Danke!
Damit kann ich jetzt was anfangen.
@Haber hat versucht, es mit seiner Signatur deutlich zu machen. Habe das aber erst jetzt verstanden.
Aber wie ist es manchmal:
"**** (mein Vorname), ned uff m Kopf sitza, mit em dengga!" (Originalton meine Mutter, Gelbfüßlerin, aber wunderbar schwäbisch integriert).
Der Westfale würde sagen, die reden da über Peanuts, aber der Schwabe isch manchmal stur bis zum geht nicht mehr. Gut so.
Also, zur Signatur.
Wie schreibt man NEIN auf Schwäbisch?
Ich glaube, das Hauptproblem ist, dass es keine eindeutige schwäbische Lautschrift gibt. Oder @Gibts des, gibt's die? Ich meine so eine, wo ein Professor in Tübingen einen Lehrstuhl drauf hat.
Also habe ich, bevor ich Mitglied im Forum wurde, genau das Schwäbisch studiert, das hier benützt wird.
Und siehe da, es gibt welche, die schreiben NOE.
Das kann man ja als Nö lesen, aber da braucht man halt auch Insiderkenntnisse, um es nicht zu tun. Beispiel: Owen! Wurde hier ja erst kürzlich thematisiert. Die Problematik der Aussprache wurde mir deutlich, als ich hierher kam. Es gibt einen Ort, der heißt Coesfeld. Ich habe am Anfang immer Zöhsfeld gesagt, zum Amusement meiner Westfalen. Dann dauerte es lange, bis ich mir Duisburg (wie schwäbisch "dui") abgewöhnt und Düsburg gelernt habe. Darüber, ob Bochum kurz oder lang (Bohchum) ausgesprochen wird, streiten sich nach wie vor die Geister. Leider liest Herbie hier ja nicht mit. Den Westfalen beizubringen, dass Spätzle nicht wie geschrieben gesprochen wird, ist auch schon eine missionarische Tat.
Zurück zum NOE
Ich habe es gelernt, beide Vokale getrennt, nicht als Umlaut, auszusprechen. Je nach Stimmung kann man die Pause zwischen o und e verlängern. Je breiter der Mund beim e wird, desto ärgerlicher ist der Sprecher.
Ich würde nie NOI auf ähnliche Weise artikulieren, zumal das i meiner Erinnerung nach audistisch nach oben gezogen wird. Für mich geht es etwas ins Unterländische, aber bitte, ich weiß nicht, ob sich die Aussprache des NEIN in Stuttgart in den letzten 40 Jahren verändert hat. Wir haben als Kinder eine Unterländerin immer ein wenig veräppelt: "Frau Moier, Frau Moier, was koschdat Ihre Oier!"
Wie gut, dass man hier darüber sprechen kann.

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai