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Plan B
Grasdaggl
Auf das Tor kommt es jetzt nicht an, aber grundsätzlich ist das ganze Thema Handspiel im Strafraum sowie VAR ein absolutes Armutszeugnis im deutschen Fussball. Bei der EM hat man ja gesehen, dass es auch besser geht. 100 % Korrektheit wird es aber natürlich nie geben.
Carpe diem.

megges
Schoofseggl
Ganz ehrlich, auf die Erklärung kann ich verzichten. Ich seh darin keinen Mehrwert, da die sich das eben so hindrehen wie sie es brauchen.

Selbst wenn einer zugeben würde, dass das falsch war, macht es das weder ungeschehen, noch würde daraus in Zukunft etwas spürbar besser. Dazu ist das Selbstbild des deutschen Schiedsrichterwesens einfach zu weit vom Aussenbild entfernt.
Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was" sondern bei "So isses".



Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich habe nur die übliche alleswegerklärende Schiri-Standardaussage gewählt.

Hab's aber inzwischen in den Sky-News gesehen, total albern.

Generell wird ja - auch von den Reportern - gern die Schiri-Entscheidung korrekt-geredet. Bei Fouls heißt es entweder "Das reicht nicht für einen Elfmeter!" oder wenn der Pfiff korrekt sein soll: "Es gab eine Berührung".

Bei Hand-Elfern heißt's eben: "Das war keine erkennbare Absicht, das ist die neue Regel seit der Europameisterschaft und das ist guuut für den Fußball!" - oder eben: "Da oben hat der Arm nichts verloren."

Es ist lächerlich.

Und natürlich keine klare Fehlentscheidung.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Der Live-Reporter gestern beim durch VAR-Eingriff gegebenen Elfmeter für die Hertha:

Der VAR konnte eingreifen, weil es eine klare Fehlentscheidung war. Und das ist eben der Unterschied zu letzte Woche Gladbach, da hat ein Tick gefehlt zur klaren Fehlentscheidung.

Ach so. Ein Tick macht den Unterschied.

Aber wenn man ganz ehrlich ist und die gestrigen Szenen mit den beiden vom Gladbach-Bayern-Spiel vergleicht...

Tja, dann hat der Kommentator Recht.

Das Foul des Wolfsburgers war zwar erkennbar keine Absicht, aber mega-mega-klar zu erkennen. Allein schon, weil keine Spieler drumrum waren, kein enges Strafraumgewusel, in dem jede Berührung alles oder nichts sein kann. Nur: So eine Klarheit ist wirklich ausgesprochen selten.

Ich bleibe dabei, dass sich ein Feldschiri knifflige Szenen wie bei Gladbach-Bayern selbst anschauen sollte.


Jetzt haben’s geschafft, dass dieser kaputte VAR einfach hingenommen wird, weil die stupiden Diskussionen allen zum Hals raushängen.

Das Vertrauen in Schiris hat es nicht gestärkt, zu mehr Respekt hat es auch nicht geführt. Gibt es mehr Gerechtigkeit und Fairness? Kommt anscheinend darauf an, wer am Knopf sitzt.

Goofy
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Grasdaggl
Die sollen das einfach richtig machen. Und sich net selbst in noch mehr Regeln ersticken.

"Klare Fehlentscheidung" oder nicht. Egal. Sie sollen, wenn schon Zeit für Video draufgeht, so korrekt wie möglich entscheiden.
Egal, auf welchem Weg sie da hinkommen, ob er jetzt erst gepfiffen hat oder nicht.


Wenn der Videomann sofort sieht, "hey, das war keine Ecke", ohne jede Zeitverzögerung, und natürlich bevor sich alle im Strafraum versammeln, soll er das halt schnell durch geben.

Und wenn der Schiri im Mittelfeld faul pfeift, während er zum Tatort joggt, kann der Mann am Video ja gucken, ob das ne klare gelbe ist, und er das mitteilt, oder ob er lieber nix schützt und laufen lässt.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Das macht der Kellermann ja auch. Hast Du die Reportage über Aytekin nicht gesehen? Wurde auch hier mehrfach angesprochen.

