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Unter Westfalen
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Halbdaggl
publicenemy hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayern-muenchen-bmw-zahlt-800-millionen-euro-fuer-audi-nachfolge-a-1256811.html

Damit wird sich die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnen.


Jetzt ist mir endlich klar,
warum die kein Geld für die Diesel-Nachrüstung über haben.
:mrgreen:
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

CoachingZone
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
publicenemy hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayern-muenchen-bmw-zahlt-800-millionen-euro-fuer-audi-nachfolge-a-1256811.html

Damit wird sich die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnen.


Jetzt ist mir endlich klar,
warum die kein Geld für die Diesel-Nachrüstung über haben.
:mrgreen:


Soweit ich weiß - und wir fahren (jetzt leider) einen 5er Diesel - hat BMW damit keine Probleme, weil sie von den großen Herstellern die einzigen sind, denen man bislang keine Trickserei nachweisen konnte.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich.

CC97 am 21.12.2018

Unter Westfalen
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Halbdaggl
...nachweisen konnte?
oder nicht gemacht haben?
:mrgreen:

Man wird sehen. Bis jetzt haben ja alle, denen man es nachgewiesen hat, vorher behauptet, sie hätten es nicht gemacht.
Aber ich habe gut reden. Bin vom EURO4-Diesel auf Benziner umgestiegen.
8)
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned


Tamasi
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Halbdaggl
So, neben Hummels hat nun auch Lewandowski die Marschroute des Trainers kritisiert. Zu passiv, zu defensiv etc.

All das, was nach dem 0-0 in Liverpool & im Underdog-Modus so gelobt wurde, hat sich schlicht nicht bewährt, um wirklich mitzuhalten. So ist es auch richtig. Und der hüftsteife Martinez dürfte sich auch erstmal wieder rausgespielt haben.

Bin gespannt, ob nun der Burgfrieden zwischen Trainer und Mannschaft aufbricht. Wurde ja im Herbst von oben verordnet und hat tatsächlich / leider sehr gut gehalten.

Aber je mehr die Spieler nun für das chancenlose Ausscheiden in der CL kritisiert werden, umso mehr werden sie womöglich von Kovac abrücken. Weil an den heldenhaften Spielern kann's ja wohl nicht liegen! :-)

Hoffentlich geht's weiter in diese Richtung...






CoachingZone
Granadaseggl
Airwin hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Ja, und so erfreulich früh!

:-)




Einerseits ja . Aber auch ganz späte höhepunkte wie gegen ManU oder Chelsea haben etwas magisches :nod:


ManUnited lässt sich nicht toppen. Nicht mal von dem Fiasko dahoam...
Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich.

CC97 am 21.12.2018

CoachingZone
Granadaseggl
Integrität, Glaubwürdigkeit: Solche Begriffe haben im Profifußball nichts zu suchen. Trotzdem fragt sich, wie lange es in sensiblen Zeiten zu goutieren ist, wenn Prinzipienlosigkeit offen als Basis der Geschäftspolitik gepflegt wird.

Am Dienstag schickte Europas 232 Mitglieder starke Klubvereinigung ECA einen Brandbrief an Gianni Infantino. Sie rügte das undurchsichtige Gemauschel des Fifa-Potentaten und hielt eindeutig fest, sie werde an keiner neuen Klub-WM teilnehmen, die vor Ablauf des Match-Kalenders 2024 installiert wird. Tage später boxte Infantino sein Format gegen die Uefa durch, dank der üblichen Gefolgschaft aus Zwergstaaten von Guam bis Vanuatu, die kaum Spielbetriebe haben, aber vom üppigen Fifa-Fördergeld leben. Das war klar.

Erstaunlich ist, dass schon am Tag danach der ECA-Ehrenvorsitzende, Karl-Heinz Rummenigge, mit einem Plädoyer für eine neue Klub-WM das eigene Gremium hinterlief. Das entlarvt auch die Geschäftskultur dieser Branche - oder hat der Bayern-Chef vergessen zu erwähnen, dass er nur die Zeit nach 2024 meint?

Alles spricht dafür, dass die ECA-Protestnote von Dienstag eine Lüge war; oder diplomatischer: eine Finte im Fußball-Wirtschaftskrieg, um den Gegner in den Hinterhalt zu locken. Der Plan wäre dann aufgegangen. Es sind die Klubs, die nun über Wohl und Wehe von Infantinos Vision befinden. Bleibt die Frage, ob hier ein paar Großklubs - neben Bayern sympathisiert Real Madrid mit Infantinos Plan - in Einklang mit den anderen 230 ECA-Klubs handeln. Oder ob sie die Kollegen nur als Brecheisen benutzen. Dass die Klub-WM nur acht Europäer beträfe, ist ja bekannt.


