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Lenny
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Granadaseggl
Eindeutig Basketball. Sehr ästhetisch, zum Zuschauen sogar besser als Fußball. Anders als beim Fußball gibt's aber in der NBA keine Lieblingsmannschaft sondern da richtet sich mein Blick mehr nach Spielern. Ich war Jordanfan, der hätte sogar für den BC IS spielen können. Oder jetzt Curry. Sensationell. American Football schau ich auch ganz gerne, da mag ich Tennessee, aber nur wegen Arrested Development. (oh Mann, die Isolation und deren Folgen machen auch vor mir keinen Halt).
Rugby, aber nur wenn die All Blacks spielen, um die Haka zu sehen. Und in letzter Zeit mal hier und da ein Halbfinale oder so gesehen. Packt mich aber nicht. Genausowenig wie Handball. Ausserdem geht mir deren Futterneid tierisch auf den Sack. Einzelsportarten früher häufiger dank Becker, Steffi und Langeweile. Da hab ich hin und wieder mal Wintersport geschaut. Jetzt kaum bis gar nicht.

Haber
Halbdaggl
Bei mir was es Rennrad, die Tour de France und der Giro und selber die Etappen voraus oder nachfahren, in den 90ern. Nach doping mit Abstand. Handball geht mir zu schnell. Macht mich ganz nervös. Tennis zu den "deutschen" Zeiten (Boris, Steffi) hatte mich gepackt, klar. Ja, auch aus dieser Langeweile heraus. Das hatte was von EMDR. EMDR hab ich mal tatsächlich gelernt, es hat was, manchmal beim Joggen mach ich es noch - im Wald - auf dem Hakan Yakin Gedächtnispfad, da seh ich auch immer den Bala und den Ex-Präsi, Name grad entfallen.

Nilkheimer
Granadaseggl
Tour-de-France-Bergetappen waren das Allergrößte. Unvergessen, hach. Aber tempi passati. Mit Tennis war's genauso, diese ewig langen Sommer, die nur aus Tennis glotzen und Tennis spielen zu bestehen schienen (manchmal auch umgekehrt).

Heute natürlich Biathlon. Nordische Kombi ist toll, wenn es zu Aufholjagden kommt. Leichtathletik habe ich wieder entdeckt. EM 2018 einmal im Stadion gewesen und was soll ich sagen: Unerwartet wunderbares Erlebnis (wenn nur nicht der ohrenbetäubende Bumstechno wäre, den sie bei den Sprintläufen immer einspielen, warum auch immer einspielen).

Und natürlich, eh klar, und hors catégorie: Lacrosse!
Brandstiftung, Steuerhinterz. (inkl. Zollzeug), UrhG-Verstöße, vers. Körperverletzung, (evtl.) Kindesmisshandlung und TierschG-Delikte, Umweltdelikte u. Betrug u. nun - NOCH TAUFRISCH - BtMG-Sachen: Stern des Südostens.
-- Volle Steuern. Echt wahr, Mann.



Tamasi
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Grasdaggl
Egonmüllerspeedwaygott!

Live: Basketball. Spannung & Stimmung.

TV: Eigentlich alles. Wenn denn Zeit ist. Tour de France oder Giro sehe ich nach wie vor gerne. Muss gar nichtmal am Berg sein, ich mag auch die Landschaftsbilder. :oops: Wenn denn Zeit ist.

Balbriggan
Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Egonmüllerspeedwaygott!

Live: Basketball. Spannung & Stimmung.

TV: Eigentlich alles. Wenn denn Zeit ist. Tour de France oder Giro sehe ich nach wie vor gerne. Muss gar nichtmal am Berg sein, ich mag auch die Landschaftsbilder. :oops: Wenn denn Zeit ist.

So geht es mir mit Golf. Komischer Sport, aber die Plätze sind in traumhafte Landschaften eingebettet.