Davon abgesehen haben die VAR seit ihrer Einführung ein Vielfaches mehr an Fehlentscheidungen korrigiert als getroffen. Es gab wenig Reformen in den letzten Jahren, die für mehr Fairness gesorgt haben als diese. Man denke nur an die unsäglichen Hand-Regeln.

exmatthes
Granadaseggl
daß die szene jetzt wieder die diskussion um den var befeuert - na klar. aber auch: gäääääähn.

letzteres einfach weil: daß trotz aller technik/mühen/xmal angucken... immer situationen übrig bleiben würden, die man so, oder andersrum bewerten kann - ja wie oft war schon rausgestrichen worden, daß das nicht zu vermeiden ist?!
und diese szene in freiburg war halt so eine.
wahrscheinlich müßte man jetzt "klar" noch kategorisieren. glasklar, mittelklar, halbtrüb...

"es sind schon ganz andere elfer gepfiffen worden", (die vor dem var bestand hatten!) ist zwar eigentlich kein argument, weist m.e. aber doch in diese richtung.

sei's drum.
nun hammer pech gehabt in der hinsicht.

der eigentliche "skandal" fand m.e. ohnehin im spiel gegen leipzig statt. daß man jenes über den haufen rennen noch nicht mal gecheckt hatte!

und daß unsere, in unserer lage mächtig gefrustet sind - ich merk's an mir.
ich find's gut, daß sie aufmucken.
"mir sind ja blos der kleine vfb, mit uns kammers ja machen..."


de mappes
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Spamferkel
der eigentliche "skandal" fand m.e. ohnehin im spiel gegen leipzig statt. daß man jenes über den haufen rennen noch nicht mal gecheckt hatte!


Moment...keine klare Fehlentscheidung, weil den nur 8 von 10 schiris pfeifen :lol:

higgi hat geschrieben:Sollns halt besser kicken, dann ist man auch net dauernd auf den Schiri angewiesen, damit man mal ein Tor "geschenkt" bekommt


:nod:
und keine schüsse blocken, weil sonst fliegens dir halt ins eigene tor

und du darfst dich dann auch nicht mehr über die schiris aufregen oder? ;)
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Rufus_II
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Sollns halt besser kicken, dann ist man auch net dauernd auf den Schiri angewiesen, damit man mal ein Tor "geschenkt" bekommt

Hoffentlich liest wenigstens einer von denen hier mit, dann kann er es gleich den anderen weitersagen
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*

Lupo
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Lombaseggl
StN:
In der Fußballsendung „Sky 90“ gab Deniz Aytekin daraufhin interessante Einblicke in den Fall. Demnach habe ihn sein Schiedsrichterkollege Tobias Stieler davon berichtet, nach dem Elfmeterpfiff von sich aus den Weg an den TV-Bildschirm angetreten zu haben – und nicht wie üblich auf Empfehlung der VAR-Kollegen in Köln. Obwohl die Fernsehbilder anderes suggerieren – Stieler griff sich zunächst ans Ohr, als habe er ein Signal aus Köln erhalten, beschlichen den Hauptverantwortlichen der Partie nach eigener Aussage unmittelbar nach seinem Pfiff selbst Zweifel.

Lupo
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Lombaseggl
Der Fall wäre ungewöhnlich. Wie die Schiedsrichter-Blogger von Collinas Erben schreiben, geht der Kontakt zwischen VAR und Feldschiedsrichter in 95 Prozent der Fälle auf die Initiative der Referees vor den Bildschirmen zurück. Stieler handelte also unüblich, aber regelkonform. Denn der Schiedsrichter darf nach einer spielrelevanten Entscheidung von sich aus ein sogenanntes On-Field-Review vornehmen, auch wenn es selten vorkommt.

