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CoachingZone
Granadaseggl
Mietmaul hat geschrieben:Ich wollte nur, sehr subtil, darauf hinweisen, dass es für Hopp und seine Laborratte so eminent wichtig ist, überall 1899 draufzuschreiben. Würden sie sagen: "Joh, wir sind Plastik von Hopps Gnaden. Na und?" fände ich es erfrischend ehrlich.


Yep. Und der Verein wurde auch erst mit dem Aufstieg in die Bundesliga so benamt. Insbesondere die Badenfreunde vom SWR taten sich da von Anfang an besonders hervor, bei Reportagen ist "1899" dort inzwischen ja eine eigenständige Bezeichnung des Vereins - als ob kein anderer Verein dieses (hier eher artifizielle) Gründungsdatum hat.

Aber es war immer schon so, dass es die Neureichen offensichtlich nötig haben, eine eigene Tradition zu erfinden...





hades
Granadaseggl
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Bayern und Leipzig ist, dass hnter dem zweiten Konstrukt redlich verdientes Geld steckt, während die Bayern schon immer auf krumme Touren zurückgreifen mussten (bis jetzt bekann: Kirch-Nebenabrede in den 90'ern, ominöses Schwarzgeldkonto bei Vontobel unter dem Namen Hoeness). Das hat die widerliche Ganovenbande dann aber nicht davon abgehalten, sich gegenseitig als Mutter Theresa des deutschen Fußballs zu bezeichnen, weil sie doch so wohltätig zu den anderen Dummerchen sind.

Hätte Deutschland nicht nachgewiesenermaßen deutliche Elemente einer Bananrepublik, gäbe es das Kontrukt FC Bayern schon längst nicht mehr - jedenfalls nicht in der Bundesliga.



Paleto Gaffeur
Halbdaggl
hades hat geschrieben:Ein wesentlicher Unterschied zwischen Bayern und Leipzig ist, dass hnter dem zweiten Konstrukt redlich verdientes Geld steckt, während die Bayern schon immer auf krumme Touren zurückgreifen mussten (bis jetzt bekann: Kirch-Nebenabrede in den 90'ern, ominöses Schwarzgeldkonto bei Vontobel unter dem Namen Hoeness). Das hat die widerliche Ganovenbande dann aber nicht davon abgehalten, sich gegenseitig als Mutter Theresa des deutschen Fußballs zu bezeichnen, weil sie doch so wohltätig zu den anderen Dummerchen sind.

Hätte Deutschland nicht nachgewiesenermaßen deutliche Elemente einer Bananrepublik, gäbe es das Kontrukt FC Bayern schon längst nicht mehr - jedenfalls nicht in der Bundesliga.


Gez. Paleto Gaffeur!
SIC EST!
Punkt!!
PERIOD!!
FUCKING A!!!

Hauptsache Tradition!







de mappes
Spamferkel
hades hat geschrieben:Ein wesentlicher Unterschied zwischen Bayern und Leipzig ist, dass hnter dem zweiten Konstrukt redlich verdientes Geld steckt, während die Bayern schon immer auf krumme Touren zurückgreifen mussten (bis jetzt bekann: Kirch-Nebenabrede in den 90'ern, ominöses Schwarzgeldkonto bei Vontobel unter dem Namen Hoeness). Das hat die widerliche Ganovenbande dann aber nicht davon abgehalten, sich gegenseitig als Mutter Theresa des deutschen Fußballs zu bezeichnen, weil sie doch so wohltätig zu den anderen Dummerchen sind.

Hätte Deutschland nicht nachgewiesenermaßen deutliche Elemente einer Bananrepublik, gäbe es das Kontrukt FC Bayern schon längst nicht mehr - jedenfalls nicht in der Bundesliga.


:lol: :lol: :lol:
Geile Satire





hades
Granadaseggl
@ de mappes

Worin willst du Satire erkennen? Ich präzisiere dann mal ein wenig.

Das ist doch amtlich, dass Bayern in den 90 ern aus der vertraglich abgeschlossenen Solidargemeinschaft (Zentralvermarktung) ausgeschert sind und 30 Millionen an TV-Geldern vom Kirch-Konzern nebenher kassiert haben. Das heisst, die Rechte wären dem Käufer eigentlich 30 Millionen (pro Saison wohlgemerkt!) mehr wert gewesen, als unter den Vertragsparteien aufgeteilt worden ist. Betrug an der - wie gesagt vertraglich vereinbarten - Solidargemeinschaft hieße das dazu gehörige "Delikt".
Ein erwiesener Betrug muss Folgen haben - und erwiesen ist das ganze, indem im Zuge der Kirch-Pleite die Zahlungsströme an die Öffentlichkeit gelangt sind. Die gelindeste unter allen Folgen davon wäre die Herausgabe des vertragswidrig kassierten Geldes an die rechtmäßigen Eigentümer (von einer gerechtfertigten Strafe für vertragswidriges Verhalten will ich hier noch gar nicht reden, ich will mich nicht als Gericht aufspielen).
Es ist aber schon ein ziemlich komfortables Wirtschaften, wenn die unmittelbaren Wettbewerber meine teuersten Spieler allmonatlich bezahlen mit Gehältern, die diese Vereine eben nicht aufbringen können. Die Kahn, Effenberg, Elber, Scholl und ein Fünfter nach deinem Belieben (jeweils Jahresgehalt 5-6 Mios. damals) wurden also von den übrigen 17 bezahlt - jedes Jahr. Da kann man dann schon mal leicht den sich trotzdem herausbildenden ernsthaften Konkurrenten alljährlich den oder die besten Spieler wegkaufen und sich damit brüsten, dass man seinen Erfolg mit "selbst erwirtschaftetem Geld" finanziere.

Kannst du diesen Ausführungen substanziell so weit was entgegensetzen?
Auf deinen expliziten Wunsch können wir dieser Tage aber gerne noch tiefer in die Durchleuchtung der kriminellen Machenschaften rund um die Finanzierung des FC Bayern einsteigen.