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Airwin
Nice Weather hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Hätte thoreau gefragt, ob in allen anderen Bereichen man keine systematische Benachteiligung sehen würde, hätte ich meine Klappe gehalten.


Hat er doch. Des war ja grad des.




ja thoreau hat tatsächlich irgendwann in gewohnter manier wirre dinge in den raum geworfen um die es nie ging:

10:46 Vielmehr ist es wichtig, dass man sich nicht so ein plumpes Testosterongetröte anhören muss, dass Frauen doch alle Möglichkeiten haben und wohl nur aus Desinteresse und Faulheit weniger an der Politik teilnehmen.


um dann kurz darauf ohne sinn und verstand den bereich der politik zu verlassen:
11:07 Du glaubst also wirklich ernsthaft, dass Frauen in unserer Gesellschaft in jedem Bereich die gleichen Möglichkeiten haben wie Männer?


Noch nicht mal hier ( :!: ) im segglforum war jemand blöd genug zu behaupten, dass frauen in jedem bereich die gleichen möglichkeiten hätten . Es war aber latürnich jemand blöd genug so zu tun als wäre das behauptet worden :roll: . Wie geschrieben ein uralter aber beliebter deppentrick. Macht das geschwurbel aber nicht besser.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wie irgendwelche "Behauptungen" entstehen,
ist doch egal,
wenn es sich um Tatsachen handelt.
Natürlich war hier keiner "zu blöd",
um zu behaupten, Frauen hätten in jedem Bereich die gleichen Möglichkeiten.
Man hat sich auf ein Thema eingeschossen
und Thoreau hat es erweitert.
Ausgerechnet von dem zu hören, dass es ein "beliebter Deppentrick" ist,
der regelmäßig auf diese Art und Weise seine Themen einführt,
ist schon komödienstadlreif.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


publicenemy
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Halbdaggl
Niedrich Fiepske hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:
Ist es wichtiger eine Diskriminierung zu beseitigen und dafür den freien Wählerwillen zu beschneiden, oder ist diese Kuh zu heilig, um sie für dieses Problem zu schlachten? Die Bundesjustizministerin hat hierzu sicherlich eine Antwort, oder das BVerfG kassiert das.


Deine Ableitungen (Punkte 1- bis 5) sind sehr schlüssig, trotzdem würde ich zuvor nochmal geistig einen Schritt zurücktreten in der Debatte.

Wenn die verlinkten Quellen wahrheitsgemäß Auskunft geben, dann waren im Schnitt aller Parteien 26% der Mitglieder Frauen. Im Bundestag sitzen 31% Frauen. Das bedeutet doch, dass der Wähler sogar Frauen nicht nur nicht diskriminiert (wie unterstellt), sondern sogar leicht bevorzugt?
Nach meinem Verständnis haben wir also auf der Ebene des Wählens (der Möglichkeit als Frau in den Bundestag zu gelangen, exakter gesagt) gar kein Problem. Viel eher müssten die Parteien überlegen, warum bei ihnen so wenig Frauen sind. Eine Diskriminierung (zumindest eine offensichtliche) kann ich aber auch bei den Parteien nicht erkennen, denn es existieren ja keine Zugangshürden bei einer Partei als Frau Mitglied zu werden. Im Gegenteil, in Zeiten in denen die Parteien um jedes Mitglied kämpfen müssen, ist natürlich auch jede Frau hochwillkommen.

Ich darf mal bitte etwas vermuten: Ich habe mir mal so eine Parteimitgliedschaft 3 Monate lang angetan (bin keine Frau): Großer Gott war das furchtbar. Ich hatte den Eindruck nirgends weiter entfernt zu sein von einer stimulierenden politischen Diskussion, als in einer Mitgliederversammlung einer Partei. Ich vermute also, dass Frauen sich noch weniger als Männer von so einem öden Gequassel über formale Dinge angezogen fühlen als Männer?

Was unsere sog. repräsentative Demokratie betrifft: Ja, mehr Frauen im Parlament wären schon wünschenswert, aber wir haben im Parlament so gut wie keine Abgeordneten als Unternehmer. Keine Arbeiter. Keine Krankenschwestern. Keine Hartz IV Bezieher usw. Wenn wir über eine unterrepräsentierte und damit evtl. diskriminierte Gruppe sprechen, dann reden wir eigentlich darüber, dass unser Parlament heute schon nicht mehr wirklich repräsentativ ist, also in toto.


Frankie, bist es du?


RedBlues
Halbdaggl
Der Kern des Problem von Frauen in Führungspositionen ist doch, dass wenn sie sich in ihrem Leben für Kinder entscheiden, sie sich damit auch in gewisser Weise gegen die große Karriere entscheiden, denn Kinder machen Arbeit, kinder benötigen Zeit und Kinder schrönken einen in gewisser Weise ein, im Job mehr als die üblichen 40 Stunden zu arbeiten.

Und das löst man auch nicht mit Kitas und Ganztagesbetreuung.

Denn völlig verständlich möchte die Mehrzahl der Mütter auch eine wichtige Rolle in der Erziehung ihrer Kinder spielen.

Wenn die dann nach 20 Jahren aus dem Haus sind, dass sind sie Mitte oder Ende 40 und da ist in so gut wie jedem Beruf der Karriereweg relativ abgeschlossen. Das gilt auch für Männer.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Wieso soll das eine Entscheidung der Frau alleine sein? Ein Kind bekommt man im Normalfall zusammen, also trägt man auch gemeinsam die Konsequenzen. Und natürlich gibt es da eine biologisch virgesehene Jobverteilung, aber da ist nicht mal großartige Kreativität gefragt, wessen Zeitkonto vor der Geburt belastet wird, und wessen Zeitkonto nach der Geburt das ausgleichen sollte.

Das führt mich zu einer anderen Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit: Haltung, Respekt, ein Gespür für Fairness, wie auch immer. Das muss in die Köpfe und Herzen rein. So verstehe ich auch Fernandas Ansatz... Weiß nicht, ob das so beabsichtigt war.

So eine Quotendiskussion schubst das Rad vielleicht msl wieder an, aber a) halt ich es ausgerechnet in der Politik für völlig verfehlt und b) ist mir das ein grundsätzlich zu technokratischer Ansatz. Das muss imho „weicher“ gehen, damit es Erfolg siehe oben hat.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.




Hasenrupfer
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Grasdaggl
Ups.

Der AfD-Kreisverband der Co-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, hat Anfang 2018 eine weitere, zunächst geheime Auslandsspende erhalten. Sie beläuft sich auf 150 000 Euro. Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR hatten davon erfahren und am Mittwoch eine Anfrage an die AfD gerichtet. Am späten Abend erklärte die Partei, sie habe die Bundestagsverwaltung über den Vorgang "in Kenntnis gesetzt". Demnach habe der Kreisverband Bodenseekreis der AfD-Bundesgeschäftsführung die Kopien zweier Kontoauszüge geschickt. Einer davon weise einen "Geldeingang" in Höhe von 150 000 Euro am 13. Februar aus, überwiesen von "Stichting Identiteit Europa", nach AfD-Angaben "anscheinend eine belgische Stiftung".

Der AfD-Kreisverband Bodenseekreis habe weder die Spenderidentität noch die Spendermotivation zweifelsfrei feststellen können, weshalb er letztlich beschloss, das Geld nicht anzunehmen. Deswegen sei auch keine Anzeige bei der Bundestagsverwaltung erfolgt. Am 9. Mai 2018 sei das Geld "in voller Höhe" an den Absender rücküberwiesen worden.
[...]
Der AfD zufolge habe der Kreisverband zunächst geprüft, wie er mit dem Geld umgehen sollte, und habe es nicht als Spende eingestuft. Parteispenden aus dem EU-Land Belgien sind grundsätzlich nicht rechtswidrig, allerdings müssen Spenden in Höhe von mehr als 50 000 Euro grundsätzlich der Bundestagsverwaltung gemeldet werden. Wie schon die Schweizer Spende wurde auch diese nicht an die Bundestagsverwaltung gemeldet.


https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-weidel-spendenskandal-1.4212091


Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis klar wird, dass da russische Buzinesmeny involviert sind...

RedBlues
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Wieso soll das eine Entscheidung der Frau alleine sein? Ein Kind bekommt man im Normalfall zusammen, also trägt man auch gemeinsam die Konsequenzen. Und natürlich gibt es da eine biologisch virgesehene Jobverteilung, aber da ist nicht mal großartige Kreativität gefragt, wessen Zeitkonto vor der Geburt belastet wird, und wessen Zeitkonto nach der Geburt das ausgleichen sollte.

Das führt mich zu einer anderen Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit: Haltung, Respekt, ein Gespür für Fairness, wie auch immer. Das muss in die Köpfe und Herzen rein. So verstehe ich auch Fernandas Ansatz... Weiß nicht, ob das so beabsichtigt war.

So eine Quotendiskussion schubst das Rad vielleicht msl wieder an, aber a) halt ich es ausgerechnet in der Politik für völlig verfehlt und b) ist mir das ein grundsätzlich zu technokratischer Ansatz. Das muss imho „weicher“ gehen, damit es Erfolg siehe oben hat.


Da hast du mich nicht richtig verstanden. Als Eltern möchte man ja auch Zeit mit seinen Kindern verbringen.

Ein Beispiel.

Ich arbeite in einem amerikanischen Unternehmen. Alle wichtigen Meetings sind daher Nachmittags bis abends. Es wird erwartet dass man hin und wieder in die USA kommt.
Mit 30 Minuten Anfahrt zur Arbeit kommt man regelmäßig nicht vor halb sieben nach Hause.

Auch wenn man seine Arbeitszeit dank Partner und staatlichen Einrichtungen so organisieren kann, dass das funktionieren wird, ich behaupte dass dies der Grund ist warum Frauen in bestimmten Positionen weniger vertreten sind. Einfach weil sie das kind an erster Stelle haben und nicht die Karriere.

Ich finde ja schon dass Väter ihrer Rolle nicht gerecht werden, wenn sie 45 Stunden Wochen haben, in Führungsebenen sind aber 50 Stunden und mehr keine Seltenheit.

Wie gesagt, eine Erklärung warum ich glaube warum weniger Frauen in sehr hohen Positionen sind. Nicht der einzige aber einer.

Dazu kommen dann wirtschaftliche Abwägungen, wer verdient mehr, wie weit kommt man mit weniger Einkommen, etc

Und nicht zu verachten, alleinerziehende können das meist gar nicht stemmen.

Manolo
Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Ups.

Der AfD-Kreisverband der Co-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, hat Anfang 2018 eine weitere, zunächst geheime Auslandsspende erhalten. Sie beläuft sich auf 150 000 Euro. Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR hatten davon erfahren und am Mittwoch eine Anfrage an die AfD gerichtet. Am späten Abend erklärte die Partei, sie habe die Bundestagsverwaltung über den Vorgang "in Kenntnis gesetzt". Demnach habe der Kreisverband Bodenseekreis der AfD-Bundesgeschäftsführung die Kopien zweier Kontoauszüge geschickt. Einer davon weise einen "Geldeingang" in Höhe von 150 000 Euro am 13. Februar aus, überwiesen von "Stichting Identiteit Europa", nach AfD-Angaben "anscheinend eine belgische Stiftung".

Der AfD-Kreisverband Bodenseekreis habe weder die Spenderidentität noch die Spendermotivation zweifelsfrei feststellen können, weshalb er letztlich beschloss, das Geld nicht anzunehmen. Deswegen sei auch keine Anzeige bei der Bundestagsverwaltung erfolgt. Am 9. Mai 2018 sei das Geld "in voller Höhe" an den Absender rücküberwiesen worden.
[...]
Der AfD zufolge habe der Kreisverband zunächst geprüft, wie er mit dem Geld umgehen sollte, und habe es nicht als Spende eingestuft. Parteispenden aus dem EU-Land Belgien sind grundsätzlich nicht rechtswidrig, allerdings müssen Spenden in Höhe von mehr als 50 000 Euro grundsätzlich der Bundestagsverwaltung gemeldet werden. Wie schon die Schweizer Spende wurde auch diese nicht an die Bundestagsverwaltung gemeldet.


https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-weidel-spendenskandal-1.4212091


Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis klar wird, dass da russische Buzinesmeny involviert sind...


