Gehe davon aus, dass sich das über kurz oder lang in zwei fast gleiche, aber getrennte Sportarten aufteilen wird: den Mega-Mega-Fußball mit rein privaten, geschlossenen Ligen, und den Pöbelfußball, der von den Verbänden gemanagt wird. Ungefähr vergleichbar mit dem System in den USA, das zwischen dem relativ breit angelegten College-Sport und den kleinen, exklusiven Profiligen getrennt ist. Oder ganz grob mit Olympia: dort sind die Teilnehmer Profis, aber speziell im Fußball eben nicht die, die mit allen Ölen durchgebumst sind.
Herausragendes Merkmal wird sein, dass ein Spieler nicht gleichzeitig in beiden “Fußballwelten” antreten wird, sondern entweder irgendwann aufsteigt, oder nicht. Auch vorstellbar, dass zum Beispiel die Beuern und der BVB zwei Teams unterhalten: eins für die Superduper League, und eins für das Fußvolk zum angucken. Aber nicht durchlässig, sondern mit getrennten Spielerlizenzen etc.
Dann wird man sich streiten, ob die Extra-Extra-Profis auch bei Weltmeisterschaften antreten sollen oder nicht.