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Southern Comfort
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Granadaseggl
Spiegel hat geschrieben:Der VfB ist ein Spätzünder. Neben dem Klub aus Baden-Württemberg haben in der Bundesliga nur Schalke 04, Mainz 05 und Aufsteiger Darmstadt 98 ihre Profiabteilung noch nicht ausgegliedert. Stuttgart hat einen Trend verschlafen, und es gibt nicht wenige in der Branche, die darin einen Grund für die sportliche Talfahrt des fünffachen Meisters sehen. Finanziell kann der VfB schon lange nicht mehr mit Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach mithalten.


Gut zusammengefasst. Ich wäre bereit dafür... Und ich hoffe, dass die Bedenkenträger das mit der Identität auch nicht mehr so kritisch sehen.

Hamburg, Gladbach, Dortmund, Bayern werden immer noch als Traditionsvereine gesehen und sind schon lange keine klassischen e.V. mehr.


Mietmaul
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Granadaseggl
Stuttgart hat einen Trend verschlafen

Das sehe ich anders. Es geht nicht um den Trend, sondern darum, dass der VfB es insbesondere 2007 verpennt hat, den nächsten Schritt zu gehen. Ich werde immer gegen eine Notausgliederung stimmen.

Eins vorab: Ich habe kein Problem damit, die Lizenzspielerabteilung in die schon bestehende Aktiengesellschaft auszugliedern. Dafür können rechtliche, steuerliche und organisatorische Gründe sprechen. Mir geht es nicht um die seltsame Diskussion "e.V. vs. Kapitalgesellschaft", sondern um den Verkauf von Eigenkapital an Investoren. Diese Unterscheidung ist wichtig.

Ich will zunächst verstehen, was das mit einer Ausgliederung und dem Einstieg von Investoren verbundene strategische Ziel sein soll.

Banales Beispiel: Wenn ein Unternehmen erfolgreich in Europa arbeitet, kann es sich anbieten, an die Börse zu gehen und mit dem eingenommenen Geld sehr schnell in anderen Teilen der Welt zu wachsen.

"Mehr Geld!" oder "Alle anderen haben das auch gemacht!" sind übrigens keine strategischen Ziele. Ganz konkret möchte ich das von Wahler erklärt bekommen. Und dazu habe ich bisher überhaupt nichts vernommen. Was soll beim VfB mit der Kohle gemacht werden?


Southern Comfort
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Granadaseggl
Mietmaul hat geschrieben:
Stuttgart hat einen Trend verschlafen

Das sehe ich anders. Es geht nicht um den Trend, sondern darum, dass der VfB es insbesondere 2007 verpennt hat, den nächsten Schritt zu gehen. Ich werde immer gegen eine Notausgliederung stimmen.

Eins vorab: Ich habe kein Problem damit, die Lizenzspielerabteilung in die schon bestehende Aktiengesellschaft auszugliedern. Dafür können rechtliche, steuerliche und organisatorische Gründe sprechen. Mir geht es nicht um die seltsame Diskussion "e.V. vs. Kapitalgesellschaft", sondern um den Verkauf von Eigenkapital an Investoren. Diese Unterscheidung ist wichtig.

Ich will zunächst verstehen, was das mit einer Ausgliederung und dem Einstieg von Investoren verbundene strategische Ziel sein soll.

Banales Beispiel: Wenn ein Unternehmen erfolgreich in Europa arbeitet, kann es sich anbieten, an die Börse zu gehen und mit dem eingenommenen Geld sehr schnell in anderen Teilen der Welt zu wachsen.

"Mehr Geld!" oder "Alle anderen haben das auch gemacht!" sind übrigens keine strategischen Ziele. Ganz konkret möchte ich das von Wahler erklärt bekommen. Und dazu habe ich bisher überhaupt nichts vernommen. Was soll beim VfB mit der Kohle gemacht werden?



Oh, völlig richtig... Sehe ich auch so. Insbesondere die Erläuterung der Stoßrichtung, die man sich verspricht, fände ich auch wichtig.

Gleichwohl sei erlaubt: die Gegenrede "Das ist nicht mehr mein VfB" sollte auch etwas - naja - ausgebaut werden.

RedBlues
Granadaseggl
Hier wurde etwas sehr wichtiges gesagt, es geht im Prinzip nicht um die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung aus dem e.V.
Das ist rein organisatorisch, steuerlich und vielleicht noch aus wirtschaftlichen, rechtlichen Gründen.

Es geht darum, dass durch diese Ausgliederung der Verkauf von Anteilen des Unternehmens VfB Stuttgart möglich wird. Und erst da ändert sich dann etwas ganz grundsätzlich. Damit gibt der VfB dann zum ersten Mal wirklich Teile von sich gegen Bezahlung ab, etwas das andere zum Beispiel mit den Sportrechtevermarktern schon vor 20 Jahren gemacht haben, übrigens viele nicht gerade erfolgreich.

Ich bin 100 Prozent für eine Ausgliederung. Aber ich bin auch 100 Prozent gegen den Verkauf von Anteilen zum jetzigen Zeitpunkt an den nächstbesten Investor. Anteile verkauft man, wenn man eine möglichst hohe Kapitalisierung erreichen kann, also zum Beispiel 2007, aber doch nicht nach 2 fastabstiegen wenn der Preis im Keller ist.

fkAS
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Granadaseggl
Anteile verkauft man nicht nur, wenn man den höchsten Preis erzielen könnte, sondern insbesondere dann wenn man die Kohle braucht.

Das Beispiel mit den Sportrechtevermarktern find ich auch nicht ganz passend. Das ist einfach eine Vorfinanzierung unter Abgabe von Vermarktungsrechten. Darum sollte es langfristigen Investoren, die der VfB sucht, eigentlich nicht gehen.

Manolo
Halbdaggl
ich denke ihr habt beide recht. zu schlechten preisen zu verkuafen ist nicht gut, aber vielleicht nötig, um wieder einen sportlichen erfolg zu erreichen, der es ermöglichst die nächsten anteile zu einem besseren preis zu verkaufen.
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publicenemy
Granadaseggl
Man kann mit einer anderen Firma oder einer VfB AG Geschäfte machen, ohne diese zu kaufen. Von einem Kauf erwartet ein Investor normalerweise Rendite. Der Beweis, dass dies geht, steht aus. Auch die Bauern haben noch nichts ausgeschüttet.
Wähler wird einen strategischen Anteilsverkauf genau erklären müssen.

tschippi
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Schoofseggl
Southern Comfort hat geschrieben:
Spiegel hat geschrieben:Der VfB ist ein Spätzünder. Neben dem Klub aus Baden-Württemberg haben in der Bundesliga nur Schalke 04, Mainz 05 und Aufsteiger Darmstadt 98 ihre Profiabteilung noch nicht ausgegliedert. Stuttgart hat einen Trend verschlafen, und es gibt nicht wenige in der Branche, die darin einen Grund für die sportliche Talfahrt des fünffachen Meisters sehen. Finanziell kann der VfB schon lange nicht mehr mit Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach mithalten.


Die Gazprom 49ers sind auch bei den Pennern :shock:

Dürfte aber andere Gründe haben, dass sie die Ausgliederung scheuen wie der Teufel das Weihwasser. :mrgreen:
VfB Stuttgart 1893 e.V. - Tabellenplatz 2
SV Bad Buchau 1848 e.V. - Tabellenplatz 7


Mietmaul
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Granadaseggl
fkAS hat geschrieben:Anteile verkauft man nicht nur, wenn man den höchsten Preis erzielen könnte, sondern insbesondere dann wenn man die Kohle braucht.

Das meinte ich mit Notausgliederung. Und das sollte man nie tun. Billig vrkaufa ond schlechd heirada kannsch äll Daag.


publicenemy hat geschrieben:Wähler wird einen strategischen Anteilsverkauf genau erklären müssen.

Bei einem Verkauf an den Daimler würde ich die Strategie durchaus erkennen. Da geht es etwa bei den Bauern mit der Allianz oder Adidas darum, die Namensrechte am Stadion oder das Verhältnis als Ausrüster nicht nur auf der Grundlage eines Vertrags oder - zusätzlich - auf der Grundlage von Sponsoring und Aufsichtsratsmandaten abzusichern, sondern auf der Grundlage einer auf lange Zeit angelegten gesellschaftsrechtlichen Beteiligung. Oder bei Audi um die Wirkung, dass alle Bayernspieler auf offiziellen Bildern nicht mit BMWs in der Öffentlichkeit auftauchen. Da geht es doch nicht um eine Dividende, also die Ausschüttung von Gewinnen.

