Airwin hat geschrieben:Southern Comfort hat geschrieben:Airwin hat geschrieben:
Häufig ja. Schröder hat aber z.B. die arbeitsmarktreformen durchgesetzt WOHLWISSEND, dass das bei seinem wahlvolk gar nicht gut ankommen wird. Gemacht hat er es trotzdem.
Ach sooo, und wenn Merkel die Grenzen öffnet, dann macht Sie das nur, weil sie dafür gewählt wird? Komm Airwin, Dich stört das Fähnlein doch garnicht. Du wärst nur gerne der Wind.
um im bild zu bleiben - der wind hat sich erst später gedreht. Als merkel die grenzen geöffnet hatte wurde sie von den medien gefeiert für ihre genial-humnaistische lösung von facharbeitermangel und demografieproblem.
Naja, wenn die CDU so eine Fähnchenpartei wäre, hätte sie sich doch wieder für Grenzschließungen und Abschiebungen entscheiden (lassen) müssen, stattdessen beharrt man auf dem unpopulären: "Wir schaffen das." Zumal die Lage doch ganz eindeutig so ist. Hätte man die Positionen der CSU übernommen, dann hätte man der AfD das Wasser abgegraben. Warum also nicht das Bäumchen wechseln?
Siehst Du ein, dass Deine These von oben nicht ganz durchhält? Die CDU hat gerade in dieser Frage, die Dich ziemlich umtreibt, genau nicht das Verhalten gezeigt, das Du oben kritisierst. Darüber hinaus, ist das von Dir kritisierte Verhalten eher ein Merkmal von politischen Parteien, unabhängig der Couleur. Habe mich an anderer Stelle schon über die Wankelmütigkeit der Grünen ausgelassen... Bei denen finde ich es nur schlimmer, dass sie an echten Grundpfeilern Ihrer Ideologie gerüttelt haben.
Aber ansonsten gibt es neben Wählerstimmungen und Strömungen sehrwohl auch andere Gründe, Positionen zu wechseln: Sachzwänge, gesellschaftliche oder ökonomische Schocks und natürlich die grundsätzliche Programmierung unserer Demokratie, Konsens über Kompromisse zu erzeugen.
Alles andere wäre ziemlich borniert und vor allem wenig sachdienlich.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.