Würde mich wundern, wenn das Weidel nicht den Kopf kostet. Zumal sie ja auch parteinitern durchaus Gegner hat.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Frankie, bist es du?


Vermute, dass Fieps ab sofort unter verschärfter Beobachtung steht. ;)
Reicht der Text schon aus, um semantische Vergleiche anzustellen? 8)
Von der Orthographie her könnte er es sein. :mrgreen:
Behauptet doch einfach mal irgendeinen medizinischen Schwachsinn. Mal sehen, ob er reagiert. :idea:
Obwohl, wenn er es ist, warum meldet er sich nicht, wie Muffi, mit dem alten Nick an? Er hatte doch nichts verbrochen und alle haben seinen Weggang bedauert.
:nod:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Southern Comfort
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Wieso soll das eine Entscheidung der Frau alleine sein? Ein Kind bekommt man im Normalfall zusammen, also trägt man auch gemeinsam die Konsequenzen. Und natürlich gibt es da eine biologisch virgesehene Jobverteilung, aber da ist nicht mal großartige Kreativität gefragt, wessen Zeitkonto vor der Geburt belastet wird, und wessen Zeitkonto nach der Geburt das ausgleichen sollte.

Das führt mich zu einer anderen Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit: Haltung, Respekt, ein Gespür für Fairness, wie auch immer. Das muss in die Köpfe und Herzen rein. So verstehe ich auch Fernandas Ansatz... Weiß nicht, ob das so beabsichtigt war.

So eine Quotendiskussion schubst das Rad vielleicht msl wieder an, aber a) halt ich es ausgerechnet in der Politik für völlig verfehlt und b) ist mir das ein grundsätzlich zu technokratischer Ansatz. Das muss imho „weicher“ gehen, damit es Erfolg siehe oben hat.


Da hast du mich nicht richtig verstanden. Als Eltern möchte man ja auch Zeit mit seinen Kindern verbringen.

Ein Beispiel.

Ich arbeite in einem amerikanischen Unternehmen. Alle wichtigen Meetings sind daher Nachmittags bis abends. Es wird erwartet dass man hin und wieder in die USA kommt.
Mit 30 Minuten Anfahrt zur Arbeit kommt man regelmäßig nicht vor halb sieben nach Hause.

Auch wenn man seine Arbeitszeit dank Partner und staatlichen Einrichtungen so organisieren kann, dass das funktionieren wird, ich behaupte dass dies der Grund ist warum Frauen in bestimmten Positionen weniger vertreten sind. Einfach weil sie das kind an erster Stelle haben und nicht die Karriere.

Ich finde ja schon dass Väter ihrer Rolle nicht gerecht werden, wenn sie 45 Stunden Wochen haben, in Führungsebenen sind aber 50 Stunden und mehr keine Seltenheit.

Wie gesagt, eine Erklärung warum ich glaube warum weniger Frauen in sehr hohen Positionen sind. Nicht der einzige aber einer.

Dazu kommen dann wirtschaftliche Abwägungen, wer verdient mehr, wie weit kommt man mit weniger Einkommen, etc

Und nicht zu verachten, alleinerziehende können das meist gar nicht stemmen.


Kinder sind team work. :nod: Und klar, da gibt es mannigfaltige Ausgestaltungen.
Ich hatte Dich zu Beginn so verstanden, dass das fast ausschließlich an den Frauen hängen bleibt. Das klingt so nach 1960... :)
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

muffinho
Frankie ist gebannt, und Fieps ist nicht frankie, zu eloquent und beherrscht. Da würde ich eher in die andere Richtung dribbeln ;)

muffinho
Manolo hat geschrieben:Würde mich wundern, wenn das Weidel nicht den Kopf kostet. Zumal sie ja auch parteinitern durchaus Gegner hat.


