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Gibts des
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Granadaseggl
Vielleicht einigen wir uns mit @iron, dass Rambo bester... äh spielentscheidender Mann auf dem Platz war, der mit seinen Aktionen praktisch im Alleingang für die Voraussetzungen für den Sieg gesorgt hat...
„Kurz waren sie lang genug“ (Torsten Frings auf die Frage, ob/wann er sich mal wieder die Haare schneiden lassen wird)

Gibts des
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Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:https://www.sport1.de/internationaler-fussball/premier-league/2016/12/klopp-setzt-loris-karius-auf-die-bank-das-sagt-simon-mignolet

16.12.2016 :!: :idea: :?:
„Kurz waren sie lang genug“ (Torsten Frings auf die Frage, ob/wann er sich mal wieder die Haare schneiden lassen wird)


Manolo
Halbdaggl
Karius ist kein sehr guter Keeper und selbst sehr gute Keeper wie Zieler haben solche Patzer wie beim zweiten Tor. Iron schreibt auch zurecht, dass er auch nach dem Schlag gute Szenen in diesem Spiel hatte. Ist mir daher einfach zu billig, seine Patzer mit einer Gehirnerschütterung zu erklären. Ihm hilft diese Entschuldigung aber sicherlich etwas in seiner weiteren Karriere - es sei ihm gegönnt. Dito Ramos, die nun sicherlich verschärfte Beobachtung.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Tamasi
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Halbdaggl
knaust hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass man das erste Tor mit einer "visuell-räumlichen Dysfunktion" erklären kann

Eine fachliche Einordnung ist hilfreich. Für den Laien klingt's natürlich erstmal schon plausibel, dass der Schlag Auswirkungen hatte. Und sei es nur, dass Karius heftig der Schädel gebrummt hat; natürlich kann man das auf dem Feld nicht "wegschalten".

Andererseits:
Wenn's ihn beeinträchtigt hat, hätte er sich auch auswechseln lassen können... Ob er das nun aus persönlichem Ehrgeiz nicht gemacht hat oder weil ihm die Beeinträchtigung (noch) nicht bewusst war, sei mal dahingestellt; beides durchaus möglich.



FairPlayAxel
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Granadaseggl
BILD zog mit als erstes Konsequenzen aus der Diagnose: Die Note 6 für die Leistung des Ex-Mainzers im Finale wird zurückgenommen. Durch die Gehirnerschütterung sind die Patzer nicht mit normalen Maßstäben zu messen.


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

OK. dann passt es ja jetzt wieder !

Iron
Granadaseggl
Die Bild wieder... man könnte meinen der Ball kam von Niedermeier... dabei war es von einem Weltklassedspieler... Flatterball den man nicht so leicht fangen kann... aber gut Karius ist ja ein deutscher Torhüter und die müssen ja gut sein.

Hasenrupfer
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Granadaseggl
Mir ist die ganze Geschichte ja ziemlich egal, aber interessant, dass er die Ärzte ausgerechnet in Boston aufsucht. Dies ist gaaanz zufällig der Sitz der Eigentümer von Liverpool...

schwaebi
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Granadaseggl
Das aber von Euch noch keiner drauf gekommen ist: In England werden sogar deutsche Torhüter schlecht. So einfach ist das.

Sogar der Manu-Torwart-Gott würde innerhalb eines Jahres zum Vorbeirennzwerg mutieren.

Ramos war schon immer ne Bazille. Eigentlich schade, weil er ein superguter Fußballer ist. Und gerade deshalb traue ich ihm zu, dass er bewusst Szenen inszeniert, die "mit Glück für Real" in Verletzungen von wichtigen Spielern des Gegners enden. Und er gehört für mich (jaja, nicht objektiv, sondern saumäßig subjektiv) in die Spielerkaste zusammen mit Vidal (und damals dem Drecks-Bommel), die automatisch für jedes erste noch so kleine Vergehen zu Beginn eines Spieles eine Gelbe kassieren sollten.


Tamasi
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Halbdaggl
Auch ein Teil der Story & ein hartes, moralisches Urteil:

Das Fanal des Managers Klopp

Als Loris Karius einer der größten Unglücksraben der Europapokal-Geschichte wurde, fehlte es seinem Trainer an Solidarität und Empathie: Er ließ den Torwart alleine leiden.

