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Local Zero
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Grasdaggl
Ich glaube, in China ist gerade ein Sack Reis umgefallen.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Mustermann
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Halbdaggl
Kann sein.

Und in Foren gibt's immer wieder mal Säcke (in China oder anderswo), die für Außenstehende nicht interessant sein mögen.

So what? (Soll nicht als Frage verstanden werden bzw. bedarf keiner Antwort.)
Danke.
„I guess that concludes negotiations.“





Spielgerät
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Und wie im Iran sind es wieder Frauen, die in vorderster Linie stehen

"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

higgi
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Grasdaggl
Frau Bas will Strom und Gas verstaatlichen
Ich kann ihr da nur zustimmen. Es gibt ein Paar Dinge mit denen man kein Geschäft machen sollte. Dazu zähle ich alles was Lebensnotwendig ist.
Strom, Öl und Gas zum heizen, Wasser, Grundnahrungsmittel und Gesundheit.
von daher

publicenemy
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Das sehe ich auch so. In den letzten beiden Jahrzehnten wurde privatisiert auf Teufel komm raus. So langsam wird deutlich, dass das zu viel des Guten war. Die natürlichen Monopole, also z.B. Netze für Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Telekom etc. sollten dem Staat, Kommunen oder Zweckverbänden gehören. Dann kann man auch beim Regulieren sparen.

Spielgerät
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Hmmm Verstaatlichung... hat schon im anderen Deutschland super funktioniert. Aber 30 Jahre später können wir es ja nochmal probieren.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

flux
higgi hat geschrieben:Frau Bas will Strom und Gas verstaatlichen
Ich kann ihr da nur zustimmen. Es gibt ein Paar Dinge mit denen man kein Geschäft machen sollte. Dazu zähle ich alles was Lebensnotwendig ist.
Strom, Öl und Gas zum heizen, Wasser, Grundnahrungsmittel und Gesundheit.

Ich überlege gerade, wieviele hunderte Millionen Menschen diverse Versuche zur Verstaatlichung der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln das Leben gekostet hat. :cry:

PS.: Die Effizienz funktionierender marktwirtschaftlicher Strukturen ist gerade für die Bereitstellung lebensnotwendiger Güter eigentlich unverzichtbar.

Seren Dipity
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Schoofseggl
Uniper z.B. musste ja jetzt verstaatlicht werden, oder hätte jemand eine andere Lösung parat die notwendige Infrastruktur zur Gasversorgung zu retten, ohne dass dieses Unternehmen in der Insolvenz verschwindet? Dann bitte vortreten.

Es existiert ja auch noch ein weites Feld zwischen reinster Marktwirtschaft und reiner Staatswirtschaft. Die Bankenkrise wäre ohne staatliche Interventionen genauso wenig zu lösen gewesen, wie es bei der Coronakrise zwischenzeitlicher Teilverstaatlichungen bedurfte, um z.B. Unternehmen wie die Lufthansa zu retten.

Ich finde die Idee von staatlichen Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen generell eine interessante Alternative für verschiedene Problemfelder.

Goofy
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higgi hat geschrieben:Frau Bas will Strom und Gas verstaatlichen
Ich kann ihr da nur zustimmen. Es gibt ein Paar Dinge mit denen man kein Geschäft machen sollte. Dazu zähle ich alles was Lebensnotwendig ist.
Strom, Öl und Gas zum heizen, Wasser, Grundnahrungsmittel und Gesundheit.


Du Kommunist.

Aber ich fände es auch gut.
Krankenhäuser auch :!:

Bier Grundnahrungsmittel - ich weiß nicht. Wie soll das funktionieren?



Dazu die Sahra als Kanzlerin?
Nein. Besser nicht - aus diversen Gründen.

Spielgerät
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Halbdaggl
Die (temporäre) Übernahme eines Unternehmens, sei es Lufthansa, Commerzbank oder Uniper - hat nichts mit Verstaatlichung ganzer Branchen zu tun.

Aus einem Versagen des Staates bei der Setzung der Regeln - wie z. B. in der Bankenkrise - folgt ja nicht im Umkehrschluss, dass der Staat das alles selber machen soll. Er kann das auch gar nicht. Bestes Beispiel: Unsere TK-Infrstruktur war bis zur Privatisierung eine der schlechtesten aller Industrienationen. Erst mit der Privatisierung haben wir uns internationalen Standards genähert.

Dass es ohne Wettbewerb funktioniert, glaubt nur die Linke. Wer also künftig bei einem Anbieterwechsel statt in eine Handybude zu gehen wieder einen Antrag bei einer Behörde stellen möchte, der darf sich gerne für die Verstaatlichung der TK-Branche einsetzen. Alle anderen eher nicht.
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Local Zero
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Grasdaggl
Eine wirklich bemerkenswerte Einschätzung. Von einem echten Fachmann. Nicht aus dem Ausland, sondern einem Russen selbst: https://theins.ru/opinions/inozemtsev/255405

Wladislaw Inosemzew ist Gründungsdirektor des Zentrums für Studien zur postindustriellen Gesellschaft[1] und Autor zahlreicher in Russland, Frankreich, Großbritannien, den USA und China erschienenen Bücher sowie wissenschaftlicher und publizistischer Aufsätze. Von 1992 bis 2003 übte er Führungspositionen bei AO Meschbankowski finansowy dom und den Geschäftsbanken Kredit-Moskwa und Moskowsko-Parischski Bank aus. Und von 2003 bis 2011 war Inosemzew Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Swobodnaja mysl. Inosemzew war von 2009 bis 2011 Berater der Kommission zur Modernisierung der Wirtschaft der Russischen Föderation von Präsident Dmitri Medwedew.[2] Inosemzew verfasste das Präsidentschaftsprogramm von Michail Prochorow, als dieser bei der Präsidentschaftswahl in Russland im Jahr 2012 kandidierte.[3] Inosemzew war außerdem im 2010er Jahrzehnt Stipendiat an der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin und Senior Visiting Fellow des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen in Wien.[2] (Quelle: Wikipedia)

Der Text ist erst wenige Stunden alt und es würde mich nicht wundern, wenn er in den nächsten Tagen sehr häufig geteilt werden wird auf Twitter. Einfach weil er kein Wunschdenken postuliert, sondern auf Erfahrung und Expertise basiert. Ich habe in den letzten sieben Monaten eine Menge zu diesem ganzen Komplex gelesen. Aber das hier ist mit Abstand das beste von allem.

Hier einige Auszüge (gedeeplt):

...die am 21. September angekündigte Mobilisierung war der Meilenstein, der die jüngste russische Geschichte wirklich in ein "Vorher" und ein "Nachher" teilte - das Ereignis, mit dem der finale Countdown der Ära Putin begann.

Dies bedeutet, dass die bereits seit langem stagnierende lokale Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs stehen wird; Tausende von Familien werden ohne Einkommen dastehen, und die lokalen kleinen und mittleren Unternehmen werden einfach aussterben. Während man vor der Mobilisierung davon ausgehen konnte, dass das russische BIP in diesem Jahr um 4-5 % sinken würde, erscheint mir meine Frühjahrsprognose eines Rückgangs um 10 % jetzt fast zu optimistisch.


Das folgende ist absolut zentral m.M.n. Und diese Mechanismen kann man auch nur wissen (und bedenken) wenn man selbst Russe ist:

Natürlich ist davon auszugehen, dass die Militärkommissare in den nächsten Tagen damit beginnen werden, die Menschen nicht nach ihrem Wohnort, sondern nach ihrem Arbeitsplatz auszuwählen - und das wird der härteste Schlag für die Wirtschaft sein: Mehrere Millionen Menschen würden lieber ihren Arbeitsplatz aufgeben, als sich der aktiven Armee anzuschließen. In Großstädten ist die Effizienz von Wirtschaftseinheiten höher als in ländlichen Gebieten, was bedeutet, dass der Verlust auch nur weniger Arbeitskräfte ein Unternehmen unverhältnismäßig stark treffen kann. Das vorübergehende "Verschwinden" von mindestens 3-4 Millionen Menschen aus dem legalen Arbeitsmarkt wird nicht unbemerkt bleiben. Daher würde ich die Vermutung wagen, dass das BIP bereits im Oktober landesweit um mindestens 4-6 % gegenüber August sinken wird, und die folgenden Monate werden diesen Trend nur noch verstärken.

Wenn die Wirtschaft in den Kriegszustand versetzt wird, wird natürlich die Korruption dramatisch zunehmen (man erinnere sich an den Witz über die Militärkommandos, die die Forbes-Liste stürmten) - und zwar im gesamten öffentlichen Dienst -, und dies wird jeden Rest von unternehmerischer Initiative ernsthaft untergraben. Darüber hinaus ist die Mobilisierung sehr kostspielig: Sie bedeutet, dass die Regierung darauf bedacht ist, den Krieg auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, was Geld erfordert.

