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darkred
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Halbdaggl
Nach dem Absturz des Hamburger SV auf den letzten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga sieht sich das Fast-Food-Unternehmen dazu gezwungen, die Notbremse zu ziehen. „Mit Hamburgern verbindet man dank der HSV-Spieler deutschlandweit nur noch Gammelfleisch“, lauten die Klagen bei McDonald’s, „hinzu kommt, dass man angesichts des Maskottchens Dino, zweifellos fittester Mitarbeiter des Vereins, unweigerlich an Fettleibigkeit denkt.“


:lol:




Tamasi
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Allmachtsbachel
Mietmaul hat geschrieben:Die machen falsch, was man falsch machen kann und haben sich parallel an diesen Sugardaddy verkauft.

Faszinierend, wie man uns noch toppen kann.

Naja, sie haben gut von uns gelernt: Um uns zu toppen, haben sie einfach mehr Manpower an den Start gebracht. Das war schon ein kluger Schachzug.

Aktueller Move:
Der Sugardaddy hat doch einen Berater an Bord, den Calli, und der wiederum hat den Spielerberater Struth mitgebracht. Aber nun hat Struth seine Beratertätigkeit für Kühne niedergelegt, ich tippe mal aus Angst um seinen Ruf. Kumpel Calli begründet das aber so:

"Wenn kein Tipp umgesetzt wird, dann muss man akzeptieren, dass Struth nicht weitermacht."


Hmm. Hmmmmm. Kein Tipp umgesetzt?

Wenn ich's recht im Kopf habe, ist Luca Waldschmidt ein Struth-Spieler. Ist jetzt keine sooo große Nummer, aber doch ein Transfer, der garantiert auf Struth zurückgeht. Warum auch nicht, so einen Transfer kann man machen; Waldschmidt hat Potenzial und war nicht allzu teuer.

Diesen Tipp hat der HSV dann wohl umgesetzt. Tippe ich mal. :-) Oder hat Struth dem Kühne den Tipp gegeben, mal den Waldschmidt aufstellen zu lassen und der Kühne hat das dann Didi weitergereicht und der an den Trainer? :D

Ach, à propos Trainer: Nach wie vor steht ja das Gerücht im Raum, dass Struth Labbadia nicht mochte und ihn weghaben wollte. Es gab zu Beginn der Sommerpause ein Meeting auf Malle, da waren anscheinend Kühne, Struth, Calli, Beiersdorfer und wohl auch Gernandt (AR-Chef, aus dem Kühne-Konzern) dabei. Labbadia jedenfalls nicht. Bei diesem Treffen wurden die Personalplanungen besprochen. Wie gesagt: Komplett ohne den Trainer. Kann man machen. Sollte dann aber nicht rauskommen. :-)

Herrlich.

darkred
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Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben:Die machen falsch, was man falsch machen kann und haben sich parallel an diesen Sugardaddy verkauft.

Faszinierend, wie man uns noch toppen kann.


In diesem Zuge wollte ich kurz anmerken, dass dieses teilweise "Verkaufen" auch funktionieren kann ... wie man am Beispiel der Hertha sehen kann.

Als der Finanzinvestor KKR 2014 satte 61 Mio. für knapp 10% des Ladens hinblätterte, dachte ich, dass sie nun endgültig am Arsch sind und sich langfristig auf Liga 2 einstellen können. Gerade durch Festhalten an Manager Preetz, der ja an zwei Abstiegen unmittelbar beteiligt war... so kann man sich täuschen. Aber aus der Liaison Geldgeber Kühne / Präses Meier / AG-Vorstand Beiersdorfer wird m.E.n. nichts mehr ersprießliches wachsen.




fkAS
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Halbdaggl
Mietmaul hat geschrieben:Die machen falsch, was man falsch machen kann und haben sich parallel an diesen Sugardaddy verkauft.

Faszinierend, wie man uns noch toppen kann.

Uns haben sie erst getoppt, wenn sie absteigen.
Immerhin sind sie auf einen guten Weg und so gesehen ist der HSV ein wirklicher Lichtblick in dieser trüben Bundesligasaison.

Auswurf
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Grasdaggl
ich war ja immer ein verfechter der these,
dass ein abstieg den schlimmst möglichen ernstfall darstellt.

im moment fühlt sich unser spezieller fall aber so an,
als würden wir ne chance erleben,
die wir ohne den absturz nicht gehabt hätten.
- natürlich mit hohem risiko, wenn diese nicht genutzt wird.

Dieses ewig gebastel um irgendwie in der liga zu bleiben,
kann scheinbar mindestens genauso ruinös wirken,
wie ein abstecher in die zweite liga.

Spaß haben die hsv fans schon lange nicht mehr,
wenn man vom trügerischen zwischenhoch auf niedrigem level in der letzten saison absieht
das ist doch keine Musik

muffinho
Ich hab den Hochstätter gar nicht mehr so in Erinnerung, warum ging das denn in Hannover nicht gut? Probleme mit Kind? Und davor war er doch ziemlich lange in Gladbach.

So, mal schnell gegoogelt und das gefunden

Das mit der Krawattenfabrik hat Christian Hochstätter seinerzeit gut hingekriegt, heißt es.

Es war die Zeit, bevor er als Sportchef beim VfL Bochum anheuerte, Hochstätter verließ damals zwischenzeitlich den Fußball, arbeitete in der Finanz- und Beratungsbranche - und half unter anderem dabei, eine in Not geratene Firma für Herren-Accessoires zu sanieren.

Nun deutet sich an, dass Hochstätter erneut bei einem Traditionsunternehmen mit Sanierungsbedarf einsteigt. Der 53-Jährige ist sich der Bild zufolge mit dem Hamburger SV einig, soll die Manager-Aufgaben von Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer übernehmen.

"Christian Hochstätter hat bis jetzt noch nicht gekündigt", widersprach Bochums Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis bei der Deutschen Presse-Agentur am späten Dienstagnachmittag. "Allerdings hat sich der HSV heute erstmals gemeldet und um einen Gesprächstermin gebeten."

Es wäre ein Job für Hochstätter, der noch etwas komplizierter werden dürfte als die Arbeit an einer Krawattenfabrik. Wobei sich der HSV auch keinen ganz unkomplizierten Mann für diese Aufgabe ausgeguckt hat.

Seit mittlerweile 17 Jahren ist der langjährige Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach im Manager-Geschäft, seine Erfolgsbilanz ist gemischt - wie auch die Meinungen derer, die es mit ihm zu tun hatten.

"Es gibt einige Menschen, über die ich nichts mehr sagen will, weil sich das nicht lohnt", sagt etwa Bochums früherer Trainer, der SPORT1-Experte Peter Neururer: "Christian Hochstätter gehört dazu."

Auch andere prominente Kollegen hat Bochums Sportchef gegen sich aufgebracht, wiederum andere schätzen den Sachverstand Hochstätters, der nicht nur den VfL auf einen guten Weg gebracht hat.
Erfolg und Ärger in Gladbach

In Gladbach etwa korrigierte Hochstätter den Abstieg von 1999 und etablierte die Fohlen wieder in der Bundesliga, Hannover 96 führte er 2008 erstmals nach fast drei Jahrzehnten wieder unter die besten Zehn.

Die Kehrseite: Beide Engagements endeten vorzeitig, vor allem in Gladbach zog Hochstätter am Ende Kritik auf sich.

Ihn verließ sowohl bei den Transfers als auch bei den Trainer-Entscheidungen das Glück: Ewald Lienen, Holger Fach und Dick Advocaat setzten sich nicht durch, Hochstätter nahm seinen Hut, war am Ende eine Hassfigur, wurde selbst beim Abschiedsspiel seines langjährigen Weggefährten Uwe Kamps ausgepfiffen.

Menschliche Verwerfungen trugen zu Hochstätters Negativ-Image bei: Lienen warf Hochstätter vor, intern gegen ihn gearbeitet zu haben, weil er eigentlich lieber gleich Fach als Trainer haben wollte.

Hochstätter habe ihm "hinter meinem Rücken peu a peu das Vertrauen und die Unterstützung" entzogen und "mit fadenscheinigen Begründungen meine Arbeit und meinen Ruf als Trainer beschädigt", wetterte Lienen nach seiner Entlassung.

Der frühere Gladbacher Spieler Marcelo Pletsch ging noch weiter und beschimpfte Hochstätter als "linke Bazille". Der Sportchef hatte Pletsch suspendiert, angeblich hatte er laut ausgesprochen, dass er Hochstätters und Advocaats Entlassung herbeisehnte.

Mit Lienen hat Hochstätter sich inzwischen vertragen, Pletsch ist mittlerweile aus ganz anderen Gründen in den Schlagzeilen, der Ruf als streitbarer Charakter aber blieb Hochstätter erhalten - in Hannover, wo er 2009 einen Schlussstrich zog, als die Gespräche über eine Vertragsverlängerung nicht in Gang kamen, und eben auch in Bochum.