Infantino hat in nur drei Jahren das Image der Fifa weiter ramponiert, er hat namhafte Aufpasser abserviert und willfährige berufen. Wofür der Mann steht, offenbart ein stilles Arbeitspapier, das er 2018 mit einer mysteriösen Investorengruppe ausheckte: Es legt den Ausverkauf fast aller Fifa-Rechte fest, als Geschäftsvehikel wurden zwei Turnierformate ersonnen, auch eine neue Klub-WM. Ein Vorwand. Und wer glaubt eigentlich, dass dieses Format ein Renner wird, wenn künftig acht europäische Topklubs ihre Reserve gegen 16 Teams aus aller Welt kicken lassen; Teams, die ja noch schwächer sein dürften als die vier, fünf, die bisher bei jeder Klub-WM vermöbelt wurden?

Die Großklubs wissen: Das kann kein Kassenknüller werden. Sie ahnen aber auch, dass Infantino trotzdem einen Haufen Geld erlösen wird. Im Hintergrund dürften weiter seine Investoren bereit stehen, gruppiert offenbar um den saudischen Kronprinzen. Und mit umstrittenen, solventen Partnern am Golf haben auch Klubs von Madrid bis München kein Problem. War es übrigens damals, nach Katars Kür zum WM-Ausrichter 2022, nicht auch Rummenigge, der erst furchtbar schimpfte - und bald größtes Verständnis für eine Winter-WM aufbrachte?

Dass sich seitdem eine gedeihliche, in stattliche Sponsorflüsse gebadete Partnerschaft mit Doha ergeben hat, hat damit sicher nichts zu tun. Als unredlich gilt im Fußball ja oft, logische Schlüsse zu ziehen.

Sollten einige Klubs ausscheren und Infantinos Geldprojekt ermöglichen, wäre klar, dass sich der Patron mit Kalkül in ihre Hände begab. Und dass er weiß, dass den Klubs gar nicht so wichtig ist, woher das Geld kommt und wofür es fließt.


https://www.sueddeutsche.de/sport/fifa- ... -1.4371343

Könnte auch im FIFA-Thread stehen... Ohne weiteren Kommentar.
Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich.

CC97 am 21.12.2018

Tifferette
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Halbdaggl
Erstaunlich ist, dass schon am Tag danach der ECA-Ehrenvorsitzende, Karl-Heinz Rummenigge, mit einem Plädoyer für eine neue Klub-WM das eigene Gremium hinterlief. Das entlarvt auch die Geschäftskultur dieser Branche - oder hat der Bayern-Chef vergessen zu erwähnen, dass er nur die Zeit nach 2024 meint?


Ich war schon total verwundert, dass die Bayern bei der Erklärung der Großclubs mitgemacht haben. Für einen kurzen (sehr kurzen!) Moment dachte ich mir - Mensch, in aller Fairness, die Bayern haben ausnahmsweise mal das Richtige getan, das muss man auch mal anerkennen.

Und dann das. Ich habe es geahnt. Die Welt ist also immer noch in Ordnung.
'Of all the gin joints in all the towns in all the world, she walks into mine.'


Nilkheimer
Granadaseggl
Integrität, Glaubwürdigkeit: Solche Begriffe haben im Profifußball nichts zu suchen.


Ziemlich großer Einstieg. Hach, SZ.
Brandstiftung, Steuerhinterz. (inkl. Zollzeug), UrhG-Verstöße, vers. Körperverletzung, (evtl.) Kindesmisshandlung und TierschG-Delikte, Umweltdelikte u. Betrug u. nun - NOCH TAUFRISCH - BtMG-Sachen: Stern des Südostens.
-- Volle Steuern. Echt wahr, Mann.




Tamasi
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Halbdaggl
Aus dem obigen Link von darkred:
SZ hat geschrieben:Diese schmierige Geschäftspraxis billigt Hoeneß jetzt implizit mit. Wo die Millionen herkommen, ist den Bayern halt weitgehend wurscht - ob wie einst aus geheimen Kirch-Verträgen, von Sponsoren aus Katar oder jetzt aus Infantinos Hinterzimmer-Deals. Hauptsache, sie fließen.

Um es mit mappes zu sagen:

:nod: :nod: :nod: