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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Da bin ich ganz cool.
In den Parteien haben sie schon längst eine Aufstellung +/- gemacht.
Und die Mitbestimmungsgremien haben auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

flux
Unter Westfalen hat geschrieben:Danke, habe ich verstanden.
Und wo ist der Pferdefuß?
Lindner will doch bestimmt nicht staatliche Fonds haben, aber meine Töchter, als Anteilseigner eines Fonds, der crashed, weil in China reihweise die verschuldeten Unternehmen einstürzen, hätten schon eine Sicherheit für den Anteil der Einzahlungen, die sie von der DRV auf ein privates Unternehmen übertragen.
Ich denke dabei an die hohen Ausschüttungen, die einst den Lebensversicherungsnehmern versprochen worden sind und von denen nahezu nichts übriggeblieben ist.

Und warum setzt sich die FDP nicht für eine zusätzliche Betriebsrente ein?
Ich bin kein Prophet, aber ich glaube, dass 50% der Unterfünfzigjährigen User hier keine haben.


Weil die Idee von der FDP kommt muss ein Pferdefuß dran sein, oder? Warum so voreingenommen?
Und nein, nicht deine Töchter werden Anteilseigner eines Fonds, die bleiben ganz normal gesetzlich rentenversichert und erwerben Rentenansprüche durch Beitragszahlung. Die Versicherungsanstalt investiert einen Teil der Beiträge am Kapitalmarkt, um diese Ansprüche in Zukunft bedienen zu können ohne dafür ausufernde Zuschüsse aus Steuermitteln zu benötigen.
Die Betriebsrenten als zweite Säule zu stärken und vor allem mehr Erwerbstätigen zugänglich zu machen ist auch wichtig, aber ein anderes Thema. Die gesetzliche RV als erste Säule zukunftsischer zu machen bleibt unverzichtbar.

de mappes
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Spamferkel
George Best hat geschrieben:Ist euch schonmal aufgefallen, dass wenn man PDF rückwärts liest…

Aber on-topic: Die Grünen und die SPD sind echte Lachnummern. Das Papier ist total FDP-durchtränkt. Man könnte meinen, dass die die Wahl gewonnen hätte. Bäh.
@Tiffi: Ist nicht böse gemeint. Die FDP ist halt nur scheisse. Nicht persönlich nehmen.


Liest sich tatsächlich ein wenig so
Kann ja nicht das Ende der fahnenstange sein…die sind ja die kleinsten
Don't criticize what you can't understand

Iron
Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Liest sich tatsächlich ein wenig so
Kann ja nicht das Ende der fahnenstange sein…die sind ja die kleinsten


Also wenn ich FDP gwählt hätte, dann sicher um Grüne zu verhindern...

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nein, der Pferdefuß könnte auch die CDU sein.
Ich bin nicht voreingenommen, die Lebenserfahrung hat mich vorsichtig gemacht.
Es geht also um eine Teilprivatisierung der gesetzlichen Rentenversicherung?
Der Frage, wer denn in die Verpflichtung eintritt, wenn der Kapitalmarkt versagt hat, bist Du elegant ausgewichen, aber ist OK.
Was Betriebsrenten betrifft, sind wie beide nicht auf einem Nenner. In meinen Augen ist das höchstwichtig. Und damit würde sich auch die Bedienung des Kapitalmarktes relativieren.

Ich denke, diese Statistik ist Dir bekannt, da Du mir ja vom Fach zu sein scheinst. Deckt sich ganz gut mit meiner Einschätzung. Übrigens, in der Versicherungsbranche ist die Quote 80%. :twisted:

https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
Iron hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Liest sich tatsächlich ein wenig so
Kann ja nicht das Ende der fahnenstange sein…die sind ja die kleinsten


Also wenn ich FDP gwählt hätte, dann sicher um Grüne zu verhindern...


Toller Plan :lol:
Don't criticize what you can't understand


jagdhuette
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Halbdaggl
Es wäre doch so einfach. Ein Depot - man kann immer nur einzahlen, nie (vor Renteneintritt) auszahlen. Gewinne sind steuerfrei. Verluste können von der Steuer abgesetzt werden. Dann wäre das dritte Standbein für die Bürger gesetzt. Im Laufe der Zeit würde sogar bei 100€ monatlich ordentlich was zusammen kommen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
jagdhuette hat geschrieben:Es wäre doch so einfach. Ein Depot - man kann immer nur einzahlen, nie (vor Renteneintritt) auszahlen. Gewinne sind steuerfrei. Verluste können von der Steuer abgesetzt werden. Dann wäre das dritte Standbein für die Bürger gesetzt. Im Laufe der Zeit würde sogar bei 100€ monatlich ordentlich was zusammen kommen.

Finanzkonzepte, die auf Bierdeckel passen, sind in Deutschland verpönt. :cyclops:


RedBlues
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:Es wäre doch so einfach. Ein Depot - man kann immer nur einzahlen, nie (vor Renteneintritt) auszahlen. Gewinne sind steuerfrei. Verluste können von der Steuer abgesetzt werden. Dann wäre das dritte Standbein für die Bürger gesetzt. Im Laufe der Zeit würde sogar bei 100€ monatlich ordentlich was zusammen kommen.

Finanzkonzepte, die auf Bierdeckel passen, sind in Deutschland verpönt. :cyclops:


Nachdem unser 3 Säulenmodell ja ein totaler Krüppel ist, weil die 2. Säule die Betriebsrente nicht mal ansatzweise für jeden Arbeitnehmer zur Verfügung steht, und die 3. Säule mit dem aktuellen Versicherungskonzept aus Renditesicht für viele keinen Sinn macht, bin ich dafür, dass man überall was macht.

Aber allein für die 3. Säule ist das was jagdhuette schreibt absolut sinnvoll.
Ich persönlich verzichte auf Riester und zahle im Monat in 3 ETFs die zusammen global diversifizieren ein. Warum? Weil ich darin die einzige Chance sehen Kapital für die Rente anzusparen und vielleicht sogar inflationsbereinigt am Ende mehr zu haben wie ich eingezahlt habe.


flux
Unter Westfalen hat geschrieben:Nein, der Pferdefuß könnte auch die CDU sein.
Ich bin nicht voreingenommen, die Lebenserfahrung hat mich vorsichtig gemacht.
Es geht also um eine Teilprivatisierung der gesetzlichen Rentenversicherung?
Der Frage, wer denn in die Verpflichtung eintritt, wenn der Kapitalmarkt versagt hat, bist Du elegant ausgewichen, aber ist OK.
Was Betriebsrenten betrifft, sind wie beide nicht auf einem Nenner. In meinen Augen ist das höchstwichtig. Und damit würde sich auch die Bedienung des Kapitalmarktes relativieren.

Ich denke, diese Statistik ist Dir bekannt, da Du mir ja vom Fach zu sein scheinst. Deckt sich ganz gut mit meiner Einschätzung. Übrigens, in der Versicherungsbranche ist die Quote 80%. :twisted:

https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

Ich weiss jetzt wirklich nicht, warum du schon wieder mit deiner Teilprivatisierung um die Ecke kommst. Es soll überhaupt gar nichts privatisiert werden, auch nicht mal teilweise. Die DRV ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und bleibt das auch - und zwar zu 100%. Und der Frage, wer "in die Verpflichtung eintritt", wenn eine Kapitalanlage in die Hose geht, bin ich mit der Aussage, dass deine Töcher ganz normal gesetzlich rentenversichert bleiben und ihre Rentenansprüche durch Beitragszahlung erwerben, auch nicht ausgewichen. Aber gerne noch mal zum Mitschreiben: Es ändert sich im Verhältnis von Vericherung und Versicherten überhaupt gar nichts. Die Versichterten zahlen Beiträge und erwerben damit Rentenansprüche. Wie hoch diese sind (Beiträge und Rentenzahlungen) bleibt wie gehabt gesetzlich festgelegt.
Es tut mit Leid, aber mit deinen Privatisierungs- und Versichertenrisikogespenstern fantasierst du dir ein Haar in der Suppe zusammen, dass es schlicht nicht gibt. Warum nur?
Bei der Wichtigkeit der Betriebsrente will ich dir gar nicht widersprechen, aber das ist halt wirklich ein anderes Thema. Es sei denn, man würde ein sinkendes Niveau der gesetzlichen Rente akzeptieren und dieses durch (höhere) Betriebsrenten ausgleichen wollen. Aber auf die Idee kommen noch nicht mal die herzlosen Kapitalistenschweine von der FDP.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn sich nichts ändert, warum bist Du dann so heiß darauf, dass sich was ändert?
Und Deine Aussage zu Betriebsrenten ist deutlich genug.
Insofern haben wir uns ausgesprochen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

flux
Es ändert sich ja was, und es muss sich auch was ändern, weil die gesetzliche RV ansonsten die ihr zugedachte Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Die Änderungen sind halt nur andere, als du - irrtümlich oder absichtlich? - unterstellst.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Taffe Rede der Meinl-Reisinger von NEOS zum Korruptionsskandal in Österreich.



Der neue Bundeskanzler wirft die Gerichtsakte, die sie ihm überreicht auf den Boden (ab 3:00)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

jagdhuette
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:Es wäre doch so einfach. Ein Depot - man kann immer nur einzahlen, nie (vor Renteneintritt) auszahlen. Gewinne sind steuerfrei. Verluste können von der Steuer abgesetzt werden. Dann wäre das dritte Standbein für die Bürger gesetzt. Im Laufe der Zeit würde sogar bei 100€ monatlich ordentlich was zusammen kommen.

Finanzkonzepte, die auf Bierdeckel passen, sind in Deutschland verpönt. :cyclops:


Nachdem unser 3 Säulenmodell ja ein totaler Krüppel ist, weil die 2. Säule die Betriebsrente nicht mal ansatzweise für jeden Arbeitnehmer zur Verfügung steht, und die 3. Säule mit dem aktuellen Versicherungskonzept aus Renditesicht für viele keinen Sinn macht, bin ich dafür, dass man überall was macht.

Aber allein für die 3. Säule ist das was jagdhuette schreibt absolut sinnvoll.
Ich persönlich verzichte auf Riester und zahle im Monat in 3 ETFs die zusammen global diversifizieren ein. Warum? Weil ich darin die einzige Chance sehen Kapital für die Rente anzusparen und vielleicht sogar inflationsbereinigt am Ende mehr zu haben wie ich eingezahlt habe.


Genau und weil das Geld eben nicht zwischendurch verjubelt werden soll und man da ruhig ein bisschen lernen sollte sein Geld für sich arbeiten zu lassen gibt es die beiden Anpassungen zu dem was jeder jetzt schon machen kann und hoffentlich macht. Riester und Rürup und was es da sonst noch so alles gibt hat soweit ich weiß bisher nur die Versicherer reich gemacht.

Eine anständige Betriebsrente wo der Betrieb am besten nochmal was draufpackt ist aber sicher auch eine feine Sache. Blöd ist nur, dass der Staat am Ende dann wieder überall zugreifen möchte.

schwaebi
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Grasdaggl
Genau das wäre jetzt mein Einwurf:
1. Dann müssten sie zuerst mal die 2. Besteuerung von Direktversicherung, Betriebsrente usw. zurück nehmen.
2. Verluste können von der Steuer abgesetzt werden. Schön, aber wieviele von den Mindestlohnkriegern und - kriegerinnen können bis zur Steuererklärung warten? Da trifft es m. A. wieder die Schwachen.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Bin auch gewissermaßen ein Opfer der Direktversicherungsdiskriminierung.
Zum Glück war ich noch früh genug dran, so dass die Ausschüttung insgesamt ok war.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

schwaebi
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Bin auch gewissermaßen ein Opfer der Direktversicherungsdiskriminierung.
Zum Glück war ich noch früh genug dran, so dass die Ausschüttung insgesamt ok war.


Bei mir ist noch viel Zeit für Schindluder... :roll:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.




higgi
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Grasdaggl
China ist schon auch wichtig, aber die Chuzpe von dem Kerl ...
Und das Einzige womit sie ihn belangen können ist Hausfriedensbruch :lol:
von daher


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