29246 Beiträge

vivafernanda hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Merkels Bedenken verstehe ich einerseits...

...Andererseits ist wohl allen klar, dass ich achtkantig aus meiner Lieblingskneipe flöge, wenn ich Trumps Tweets lauthals beim Feierabendbier vorlesen würde. Da käme der Einwand, dass ein privates Unternehmen (Kneipe) meine Meinungsfreiheit einschränkt, irgendwie komisch.


Geht mir auch so. Außerdem ist es irgendwie wohlfeil, Trump jetzt zu kegeln, wo er bald nix mehr zu sagen hat. Wäre nice der Boss bei Twitter, wäre der Mr. P. in den letzten Jahren immer mal wieder gesperrt oder in den Kindergarten verbannt worden. Zurecht.


Ich hatte den Trump ungefähr seit 2012 oder so auf Twitter geblockt, weil es damals schon losging und seine Art zu lügen und zu agitieren damals schon so unverdaulich war.

Merkel weiß ganz genau, was Meinungsfreiheit ist und was nicht, da muss sich niemand Sorgen machen. Die Stellungnahme zum Thema ist aber unglücklich formuliert.

jagdhuette
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
......
ist natürlich schwarz-weiß, aber so gefühlsmäßig:
Welcher Kanzler hat denn ein positives Erbe hinterlassen?
Kommt vielleicht drauf an wer es bewertet und welche Berichte man liest, aber:
Schröder und Kohl sicher nicht
Merkel...zwiegespalten
Schmidt und Brandt vielleicht?


So in etwa würde ich das auch bewerten. Obwohl ich nur ab Kohl Erinnerungen habe. Kohl hatte eigentlich eine sehr interessante Epoche und auch positives erreicht. Schröder hat enorm viele Reformen angepackt und eine ganze neue Art der Politik probiert. Aber an beiden haftet etwas unehrliches, unrühmliches, das schwerpunktmässig hängen bleibt. Kohl war auch einfach viel zu lange im Amt.
Merkel ist auch zu lange im Amt. Aber zum Ende hin ist sie immer menschlicher geworden.

Brandt war sicherlich ein sehr mutiger Kanzler, der für viele innen und außenpolitischen Meilensteine steht und der vermutlich selbst dem politischen Gegner einen gewissen Respekt abverlangt. Keine Ahnung wo da die Leichen im Keller sind. Schmidt war mir immer ein wenig zu eitel und zu sehr Hamburger, das sieht man ja bei Scholz, dass das nichts gutes ist :) - Aber er war wohl auch ein anständiger Kanzler.
Erhardt und Adenauer kann ich nicht beurteilen. Aber was ich weiß ist mir bei beiden der Fokus zu sehr auf Wirtschaft und nicht auf Aufarbeitung der deutschen Verbrechen. Das ist eigentlich eine Schande, dass damit erst nach gut 20 Jahren so richtig begonnen wurde.

Finde das Thema spannend und würde mich über weitere Einschätzungen, gerne auch von älteren Forianern, die mehr Kanzler erlebt haben, freuen.


jagdhuette
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Auswurf hat geschrieben:ja, sehr gerne..
kann mich nicht zwischen von papen und schleicher entscheiden

:mrgreen: Gerne, wenn du wieder nüchtern bist. Oder hätt ich Bundeskanzler schreiben sollen?


Bundes-Jogi
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jagdhuette hat geschrieben:Mir fällt grad auf, dass ich noch einen vergessen hab. Aber ich denke das ist ok so. 3 Jahre verschenkt - was solls, wäre da mein Fazit.


Der kam immerhin aus Ebingen. Aber ist sonst nicht die Rede wert. Als er 1988 gestorben war, gab es Stimmen, die das örtliche Gymnasium (dass ich damals besuchte) nach ihm benenn wollten, das erledigte sich aber von selbst. Und manche wollen auch hin wieder die Schule ihn Graf-Staufenberg-Gymnasium umbenennen, aber das wurde auch nichts.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Goofy
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halensee hat geschrieben:Merkel [...]
hat durchaus das Aufkommen der AFD mit zu verantworten.


Allein durch die vielen Flüchtlinge, die in den Jahren 2015 und 2016 ins Land kamen?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


de mappes
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halensee hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:ist natürlich schwarz-weiß, aber so gefühlsmäßig:
Welcher Kanzler hat denn ein positives Erbe hinterlassen?
Kommt vielleicht drauf an wer es bewertet und welche Berichte man liest, aber:
Schröder und Kohl sicher nicht
Merkel...zwiegespalten
Schmidt und Brandt vielleicht?


So in etwa würde ich das auch bewerten. Obwohl ich nur ab Kohl Erinnerungen habe. Kohl hatte eigentlich eine sehr interessante Epoche und auch positives erreicht. Schröder hat enorm viele Reformen angepackt und eine ganze neue Art der Politik probiert. Aber an beiden haftet etwas unehrliches, unrühmliches, das schwerpunktmässig hängen bleibt. Kohl war auch einfach viel zu lange im Amt.
Merkel ist auch zu lange im Amt. Aber zum Ende hin ist sie immer menschlicher geworden.

Brandt war sicherlich ein sehr mutiger Kanzler, der für viele innen und außenpolitischen Meilensteine steht und der vermutlich selbst dem politischen Gegner einen gewissen Respekt abverlangt. Keine Ahnung wo da die Leichen im Keller sind. Schmidt war mir immer ein wenig zu eitel und zu sehr Hamburger, das sieht man ja bei Scholz, dass das nichts gutes ist :) - Aber er war wohl auch ein anständiger Kanzler.
Erhardt und Adenauer kann ich nicht beurteilen. Aber was ich weiß ist mir bei beiden der Fokus zu sehr auf Wirtschaft und nicht auf Aufarbeitung der deutschen Verbrechen. Das ist eigentlich eine Schande, dass damit erst nach gut 20 Jahren so richtig begonnen wurde.

Finde das Thema spannend und würde mich über weitere Einschätzungen, gerne auch von älteren Forianern, die mehr Kanzler erlebt haben, freuen.


Meine Be/Verurteilung der Kanzler und kanzlermachenden Nebenschauplätze in dunkelschwarz und hellweiß.

Adenauer hat den Krieg aufgearbeitet, war vor meiner Zeit
Erhard wird immer mit dem Wirtschaftswunder gleichgesetzt, auch vor meiner Zeit
Kiesinger in der Groko das Musterbeispiel für Nichtaufarbeitung der Vergangenheit; war noch zu jung dafür

Brandt, der erste Kanzler den ich bewußt wahrgenommen habe, mochte ihn nicht und das bis heute. War mir zu pathetisch und nicht konsequent in seiner Politik. Für mich hatte er später ein gerüttelt Maß an
Mitverantwortung, dass Schmidt auch aufgrund der Differenzen innerhalb der SPD abgewählt wurde.

Schmidt war mein Kanzler. Er musste sich der Bedrohung durch die RAF stellen. Im Herbst 77 stand ich
selbst, Arme hinter dem Kopf, lange Haare, am Auto meiner Mutter und wurde von der Polizei kontrolliert.
In Mogadischu hat er getan was zu tun war. Da muss man schon einen Arsch in der Hose haben. Auch nach
seiner Amtszeit habe ich nichts Dummes von ihm vernommen. Sein politisches Ende war Kohls Buhlen um
die FDP, die sind damals nicht zum ersten mal umgefallen, geschuldet. Seit dieser Zeit ist die FDP für
mich untragbar und in meiner Gunst noch meilenweit hinter der CDU, die ich auch nicht abkann.

Kohl für mich der lausigste und verlogenste Kanzler den wir je hatten. Das sollte reichen.