Dort verkrachte er sich 2014 mit Neururer, als der sich in einem öffentlichen Konflikt zwischen Kapitän Andreas Luthe und Aufsichtsratsboss Hans-Peter Villis hinter Luthe stellte.

Der Trainer musste daraufhin gehen, Hochstätter warf ihm "vereinsschädigendes Verhalten" vor. Neururer hat es ihm nicht verziehen.

In Bochum halten sie trotzdem große Stücke auf Hochstätter: Der VfL hat sich unter ihm und Neururers Nachfolger Gertjan Verbeek sportlich und gerade auch wirtschaftlich gut entwickelt.

Dem Sportchef wird ein klares Konzept, Mut zu unpopulären Entscheidungen und auch sein Geschick bei Ablöseverhandlungen attestiert: Für Angreifer Michael Gregoritsch etwa schlug der frühere Spielerberater drei Millionen Euro heraus - aus der Kasse des Hamburger SV.

Nun wird um Hochstätter selbst gepokert, es geht um die Ablöse aus Hochstätters eben erst bis 2020 verlängertem Vertrag, der keine Ausstiegsklausel hat. Gefordert sind angeblich 1,6 Millionen Euro.

Bei den Fans des Tabellenschlusslichts sind Zweifel herauszuhören. Als Heilsbringer werden sie den Bochumer Sportchef eher nicht empfangen, während andere die naheliegende Frage stellen, warum um alles in der Welt Hochstätter sich diesen HSV antun will.

Die Erwartungshaltung ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht allzu groß - was aber auch einen Vorteil hat: Hochstätter kann all die Skeptiker nur positiv überraschen.


Scheint ein umgänglicher Charakter zu sein, passt also nach Hamburg :arr:



Cleansman
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Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben: Es gab zu Beginn der Sommerpause ein Meeting auf Malle


:shock: :shock: :shock:


Mir fällt garnichts ein, was ich dazu schreiben soll :bleich: :bleich: :bleich:


Andere machen da ein Kurztrainingslager vor einem Spiel in Pisswetter-Bremen.



Auswurf
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Grasdaggl
http://www.derwesten.de/sport/fussball/ ... 42613.html
Kurz zusammengefasst soll es bereits eine Einigung zwischen dem HSV und Hochstätter geben. Die Paketlösung unter Einbeziehung des VfL jedoch, so wurde postwendend Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis in verschiedenen Medien zitiert, existiere nicht („Fix ist nix“). Zudem sollte eine Transferforderung des VfL von 1,6 Millionen Euro (Villis: „frei erfunden“) im Raum stehen, eine andere Spekulation drehte sich um eine geringere Summe plus den Wechsel eines HSV-Spielers.

VfL sieht bei Hochstätter noch keine Einigung mit dem HSV | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/fussball/ ... x896036538


kostic zu bochum? :mrgreen:

den witz hab ich im hsv forum geklaut :?
das ist doch keine Musik


FairPlayAxel
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Granadaseggl
Die angestrebte Verpflichtung von Christian Hochstätter als Sportdirektor des Hamburger SV droht nach SPORT1-Informationen zu platzen.

Der Grund: Hochstätters Klub, Zweitligist VfL Bochum, fordert als Ablöse für den 53-Jährigen drei Millionen Euro statt der bislang vermuteten 1,6 Millionen Euro.

Hamburgs Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer bestätigte der Bild den laufenden Ablösepoker mit Bochum und unterstrich weiteren Verhandlungsbedarf: "An eine Größenordnung, die Bochum sich vorstellt, ist nicht zu denken."



Schlurger
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Granadaseggl
wundersam ist imho eher, daß das überhaupt geht.
Eine Führungskraft mit derart intimen Kenntnissen der internen Abläufe und v.a. der Spielerverträge hat in jedem anderen Betrieb ein Wettbewerbsverbot von mindestens zwei Jahren im Vertrag. Und das wird durchgezogen.
Eine neue Liga ist wie ein neues Leben!

Tifferette
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Grasdaggl
Schlurger hat geschrieben:wundersam ist imho eher, daß das überhaupt geht.
Eine Führungskraft mit derart intimen Kenntnissen der internen Abläufe und v.a. der Spielerverträge hat in jedem anderen Betrieb ein Wettbewerbsverbot von mindestens zwei Jahren im Vertrag. Und das wird durchgezogen.

Ist immer noch meine These, dass Schindelmeisers "Untätigkeit" genau damit zu tun hatte.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)