Deutschland ist nach der Vorrunde ausgeschieden, schlimm aber wenn man jetzt die richtigen Lehren daraus zieht, wird dieses Ausscheiden zum einmaligen Ausrutscher werden.
- Die Mannschaft hat viel Qualität, konnte (oder wollte?) es einfach nicht abrufen.
Mit Spielern wie Neuer, Ter Stegen, Süle, Kimmich, Hummels, Kroos, Goretzka, Reus, Müller und Werner, dazu noch die Nichtnominierten wie Götze, Sane und Meyer kann man ein neues sehr starkes Team aufbauen
- Man war sich einfach zu sicher, viele sprachen ja davon, die 2018er Mannschaft sei noch stärker als vor vier Jahren (analog zu 1994 vs 1990). Viele dachten im Vorfeld "das wird schon wieder, wie immer nach schlechten Vorbereitungsspielen können wir den Schalter beim 1. Spiel wieder umdrehen". Was oft geklappt hat, ging dieses Mal schief.
- Sicher spielte die Erdogan-Affäre auch eine Rolle, wie stark wird man ja nie beweisen können. Inwieweit es mit Özil und Gündogan weiter geht in der N11 kann man jetzt auch noch nicht sagen.
- Ein Neuaufbau mit Löw hat keinen Sinn mehr, dieser Rucksack des erstmaligen Vorrundenaus wäre zu groß für ihn. Ich denke er wird hinwerfen. Vor ein paar Jahren hätte man Hitzfeld (oder auch Heynckes) haben können, jetzt wird es schwieriger einen guten Nachfolger zu finden
- Unabhängig von all diesen Punkten sollte man (d.h. v.a. Bierhoff) darüber nachdenken, was dieser ganze "Die Mannschaft"-Quatsch, inklusiver Hashtags wie "zsmmn" bringen soll. Irgendwie wirkt dieses N11-Konstrukt ziemlich abgehoben, man manövriert sich damit ins Abseits.
Wenn ich dir jetzt Recht gebe, liegen wir doch beide falsch!