Haber
Halbdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Tour-de-France-Bergetappen waren das Allergrößte. Unvergessen, hach. Aber tempi passati. Mit Tennis war's genauso, diese ewig langen Sommer, die nur aus Tennis glotzen und Tennis spielen zu bestehen schienen (manchmal auch umgekehrt).

Heute natürlich Biathlon. Nordische Kombi ist toll, wenn es zu Aufholjagden kommt. Leichtathletik habe ich wieder entdeckt. EM 2018 einmal im Stadion gewesen und was soll ich sagen: Unerwartet wunderbares Erlebnis (wenn nur nicht der ohrenbetäubende Bumstechno wäre, den sie bei den Sprintläufen immer einspielen, warum auch immer einspielen).

Und natürlich, eh klar, und hors catégorie: Lacrosse!


Ja die Bergetappen, das war wirklich klasse, auch die Taktik, die Landschaft, das Magenta


de mappes
Spamferkel
1. Badminton (muss man aber meist Live vor Ort schauen; kaum im TV)

2. UFC (meist aber zu zahlen; daher auch: gerne mal live vor Ort)

Wintersport juckt mich garnicht (vielleicht weil ich ihn selbst nie betrieben habe)

Golf und Rad ob der Landschaften wirklich ganz interessant...das wars aber auch
Don't criticize what you can't understand


Snooker – eignet sich sowohl zum Einschlafen als auch zum Mitfiebern, je nach Situation. Erstaunlich ist dabei, dass ein paar Jahre BBC genügen, um Spielszenen sehr oft besser lesen zu können als Rolf Kalb, der den Sport seit Jahrzehnten kommentiert.

Ich mag BMX und Snowboarden, die man bei Olympischen Spielen sieht, auch Ski Cross oder Freestyle – der ganze neue Kram, egal ob Snowbard oder Ski. Gefällt mir viel besser als ein Abfahrtsrennen, bei dem es nur noch darum geht, wie nah die Skifahrer der Überbelastung ihrer Bänder und Sehnen kommen können, oder wie bereit sie sind, einen schweren Unfall zu riskieren.

Ähnlich geht es mir bei Ausdauersportarten. Menschen, die an ihre Grenzen stoßen: spannend, aber letztendlich sind das Wettbewerbe der Leidens- und Belastungsfähigkeit. Das Training macht die Leute fit, aber die Wettbewerbe sind zerstörerisch.

Überraschenderweise gefällt mir Formel 1 immer noch, und zwar als reine Seifenoper. Das liegt auch an der Berichterstattung im Laufe der Jahre auf verschiedenen Sendern in UK: die ist immer sehr umfangreich gewesen, und immer auf die Charaktere gemünzt: dieser Zirkus ist nur interessant, wenn man die Leute kennt, die in den Autos hocken, sonst ist es die langweiligste Sache der Welt.

RTL macht da hundsschlechte Arbeit: die schalten kurz vor den Rennen zu, und kurz danach wieder weg, kein Wunder gehen in Deutschland die Zuschauer flöten, wenn man ihnen nur Autoles zeigt, die im Kreis rumfahren. Dazu kommt, dass Heiko Wasser oft überhaupt nicht weiß, was gerade passiert, und Christian Danner weiß über den Sport nur viel von früher, weniger von heute, und spricht schlecht englisch – er versteht die Funksprüche oft gar nicht. Über Kai Ebel müssen wir ja nicht reden.

Wenn ich nicht von Martin Brundle, David Coulthart und ein paar anderen geeicht wäre, die superkompetent über die Autorennerles berichten, und deren Sender auch kapieren, in was für einem Format man das machen muss, dann würde ich Formel 1 genau so links liegen lassen wie die meisten anderen.