Bei KKR und Hertha kann man am ehesten noch vermuten, dass die über einen teureren Verkauf eine gewisse Rendite erzielen wollen (in der Hoffnung, dass Hertha sich gut entwickelt und auf Grund der Rahmendaten - höhere TV-Einnahmen etc. - das Unternehmen Hertha höher bewertet wird). Andererseits ist - zumal in der Deutschland, im politischen Berlin und in der Bundesliga - es auch kein Beinbruch, wenn man da null auf null rausgehen sollte, aber in der Zwischenzeit gezeigt hat, dass man gar keine Heuschrecke ist.

Wie auch immer. Es kann gute Gründe für den VfB geben, Anteile an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft an Investoren zu verkaufen.

Mein ceterum censeo: Wozu? An wen? Für wieviel Kohle? Für wieviel Anteile? Warum jetzt?


zak hat geschrieben:Habe ich als das 4:0 gegen ManCity fiel auch gedacht, war aber eigentlich ganz geil...

:mrgreen:

Ja, gut. Wenn die Scheichs jetzt Hlousek für 40 Mios für ihre Innenverteidigung kaufen, ...

Manolo
Halbdaggl
fkAS hat geschrieben:
Anteile verkauft man nicht nur, wenn man den höchsten Preis erzielen könnte, sondern insbesondere dann wenn man die Kohle braucht.


Das meinte ich mit Notausgliederung. Und das sollte man nie tun. Billig vrkaufa ond schlechd heirada kannsch äll Daag.


ich finde es nichts dagegen einzuwenden, sich geld zu beschaffen, wenn man es braucht. entscheidend ist nur, dass man es wirklich braucht. soll heißen das geld sinnvoll einsetzt. vertritt da die mehrheit der mitglieder eine andere meinung, wird es wohl nicht so schnell und vielleicht sogar nie eine ausgliederung geben. denn für nachhaltigen sportlichen erfolg ist eine ausgliederung imo erforderlich. einzelne gute spielzeiten kann es auch ohne geben, aber dies wird investoren imo nicht so sehr beeindrucken als das sie weit bessere summen als heute.
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Mietmaul
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Granadaseggl
Das meine ich mit meiner ersten Frage: Wozu?

Kaufen wir der Stadt Stuttgart die 60 % an der Stadion NeckarPark GmbH & Co. KG ab? Was zu führen würde, dass wir jedes Jahr nicht mehr 5,2 Mio. Pacht zahlen müssen (plus die 800 kEUR Erbbauzins der KG an die Stadt - muss man im Detail anschauen) und wir diese Kohle jedes Jahr auf dem Transfermarkt einsetzen können? Ja, das wäre ein guter Plan. Über die KG (und die Stadt mit den 60 % im Hintergrund) hat man sehr gute Zinsen für den Umbau bekommen. Jetzt das Stadion zu übernehmen und in dem Zusammenhang einen neuen Deal mit dem Daimler zu den Namensrechten - also Kohle - vereinbaren: Da wäre ich sehr schnell bei einer Zustimmung.

Wer meint, eine Verstärkung des Kaders finanziert über Einmaleffekte sei eine gute Idee, der sollte sich mit Borussia Dortmund, dem Börsengang, der teuersten Deutschen Meisterschaft aller Zeiten (zumindest relativ) und dem Absturz danach beschäftigen.

Die Frage ist: Was ist unser VfB? Ein Ausbildungsverein? Rhetorische Frage. Die Antwort ist: Ja. Natürlich. Wenn Arsenal (Hleb), Bayern (Gomez), Real (Sami) auf der Matte stehen, werden wir immer auch Spieler verkaufen müssen. Egal wen.

Aber wann? Und auf welchem Niveau? Wäre es nicht ideal, Spieler wie Kimmich erst einmal zwei, drei Jahre beim VfB in der Bundesliga und vielleicht international spielen zu lassen, um ihn dann für ein Vielfaches der 7,5 Mio. (was - zugegebenermaßen - ein extrem guter Preis für ihn war) gehen zu lassen?

Mein Plädoyer: Die Ausgliederung durchführen und die Profiabteilung in die AG ausgliedern. Ja, der Vorstand einer AG ist schon aufgrund zwingender gesetzlicher Vorgaben des Aktiengesetzes viel unabhängiger als ein Vereinsvorstand (da dürfte die Kritik vieler organisierter Fans - neben der Tradition - schon ansetzen. Allerdings: Was hat die Mitgliederversammlung bisher gebracht? Würstle und Bier. Symbolik. Und den Anfang vom Ende vom Duckmäuser eingeleitet zu haben. Aber letztlich waren es die Sponsoren, die ihn abserviert haben).

