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Tifferette
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Grasdaggl
Genau, und dann schauen sie zusammen "Königstiger vor El-Alamein" und alles wird gut.

Ganz ehrlich - ich würde das im Ergebnis sofort unterschreiben. Aber gleichzeitig meinen Glauben in die Welt weitgehend verlieren.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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Halbdaggl
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Schröder irgendwie Einfluß nehmen könnte. Ich halte das aber für komplett ausgeschlossen.

Eine schnelle Beendigung des Krieges sehe ich nur, wenn entweder China Druck aufbaut oder innerrussische Verwerfungen auftreten. Weder für das Eine noch das Andere gibt es Anzeichen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Tifferette
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Natürlich hältst Du das für komplett ausgeschlossen. Ich auch. Allerdings habe ich vor drei Wochen noch ganz andere Dinge für komplett ausgeschlossen gehalten. Das ist ja, leider, gerade der Punkt.
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publicenemy
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Von der Seite gibt es keine Anzeichen. Es gibt aber die Vermutung, dass die russische Strategie einer schnellen Unterwerfung der Ukraine nicht aufgeht. Dies könnte zu einer Verhaltensänderung führen. Im schlechten Fall zum totalen Krieg, im besten Fall zu einer Verhandlungsbereitschaft.

Goofy
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Nun, das was von Schröder gefordert wurde, Distanzierung von Russland, Rücktritt aus russischen Gremien, wäre auf jeden Fall falsch gewesen. Dann hätte er nicht mehr nach Russland reisen brauchen.

So kann er es versuchen, zu verhandeln.
Und auch wenn er hier kein politisches Amt mehr hat, er wird gehört werden.

Und falls es wirklich was bringt, dann wird niemand mehr über seine Nähe zu Gazprom und Putin und seine Verfehlungen schimpfen.

Hoffen wir es, dass er etwas vermitteln und aushandeln kann.

Wer sonst? Ich wüsste niemand.

Local Zero
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publicenemy hat geschrieben:...Im schlechten Fall zum totalen Krieg, im besten Fall zu einer Verhandlungsbereitschaft.


Gibt ja immer noch eine dritte Variante: Ich habe die Hoffnung auf einen Brutus noch nicht ganz aufgegeben. Neben den GRU Speznas (militärischer Nachrichtendienst) gibt es ja noch etliche andere, für solche Aktionen sicherlich ausgebildete Söldnertruppen (Wympel, Sobr oder Alfa). Wobei der Ausgang eines solchen Unternehmens stark davon abhängt, WER der Brutus ist. Und wer sich an Putins Stelle setzt. Wenn´s blöd läuft, ist es danach noch viel schlimmer.

Wenn man milliardenschwerer Oligarch ist und an seine Knete nicht rankommt, wird´s sicherlich einige geben, die da mal einen Gedanken dran verschwenden. Das sind ja nun auch nicht gerade Chorknaben.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Goofy hat geschrieben:Nun, das was von Schröder gefordert wurde, Distanzierung von Russland, Rücktritt aus russischen Gremien, wäre auf jeden Fall falsch gewesen. Dann hätte er nicht mehr nach Russland reisen brauchen.

So kann er es versuchen, zu verhandeln.
Und auch wenn er hier kein politisches Amt mehr hat, er wird gehört werden.

Und falls es wirklich was bringt, dann wird niemand mehr über seine Nähe zu Gazprom und Putin und seine Verfehlungen schimpfen.

Hoffen wir es, dass er etwas vermitteln und aushandeln kann.

Wer sonst? Ich wüsste niemand.


Thomas Bach? Der kann doch mit solchen Leuten ganz gut. Was man so hört.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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Goofy
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Local Zero hat geschrieben:Wobei der Ausgang eines solchen Unternehmens stark davon abhängt, WER der Brutus ist. Und wer sich an Putins Stelle setzt.


Ach, deshalb ist der Gerd unterwegs.

Aber welche ist seine Rolle?

vivafernanda
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Eine schnelle Beendigung des Krieges sehe ich nur, wenn entweder China Druck aufbaut oder innerrussische Verwerfungen auftreten. Weder für das Eine noch das Andere gibt es Anzeichen.


@ Spielgerät:
https://www.rnd.de/wirtschaft/china-lae ... utType=amp

https://amp.focus.de/finanzen/news/peki ... 77852.html

Nicht viel, aber immerhin. China ist definitiv nicht glücklich über diesen Krieg, aber richtig in die Eisen steigen geht (noch) nicht , mal sehen.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

higgi
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Diese Oligarchen sind doch erst durch Putins Gnaden zu Geld gekommen und dürfen auch nur wegen Putins Gnaden ihr Geld behalten.
Es gibt keine kremlkritischen Oligarchen abgesehen von Chodorowski
von daher

higgi
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Tifferette hat geschrieben:Das hat Soyeon Schröder-Kim vor einer guten Stunde auf Instagram veröffentlicht. Hintergrund ist, dass ihr Göttergatte wohl gerade beim Putin ist, um mit ihm über Frieden zu sprechen.

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Bizarr. Und ich frage mich auch, wie man als Privatperson eigentlich gerade von Deutschland nach Moskau kommt.

1 cm Gesichtkleister - 12 €
Lippstick - 3,50 €
Halskette - 99€
Wie eine Mischung aus Jungfrau Maria und Mutter Theresa vor dem Kreml beten - unbezahlbar
von daher


de mappes
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Spamferkel
Goofy hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Wobei der Ausgang eines solchen Unternehmens stark davon abhängt, WER der Brutus ist. Und wer sich an Putins Stelle setzt.


Ach, deshalb ist der Gerd unterwegs.

Aber welche ist seine Rolle?


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vivafernanda hat geschrieben:
Eine schnelle Beendigung des Krieges sehe ich nur, wenn entweder China Druck aufbaut oder innerrussische Verwerfungen auftreten. Weder für das Eine noch das Andere gibt es Anzeichen.


@ Spielgerät:
https://www.rnd.de/wirtschaft/china-lae ... utType=amp

https://amp.focus.de/finanzen/news/peki ... 77852.html

Nicht viel, aber immerhin. China ist definitiv nicht glücklich über diesen Krieg, aber richtig in die Eisen steigen geht (noch) nicht , mal sehen.


Ja, dass China nicht glücklich mit dem Krieg ist, glaube ich gerne. Schlecht für's Business der roten Turbokapitalisten ;) Aber ob sie das in absehbarer Zeit dazu veranlasst, aktiv Druck auf Putin auszuüben, bezeifle ich. Die Menschen in der Ukraine sind China egal, darüber dürfte Einigkeit bestehen, und wenn sie jetzt Partei für den angegriffenen Staat ergreifen, wird ihnen das bei ihrer Taiwanpolitik irgendwann auf die Füße fallen. Aber ok, hoffen ist immer erlaubt, da hast du schon recht.
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Iron
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Wie kam Schröder nach Moskau:

Nach dem Bericht von "Politico" hat Schröder-Kim ihren Ehemann nach Moskau begleitet - auf einem Umweg über Istanbul. Die Reise sei von einem Kiewer Politiker eingefädelt worden. Er soll den Kontakt zu Schröder über den Vorstandschef des Schweizer Verlagshauses Ringier, Marc Walder, gesucht haben, um ihn darüber zu informieren, dass die ukrainische Regierung ihn gerne als Vermittler sehen würde.

Am Montag sei das Ehepaar Schröder-Kim zunächst nach Istanbul gereist, wo der Altkanzler eine ukrainische Delegation getroffen habe. Seine anschließende Bitte bei Putin um ein Treffen soll innerhalb von zehn Minuten positiv beantwortet worden sein. Am Mittwoch seien Schröder und Schröder-Kim dann mit einer russischen Maschine nach Moskau gebracht worden.


https://www.sueddeutsche.de/politik/konflikte-schroeder-zu-gespraechen-mit-putin-in-moskau-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220310-99-465907

Local Zero
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Goofy hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Wobei der Ausgang eines solchen Unternehmens stark davon abhängt, WER der Brutus ist. Und wer sich an Putins Stelle setzt.


Ach, deshalb ist der Gerd unterwegs.

Aber welche ist seine Rolle?


Den Schlüsselqualifikationen nach zu urteilen wird dem Putin erst mal die Alte ausgespannt.
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higgi hat geschrieben:Diese Oligarchen sind doch erst durch Putins Gnaden zu Geld gekommen und dürfen auch nur wegen Putins Gnaden ihr Geld behalten.
Es gibt keine kremlkritischen Oligarchen abgesehen von Chodorowski


Das ist alles richtig. Aber denen geht ihre Kohle und ihr westlicher Lebensstil, der von Putin immer wieder verteufelt wird, über alles (siehe meinen Post ein paar Seiten weiter vorne über die Stieftochter Lawrows). Wenn man ihnen ihre Spielzeuge und Villen wegnimmt und sie nicht mehr ins Land lässt, werden die Oligarchen ihren Lebensabend statt in London, New York, der Costa Smeralda oder den Malediven irgendwo zwischen Nowosibirsk und der Krim verbringen müssen, immer dem langen Arm Putins ausgeliefert. Und immer das Schicksal Chodorowskis vor Augen, wenn sie ihm nicht die Stiefel lecken. Wenn sich all das ernsthaft abzeichnet, dann, so meine bescheidene Meinung, wird es mit der Treue nicht mehr so weit her sein. Die haben ihre doppelten Staatsbürgerschaften ja nicht gekauft, weil sie Portugal oder Israel so toll finden, sondern weil sie, wenn es hart auf hart kommt, einen sicheren Hafen benötigen.
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Spielgerät hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Diese Oligarchen sind doch erst durch Putins Gnaden zu Geld gekommen und dürfen auch nur wegen Putins Gnaden ihr Geld behalten.
Es gibt keine kremlkritischen Oligarchen abgesehen von Chodorowski


Das ist alles richtig. Aber denen geht ihre Kohle und ihr westlicher Lebensstil, der von Putin immer wieder verteufelt wird, über alles (siehe meinen Post ein paar Seiten weiter vorne über die Stieftochter Lawrows). Wenn man ihnen ihre Spielzeuge und Villen wegnimmt und sie nicht mehr ins Land lässt, werden die Oligarchen ihren Lebensabend statt in London, New York, der Costa Smeralda oder den Malediven irgendwo zwischen Nowosibirsk und der Krim verbringen müssen, immer dem langen Arm Putins ausgeliefert. Und immer das Schicksal Chodorowskis vor Augen, wenn sie ihm nicht die Stiefel lecken. Wenn sich all das ernsthaft abzeichnet, dann, so meine bescheidene Meinung, wird es mit der Treue nicht mehr so weit her sein. Die haben ihre doppelten Staatsbürgerschaften ja nicht gekauft, weil sie Portugal oder Israel so toll finden, sondern weil sie, wenn es hart auf hart kommt, einen sicheren Hafen benötigen.


Wobei Putins langer Arm im Zweifel auch bis in vermeintlich sichere Häfen reicht, siehe Skripal und Litwinenko.
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Local Zero hat geschrieben:[

Wobei Putins langer Arm im Zweifel auch bis in vermeintlich sichere Häfen reicht, siehe Skripal und Litwinenko.


Schon, aber a) muss er nun niemandem mehr beweisen, dass er hart durchgreifen kann, das wissen alle, und b) dürfte es heute deutlich schwieriger sein, so eine Operation durchzuführen, als noch vor ein paar Jahren.

Und wenn der gemeine Oligarch die Wahl hat zwischen "vielleicht vergiftet er mich irgendwann in London" und "vermutlich schneidet er mir morgen in Moskau die Eier ab", für was wird er sich entscheiden?
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higgi
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Spielgerät hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Diese Oligarchen sind doch erst durch Putins Gnaden zu Geld gekommen und dürfen auch nur wegen Putins Gnaden ihr Geld behalten.
Es gibt keine kremlkritischen Oligarchen abgesehen von Chodorowski


Das ist alles richtig. Aber denen geht ihre Kohle und ihr westlicher Lebensstil, der von Putin immer wieder verteufelt wird, über alles (siehe meinen Post ein paar Seiten weiter vorne über die Stieftochter Lawrows). Wenn man ihnen ihre Spielzeuge und Villen wegnimmt und sie nicht mehr ins Land lässt, werden die Oligarchen ihren Lebensabend statt in London, New York, der Costa Smeralda oder den Malediven irgendwo zwischen Nowosibirsk und der Krim verbringen müssen, immer dem langen Arm Putins ausgeliefert. Und immer das Schicksal Chodorowskis vor Augen, wenn sie ihm nicht die Stiefel lecken. Wenn sich all das ernsthaft abzeichnet, dann, so meine bescheidene Meinung, wird es mit der Treue nicht mehr so weit her sein. Die haben ihre doppelten Staatsbürgerschaften ja nicht gekauft, weil sie Portugal oder Israel so toll finden, sondern weil sie, wenn es hart auf hart kommt, einen sicheren Hafen benötigen.

Mag alles sein, unter dem Strich sind das aber Geschäftsleute und keine Politiker.
Leuten wie Putin und Lawrow gehts nicht um den schnöden Mammon, die geilen sich an anderen Dingen auf.
Dieser goldenen Palast den sich Putin hat bauen lassen, ich wette der hat noch keine 4 Wochen am Stück dort verbracht, und das wird er auch in Zukunft nicht.
Will sagen. Die Oligarchen haben Putin nichts entgegenzusetzen.
Es müsste schon sowas wie ein Militärputsch her um Putin zu stürzen, drunter wirds nicht gehen
von daher

jagdhuette
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Halbdaggl
Ein Oligarch hat vermutlich andere Möglichkeiten sich zu schützen als ein Journalist. Fette Hütte und ne Menge Security.

Was ich nach wie vor spannend finde ist was den Nawalny eigentlich dazu bewogen hat sich wieder Richtung Osten zu bewegen nach seiner Vergiftung.