In ihrer Spieltagskolumne kommen Collinas Erben zu dem Schluss: Etwas mehr Transparenz direkt nach dem Spiel hätte den Stuttgarter Ärger womöglich gelindert. In ihrer eigentlichen Bewertung der Szene sind die Experten ganz bei VfB-Coach Pellegrino Matarazzo. Dieser sprach nach dem Spiel von einem „30- bis 35-Prozent-Elfmeter“. Einmal gepfiffen, hätte man ihn aber nicht zurücknehmen dürfen, so die Einschätzung.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Das war mir zuwenig für einen Elfer. Tibidi will da nicht an den Ball, der will nur einen Elfer hewrausholen. Und sowas mag ich nicht, weder beim VfB, noch sonst wo. Auch wenn es den VfB erbost, im Prinzip war es für den VfB ärgerlich, aber im Ergebnis fair. Die Kommunikation von Seiten von VAR und Schiri hat aber defintiv noch Luft nach oben und könnte besser sein. Und die Niederlage war leider absolut verdient, nur eine Torchance, das reicht nicht in der Bundesliga.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


de mappes
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Spamferkel
Mal wieder ein fader Beigeschmack diese Kommunikation über dieses Prozedere
Und es fällt einem auch zunehmend schwer zu glauben, dass das alles so stimmt und nicht einfach zurecht gelegt wurde 1-2 Tage später (wie beim Wehen-Skandal)

Egal wie sehr sehr bitter gelaufen; grad hier dann einer von 5% Fälle angewendet
Naja
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de mappes
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Spamferkel
Bundes-Jogi hat geschrieben:Das war mir zuwenig für einen Elfer. Tibidi will da nicht an den Ball, der will nur einen Elfer hewrausholen. Und sowas mag ich nicht, weder beim VfB, noch sonst wo. Auch wenn es den VfB erbost, im Prinzip war es für den VfB ärgerlich, aber im Ergebnis fair. Die Kommunikation von Seiten von VAR und Schiri hat aber defintiv noch Luft nach oben und könnte besser sein. Und die Niederlage war leider absolut verdient, nur eine Torchance, das reicht nicht in der Bundesliga.


Glaube ich nicht, dass tibidi nur den Elfer wollte

Und wieviele Chancen hatte Freiburg? Das 1:0 war ja im Grunde keine
Der Konter zum 2:0 ja
Was noch?
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Hasenrupfer
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Mal wieder ein fader Beigeschmack diese Kommunikation über dieses Prozedere
Und es fällt einem auch zunehmend schwer zu glauben, dass das alles so stimmt und nicht einfach zurecht gelegt wurde 1-2 Tage später (wie beim Wehen-Skandal)


Dies.

Immerhin haben se dieses mal nur eine Nacht drüber schlafen müssen, um sich was zurecht zu biegen.

Ich mein, wen wollen die eigentlich verarschen:

Obwohl die Fernsehbilder anderes suggerieren – Stieler griff sich zunächst ans Ohr, als habe er ein Signal aus Köln erhalten, beschlichen den Hauptverantwortlichen der Partie nach eigener Aussage unmittelbar nach seinem Pfiff selbst Zweifel.


Wie - "nach eigener Aussage"? Das hätte der Typ doch dann relativ zeitnah so kommunizieren können, stattdessen schickt er den Aytekin als spin doctor los. Fickt euch.

de mappes
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Spamferkel
sehr sehr dubios aber ausser ein paar vfb fans hinterfragt das dann auch keiner mehr, nachdem viele Medien das hiermit abbügeln...

warum muss ich grad an Don´t look up denken :lol: :oops:
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higgi
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Grasdaggl
Lupo hat geschrieben:
StN:
In der Fußballsendung „Sky 90“ gab Deniz Aytekin daraufhin interessante Einblicke in den Fall. Demnach habe ihn sein Schiedsrichterkollege Tobias Stieler davon berichtet, nach dem Elfmeterpfiff von sich aus den Weg an den TV-Bildschirm angetreten zu haben – und nicht wie üblich auf Empfehlung der VAR-Kollegen in Köln. Obwohl die Fernsehbilder anderes suggerieren – Stieler griff sich zunächst ans Ohr, als habe er ein Signal aus Köln erhalten, beschlichen den Hauptverantwortlichen der Partie nach eigener Aussage unmittelbar nach seinem Pfiff selbst Zweifel.

Das Aytekin seinen Kollegen hier so "in die Pfanne haut" ist ebenfalls ungewöhnlich. Sowas behalten die doch normalerweise für sich
Die Dortmunder habens richtig gemacht. ein Paar Hasskommentare und Zwayer kommt nie wieder nach Dortmund.
Was lernen wir daraus?
von daher