Sorry, aber dieses Negieren der Realität und der Tatsachen durch Mislintat hat schon Querdenkerformat. Wenn sich die eigene Situation ändert, zeichnet die Evolution seit je her diejenigen aus, die sich neu anpassen können. Diejenigen, die stur immer nur "einfach so weiter machen" wollen, sterben dann meist aus.
Außerdem ist mir nicht klar, welcher "Weg" es denn sein soll, den sie da "zusammen" weiter gehen?
Mit dem Abstieg, fällt das Team erst einmal auseinander. Nix zusammen. Der VfB wird einige Spieler verkaufen müssen, weil er von den Banken nicht grenzenlos Kredite bekommen wird. Der VfB ist ja jetzt schon total verschuldet, nach zwei Jahren Corona.
Und welcher Spieler ist denn bitteschön in der zweiten Liga nach einem Abstieg je 25 Millionen € wert gewesen? Wo lebt der denn? Das ist doch glatte Realitätsverweigerung, zumal der Markt in diesem Segment nahezu tot ist durch Corona.
Welcher Weg soll das sein, wo der VfB so talentierte Jungspunde in die zweite Liga locken kann, die dann in dieser Kämpfer- und Grassfresserliga groß rauskommen sollen? Wie viel Geld wird denn von finanziell potenten Großklubs in deutsche Zweitligaspieler investiert, bevor man nicht gesehen hat, wie sie auf höchstem Niveau performen?
In der zweiten Liga funktioniert Mislintats Idee von den großen Transfermillionen kaum noch, das muss er doch sehen? Zudem bedeutet sein Farm-Team-Konzept immer, dass es beim Teambuilding große Probleme geben wird, wenn sich jeder Spieler nur als ein menschliches Investitionsgut begreifen kann.
Das Schlimme ist, das Hitzlsperger so ein völliger Totalausfall auf dem Chefsessel ist. Nun in der Krise sieht man das noch besser. Er müsste seinem wichtigsten Mitarbeiter längst mal wieder etwas Bodenhaftung vermittelt haben. Aber beim VfB hat sich jetzt offensichtlich Mislintat zum Führer selbstermächtigt und niemand scheint da noch ein kritisches Gegengengewicht sein zu wollen.