Schröder hat in der rot-grünen Koalition das Erbe von Kohl aufgearbeitet und für mich astreine CDU-Politik gemacht, was dann auch zur Abspaltung des linken Flügels der SPD geführt hat. Er hat den Weg dafür bereitet wo sich die SPD heute befindet. Und es sieht nicht gut aus um die alte Arbeiterpartei.

Merkel war Kohls Mädchen und man erkennt vieles davon an ihrem Stil Politik zu betreiben. Mit Wulff,
Koch, Merz hat sie sich elegant der jungen Wilden entledigt. Die Zögerlichkeit in ihrem Handeln kommt
dazu. Innenpolitisches Nichtstun und sich weltweit feiern lassen passen ebenfalls. Im Gegensatz zu Kohl
gestehe ich ihr allerdings zu, dass sie aus Überzeugung handelt und nicht ausschließlich aus
Machterhaltungsgründen. Ich glaube Merkel ist mit sich im Reinen, hinterlässt aber eine uneinige CDU und
hat durchaus das Aufkommen der AFD mit zu verantworten.


bis auf brandt eine Zusammenfassung, die ich teile.
Insbesondere den Vergleich Kohl/Angie

Muss dennoch schmunzeln bei der Vorstellung Koch und Merz als junge Wilde :lol:
Gut der Merz damals als Fotzenfritz...da war er noch jung und wild...aber der geht halt auch auf die 70 zu
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de mappes
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Gibts des hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:@gibts des, da liegen wir gar nicht so weit auseinander. Außer, dass ich nie Sympathien mit der F.D.P oder FDP hatte, ist das recht deckungsgleich.


Das mit der F.D.P., da war ich neun oder so, und mein Vater wählte die als Korrektiv zur CDU. Als sie ins Brandt'sche Bett sprangen war er entsetzt und ich begeistert. Das waren linksliberale Zeiten mit Verheugen, Matthäus-Meier (noi, die wär dem Loddar d's alt gwäh...) und solchen Leuten, von denen nach dem Kohl-Putsch nur noch Hamm-Brücher übrig war.

...und dann haben wir noch unterschiedliche Schmidt<->Brandt Präferenzen... :bounce:
:prost:


Die Partei der Doppelnamen waren sie also schon immer :mrgreen:

zu angie:
schlimmerweise sehe ich in allen potentiellen Nachfolgern (Klar und leider wird die CDU den Kanzler stellen) eine Verschlechterung...ich weiß garnicht, für wen ich mich da am ehesten begeistern könnte oder sollte.
Merz und Söder jedenfalls rangieren am Tiefpunkt
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Röttgens Vorteil ist, dass er - im Vergleich zu Laschet und Merz - ein recht unbeschriebenes Blatt ist. Jaja, wenn man das Buch zurückblättert, findet man schon den ein oder anderen Eintrag. Aber das ist lange her. Momentan sind da viele weiße Seiten - in anderen Worten: Raum für eigene Phantasiegemälde.

Aber ich finde ihn aktuell auch klar besser als Laschet und Merz.

Nochmal kurz zu den alten Kanzlern:
Zu Kohl gehört neben Wiedervereinigung / Europa / schwarze Kassen auch Bitburg: Das Händchenhalten auf dem Friedhof, auf dem auch SS-Leute lagen. "SS" muss man durchaus differenziert sehen, viele junge Leute aus den Ostgebieten wurden bspw. automatisch zur Waffen-SS verfrachtet. Aber bei so einem öffentlichen Auftritt geht es nicht um Zwischentöne. Das war ein No-Go. Passt aber zum Kohl-Bild des Trampels - und deshalb... das wollte ich eigentlich sagen...:

Zu Kohl gehört für mich auch seine frühe Phase als Kanzler - mit den ganzen Birne-Witzen.

Und wie Haber schon sagte: Wirklich sehr guter und klarer Beitrag von jagdhuette.

de mappes
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Spamferkel
Röttgens Vorteil ist, dass er - im Vergleich zu Laschet und Merz - ein recht unbeschriebenes Blatt ist. Jaja, wenn man das Buch zurückblättert, findet man schon den ein oder anderen Eintrag. Aber das ist lange her. Momentan sind da viele weiße Seiten - in anderen Worten: Raum für eigene Phantasiegemälde.

Aber ich finde ihn aktuell auch klar besser als Laschet und Merz.


:nod:
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Plan B
Grasdaggl
Immer wenn ich Laschet und Merz sehe denke ich an Pat und Patachon oder Dick und Doof.
Röttgen halte ich für vorsitzabel und kanzlerabel.

Aber ich wähle die sicher nicht, von daher.
Carpe diem.

jagdhuette
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Halbdaggl
Zum Thema CDU Vorsitz / Kanzlerkandidat:
Für mich sieht es in den letzten Wochen so aus, als hätte Merkel ihre Nachfolge geregelt.

Die Vertrauensbekundung für Jens Spahn (Jens Spahn macht einen prima Job (ehrlich jetzt? Wie alt ist er ? 9?) und das Impfthema zur Kanzler-/Chefsache zu machen war meiner Ansicht nach das Ende von Jens Spahns und somit auch von Armin (lass mal nebenbei noch ein bisschen was an der Pandemie verdienen) Laschet.

Merz ist inhaltlich absolut der Gegenpol und für Merkel ein Alptraum. Ich glaube jeder hätte mehr Chancen auf ihre Unterstützung als er.

Söder macht seit langem vieles ähnlich wie es Merkel tun würde. Abgesehen von Bierzeltreden, die schon eine ganze Weile bekanntlich ausfallen müssen, positioniert er sich sehr ähnlich. Da er den Parteivorsitz nicht übernehmen kann, kommt hier eindeutig Röttgen ins Spiel.

Im übrigen ist Söder der einzige von allen genannten, der wie Merkel evangelisch ist. Das könnte für sie als Pastorentochter vielleicht auch eine kleine Rolle spielen.

Das einzige was ich mir noch vorstellen könnte, wäre das noch eine weitere Frau in den Ring geworfen wird. Schließlich war Merkel ein Erfolgsmodell (für die CDU).

Disclaimer: Ich habe noch nie die CDU gewählt und habe es auch nicht vor.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Dazu passt:
Röttgen hat stets gesagt, dass er Vorsitzender, aber nicht automatisch Kanzlerkandidat werden will. Damit hat er sozusagen Söder ins Boot geholt bzw. er würde einen Kanzler Söder möglich machen.

Aber Schleicher und von Papen haben sich ja auch schonmal verkalkuliert.

Rufus
Granadaseggl
jagdhuette hat geschrieben:Söder macht seit langem vieles ähnlich wie es Merkel tun würde. Abgesehen von Bierzeltreden, die schon eine ganze Weile bekanntlich ausfallen müssen, positioniert er sich sehr ähnlich. Da er den Parteivorsitz nicht übernehmen kann, kommt hier eindeutig Röttgen ins Spiel.
..
Disclaimer: Ich habe noch nie die CDU gewählt und habe es auch nicht vor.

:nod:
Ich denke auch, dass Röttgen der lachende Dritte sein könnte (Merz vs. Laschet) und so dann Söder als Kanzlerkandidat ins Spiel kommen wird.
Bzgl. deines Disclaimers: :nod: :nod:

killroy
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Granadaseggl
Laschet ist dumm und Merz ein alter weißer Mann. Beide wären verherend.
Röttgen hat ein bißchen was, und in Kombi mit Söder und den neuen konservativen Grünen könnte das tatsächlich ein stabiles Modell geben. ZUumindest mal ein meinungsstarkes, und das wäre mal wichtig.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Auswurf
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Grasdaggl
ich wiederhole mich
fjs war ein kriminelles arschloch und seine aussage *keine partei rechts von der union* gequirrlte scheisse.
So, wie die csu damals aufgestellt war, hatten altnazis natürlich kein problem sich heimisch zu fühlen.

Die politik/gesellschaft, hat nicht die aufgabe rassisten, anhängern menschenfeindlicher, intoleranter ideologien
eine spielwiese zu geben, oder teile ihres denkens zur beschwichtigung in politische entscheidungen einfließen zu lassen.
Es ist gut, dass wir nicht mehr im 3 parteiensystem festhängen.
Die afd macht sichtbar/erkennbar, wo das geistig kind beheimatet
und das ist mir lieber,
als wenn die rechten säcke in der union das sagen hätten und damit wesentlich mehr einfluß auf politische entscheidungen nähmen.

Der wählende bürger trägt die verantwortung für sein kreuz.
"i kann nemme cdu wähla, die sen jedzd au fir schwule ond ausländr"

ja gott sei dank - sag ich
das ist doch keine Musik


RedBlues
Halbdaggl
Laschet => sorry, kann ich nicht wählen, will ich nicht als Kanzler haben
Merz => muss echt nicht sein, aber besser wie Laschet
Röttgen => innerhalb dieses Trios meine Nummer 1, der einzige von dem ich bis jetzt was gehört habe das über Phrasen hinaus ging

Und dann wäre da noch Söder, ganz ehrlich, als Kanzler? Boah, naja ok. Wenn es sein muss.
Ich hoffe es entscheidet sich zwischen Röttgen und Söder

Und nach den Wahlen dann Schwarz/Grün
das wäre meine Wunschkoalition


*nein ich bin nicht konservativ, nein ich bin kein Grüner*

Aber einen Scholz der HSH Nordbank zu verantworten hatte und auch sonst keine Ahnung von Finanzen hat, muss ich nicht haben.

FDP, die Partei würde ich wählen, aber dann müssen sie Genscher und Co ausgraben und die bestehende Klicke aus dem Laden werfen

Linke, ne mal ehrlich, ne gutes Korrektiv aber für die SPD

AFD, hoffentlich einstellig, gerne unter 5%

jagdhuette
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Halbdaggl
hmm, dann wählst du ja am Ende gar nicht?

Ich finde grundsätzlich hätte die CDU auch mal wieder eine Pause verdient. Aber ich sehe aktuell keine Partei, die das stemmen könnte. Eine Schwarz / Grüne Koalition auf Augenhöhe wäre meine Wunschlösung.
Beide um die 30%, viele Themen anpacken, keine leidige Pandemie an der Backe, wenig Lobbyismus.
Bildungspolitik, Forschung und Investition in Zukunfsthemen fördern, Familien endlich mal nicht bestrafen sondern entlasten. Mehr Lohngerechtigkeit hätte ich auch auf der Wunschliste, wäre aber vermutlich eher kein Kernthema dieser Koalition. Aber grad dieser moderne Sklavenmarkt, der den boomenden E-Commerce Markt stützt stört mich doch sehr.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Ja, von den drei Herren ist keiner so richtig toll, aber mir wäre da - Nicht-CDU-Wähler - ehrlich gesagt auch der Röttgen noch am liebsten. Merz ist ein Arschloch - und das letzte Relikt der Bonner Republik - und Laschet... *schüttel*
Beim Kanzler-Kandidaten wird es wohl auf Söder hinauslaufen. An sich würde die Opposition der CDU auch mal gut tun, aber einen Wahlsieg der SPD glaubt wohl nur die Partei selbst und natürlich Scholz (den haben sie doch mal "Scholz-O-Mat" getauft, gemein, aber irgendwie passend), und die Grünen stärkste Fraktion? Wäre zwar schön, aber auch eher unwahrscheinlich. Sprich, wenn ich einen Tipp abgeben müsste, würde ich auf Schwarz-Grün tippen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Southern Comfort
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Grasdaggl
Impeachment-Abstimmung...

Bild

9 Republikaner... überrascht mich, wie wenige das sind.

Noch überraschender, dass es gerade eine Stimme Mehrheit gibt gegenüber „Trump is not impeachable“ und „I don‘t fucking care!“

:|
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.