Puh, ganz arg bigotte Diskussion, die da gerade rund um die Hopp-Vorkommnisse geführt wird.
Nur mal so ein paar Gedankengänge:
Mein Fazit: den Protagonisten aus den Vereinen, von DFB und DFL geht die Düse, weil ihr schickes Premiumprodukt krasse Risse bekommt. Da entstehen unschöne Bilder, und die lassen sich nicht verkaufen oder nur zu einem schlechteren Preis. Die angeblichen Probleme mit den Ultras gibt es nicht erst seit gestern, die gibt es seit langer Zeit. Und die Vereine haben immer schön weggeschaut, weil die Ultras dann eben doch immer nützlich waren und sind, alleine schon als Fähnchenschwenker und Choreo-Macher.
Ekelhaft und bigott.
P.S.: und dann erdreisten sich die neureichen Fussball-Protagonisten tatsächlich, eine Selbstreingung durch die Fans zu fordern? WTF? Ernsthaft? Die scheffeln Millionen und Milliarden, aber um Straftätern dingfest zu machen brauchen sie die Mithilfe derjenigen, die 30, 40, 50 Euro oder mehr an Eintritt gezahlt haben? Es ist echt nicht zu glauben.
Nur mal so ein paar Gedankengänge:
- warum jetzt 2020 und nicht schon vor weis der Geier wie viel Jahren, als auch schon die Fadenkreuze aufgehängt worden sind?
- warum hat man nicht schon vor 20 Jahren damit aufgehört, den Fanclubs DK-Kontingente zu verteilen? Wenn sie doch angeblich so idiotische Krawallbrüder sind? Könnte das damit zusammenhängen, dass das Premium-Produkt Bundesliga sich auch gerade wegen der vielen bunten Plakate der Ultras in China und bei den Scheichs so gut vermarkten lässt?
- "für eure Scheißstimmung seit ihr doch selbst verantwortlich"
- soll ich mal alle Zitate vom dicken Höneß bezüglich Leipzig und Timo Werner raussuchen?
- in den 90ern im Olympiastadion haben sie die krawalligen VfB-Fans mit Kampfmontur direkt aus dem Stehplatzblock gezogen, das Polizeikommando direkt an mir vorbei. Warum geht das heute nicht mehr? Vielleicht deswegen, weil sich solche Bilder in China und bei den Scheichs nicht gut verkaufen lassen?
- was haben Rassismus und Sexismus im Stadion mit der (in der Sache richtigen, in der Wahl der Mittel falschen) Kritik der Ultras am komplett ausverkauften Fussball heutiger Tage zu tun?
- wieso ist dem ganzen Getöse an diesem Wochenende tatsächlich Thomas Wark die vernünftigste Stimme gewesen (in der Sportreportage am Sonntag)? Wieso ist denn eigentlich niemand anderes mehr in der Lage, zu differenzieren (ok, später am Abend dann noch M. Leopold und U. Köhler bei Sky, und natürlich die 11 Freunde und Zeigler).
- Wieso darf einer wie Heribert Bruchhagen im Dopa ungestraft seinen Käse erzählen und eine ganze Jugendkultur als vereinsamte Idioten und Arschlöcher titulieren? Unwidersprochen? Zu seinen Eintracht-Zeiten hat der noch jeden Krawall der Eintracht-Fans als nicht so schlimm schöngeredet.
Mein Fazit: den Protagonisten aus den Vereinen, von DFB und DFL geht die Düse, weil ihr schickes Premiumprodukt krasse Risse bekommt. Da entstehen unschöne Bilder, und die lassen sich nicht verkaufen oder nur zu einem schlechteren Preis. Die angeblichen Probleme mit den Ultras gibt es nicht erst seit gestern, die gibt es seit langer Zeit. Und die Vereine haben immer schön weggeschaut, weil die Ultras dann eben doch immer nützlich waren und sind, alleine schon als Fähnchenschwenker und Choreo-Macher.
Ekelhaft und bigott.
P.S.: und dann erdreisten sich die neureichen Fussball-Protagonisten tatsächlich, eine Selbstreingung durch die Fans zu fordern? WTF? Ernsthaft? Die scheffeln Millionen und Milliarden, aber um Straftätern dingfest zu machen brauchen sie die Mithilfe derjenigen, die 30, 40, 50 Euro oder mehr an Eintritt gezahlt haben? Es ist echt nicht zu glauben.
seit/seid
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Na dann...