Kommentar von Birgit Schönau

Man kann nur hoffen, dass dem armen Loris Karius nicht mehr der Schädel brummt von jenem Spiel, das ihn nolens volens weltberühmt gemacht hat, den 24-jährigen deutschen Schlussmann des FC Liverpool. Nicht als Matchwinner - dieser Titel geht an den Waliser Gareth Bale, der Karius einen Doppelpack servierte. Und auch nicht als strahlender Finsterling - als solcher durfte Real Madrids Kapitän Sergio Ramos den Henkelpott in den Nachthimmel von Kiew heben. Beim 3:1-Sieg über Liverpool im Champions-League-Finale hatte Ramos sich unter anderem dadurch hervorgetan, dass er erst Mohamed Salah, den gefährlichsten Gegenspieler, unschädlich machte: Salah wurde von Ramos zu Fall gebracht, stürzte unglücklich und verließ unter Tränen den Platz.

Und dann Karius: Der habe nach Ramos' Ellbogenhieb eine Sehstörung infolge einer Gehirnerschütterung erlitten, wurde jetzt zumindest ärztlich diagnostiziert. Bale und vor allem Benzema hatten leichtes Spiel - und Karius ging mit zwei grotesken Patzern in die Annalen ein als einer der größten Unglücksraben der Europapokal-Geschichte.

Ein Antiheld, der Nachtreten provozierte. Manche Kommentatoren schreckten nicht davor zurück, Karius die finanziellen Verluste vorzurechnen, die Liverpool durch ihn erlitten habe - was in Zeiten von Millionenabfindungen für Manager, die zum Beispiel den Diesel an die Wand gefahren haben, besonders apart ist. Manager, so werden in England auch die Trainer tituliert. Und damit wären wir bei Jürgen Klopp. In Kiew konnte man ihn tatsächlich als modernen Exponenten der Führungsetage in einem Unternehmen der Unterhaltungsindustrie erleben.

Als sein Torwart sich nach dem Schlusspfiff vor Scham in den Rasen grub, blieb Klopp wie angewurzelt am Spielfeldrand stehen, den Blick ins Leere gerichtet, an Karius vorbei. Als der Schlussmann mit gesenktem Kopf unter die Fankurve lief, auf dem Schultern alle Schuld der Welt, stand Klopp weiter auf seinem Posten. Erst nachdem die Real-Spieler Karius tröstend zur Hilfe eilten, bewegte sich auch der Manager.

Doch da hatte Klopp schon jene eiserne Regel außer Kraft gesetzt, die besagt, dass im Fußball immer eine ganze Mannschaft gewinnt oder verliert. Dass im Falle des Triumphs alle jubeln und im Fall der Klatsche keiner allein in den Abgrund fallen muss. Dass, wie groß der Fehler auch sein mag, den ein Fußballspieler macht, sein Trainer ihm öffentlich immer Absolution zu erteilen hat. Unter vier Augen kann er den Kicker zusammenfalten, niemals in der Öffentlichkeit. Einzige Ausnahme: grobe Fouls und Platzverweise.

Karius hatte nicht gefoult, und Karius war geblieben, bis zum bitteren Ende. Klopp hatte ihn aufgestellt, und Klopp ließ ihn im Tor. Doch als sich der Vorhang senkte, ging er auf Distanz. Und alle sahen, dass hier ein junger Torwart die Verantwortung allein zu tragen hatte, ohne seinen Manager. Erst viel später spendierte Klopp ein paar Verständnisfloskeln, doch da waren die Bilder vom Leid des Spielers und von der Kälte des Trainers schon um die Welt gegangen. Als Fanal der neuen Zeit, in der Solidarität und Empathie noch nicht mal mehr Tugenden für Verlierer sind.

http://www.sueddeutsche.de/sport/juerge ... -1.4003091

Ich sehe das nicht ganz so hart. Für Klopp war es schließlich auch ein bitterer Moment und er ist auch keine Maschine (die auf Knopfdruck / Schlusspfiff "gut" ist). Andererseits hatte er genug Zeit bis zum Schlusspfiff, um diese Situation anzunehmen.


de mappes
Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:Mir ist die ganze Geschichte ja ziemlich egal, aber interessant, dass er die Ärzte ausgerechnet in Boston aufsucht. Dies ist gaaanz zufällig der Sitz der Eigentümer von Liverpool...


Ja...hatte das nicht nice bereits klargestellt?
Ebenso, dass dort halt aber auch Experten sitzen, die sich aufgrund der häufigen hirnschäden der nfl spieler damit auskennen