Handball kriege ich trotz der medialen Anstrengungen nicht auf die Kette: ich kenne die Spieler nicht, und das Spiel ist mir zu hektisch und zu sehr von Unterbrechungen geprägt. Basketball ist da etwas langsamer und gleichzeitig flüssiger, und trotzdem passiert viel auf dem Spielfeld, es wird sehr oft gepunktet, der Spielstand ändert sich die ganze Zeit. Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil, weil sich durch die vielen Möglichkeiten zu punkten im Grunde immer das besser besetzte Team durchsetzt – und wenn die dann auch noch sieben mal gegeneinander spielen, steht der Sieger oft schon vorher fest. Viele sagen, dass die Preseason mit den Drafts der spannendste Teil der Saison sei.

Ich könnte mir vorstellen, dass mir Baseball gut gefallen könnte: nicht so kompliziert wie Cricket, aber plätschert auch eher vor sich hin. Glaube aber nicht, dass es überhaupt ein Fernsehformat gibt, mit dem ich mich anfreunden könnte: ich möchte das nicht durch einen deutschen Filter gucken (vgl. Rolf Kalb), und die 800 Werbeunterbrechungen der Originalsender würden mich aggressiv machen. Grundsätzlich ein Problem mit US-Sport.




Danner korrigiert Heiko Wasser bei RTL ständig, ist aber selbst nicht immer auf der Höhe. Das ist oft Comedy, und oft ist es einfach scheiße, weil es Gründe gibt, warum einer gerade sehr schnell fährt und ein anderer gerade langsam, und es die Kommentatoren nicht auf die Kette kriegen.

Am besten hört man auf RTL – wenn nicht gerade Werbung läuft – mit einem halben Ohr hin, und wenn man wissen will was eigentlich war, guckt man sich hinterher die “offizielle” Sechs-Minuten-Zusammenfassung auf YouTube an. Die übernehmen das von Sky UK.

Der Unterschied zu Coulthart und ein paar anderen ist, dass die noch mit Leuten bekannt und gut befreundet sind, die in den Rennställen arbeiten. Die dürfen sogar manchmal an irgendwelchen Promo-Tagen relativ aktuelle Autos fahren. Danner ist halt ein ehemaliger Fahrer, kriegt aber solche Einblicke nicht.

Und nein, ich meine keine gescripteten Home-Stories mit Seb Vettel, sondern Formate, in denen man einfach mehr von den Gesichtern und dem Drumherum zeigt. Interviews, hauptsächlich. Sky UK hatte immer auch einen Typen, der nach dem Rennen von Box zu Box latschte, um das Rennen aus der Sicht jedes einzelnen Rennstalls nachzubereiten. Das ist natürlich alles einfacher, wenn man auf Englisch sendet.

Tamasi
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Grasdaggl
So funktioniert‘s. Mir fällt dabei auf, dass ich in den letzten Jahren viele Sportarten kaum noch am Bildschirm mitverfolgen kann, aber dennoch über die (Print-) Sportberichterstattung dran kleben bleibe.

Nehmen wir den US-Sport. Normal habe ich da doch keine Bezüge. Aber die SZ hat Jürgen Schmieder in L.A. sitzen und der schreibt schon über allgemeine Sachen sehr gut - und eben immer wieder über Sport. Ebenfalls sehr gut. Wissenswertes plus die menschliche Seite.

Und schon klebe ich dran.



Rufus
Seggl
Plus: NBA, NHL, Biathlon, Tour de France, Rugby, Beachvolleyball, Zehnkampf und Siebenkampf in der Leichtathletik, Tennis Grand Slams und als Entspannung Golf und Snooker (v.a. wenn der Freak O'Sullivan spielt).
Formel 1 kommt vielleicht wieder auf die Liste aber momentan gilt für mich: Scheiss Autos, scheiss Sky-Übertragung, scheiss RTL-Übertragung (Heiko Wasser ist zum :puke: )...ach ja und scheiss Hamilton (aber nicht scheiss Mercedes)

Minus: Baseball, Boxen, Bob, Rodeln, Rhythmische Sportgymnastik, Synchronschwimmen, Turmspringen, Gewichtheben, Dressurreiten, Segeln, Sportklettern, Trampolinturnen, Eiskunstlauf
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill)