den Bauern zu installieren, der mit dieser Aufgabe völlig überfordert war, beginnend bei seiner Kernaufgabe Kaderplanung über Außendarstellung/Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur strukturellen Ausrichtung des Vereins, siehe öffentliche Diskussion um Auflösung der II

-es nicht geschafft, in der Öffentlichkeit ruhig und souverän zu agieren. Peinliches Nachtreten gegen ehemalige Mitarbeiter (Schindelmeiser) sind in dieser Form nicht würdig für den höchsten Repräsentanten des Vereins.

-er hat es nicht geschafft, die Diskussion um Wolf/Reschke einzufangen, als Reschke den Trainer öffentlich angezählt hat. Stattdessen kamen danach Aussagen und Schuldzuweisungen in Richtung Wolf, etwa dass dieser nicht sicher wäre ob es die Mannschaft noch erreicht. Verbunden mit den Aussagen, dass Reschke sich massiv ins Trainergeschäft eingemischt habe und noch vor dem Trainer in der Kabine die Spieler vollgeschwallt hat, nicht gerade ein Zeichen von klarer Führung.

So, nun nenn Du mir doch mal seine Verdienste zum Aufstieg... was hat er denn genau getan, um diesen zu ermöglichen?

de mappes
Spamferkel
-den SD mitten in der Saisonvorbereitung ohne Angabe von Gründen entlassen, um gleichzeitig einen Technischen Direktor von den Bauern zu installieren, der mit dieser Aufgabe völlig überfordert war, beginnend bei seiner Kernaufgabe Kaderplanung über Außendarstellung/Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur strukturellen Ausrichtung des Vereins, siehe öffentliche Diskussion um Auflösung der II


sehe ich nicht so...die darauf folgende Saison war sehr gut
wie das mit JS gelaufen wäre und wo wir heute unter ihm stünden weiß ich nicht

-es nicht geschafft, in der Öffentlichkeit ruhig und souverän zu agieren. Peinliches Nachtreten gegen ehemalige Mitarbeiter (Schindelmeiser) sind in dieser Form nicht würdig für den höchsten Repräsentanten des Vereins.


naja von mir aus...ich finde es bei aller Kritik ihm gegenüber menschlich

-er hat es nicht geschafft, die Diskussion um Wolf/Reschke einzufangen, als Reschke den Trainer öffentlich angezählt hat. Stattdessen kamen danach Aussagen und Schuldzuweisungen in Richtung Wolf, etwa dass dieser nicht sicher wäre ob es die Mannschaft noch erreicht. Verbunden mit den Aussagen, dass Reschke sich massiv ins Trainergeschäft eingemischt habe und noch vor dem Trainer in der Kabine die Spieler vollgeschwallt hat, nicht gerade ein Zeichen von klarer Führung.


die aussage kam von wolf selbst und die reschke-aussage wurde ja von reschke selbst schnell relativiert...sehe da nicht den zwang, dass er sich einmischt.
wieviel sich reschke eingemischt hat weiß ich nicht aber in der Halbzeit des Hoffenheim-spiels war er vor dem Trainer in der Kabine..das war aber schon Weinzierl.

So, nun nenn Du mir doch mal seine Verdienste zum Aufstieg... was hat er denn genau getan, um diesen zu ermöglichen?


er war Präsident in der Saison...er hat JS und Wolf werkeln lassen...wenn man seine komplette Amtszeit bewertet kann man nunmal nicht ignorieren, dass er bei aufstieg und bei Ausgliederung im Amt war...
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witzfeld
Lombaseggl
Den werdert ihr nie mehr los, wenn er sich weiterhin zur Wiederwahl stellt. Wir sind 400 Kickersmitglieder ,die seit 3 Jahren auch VfB Mitglied beim sind. ER bekommt definitiv solange unsere Stimmen, bis do VfB auf unserem Niveau angekommen ist, Oberliga.