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killroy
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Granadaseggl
Sehe ich das auf den Fotos in der STZ richtig, dass da ein recht großes Banner "Hooligans Stuttgart" in der Kurve hing? Oder war da noch etwas zusätzlich drauf, dass man auf den Fotos nicht sieht? So ein ironiesierendes Element?
Falls nein (was ich vermute): Subbr Kurve da in Stuttgart. Jaja.

Nur so, wiel wir kürzlich über Union und so diskutiert haben
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten



Local Zero
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Grasdaggl
Also ein bisschen was sollte einem der Staat schon noch übrig lassen. Sonst machts echt bald keinen Spaß mehr:

"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."





Local Zero
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Grasdaggl
Das letzte mal das unsere Ultras kreativ waren. Lange her:

Bild
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Maisel: Das ist wirklich oberschlapp. Da ist nix journalistisch dran an diesem Rotz bestehend aus auf Twitter zusammengeklaubten Posts anderer Leute. Wie wärs mal mit nachfragen (bei Verein und Ultras), einordnen, Hintergründe beleuchten? Welche Ultra-Gruppierung (gibt ja nicht nur eine beim VfB)? Wie wär´s gewesen, einfach mal in den diversen Ultra-Foren zu recherchieren?

Als krönender Abgang dann die Schmock-Standardphrase für so geistlose wie faule Journalistendarsteller, die nicht wissen, wie u nd warum sie ein Thema bearbeiten sollen/möchten/wollen: "...bleibt abzuwarten..."

StZ/StN: Für diesen Scheiß zahlt halt auch niemand Abo-Gebühren, da braucht Ihr Euch nicht über Euer kollabierendes Geschäftsmodell beschweren.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."









Goofy
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Grasdaggl
Da meine Antwort etwas länger wurde, bring ich sie doch nicht bei der Vereinspolitik, sondern hier. :)


letzterschwob hat geschrieben:Ich halte die Ultra-Vorstellung von einem kommerzbefreiten Fußball auch für hochgradig naiv, aber ich sehe da nur Idealismus und keinen Egoismus.


Dazu zwei Fragen und eine alte Geschichte (selbst erlebt):

Wieviele Aufkleber werden produziert, auf denen das Logo von "Commando Cannstatt" oder einer anderen Ultragruppierung aufgedruckt ist, aber kein Hinweis zum VfB Stuttgart zu sehen ist?
Gibt es überhaupt Aufkleber, auf denen beides ist?


Wie oft sieht man irgendwo Graffitis von CC97, oder einfach nur ein "S02" - und wie oft "VfB Stuttgart"?



Zum Verhalten der Ultras in der Kurve ein Beispiel von 16/17:
Müsste der 32. Spieltag gegen Aue gewesen sein.
Kurz vor Schluss, relative Ruhe in der Kurve. An der Seite der Haupttribüne samt Oberrang singen immer mehr Leute "wenn du mich fragst, wer Meister wird ...".
Es waren viele, hunderte, tausende, keine Ahnung.
Es war DAS Lied dieser Saison, ich stand da voller Freude, es war die Chance, einmal gemeinsam mit der Haupttribüne Stimmung zu machen.

Viele haben von den Stehrängen rüber geschaut. Und nicht reagiert. Bis der Vorschreier das Kommando gab:
Bumm .... Bumm .... Bumm Bumm Bumm Bumm Bumm " SIEG".

Es wurde GEGEN die Haupttribüne angesungen! Zu Recht! Was erlauben sich die Leute auf der Haupttribüne, Gesänge anzustimmen? Das bleibt schließlich den demokratisch gewählten Vorschreiern der Ultras überlassen!




Warum ist das so?

letzterschwob
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Granadaseggl
Ich vermute, dass "wenn du mich fragst, wer Meister wird" in der 2. Liga als unangebracht empfunden wurde. Eine Argumentation, der ich prinzipiell schon was abgewinnen kann, weil diese Radkappe nach meinem Empfinden im Gegensatz zum Aufstieg wertlos ist. Dass man deswegen nicht andere Fans gezielt unterbrechen muss, ist natürlich schon richtig.

Was Aufkleber betrifft, ist das VfB-Logo ja auch markenrechtlich geschützt. Solange sie "VfB" und nicht "CC" singen, ist mir das mit den Aufklebern relativ egal. Dass die Ultras gegenüber der Haupttribüne schnell gereizt reagiert, hängt auch damit zusammen, dass da oft sehr schnell Pfiffe kommen, wenn ein Spiel nicht gut läuft. Ich würde da definitiv nicht schwarz-weiß mit Gut und Böse unterteilen. Das ist eben eine Sache, die sich manchmal hochschaukelt.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Was war denn da auf der Choreo der Volksgenossen vom SchwabenSturm zu lesen? Das obrige konnte ich lesen, dann wurde es nach unten etwas verzerrt und verzogen. Und seid wann sind denn diese Brüder in einer Rolle, den Ton im Stadion zu setzen? Profitieren sie von der Protektion mit Vogt GesslerClaus?
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Das mit den beiden verfeindeten Ultra-Lagern in Yverdon ist ja schon irgendwie muckelig. Die brauchen keine gegenerischen Ultras, um Raddatz Radetzky Rabatz zu machen, die verlegen sich gegensreitig das Geboiss drei Stockwerke tiefer. Irgendwie progressiv. Oder auch nicht... Vielleicht gründet sich ja noch ein dritter Ultra-Block, dann braucht's kein Spiel mehr... Schweizer ... Also echt ...

Prechtl hat geschrieben: Ultra-Szene Yverdon

Dass es in all dem Sumpf tatsächlich noch vereinzelt Meldungen zum Fußball gibt, die einen schmunzeln lassen, erfordert geradezu zwingend, derartige Meldungen auch hier zu erwähnen. So erreichte mich letztens aus der Schweiz ein Bericht des "Blick" vom 24. Mai, wo die Mannschaft des Yverdon-Sport FC aus Yverdon am Neuenburger See sensationell in die Super League, die oberste Schweizer Spielklasse, aufgestiegen ist. Zu Heimspielen kommen durchschnittlich 1.500 Zuschauer – und doch gibt es in Yverdon gleich zwei verschiedene Ultragruppierungen, die miteinander verfeindet sind, beide ihre Plätze nicht etwa hinter dem Tor, sondern auf der Gegengerade haben.

Der "Blick" schreibt: "Am Rand rechts die 2014 gegründete 'Section Lac'. Das sind die Jungen im Stil der Ultras, die zünftig Pyros abfackeln. Auf der linken Hälfte befindet sich der Fanklub 'Verts-Play', seit 1999 am Start. Das sind die Älteren. Beide Fangrüppchen singen und trommeln für sich. (...) Die Jungen finden die Alten doof. Die Alten halten nichts davon, dass die Jungen auch mal gegnerische Spieler oder den Schiedsrichter beleidigen. Unvereinbare Positionen in der Fanphilosophie – die Yverdon-Fans haben so wenig füreinander übrig, dass sie sogar auch bei Auswärtsspielen in den Gästesektoren voneinander Abstand halten und separat singen. Fahnen und Trommeln haben beide Seiten. Aber die 'Section Lac' brennt Pyros ab oder versucht sich mal mit einer Choreo. Bei 'Verts-Play' gibt's beides nicht. Dafür sind auch Kinder dabei. Und auf dem Markt in Yverdon verkauft dieser Fanclub selbstgemachte Konfitüre und Kuchen, um die Auswärtsfahrten zu finanzieren."

Mal schauen, wann aus Yverdon von den ersten gewalttätigen Auseinandersetzungen berichtet wird. Bis dahin empfehle ich möglichst wenig A-Nationalmannschaft der deutschen Männer, das Theater der grauen Menschen rund um die Truppe zieht nur runter. Lieber die U21 schauen und wenn es mit den Anstoßzeiten hinhaut, auch die Frauen bei der WM in Australien und Neuseeland. Beiden Teams viel Erfolg, allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).