Wäre eine gute Entwicklung, denn dann würden die nationalistischen Kräfte Aufschub bekommen, da Weidel ja etwa ein Höcke Gegner ist. Die Partei rückt dann das dritte Mal weiter nach Rechts, was viele moderate Protestwähler abschrecken wird, zumal dann eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz möglicher macht, ebenfalls für manche moderate Wähler ein abschreckendes Kriterium.... der Stuttgarter Aufruf setzt sich bundesweit durch, die Parteimitglieder werden sich noch drastischer äußern, die Partei fällt mittelfristig wieder auf eine einstellige Wählerschaft, weil sich auch die CDU stärker konservativ positioniert und irgendwann ist die AfD ein Sammelbecken vom Bodensatz, also Rassisten, Verschwörungsspacken und sonstige Vögel.

Airwin
@Vivafernanda

Und auf das Thema, ob Frauen zu bequem sind, in die Politik zu gehen und deshalb keine Quote haben dürfen, bin ich nicht eingegangen, denn manches ist zu doof, als dass man es einer Antwort würdigen müsste.


das war zugegeben ein etwas simpler :oops: erklärungsansatz von mir, wobei ich bisher auch keinen wirklich überzeugenden gelesen habe. Machen wirs doch mal so rum: hast du einen, der in irgendeiner weiße die qoutendiskussion (bezogen auf den bundestag) rechtfertigen würde?

Bis dahin muss man wenigstens ab und zu über die Quote reden, damit nicht Alltag bleibt, was abgeschafft gehört und eigentlich illegal ist: die Benachteiligung aufgrund von Rasse, Herkunft und Geschlecht.


In dieser allgemeinen formulierung kann man das so stehen lassen , allerdings mit der einschränkung dass es im hinblick auf den bundestage keine benachteiligung aufgrund des geschlechts gibt und somit auch eine diskussion über eine qoute ins leere läuft. Man sollte sich da nicht an der falschen stelle verkämpfen.




Unter Westfalen
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Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Würde mich wundern, wenn das Weidel nicht den Kopf kostet. Zumal sie ja auch parteinitern durchaus Gegner hat.


Wäre eine gute Entwicklung, denn dann würden die nationalistischen Kräfte Aufschub bekommen, da Weidel ja etwa ein Höcke Gegner ist. Die Partei rückt dann das dritte Mal weiter nach Rechts, was viele moderate Protestwähler abschrecken wird, zumal dann eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz möglicher macht, ebenfalls für manche moderate Wähler ein abschreckendes Kriterium.... der Stuttgarter Aufruf setzt sich bundesweit durch, die Parteimitglieder werden sich noch drastischer äußern, die Partei fällt mittelfristig wieder auf eine einstellige Wählerschaft, weil sich auch die CDU stärker konservativ positioniert und irgendwann ist die AfD ein Sammelbecken vom Bodensatz, also Rassisten, Verschwörungsspacken und sonstige Vögel.


Warum soll ihr nicht das gelingen, was Kohl bei ganz anderen Beträgen geschafft hat.
Rechtliche Unterstützung hat sie ja schon. Einfach mal probieren, ob man mit einem Blackout durchkommt.
Obwohl, bei Kohl hätte man es noch glauben können.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
muffinho hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Würde mich wundern, wenn das Weidel nicht den Kopf kostet. Zumal sie ja auch parteinitern durchaus Gegner hat.


Wäre eine gute Entwicklung, denn dann würden die nationalistischen Kräfte Aufschub bekommen, da Weidel ja etwa ein Höcke Gegner ist. Die Partei rückt dann das dritte Mal weiter nach Rechts, was viele moderate Protestwähler abschrecken wird, zumal dann eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz möglicher macht, ebenfalls für manche moderate Wähler ein abschreckendes Kriterium.... der Stuttgarter Aufruf setzt sich bundesweit durch, die Parteimitglieder werden sich noch drastischer äußern, die Partei fällt mittelfristig wieder auf eine einstellige Wählerschaft, weil sich auch die CDU stärker konservativ positioniert und irgendwann ist die AfD ein Sammelbecken vom Bodensatz, also Rassisten, Verschwörungsspacken und sonstige Vögel.


Wäre schön, wenn die AfD eher früher denn später den Weg ihrer Vorgängerparteien DVU und Republikaner gehen würde ... und zwar genau aus dem von Dir genannten Grund. Die Union kümmert sich künftig wieder verstärkter um die Nöte & