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“So will the man from the same region of Switzerland as Sepp Blatter be any different to Sepp Blatter? Only time will tell, but one thing’s for sure: it’s going to be no fun at all finding out.”

Typ Technokrat, denke ich. Anscheinend steht oder stand er Platini sehr nah, alles weitere wird man… siehe oben.



CoachingZone
Granadaseggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Bei Phoenix hat vorher einer gesagt, der Infant von Fifanien ist im Wahlkampf mit nem Privatjet der UEFA und 500,000 Cash durch die Weltgeschichte gedüst.
Hammer, des kammer sich net besser ausdenken...

:banane:


Warum kann diese Geschichte nicht stimmen?


















500,000 €/$ Cash, dafür macht bei der FIFA keiner mehr die Beine breit oder so...


Tamasi
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Granadaseggl
Ich hatte im Vorfeld in der gelesen, dass Blatter und Infantino sich absolut nicht ausstehen können. Der Fifa-Kenner Thomas Kistner hatte das geschrieben. Und hier nun Auszüge aus dem SZ-Ticker zur gestrigen Wahl:

Wie steht der neue Fifa-Präsident eigentlich zum alten Fifa-Präsidenten? Sepp Blatter hat dem ZDF bereits ein Interview gegeben.

@MarkusHarm
@SeppBlatter im exklusiven Interview mit dem @ZDF: "Ich bin froh, dass Gianni Infantino Präsident ist, ein Mann aus dem Oberwallis wie ich"

@MarkusHarm
@SeppBlatter im @ZDF @ZDFsport "Habe mit Gianni in der Weihnachtszeit noch Glühwein getrunken, ihm Tipps gegeben"

Sepp Blatter sagt weiter, Gianni Infantino sei ein „würdiger Nachfolger“. Er habe „alle Qualitäten, meine Arbeit fortzusetzen und die Fifa wieder zu stabilisieren“, erklärte der von der Fifa-Ethikkommission für sechs Jahre suspendierte Blatter. Infantino zeichne sich durch seine „Erfahrung, Kompetenz, strategische und diplomatische Fähigkeiten“ aus. Eine Empfehlung für die Wahl seines Nachfolgers hatte Blatter nicht abgegeben.


:lol: :lol: :lol:

Hat Blatter etwa Angst, dass der neue Präsident ein wenig aufräumt? Und dabei auch unterm Teppich und unter Hempels Sofa durchputzt? Ach, keine Sorge Sepp, dir wird schon nichts passieren. Denn - nochmal, weil's so schön ist - da gebe ich ihm Recht, dem Sepp, wenn er sagt:

Infantino hat

Sepp Blatter hat geschrieben:alle Qualitäten, meine Arbeit fortzusetzen


So wird's wohl kommen.


CoachingZone
Granadaseggl
Noch was Nettes aus der Süddeutschen - ja, ich bin gerade beim Zeitunglesen und suche die entsprechenden Links raus...

Natürlich hat auch Infantino/die UEFA mit TV-Rechten gedealt und korrupte Funktionäre mitverdienen lassen. Schönes Beispiel übrigens, wie wirklich investigativer Journalismus geht, da wird eben nochmals und nochmals nachgefragt, wenn sich das Gegenüber herauszuwinden versucht.

http://panamapapers.sueddeutsche.de/art ... c3495b6c6/





FairPlayAxel
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Granadaseggl
David Elleray, technischer Direktor des International Football Association Boards (IFAB), hat laut Daily Mail angekündigt, dass sich das Gremium der Regelhüter nach der Europameisterschaft 2016 mit der Einführung von Straftoren beschäftigen wird.

Handspiele wie dieses von Luis Suarez sollen künftig mit einem Straftor bestraft werden

Das bedeutet, dass Handspiele, die absichtlich begangen werden, um ein Gegentor zu verhindern, direkt mit einem Gegentor bestraft werden, ohne dass es vorher zum Elfmeter kommt.



CoachingZone
Granadaseggl
Vielleicht können wir uns die Zeit bis zur Bekanntgabe des neuen Sportdirektors/Sportvorstands mit ein paar Neuigkeiten vom Züriberg vertreiben:

Der Fußball-Weltverband Fifa erhebt schwere Vorwürfe gegen sein früheres Spitzenpersonal. Der langjährige Präsident Sepp Blatter, der frühere Generalsekretär Jérôme Valcke sowie der erst vor zwei Wochen fristlos entlassene Finanzchef Markus Kattner sollen allein in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 79 Millionen Schweizer Franken an Gehältern und Bonus-Zahlungen erhalten haben - weitgehend beruhend auf Verträgen, die lediglich Mitglieder aus diesem Trio und/oder der langjährige und 2014 verstorbene Fifa-Vize und Blatter-Vertraute Julio Grondona unterzeichneten.

Die Fifa listet detailliert verschiedene Verträge auf, die dem Trio diese Millionenzahlungen sicherten. So vermerkt sie, dass das Trio im Dezember 2010 insgesamt 23 Millionen Schweizer Franken Bonus für die abgelaufene WM in Südafrika erhalten haben soll. Auch für die Weltmeisterschaften 2014 und 2018 hätte es Zusatzleistungen in Höhe von zusammengerechnet 14 beziehungsweise 15,5 Millionen Schweizer Franken gegeben.

Zu entnehmen ist der Darstellung außerdem, dass Valcke und Kattner kurz vor der Präsidentschaftswahl 2011, als noch unklar gewesen sei, ob Blatter im Machtkampf gegen den Katarer Mohammed bin Hammam wiedergewählt würde, üppig ausgestattete 8,5-Jahres-Verträge erhalten hätten. Damit seien Valcke und Kattner mögliche Zuwendungen in Höhe von bis zu 17,5 bzw. 9,8 Millionen Schweizer Franken gesichert worden.

Kurios muten auch die Vorgänge im Mai 2015 an. Nur wenige Tage nach der Wiederwahl Blatters erhielt der Schweizer einen neuen Arbeitsvertrag, der ihm drei Millionen Franken Jahresgehalt, einen Jahresbonus von bis zu 1,5 Millionen sowie einen zusätzlichen Legislaturperioden-Bonus von bis zu zwölf Millionen zusicherte. Auch der Vertrag von Finanzchef Kattner wurde an diesem Tag verlängert.

[...]

Nach Angaben der Fifa könnten zumindest manche dieser Kontrakte gegen das Schweizer Recht verstoßen. Deshalb habe der Weltverband auch die Bundesanwaltschaft in der Schweiz sowie die Behörden in den USA informiert. Die Bundesanwaltschaft hatte bereits am Freitagmittag gegenüber der SZ bestätigt, dass es am Donnerstag in der Fifa-Zentrale erneut eine Hausdurchsuchung gegeben hat. Dabei seien Dokumente und elektronische Daten sichergestellt worden. Die Durchsuchung solle "die bisherigen Erkenntnisse im Strafverfahren bestätigen beziehungsweise ergänzen".


http://www.sueddeutsche.de/sport/zueric ... -1.3019144

Jetzt wird klar, warum der Greis partout wiedergewählt werden wollte.

Blöd halt, dass der Nachfolger wohl um kein Haar besser ist (wenigstens hat er schon öffentlich die niedrige Höhe seines Gehalts beklagt...).

FairPlayAxel
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Granadaseggl
Im Interview mit der argentinischen Tageszeitung La Nacion erklärte Blatter, wie die Trickserei vollzogen wurde: "Ich habe es mit eigenen Augen gesehen, wie geschummelt wurde. Es ging um einen europäischen Wettbewerb. Nur einer hat das gekonnt. Es war ein Italiener. Man kann die Kugeln, die gezogen werden, kennzeichnen. Oder man kann sie heiss machen, wenn sie vorher gekühlt wurden. Ich war selber Zeuge."

Näher ging er auf die Geschichte nicht ein, auch Namen fielen nicht. Er beteuerte aber, dass er selbst nie bei einer Auslosung geschummelt habe: "Ich habe nie Lose selber gezogen! Andere Präsidenten haben das gemacht. Sie haben die Kugeln selber aus den Topf genommen. Ich war sauber bis zum Letzten."