Diese Ausgliederung sollte unter den erneuten Zustimmungsvorbehalt der Mitgliederversammlung gestellt werden (was rechtlich problemlos möglich ist), wenn Anteile an Investoren verkaufen werden sollen. Dann könnte man aus den vorhandenen Mitteln und anderen Maßnahmen in den nächsten drei bis fünf Jahren mehr machen, als zweimal fast abgestiegen zu sein. Und wenn es passt (also zumindest CL-Quali), die Anteile für teuer Geld verkaufen. :arr:

Okay. Weiter in die Zukunft müssen wir heute nicht schauen. :prost:


Aber keinen Verkauf von Anteilen heute, um akute Finanzprobleme zu lösen. Niemals. Wir würden uns völlig unter dem (gefühlten oder echten) Wert verkaufen. Dann lieber eine kurzfristig laufende Fananleihe (3-5 Jahre) oder sowas machen. Jedenfalls Fremdkapital. Niemals in der heutigen Situation Eigenkapital verkaufen. Das wäre Irrsinn.

Manolo
Halbdaggl
Wäre es nicht ideal, Spieler wie Kimmich erst einmal zwei, drei Jahre beim VfB in der Bundesliga und vielleicht international spielen zu lassen, um ihn dann für ein Vielfaches der 7,5 Mio. (was - zugegebenermaßen - ein extrem guter Preis für ihn war) gehen zu lassen?


natürlich wäre das ideal, aber was für den vfb idel ist, interessiert weder die spieler und erst recht nicht finanzkräftigere,sportlich erfolgreiche vereine.

Aber keinen Verkauf von Anteilen heute, um akute Finanzprobleme zu lösen


Das Geld wird höchstwahrscheinlich zum einen in die Mannschaft investiert und zum anderen in langfristige Projekte. Halte ich so auch für sinvoll.
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Mietmaul
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Granadaseggl
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... -+Sport%29

Mutschler hat geschrieben:„Das Projekt ist in vollem Galopp“

So, jetzt geht's los.


6.000 Befürworter, das wird eine harte Nuß (vorausgesetzt es gibt tatsächlich 2.000 Mitglieder, die mit Nein stimmen würden).


Auf Regional- und einzelnen Fanclubversammlungen will er für Inhalte und Ziele des Projekts werben. Öffentlich redet er darüber nicht, um falsche Zungenschläge zu vermeiden.

Ich kann es nachvollziehen, dass der VfB erst einmal die kritischsten Fangruppen überzeugen will. Trotzdem würde ich es aus Gründen der Transparenz besser finden, wenn das geplante Konzept frühzeitig vom VfB veröffentlicht würde. Durchsickern wird das ja sowieso alles.


FLX81
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Granadaseggl
Gerade angesichts dessen, dass man immer von "Transparenz" und "Fans mitnehmen" liest, finde ich es doch irgendwie schade, dass bislang mal wieder so gar nichts konkretes an Info dabei rumkommt. Und das weckt halt schon wieder ungute Erinnerungen an die letzten Jahre und die nie eingehaltenen gut klingenden Versprechen von mehr Transparenz.

Ausserdem wusste ich nicht, dass Mutschler jetzt die Ausgliederung vorantreiben soll. Also war die große Vereinsumstrukturierung bis auf die Trennung von Ruf doch wieder nur ein Pöstchen verschieben ohne neue externe Experten. Enttäuschend, wodurch hat sich Mutschler diese extrem wichtige Position verdient? Durch die Qualität des Marketing der letzten Jahre mal ganz sicher nicht.
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.

fkAS
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Granadaseggl
Mietmaul hat geschrieben:
Auf Regional- und einzelnen Fanclubversammlungen will er für Inhalte und Ziele des Projekts werben. Öffentlich redet er darüber nicht, um falsche Zungenschläge zu vermeiden.

Ich kann es nachvollziehen, dass der VfB erst einmal die kritischsten Fangruppen überzeugen will. Trotzdem würde ich es aus Gründen der Transparenz besser finden, wenn das geplante Konzept frühzeitig vom VfB veröffentlicht würde. Durchsickern wird das ja sowieso alles.

Konkreter soll das Projekt ja auf der nächsten MV vorgestellt werden. Da wird es dann eh öffentlich und dann müsste vom VfB auch mehr Transparenz kommen und die Fragen, die du weiter oben gestellt hast beantwortet werden.
Das mit dem "falschen Zungenschlägen" versteh ich nicht. Die verbreiten sich doch auch, wenn voreingenommene Leute aus den Fanclubs, Vereinsinfos aus ihrer Perspektive weiterverbreiten. Also muss man die Vereinsposition klar öffentlich machen, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.
Die Abstimmung ist ja erst für 2016 geplant. Insofern ist schon noch Zeit für konkrete Infos. Bis dahin zeigt sich auch, ob es mit Dutt/Zorniger in die richtige Richtung geht.

Travis Bickle
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Schoofseggl
Für Transparenz braucht man aber konkrete Sachverhalte, mit denen man für eine Ausgliederung werben kann, am besten, man kann für den Fall der Fälle bereits strategische Partner nennen. Ohne solche Fakten braucht man doch erst gar nicht anfangen, groß die Werbetrommel zu rühren. Also muss man jetzt noch lange nicht irgendeine fehlende Transparenz beklagen. Dafür ist es noch viel zu früh!

Mietmaul
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Granadaseggl
Um meinen letzten Beitrag noch einmal klarer zu formulieren: Wenn ich es richtig verstanden habe, plant der VfB doch eine Ochsentour durch die Regionalversammlungen und durch einzelne Fanclubversammlungen. Und zwar vor dem MV im Oktober. Natürlich wird da das Konzept - zumindest grob - erläuertert und diskutiert.

Ich gehe auch davon aus, dass wir auf der MV im Oktober Infos bekommen und dann noch lange genug bis zur MV 2016 über das Thema diskutieren können. Aber fkAS weist ja zu recht darauf hin, dass die Infos, die jetzt in den Regional- und Fanclubversammlungen gegeben werden, in die breite Öffentlichkeit gelangen dürften. Aber eben nicht vom VfB, sondern von Fangruppen, die dem Vorhaben eher kritisch gegenüberstehen.

Wenn das Ganze dazu dienen soll, vor der MV Input von den Fans einzusammeln, ist das natürlich begrüssenswert. Ob das realistisch ist, wage ich zu bezweifeln - viele Gruppierungen haben doch keine Fragen zum "Wie", sondern wollen das "Ob" der Ausgliederung verhindern.

Travis Bickle hat geschrieben:Für Transparenz braucht man aber konkrete Sachverhalte, mit denen man für eine Ausgliederung werben kann, am besten, man kann für den Fall der Fälle bereits strategische Partner nennen. Ohne solche Fakten braucht man doch erst gar nicht anfangen, groß die Werbetrommel zu rühren.


Richtig. Sie wollen ausgliedern, fertig. Lippenbekenntnisse über das, was danach kommt, glauben die Skeptiker ja eh nicht: man siehe den Bericht über Heims Gespräch mit dieser Wurstbacke aus der Kurve.

Die Zwangshörigkeit zu den Nachbarn macht die Sache kompliziert: der einfachste Weg wäre, einen großen Daimler-Einstieg anzukündigen – dann wäre ruckizucki ausgegliedert.

Wuerttemberg
Nice Weather hat geschrieben:
Travis Bickle hat geschrieben:Für Transparenz braucht man aber konkrete Sachverhalte, mit denen man für eine Ausgliederung werben kann, am besten, man kann für den Fall der Fälle bereits strategische Partner nennen. Ohne solche Fakten braucht man doch erst gar nicht anfangen, groß die Werbetrommel zu rühren.


Richtig. Sie wollen ausgliedern, fertig. Lippenbekenntnisse über das, was danach kommt, glauben die Skeptiker ja eh nicht: man siehe den Bericht über Heims Gespräch mit dieser Wurstbacke aus der Kurve.

Die Zwangshörigkeit zu den Nachbarn macht die Sache kompliziert: der einfachste Weg wäre, einen großen Daimler-Einstieg anzukündigen – dann wäre ruckizucki ausgegliedert.


sehe ich auch so.

die "wurstbacke aus der kurve " (zitat nice weather) kann sich " Rüdiger Zitat ohne das wort mit dem H " :mrgreen: