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GrinsiKlinsi
Schoofseggl
spielerfrau hat geschrieben:Ein Einstellungsproblem sehen hier (Stuttgart) aber Trainer und Manager. Bayern spielt dann halt einen Stiefel und gewinnt trotzdem. Und der Vergleich ist in dem Fall (Etat/Anspruch/etc) wohl zulässig. Aue und Würzburg. Tzz.


Es war auch ein Einstellungsproblem. Zu 100%. Sie haben es immer noch nicht kapiert. Sie denken immer noch, dass man solche Gegner im Standgas besiegt. Unglaublich. Ich bin der Meinung, dass der hohe Sieg in Aue hier mit reinspielt. Die Mannschaft dachte, in Aue, das war das härteste was in der zweiten Liga auf uns wartet, und die haben wir locker weggeputzt...

... und dann fahre ich mit so einer Einstellung nach Würzburg und erlebe mein Wunder. Wenn ich dann höre was der Kapitän hinterher faselt: "Wir haben heute die zweite Liga nicht angenommen", dann schwillt mir der Kamm. So ein Gschwätz am 17. Spieltag. Der hat auch letzte Saison immer davon gefaselt, dass noch genug Zeit sei, die nötigen Punkte zu holen.

Wir waren in allen Belangen unterlegen, beim Aufsteiger, bei einer No-Name-Truppe. Mein Gott, da muss man dagegen halten. Du hast bei keinem Spieler gemerkt, dass er das Spiel gewinnen will. Wenn ich ein Spiel gewinnen will, muss ich das dem Gegner zeigen. Wir haben nichts gezeigt...

Das Mittelfeld ist der entscheidende Mannschaftsteil. Da müssen die Zweikämpfe gewonnen werden, das entlastet dann auch die Abwehr. Die Mannschaft macht zu wenig. Da ist zu wenig Bewegung, zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Einsatz.

JS hat das alles genau gesehen und auch gesagt, dass es so schwierig wird aufzusteigen. Bin gespannt welche Schlüsse er zieht und welche Konsequenzen es gibt...

BlauesTrikot
Granadaseggl
Ich glaube, die Mannschaft ist fußballerisch limitiert und kann gar nicht erkennen, dass es mit den Leistungen beispielsweise in Dresden, Würzburg, Sandhausen selbst Aue zum Aufstieg nicht reichen wird. Da können die Spieler nach Spielschluss in sich gehen und reumütig dieses erkennen, aber wenn es auf dem Platz nicht umgesetzt wird, sehe ich schwarz.
Wenn es mit dem Aufstieg knapp wird und am Schluß jeder Punkt zählt, werden unsere Spieler jämmerlich versagen. Hoffe, dass ich mich täusche.

ayala
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Granadaseggl
Das Einstellungsproblem haben wir nicht exclusiv. Stimme ich zu 100% zu. Nur, wo hilft diese Erkenntnis weiter? Lässt sich dann alles leichter ertragen?
Sollen dann die limitierten Kicker wie Zimmermann und Zimmer es richten? Kann man denen noch beibringen besser zu kicken oder ist es nicht vielleicht einfacher Spieler wie Gentner und Maxim mit der nötigen Agressivität und Härte aufs Feld zu bringen?

Warum wird das überhaupt erst dann immer thematisiert, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Wenn man diese Punkte nach einem Sieg gegen Aue oder Nürnberg anspricht, dann ist man der ewige Bruddler, der nicht erkennt, wie toll und effektiv die Unsrigen gespielt haben. Dabei ist es genau diese Mentalität, die viele Fans mit der Mannschaft gemein haben: 4:0 gewonnen alles ist gut, alles bleibt gut, alles wird gut.

Bis zur nächsten Offenbarung.

Aber dann gibt es ja nich den Trainer, der hat die falschen Leute aufgestellt, auf die falschen Positionen gesetzt etc
Achtung Ironie: ohne die Fehler des Trainers hätten wir die Würzburger sicherlich ganz elegant aus der Flyeralarmarena gespielt.


Franky3103
Granadaseggl
ayala hat geschrieben:Das Einstellungsproblem haben wir nicht exclusiv. Stimme ich zu 100% zu. Nur, wo hilft diese Erkenntnis weiter? Lässt sich dann alles leichter ertragen?
Sollen dann die limitierten Kicker wie Zimmermann und Zimmer es richten? Kann man denen noch beibringen besser zu kicken oder ist es nicht vielleicht einfacher Spieler wie Gentner und Maxim mit der nötigen Agressivität und Härte aufs Feld zu bringen?

Warum wird das überhaupt erst dann immer thematisiert, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Wenn man diese Punkte nach einem Sieg gegen Aue oder Nürnberg anspricht, dann ist man der ewige Bruddler, der nicht erkennt, wie toll und effektiv die Unsrigen gespielt haben. Dabei ist es genau diese Mentalität, die viele Fans mit der Mannschaft gemein haben: 4:0 gewonnen alles ist gut, alles bleibt gut, alles wird gut.

Bis zur nächsten Offenbarung.

Aber dann gibt es ja nich den Trainer, der hat die falschen Leute aufgestellt, auf die falschen Positionen gesetzt etc
Achtung Ironie: ohne die Fehler des Trainers hätten wir die Würzburger sicherlich ganz elegant aus der Flyeralarmarena gespielt.


Gentner mag in dieser Mannschaft ein "überdurchschnittlicher Spieler" und auch zurecht Mannschaftskapitän und meinetwegen auch ein integrativer Faktor oder wie man das auch immer sagen möchte, sein, aber genau betrachtet ist und wäre er in jeder anderen Truppe nur ein Mitläufer.

Damit das klar ist: Das ist keine Gentner-Hetze (als was mir das sicherlich wieder mal ausgelegt werden wird), sondern einfach nur das, was ich sehe und zwar schon seit Jahren.

Und wenn also der Mannschaftskapitän den im ersten Absatz beschriebenen Kriterien entspricht, auch gemessen an seinen Aussagen nach den Spielen, zeigt das deutlich die Qualität und Ansprüche an den restlichen Kader...

Und das ist die Crux

Sonst noch Fragen?
Ich halte Frauen für intelligent. Und wir schaffen das auch noch, Täter in einer Notsituation ins Bein zu schießen, nachdem diese in Zügen Menschen schwerstverletzt haben.

BlauesTrikot
Granadaseggl
ayala hat geschrieben:Das Einstellungsproblem haben wir nicht exclusiv. Stimme ich zu 100% zu. Nur, wo hilft diese Erkenntnis weiter?


Bei mir mittlerweile gar nicht mehr. Die Mannschaft kann kicken, wenn es gut läuft und vergißt alles, wenn der Gegner kämpft (wie gegen Würzburg) oder einigermaßen mithalten kann (wie gegen Hannover).
Auch Zimmer und Zimmermann könnten kämpfen, wenn sie schon nicht kicken können. Keiner bei Würzburg kann kicken (zumindest wie ich es verstehe) und trotzdem schlagen die unsere Schönwettertruppe mit 3:0.

Habe mittlerweile keine Hoffnung mehr, dass in wirklich engen Spielen der Rückrunde (beispielsweise gegen Heidenheim, Hannover, Braunschweiger, selbst gegen St. Pauli) etwas gehen wird.

Bin zutiefs desillusioniert, tiefer, als ich es in den letzten Jahren je war.

thoreau
Granadaseggl
Nunja. Bei aller verständlichen Enttäuschung... das blendet die Realität schon sehr aus. Wir sind 3., es besteht noch einiges an Potential, es folgt die erste Vorbereitung mit dem Trainer und es werden 1-2 Spieler geholt.
Man hat einen bisher guten Manager und einen zumindest hoffnungsvollen Trainer. Es sah schon deutlich düsterer aus.

tommes
Schoofseggl
Habe mittlerweile keine Hoffnung mehr, dass in wirklich engen Spielen der Rückrunde (beispielsweise gegen Heidenheim, Hannover, Braunschweiger, selbst gegen St. Pauli) etwas gehen wird.

Das ist doch Quatsch. Wir sind in der Offensive so gut besetzt, dass wir aufsteigen werden.
@thoreau
So ist es.


Franky3103
Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:Nunja. Bei aller verständlichen Enttäuschung... das blendet die Realität schon sehr aus. Wir sind 3., es besteht noch einiges an Potential, es folgt die erste Vorbereitung mit dem Trainer und es werden 1-2 Spieler geholt.
Man hat einen bisher guten Manager und einen zumindest hoffnungsvollen Trainer. Es sah schon deutlich düsterer aus.


Alles richtig, was Du schreibst. Allerdings dürfen wir die Augen auch nicht davor verschliessen, dass das was wir diskutieren schon in den vergangenen Jahren festzustellen war.

Unabhängig von Trainern, Vorbereitungen etc.. Begonnen hat diese Leblosigkeit, diese wirkliche spielerische Armut, wenn ich das richtig rekapituliere, mit dem Abgang von Chr. Groß. Davor gab es zwar immer wieder Phasen, in denen die Mannschaft auch enttäuschte, aber dass wir eine derartige Diskussion führen müssen, zeigt doch, dass ganz gewaltig etwas im Argen liegt.
Ich halte Frauen für intelligent. Und wir schaffen das auch noch, Täter in einer Notsituation ins Bein zu schießen, nachdem diese in Zügen Menschen schwerstverletzt haben.


BlauesTrikot
Granadaseggl
tommes hat geschrieben:
Habe mittlerweile keine Hoffnung mehr, dass in wirklich engen Spielen der Rückrunde (beispielsweise gegen Heidenheim, Hannover, Braunschweiger, selbst gegen St. Pauli) etwas gehen wird.

Das ist doch Quatsch. Wir sind in der Offensive so gut besetzt, dass wir aufsteigen werden.
@thoreau
So ist es.



Dein Wort in Gottes Ohr. Aber wenn Spieler nach Niederlagen gegen Düsseldorf, Heidenheim und Dresden so unmotviert auf den Platz gehen wie in Würzburg, hilft auch die vermeintlich starke Offensive nicht wirklich weiter.
Wenn JS wirklich die Siegermentalität der Mannschaft verändern will, müsste er 7 bis 8 Spieler tauschen bzw. neu einkaufen.
Die Alternative wäre, die Mannschaft von Würzburg zu übernehmen. ;)



muffinho
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Granadaseggl
Ich denke schon dass wir aufsteigen, Wolf ist noch ein junger Trainer und muss auch erst mal lernen, wieviel er der Mannschaft zumuten kann, vielleicht will er zuviel im taktischen Bereich, siehe Abstimmungsprobleme wie gegen Hannover. Aber die Mannschaft sollte schnell verstehen, dass es eben nicht reicht, technisch besser zu sein. Manchmal muss man eben auch die Knochen hinhalten.

Trotzdem bin ich nach den letzten beiden Spielen erst mal bedient.


Franky3103
Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Ich denke schon dass wir aufsteigen, Wolf ist noch ein junger Trainer und muss auch erst mal lernen, wieviel er der Mannschaft zumuten kann, vielleicht will er zuviel im taktischen Bereich, siehe Abstimmungsprobleme wie gegen Hannover. Aber die Mannschaft sollte schnell verstehen, dass es eben nicht reicht, technisch besser zu sein. Manchmal muss man eben auch die Knochen hinhalten.

Trotzdem bin ich nach den letzten beiden Spielen erst mal bedient.


Ich zerlege Deine Argumente mal kurz:

1. Ich hoffe, daß wir aufsteigen (nach solchen Vorstellungen und dem bish. Saisonverlauf abgesehen vom Punktestand, kriegen wir mit der Einstellung und diesem Material und Spielweise auch in der ersten Liga nichts gebacken...).
2. Er muss erst mal lernen, was er der Mannschaft zumuten kann? Ich glaube eher, einige in der Truppe und hier führe ich insbesondere das Beispiel "Gentner" an, haben von Taktik und dem Verstehen dieser, in etwa soviel Ahnung, wie eine Brotsuppe. Weshalb?

Es gibt FESTE VORGABEN, und unter anderem der Capitano rennt ÜBERALL herum, wie wir immer wieder feststellen um auszuhelfen? Oder weil er selber mit dem Verstehen überfordert ist? - Ich weiss, eine rotzfreche Unterstellung...

3+4. Die Mannschaft sollte schnell verstehen... Wenn der Capitano als integrativer Faktor das der Truppe ebenso wie der Trainer nicht verständlich machen kann.. Dann würde ich mal sagen, taugt die Qualität einiger Spieler rein gar nichts...

Und die Knochen hinhalten? Wer denn bitteschön, nach dieser Vorstellung und anderen Beispielen?

@Tifferete: Genau das oder so ähnlich war auch mein Gedanke während unsere "Schätzchen" mal so richtig schön zerlegt wurden. So gnadenlos wurden selten Einstellung u. ähnliches aufgedeckt... Gut so
Ich halte Frauen für intelligent. Und wir schaffen das auch noch, Täter in einer Notsituation ins Bein zu schießen, nachdem diese in Zügen Menschen schwerstverletzt haben.


muffinho
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Granadaseggl
Franky3103 hat geschrieben:Ich zerlege Deine Argumente mal kurz:


Bei Deiner bescheidenen Art werde ich immer ganz wuschig...

1. Ich hoffe, daß wir aufsteigen (nach solchen Vorstellungen und dem bish. Saisonverlauf abgesehen vom Punktestand, kriegen wir mit der Einstellung und diesem Material und Spielweise auch in der ersten Liga nichts gebacken...).


Die erste Liga ist noch weit entfernt, dazwischen liegen noch viele Monate, die für Transfers, Abstimmung zwischen Trainer und Mannschaft sowie Mannschaftsteilen wie der IV genutzt werden können, da ist es mir schnuppe was in der 1. ist. Im Moment zählt die 2. und der Aufstieg, danach kann der SD entsprechende Spieler holen, die auch in der 1. das Potential haben. Dies wurde schon getan, siehe Asano und Mane, die noch am Anfang der Entwicklung stehen.

2. Er muss erst mal lernen, was er der Mannschaft zumuten kann? Ich glaube eher, einige in der Truppe und hier führe ich insbesondere das Beispiel "Gentner" an, haben von Taktik und dem Verstehen dieser, in etwa soviel Ahnung, wie eine Brotsuppe. Weshalb?


Um zu erkennen, dass jemand "keine Ahnung hat", muss man selbst über entsprechendes Wissen und Erfahrung verfügen, um dies beurteilen zu können... ist da bei Dir der Fall? Was ist denn Deine Expertise in Sachen Fussballtaktik, die sich wohlwollend von der Pfeife Gentner abhebt?
Fussball ist halt etwas komplizierter als es FIFA 14 und Footballmanager 18 suggerieren.

Es gibt FESTE VORGABEN, und unter anderem der Capitano rennt ÜBERALL herum, wie wir immer wieder feststellen um auszuhelfen? Oder weil er selber mit dem Verstehen überfordert ist? - Ich weiss, eine rotzfreche Unterstellung...


Um es mal vorsichtig zu formulieren: rotzfreche Unterstellung durch Deine Person führen bei mir nicht zu einem überraschenden Schockzustand.

3+4. Die Mannschaft sollte schnell verstehen... Wenn der Capitano als integrativer Faktor das der Truppe ebenso wie der Trainer nicht verständlich machen kann.. Dann würde ich mal sagen, taugt die Qualität einiger Spieler rein gar nichts...


Ja, hätten wir nur besser alle ausgetauscht, inklusive der Spieler, die vor Wolf/Schindelmeiser gekommen sind... ALLE RAUS!!! Nur mal Erinnerung: wie viele Spieler sind nach dem Abstieg gegangen? Wie viele wurden vom alten SD/Trainer geholt? Wie viele hat Schindelmeiser geholt? Wie viele Wolf vorgeschlagen?

Ach, ich liebe es wenn Du mich und meine Argumente "zerlegst", ich geh mal eine Runde weinen :cry:

thoreau
Granadaseggl
Es stimmt nicht, dass man 7-8 neue Spieler braucht um die Mentalität zu ändern. Deshalb gibt es ja diese Spieler, die andere mitreißen können, die auf dem Platz eine ganz besondere Rolle haben. Dié war mit Abstrichen ein solcher. Man denke an Pardo... Gentner ist das im Moment nur sehr selten. Dazu kommt eben Wolfs Unerfahrenheit. Manchmal denke ich schon, dass es nicht schlecht wäre, noch einen etwas erfahreneren Mann im Trainerteam zu haben um die beiden zu ergänzen.


exmatthes
Lombaseggl
daß es eher am wollen denn am grundsätzlich vorhandenen können gelegen hat, darin sind sich mittlerweile alle einig.

die ganz große frage ist doch: woran genau liegt's?

der befund, wonach etliche loser vom Hof gejagt und durch neue, dann natürlich vieeel willigere ersetzt werden sollen - gääääääääähn.
erstens geht das kaum - herr heim wird's bei bedarf sicher gern erklären.
zweitens kann's doch gar nicht sein, daß ausgerechnet der vfb - über Generationen von Trainern, Managern..., immer nur einschlägige laschiluschen verpflichtet haben soll.
wie das über all die jahre - wir beklagen das phänomem ja schon ewig - zugegangen sein sollte, müßte, und zwar plausibel, sprich diesseits von kreuzigetsie! erstmal jemand erklären.

am ehesten erklärbar sind Dresden und Würzburg m.e. doch, wenn man konstatiert, daß der vfb "dank" der ständigen personalrochaden auf wirklich allen ebenen nicht mehr im Ansatz was gewachsenes, geschweige denn homogenes, und schon gar nix verschworenes an und in sich haben kann.
wie denn auch?!
Zusammengehörigkeitsgefühle kann's doch ganz generell - Binsenweisheit! - nur geben, wenn man ihnen zeit zum wachsen gibt - alles andere ist doch bloßes Wunschdenken.
der satz: "das sind hochbezahlte Profis, die haben sich gefälligst reinzuhauen, alles zu geben..." ist zwar eigentlich richtig, führt aber halt doch nicht weit genug.
wer damit alles erschlagen haben will, ignoriert m.e., daß da spieler, sprich menschen, und halt nicht bloß maschinenteile zugange sind.
daran ändern vorwurfsvoll-neidische blicke auf lila Porsches oder fette gehaltsschecks letztlich nicht das geringste.

ich hab immer den eindruck, daß die spieler schon wollen. jeder für sich. gerannt und gegrätscht wird - man bemühe die statistiken - im schnitt nicht weniger als bei anderen Teams.
aber halt nicht immer im abgedroschen-sprichwörtlichen sinn allefüreineneinerfüralle.

es mag ja sein, daß auf einzelnen Positionen andere, vor allem auch kämpferisch bessere wünschenswert wären.
unter der Voraussetzung, daß es mutmaßlich wirklich bessere, begabtere... sind, und eben nicht bloß neue(!): immer her damit!

aber dieser Reflex fortmitdenen! die nächstenbitte! - ist genau das, was uns - über viele jahre mittlerweile, fast schon Generationen - diesen mangelhaften Teamgeist beschert hat.
tendenziell immer kurzatmigere vertragsgestaltungen, vor allem aber diese ein- max. zweijahresleihgeschäfte, tun das ihre dazu: warum sollten sich die manes und asanos, die in der zweiten Liga lediglich vorspielen, und sich für höheres empfehlen wollen und sollen, in verfahrener lage bei dieser kampf(um das wort "klopper" zu vermeiden)truppe die Gesundheit, sprich die karriere riskieren?!
solche spielen für sich! ausschließlich für sich. den jubel nehmen die gerne mal mit und schwadronieren dann auch was freundliches über verein und Stadt daher - aber wer erwartet, daß das die kampfmonster sind, die sich für den verein richtig reinhauen bis zerreissen! - vollkommen unrealistisch, sorry.

richtig, wirklich, zu 100%, und auch wenn's richtig weh tut, reinhauen und kämpfen tut jeder, ob spieler oder normalmensch, nunmal nur für eine Sache, von der er tatsächlich überzeugt ist.
wo diese Überzeugung herkommen soll, wenn's bloß noch ein stetigers heuern und feuern, anwerben, aus- und weiterverleihen, parken, sprungbretteln... ist - mich wundert da gar nix. null.

es braucht/bräuchte - ich sing das lied schon immer - und jetzt mal wieder: geduld.

BlauesTrikot
Granadaseggl
Die Kickers aus Würzburg (nur so als Beispiel) haben beispielsweise ähnliche Spielerrochaden wie wir. Trotzdem rennen, kämpfen und beissen den VfB einfach mal so weg.
Unsere Spieler können nicht vom spielerischen in den Kampfmodus umschalten, wenn sie merken, spielerisch reicht es heute nicht. Es ist ein Lernprozess, von dem ich mir nicht sicher bin, ob am Ende auch der Aufstieg stehen wird.

de mappes
Halbdaggl
ayala hat geschrieben:
Warum wird das überhaupt erst dann immer thematisiert, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Wenn man diese Punkte nach einem Sieg gegen Aue oder Nürnberg anspricht, dann ist man der ewige Bruddler, der nicht erkennt, wie toll und effektiv die Unsrigen gespielt haben. Dabei ist es genau diese Mentalität, die viele Fans mit der Mannschaft gemein haben: 4:0 gewonnen alles ist gut, alles bleibt gut, alles wird gut.


Würde Hannes jetzt nicht als Bruddler bezeichnen...aber zugehört hat ihm damals wohl auch nicht jeder