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de mappes
Spamferkel
Kein schlechter Ansatz...würde ich aber noch weiter spinnen: denn der Trainer wird vom SD gesucht und ggfs. Getauscht...der untersteht dem Präsidenten ect...alles wandelt sich andauernd...
Kann durchaus einer der Gründe sein

Reschke schreibt übrigens von : alle müssen sich hinterfragen...korrekt, damit schließt er sich natürlich mit ein

Bin ansonsten bei nice bezüglich dieser Journaille:
Als würden die absichtlich etwas langsamer beginnen...im Forum kommt’s mir aber oft so vor, als würden einige genau das denken, was in diesem Fall Preiß schreibt

Meine Meinung: die wissen selbst nicht, warum sie manchmal keinen Ball stoppen können und warum sie manchmal 2 Tore plus zwei halbe in 10 Minuten schaffen
Don't criticize what you can't understand

Haber
Granadaseggl
mappes, die Kritik ging dahin dass man von Journalisten erwarten kann, dass sie die Frage nach dem WARUM begründen. 1. weil sie vlt. näher dran sind und vlt. sogar ne art insiderinfo haben, was ich von ein paar Journalisten die ich kenne so auch weiß und 2. weil es doch ihrem berufsbild entsprechen sollte, sich von einem netzforianer zu unterscheiden. aber viele journalisten fragen nicht mehr nach dem WARUM, sie gehen nicht mehr in die Tiefe. Keine Zeit? Kein Bock? Denken sie die Leser wollen das gar nicht sondern lieber Hetze, Schlagzeilen, rasche Veränderungen, schnelle Wechsel zwischen positiver und negativer Berichterstattung ...
"Noi, noi. I gang alloi hoim."


Die StN hat mal wieder beim Design nachgebessert. Man soll nicht immer nur schimpfen, deshalb: sieht schön aufgeräumt aus.

Allerdings gibt’s immer noch diesen Kardinalfehler: für den Text nehmen sie Roboto Condensed – das ist eine Schrift (bzw. ein Schnitt der Roboto-Familie), die für Überschriften, Schilder und Beschriftungen und so was konzipiert ist, nicht für Lauftexte. Sieht einigermaßen elegant aus, die schmalen Buchstaben machen den Text aber schwerer lesbar, und gut lesbare Artikel sind Aufgabe Numero Uno für eine Zeitungswebsite. Man man man man man man man man man.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 663eb.html

Kino Muza
Seggele
Vielleicht wollte da jemand die Leser (in geheimer Aktion) vorm Lesen bewahren?
Inhaltlich und sprachlich ist das, was die da online raushauen, nicht selten Körperverletzung. Ich beziehe mich jetzt v.a. allem auf alles Kurze (reformulierte Agenturmeldungen, Kurz-Mitteilungen, Eilmeldungen und sonstiges Wiedergekäutes).
Unter Sachsen.

Gibt es in den Stuttgarter Redaktionsräumen einen Wettbewerb um den Titel Captain Obvious? Nachdem Dirk Preiß seinen Ich-schreibe-was-jeder-sieht-Artikel rausgehauen hat – und zwischendurch einen echten Geistesblitz hatte mit seinen Bemerkungen zum Loch im zentralen Mittelfeld – ist Gregor Preiß dran (Familienbetrieb?):

Das Standard-Problem des VfB
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 49968.html

Könnte durchaus interessant sein, das Thema – wenn nicht gute Teams auch eher stark bei Standards wären und schlechte Teams eher schlecht, oder wenn die offensiven Standards stark wären, und das Defensivverhalten bei Standards schlecht. So ist es halt wieder umgekehrt: es ist nicht alles schlecht, weil die Standards schlecht sind, sondern die Standards sind schlecht, weil alles (=zu viele Dinge) schlecht ist.

Oder gibt es da wirklich Potenzial und Ansatzmöglichkeiten:

Das Einstudieren bestimmter Muster bei Eckbällen und Freistößen ist schneller und effektiver möglich als wirkungsvolle Spielzüge und offensive Lösungsmöglichkeiten.

Sagt wer? Sportwissenschaftler an der Uni Beblinga? Jürgen Klinsmann? Der Kassenwart vom VfB-Freundeskreis? Das wäre doch wirklich mal aufschlussreich, und die These steht ja schon seit einiger Zeit im Raum. Aber ausgeführt wird da nichts. Ich finde das wirklich schade.



Der Prechtl hat sich das Wohlwollen erarbeitet: erstens hat er weniger Schaum vorm Mund und ist stilsicherer geworden, zweitens zeigt er mit seinen Auftritten auf den Mitgliederversammlungen mehr Klasse als der Vereinspräsident, und drittens hat sich einiges bewahrheitet, was er im Laufe der Jahre monierte.

