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Mietmaul
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Granadaseggl
Schade, dass von den ehemaligen Spielern nichts kommt. Löw ist der einzige, von dem es diese wachsweiche Aussage gibt. Warum nach über 30 Jahren niemand die Eier hat, um sich hinzustellen und zu sagen: "Ja, wir wurden im Trainingslager mit Anabolika versorgt." verstehe ich nicht. Was hätten insbesondere die ehemaligen Spieler zu befürchten, die heute nicht mehr im Fußballgeschäft sind?



fkAS
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:die Mannschaft von 1978/79, also ich sehe da nichts, schaut euch den Kader (Mannschaftsbilder) an oder Videos, auch auf Einzelfotos, nur Selen und Magnesium, Kalium und Kalzium. Bananen. Man hat Vitamin C erhöht, das stimmt. Hier wird nach getreten, da sollen einzelne Leute angeschwärzt werden. Was soll des?

Ernsthaft? Und die Steroide hat dann MV komplett weggeraucht oder in den Trollinger gerührt?





CoachingZone
Granadaseggl
Ich warte eigentlich seit heute morgen stündlich darauf, dass der erste (Journalist, HSVler, ...) damit an die Öffentlichkeit geht, man möge doch bitte dem pösen, pösen VfB den Meistertitel von 1984 aberkennen. Nichts anderes suggeriert ja der Titel des Artikels in der Zeit, die bekanntlich in Hamburg erscheint.

Deutscher Meister auch im Doping?
Apothekenrechnungen und Arztbesuche – eine Studie zeigt neue Details über Doping in Stuttgart und Freiburg in den 80ern. Der VfB wurde Meister, beim SC spielte Jogi Löw.


http://www.zeit.de/sport/2016-10/fussba ... -stuttgart

Im Ernst: Natürlich (d.h. wie auch im anderen bundesdeutschen Leistungssport) ist offensichtlich auch im Fußball in den 70er und 80er Jahren mit den damals schon sehr beliebten Anabolika gedopt worden, da brauchen wir uns alle nichts vormachen. Gerüchte gab es, schwammige Aussagen von Ex-Fußballern, nur beweisen konnte man halt bislang nichts. Und man wird auch weiterhin keinem individuellen Sportler etwas nachweisen können, weil man dazu ja Proben irgendwelcher Körpersäfte untersuchen müsste, die man nicht vorliegen hat. Allerdings sind die Unterlagen, die zitiert werden, schon ein Hinweis darauf, dass beim VfB und bei Freiburg Anabolika verwendet worden sind. Fragt sich nur noch, wofür, denn das geht aus den Unterlagen nicht hervor. Und blöderweise hat nun die Aufklärungsarbeit in Freiburg nur den VfB und Freiburg im Visier. Was nämlich nicht bedeutet, dass diese Vereine die einzigen, sondern vielmehr nur diejenigen waren, die sich dabei haben erwischen lassen - und wenn auch erst dreißig Jahre später. Ein Ruhmesblatt ist die ganze Chose jedenfalls nicht.

Mietmaul
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:wie du

:shock:

Ich habe niemanden betrogen.

Der Asthma-Inhalator meiner Mama ist in meinem Beisein explodiert. Vor Schreck hab ich 'huch' gesagt und wohl versehentlich etwas inhaliert.

Der von meiner Schwiegermutter empfohlene Tee zur Stärkung der Zeugungskraft war nicht sauber.

Das Fleisch beim PSV muss von hormonverseuchten Rindern stammen!

Ich habe nach einem Einbruch zu viel Whiskey getrunken.

Irgendwer hat mir in der Disko zwei Pillen angedreht. Keine Ahnung, was da drin war, aber ich habe sie halt in meiner Dummheit geschluckt.


tbc

CoachingZone
Granadaseggl
A propos:

In der SZ steht heute ein bezeichnender Kommentar über den Ausstieg von Adidas aus der Finanzierung der NADA:

Adidas schleicht sich davon

Adidas stellt die Bezuschussung der Nationalen Anti-Doping-Agentur ein. In seiner Ignoranz ist das fast schon konsequent.

Jeder Sponsorenvertrag läuft irgendwann aus, üblich ist, dass die Parteien sich dann darüber verständigen, ob sie beieinander bleiben wollen. Der Kontrakt des Sportartikel-Konzerns Adidas mit dem Deutschen Fußball-Bund beispielsweise lief ursprünglich von 2007 bis 2018, aber schon während der Fußball-EM diesen Sommer wurde die Übereinkunft verkündetet, ihn bis 2022 zu verlängern. Schön für Adidas: Die Firma hat weiter den Weltmeister unter Vertrag. Schön für den Weltmeister: Adidas zahlt jetzt das Doppelte, 50 Millionen Euro im Jahr statt wie vorher 25.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada wird ebenfalls seit vielen Jahren von Adidas unterstützt. Mit 300 000 Euro pro Jahr. Schon diese Summe kann man entlarvend finden angesichts der Milliarden, die die Sportartikel-Industrie weltweit an ihre Markenhelden ausreicht. Noch viel entlarvender ist allerdings das komplette Desinteresse aller anderen deutschen Großsponsoren am Thema Anti-Doping. Adidas war zuletzt der einzige verbliebene Partner der Nada aus der Wirtschaft. Ende des Jahres läuft auch dieser Vertrag aus.

Die Nada-Leute hätten gerne verlängert. Sie haben Vertragsentwürfe ausgearbeitet, Vorschläge für gemeinsame PR-Aktionen geschickt. Dass sie in Zukunft ebenfalls das Doppelte kriegen, haben sie gar nicht erwartet. Hin und wieder wenigstens eine Antwort aus Herzogenaurach wäre aber schon schön gewesen. Doch bei Adidas wurde offenbar entschieden, sich still und leise aus dem Anti-Doping-Kampf zu schleichen. Die Zusammenarbeit soll nicht verlängert werden. Zu den Gründen: kein Kommentar.

Für die Nada sind 300 000 Euro viel Geld, für Adidas ist es nichts. Alleine dem Weltfußballer Lionel Messi überweist die Firma mehr - jede Woche. Es drängt sich also die Frage auf, warum Adidas jetzt für eine so kleine Summe einen so großen Image-Schaden in Kauf nimmt. Womöglich, weil die Nada - nach Jahren als eher servile Außenstelle des Medaillenbetriebs - zuletzt zunehmend die Schattenseiten des Sports thematisiert hat? Weil sie Stellung bezog gegen die Teilnahme russischer Athleten in Rio, weil sie in Opposition ging zu den wachsweichen Entscheidungen des IOC-Chefs Thomas Bach in der russischen Staatsdoping-Causa? Weil sie mehr sein will als das Feigenblatt, das die Scheinwelt des Spitzensports mit ein bisschen gutem Gewissen flankiert? Weil sie damit schlicht: dem Business schadet?

Natürlich nicht. Adidas teilt mit, man habe weiter "eine klare Haltung in Sachen Doping", was sich etwa an "Kündigungs-Klauseln in den Sportler-Verträgen" zeige. Soll heißen: weil man die Sportler, die mit Doping auffallen, ja vor die Tür setzt! Wer so argumentiert, der ignoriert allerdings die Realitäten eines Sportbetriebs, in dem oft erst die Verlockungen der Sponsor-Millionen den Anreiz setzen, Erfolg mit unlauteren Mitteln zu erzwingen. So gesehen ist das neue Desinteresse konsequent. Je weniger Geld für Doping-Tests da ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Adidas seine Lass-dich-nicht-erwischen-Klauseln überhaupt mal anwenden muss.


http://www.sueddeutsche.de/sport/kommen ... -1.3221932



Cleansman
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Granadaseggl
Mietmaul hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:wie du

:shock:

Ich habe niemanden betrogen.

Der Asthma-Inhalator meiner Mama ist in meinem Beisein explodiert. Vor Schreck hab ich 'huch' gesagt und wohl versehentlich etwas inhaliert.

Der von meiner Schwiegermutter empfohlene Tee zur Stärkung der Zeugungskraft war nicht sauber.

Das Fleisch beim PSV muss von hormonverseuchten Rindern stammen!

Ich habe nach einem Einbruch zu viel Whiskey getrunken.

Irgendwer hat mir in der Disko zwei Pillen angedreht. Keine Ahnung, was da drin war, aber ich habe sie halt in meiner Dummheit geschluckt.


tbc


Bei Tyler Hamilton war es angeblich ein im Mutterleib gestorbener Zwilling, und das verunreinigte Blut sei das des Zwillings gewesen und sei eben vor der Geburt in seinen Körper gelangt ...
Und wenn sich der Bericht auf die VfB-Mannschaft von 1978 bezieht, sehe ich nicht, was das mit dem Titel 1984 zu tun haben könnte. Und der HSV soll da nicht meckern, hätten sie mal 5:0 bei uns gewonnen, wären sie Meister gewesen. Sie haben aber nur 1:0 gewonnen. Also selber schuld. ;-)