Strafraumgitarre hat geschrieben:Plan B hat geschrieben:Grundsätzlich ist hier grossteils schon die Grundstimmung, dass alles was nicht "links" ist, als rechtsradikal einzustufen ist, wenn man sich nicht von letzterem distanziert. Letztens hatte Tiffi ja auch in eine ähnliche Richtung geschrieben.
Falls jemand die FDP als rechtsradikal bezeichnet haben sollte, müsste ich das echt überlesen haben.
Es muss ja auch nicht gleich alles rechtsradikal sein, nur weil es scheiße ist.![]()
Nur gibt es halt nicht wenige Zeitgenossen, für die bereits ein humanistisches Weltbild schon als linksradikal gilt. Mein Eindruck der letzten Jahre ist, dass politische Diskussionen (die zu keiner Zeit "einfach" waren), zunehmend noch schwieriger bis unmöglich werden, weil Schlagworte/Kampfbegriffe und polarisierendes Lagerdenken inhaltliche Auseinandersetzungen mit einzelnen Themen flächendeckend zu ersetzen scheinen.
Recht haben will jeder und Differenzieren ist viel zu anstrengend. Zumal dann, wenn man eh schon weiß, dass man ja sowieso Recht hat. Gefühlte Wahrheiten müssen wahr sein, denn Gefühle lügen schließlich nicht...
Und all die sozialen Hetzwerke, die ja theoretisch unendliche Möglichkeiten bieten, ins Gespräch zu kommen, verstärken stattdessen nur diesen Trend ins extreme.
Was das über die Menschheit aussagt, ist bisweilen mehr als geeignet, mein persönliches HuMaNiStIsChEs wElTbIlD in Frage zu stellen.
Schöner Beitrag.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


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