Und viertens schreibt er, was ich lesen will :D

Das Bild mit den grünen Sprechblasen ist wirklich gut. Aber ich finde es vor allem überhaupt richtig, dass sich jemand dieses Themas annimmt, während in der Zeitung immer nur die Betriebstemperatur des Vereins gemessen wird, egal ob Kicker oder Lokalpresse. Der Kneer von der Süddeutschen wird auf Händen getragen: weil er schreiben kann – aber auch, weil er sich ein bisschen Klartext erlaubt. Von Prechtl weiß man inzwischen, dass er nicht irgendein großgoschiger Fuzzi aus Heidelberg ist, sondern ein großgoschiges langjähriges Vereinsmitglied, dem wirklich viel am VfB liegt, und der auch durchaus hier und da mal was aufschnappt, was man anderswo nicht mitkriegt.

Die anderen Beiträge verschiebe ich in den Vereinspolitik-Thread, da gehört es inhaltlich eher hin.

Haber
Granadaseggl
ich habs ja kommentiert, vlt. kommt mal einer auf die idee nicht von oben nach unten zu denken, diese these ist überholt. vlt. hat ebber ahnung von systemtheorie allg. nicht fußballsystem. oder es ist zu anstrengend. aber so einfach kann mann es sich ned machen: oben-unten, fischkopf und so. da spielt mehr mit rein. alle die an diesem geflecht beteiligt sind. alles. wd/sir r. sind nicht alles.
"Noi, noi. I gang alloi hoim."

Bundes-Jogi
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Granadaseggl
Ich weiß nicht, ob es Steffi Simon oder Reporter im Sportstudio war, aber einer von beiden meinte, das 1:1 von Leverkusen sei das "erste Gegentor" für Ulreich "seit acht Monaten" sei. Kunststück, das letzte Gegentor in einem Pflichtspiel für Ulreich war im Pokal-Finale vor ... genau ... acht Monaten. Genauso sinnvoll, als wenn da berichtet wird, der Verein X habe gegen Verein Y seit bspw. 20 Jahren nicht gewonnen, wenn beide Vereine 19 Jahre nicht gemeinsam in einer Liga gespielt haben.
JUHASZ! - GESUNDHEIT!





George Best
Schoofseggl
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vfb-stuttgart-gegen-bayer-leverkusen-kai-havertz-wie-beethoven-mit-ball.d0dd745b-6362-4707-8204-00c7223a6fd8.html hat geschrieben:[...]
Gelitten haben dagegen seit geraumer Zeit Havertz‘ Künste am Piano. Früher spielte er fast täglich Klavier, nahm Unterricht, inzwischen fehlt ihm die Zeit zum Üben. Dafür gab er Julian Brandt zwischendurch schon mal eine Kostprobe als Tastenvirtuose – und hinterließ einen beeindruckten Teamkollegen: „Kai spielt echt gut. Vielleicht wird er der neue Beethoven.“

Dabei geht die Tendenz eindeutig zum Beethoven am Ball: In der Rückrunde spielt der Sohn einer Juristin und eines Polizeibeamten bei Bayer auf kontinuierlich hohem Niveau, zwei seiner zwölf Saisontreffer erzielte er am letzten Wochenende bei 2:4 gegen Leipzig. Seine herausragenden Fähigkeiten – tiefenentspannte Leichtigkeit, gepaart mit Spielintelligenz, Übersicht und ausgeprägtem Antizipationsvermögen, verlassen ihn inzwischen selbst dann nicht, wenn ihm die Mitspieler den Ball am gegnerischen Strafraum zupassen.
[...]

Auswurf
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Halbdaggl
scheisswettriger sonntagmorgen, nach scheiss VfB gestern.
ok sie waren besser als letzte woche... :?

George Best hat also trotz kostspieliger anderer leidenschaften noch kohle für die plus ausgabe im geldbeutel
und die nice aufgebrachtheit - ein versickerndes rinnsal

bei fragen zu beethoven,
einfach julian brandt kontaktieren

Oberschwabe
Muggaseggele
In der Stz gestern:
Massenschlägerei in Cannstatt. 120 Beteiligte plus 50 Polizisten. Verletzt wurde niemand. Da musste ich dann doch, trotz Spielergebnis, lachen. 120 dreschen auf sich ein und dazwischen noch die Polizei. Und das ohne Verletzte? Auch die Schlägereien sind auf VfB- Niveau.
Nachtrag dazu heute in der Stz: 68 Leverkusener Fans wurden bei der Keilerei festgenommen. Kein einziger VfBler konnte festgesetzt werden. Die hätten auf der Flucht Heimvorteil gehabt. :banane:
Ein :prost: auf die neutrale Polizei.
Nicht falsch verstehen. Ich verabscheue derartige Vorkommnisse und die beteiligten Schläger.