Es besteht kein Zweifel daran, dass in der neuen Situation jeder Rubel, der an Steuern eingenommen wird, zu einem Rückgang des Bruttoprodukts um 2 bis 4 Rubel führen wird, und die Wirtschaft wird sich schnell in den Schatten zurückziehen - sowohl auf der Suche nach den "verschwindenden" Bürgern als auch auf der Flucht vor dem zerfallenden Staat. In einer solchen Situation steht ein frontaler Nachfragerückgang außer Zweifel: Der Lebensstandard wird allein bis zum Jahresende um 5-7 % sinken, einfach weil die Löhne der Mobilisierten (zumindest in den ersten Monaten) virtuell bleiben und der Abgang von Millionen von Dienstunwilligen die Gesamtmasse der Einkommen reduziert.

Dabei sind die Auswirkungen der unvermeidlichen neuen Sanktionswelle, die die westlichen Länder in naher Zukunft ankündigen werden, noch gar nicht berücksichtigt: Wir sprechen von einer weitaus radikaleren Verdrängung Russlands von den Energiemärkten als erwartet und von einer neuen Welle von Beschränkungen bei der Versorgung des Landes mit wichtigen Produkten. Die "Paralleleinfuhren", auf die der Kreml bisher große Hoffnungen gesetzt hat, könnten sowohl durch die damit einhergehende Mobilisierung von Grenzschließungen als auch durch neue finanzielle Beschränkungen wie die Einstellung der Mir-Kartendienste in einigen Ländern zunichte gemacht werden. Insgesamt würde ich sagen, dass die finanziellen Auswirkungen der Mobilisierung mittelfristig (innerhalb von 3-5 Monaten) deutlich größer sein werden als die des Ausbruchs des Krieges in der Ukraine.

"Die russische Wirtschaft", schrieb ich Anfang März, "wird bis zum Winter tot sein", und jetzt glaube ich, dass ich Recht hatte...


Mich stimmt diese Einschätzung einigermaßen froh und traurig zugleich. Bedeutet sie doch, dass der ganze grausame Spuk möglicherweise schneller vorbei sein könnte, als man jetzt zu träumen wagt. Allerdings könnten bis zu diesem Tag leider auch noch sehr viele Menschen sterben.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Mustermann
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Gibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin...
Tja, ich fürchte, dass "wir", selbst wenn "wir" - ich übrigens nicht - das wollten, dazu gar nicht mehr in der Lage wären :shock: .

Allerdings gegen entsprechende Gegenleistungen wohl China.
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Mustermann hat geschrieben:
Gibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin...
Tja, ich fürchte, dass "wir", selbst wenn "wir" - ich übrigens nicht - das wollten, dazu gar nicht mehr in der Lage wären :shock: .

Allerdings gegen entsprechende Gegenleistungen wohl China.


Ich finde es interessant - und das meine ich nicht abwertend - wie unterschiedlich doch die Vorstellungen für eine Zeit nach dem Krieg sein können.
Mein erster Gedanke wäre, den Russen zunächst mal den Faschismus rauszuprügeln. Dann Ihnen die Waffen wegzunehmen. Und wenn sie mit Hilfe des Auslands ihre ohnehin marode Wirtschaft wieder in Gang bringen wollen, sollen Sie den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen.
Aber ich befürchte, dass selbst ein Sturz Putins nicht zu einem Umdenken führen wird. Über 70% Kriegsbefürworter sind zuviel, um sie als reine Propagandaopfer durchgehen zu lassen.
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Local Zero
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Gibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin...
Vielleicht werden "wir" (also D) uns aufgrund der Politik der Bundesregierung der letzten Monate an dieser „Pflege“ gar nicht beteiligen können/dürfen/müssen.

Edith:
Sowie Russland im Westen zum Paria geworden ist, so ist möglicherweise Deutschland in den Augen der Ukrainer, Balten, Polen und Amerikaner auch zum unsicheren Kantonisten geworden. Und wird dementsprechend von Ihnen behandelt werden.
Zuletzt geändert von Local Zero am 26. September 2022 10:51, insgesamt 4-mal geändert.
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de mappes
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Seren Dipity hat geschrieben:Uniper z.B. musste ja jetzt verstaatlicht werden, oder hätte jemand eine andere Lösung parat die notwendige Infrastruktur zur Gasversorgung zu retten, ohne dass dieses Unternehmen in der Insolvenz verschwindet? Dann bitte vortreten.

Es existiert ja auch noch ein weites Feld zwischen reinster Marktwirtschaft und reiner Staatswirtschaft. Die Bankenkrise wäre ohne staatliche Interventionen genauso wenig zu lösen gewesen, wie es bei der Coronakrise zwischenzeitlicher Teilverstaatlichungen bedurfte, um z.B. Unternehmen wie die Lufthansa zu retten.

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:nod:

Und auch was goofy sagt
Don't criticize what you can't understand

Local Zero
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higgi hat geschrieben:Glaube nicht dass da was Besseres nachokmmen wird. Wer hat denn in diesem Land das Sagen? Altkommunisten, Militär und Oligarchen
Das könnte wohl leider der Realität entsprechen, nur dass da ein entscheidender Akteur noch fehlt. Galeev (?) oder Sushko (?) hat schon vor Monaten davon geschrieben, dass mit den wahrscheinlich nach Putin an die Macht kommenden Ultranationalisten leider gar nichts gewonnen sein würde. Von Nawalny sollte der Westen eher keine Besserung erwarten. Wenn Russland wirklich die Chance auf eine demokratische Entwicklung haben möchte, dann könne das gewissermaßen nur als dekolonnialisierende Politik aus der Peripherie, also aus den diversen Teilgebieten Russlands heraus erfolgen. Die kulturell-rassistisch determinierte Binnen-Kolonialisierungspolitik der Russen in den letzten Jahrzehnten den diversen Völkern Russlands gegenüber sollte aufhören. Leider hat Russland den Krieg in der Ukraine in den letzten Monaten auch dafür benutzt, ethnische Säuberungen im eigenen Land durchzuführen.
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higgi
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Local Zero hat geschrieben:Eine wirklich bemerkenswerte Einschätzung. Von einem echten Fachmann. Nicht aus dem Ausland, sondern einem Russen selbst: https://theins.ru/opinions/inozemtsev/255405
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Meine Lieblingspassage
Es ist die breite „Frauenrevolution“, die im Kontext des andauernden Krieges in der Ukraine zur größten Machtbedrohung werden wird: Männer in Russland haben in beträchtlicher Zahl längst den Sinn für Selbsterhaltung und die Fähigkeit, sich von der Masse abzuheben, verloren Herdenmasse, doch Frauen spüren instinktiv, welch erschreckende Zukunft ihnen der glatzköpfige Kreml-Zwerg bereitet hat. Unter den neuen Bedingungen werden keine Waisengelder und weiße „Ladas“ die wachsende Rebellion nicht mehr stoppen.


Ich übersetz das mal für euch:
Nach diesem Krieg wird es keine brauchbaren Männer mehr in Russland geben und Europa wird von hübschen heiratswilligen russischen Frauen überschwemmt werden
von daher

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Spielgerät hat geschrieben:Mein erster Gedanke wäre, den Russen zunächst mal den Faschismus rauszuprügeln.
Das wird nur funktionieren, wenn man ihnen eine - für möglichst viele attraktive - Perspektive eröffnet. Eine Generationen-Aufgabe.
Spielgerät hat geschrieben:Dann Ihnen die Waffen wegzunehmen.
Den Großteil an konventioneller Bewaffnung haben sie ja gerade abgegeben. Bliebe noch der Atompark.
Spielgerät hat geschrieben: Und wenn sie mit Hilfe des Auslands ihre ohnehin marode Wirtschaft wieder in Gang bringen wollen, sollen Sie den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen.
Oh je, ich höre schon wie sie millionenfach "Договор о позоре" rufen.
Spielgerät hat geschrieben:Aber ich befürchte, dass selbst ein Sturz Putins nicht zu einem Umdenken führen wird. Über 70% Kriegsbefürworter sind zuviel, um sie als reine Propagandaopfer durchgehen zu lassen.
Es ist zumindest für mich schwer vorstellbar. Unter den momentan gegebenen Strukturen und Verhältnissen in Russland zwischen Stadt/Land, Selbst-und Fremdwahrnehmung, der politischen Kultur und Bildung. Leider ist m.M.n. wohl am wahrscheinlichsten ein Rückfall in die frühen Neunziger zu befürchten: Anomie, aus der sich dann langsam der übliche Ungeist erhebt - Russland wird wieder das von Mafiosi verwaltete Rohstofflager, das es schon immer war (Grüße gehen an dieser Stelle raus, hehe). Denn der Grund liegt wohl auf der Hand: solche Demokratisierungstendenzen gehen zumeist von jungen und gut ausgebildeten Menschen aus. Die verlassen Russland aber gerade in Scharen, oder haben es bereits 100tausendfach getan.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

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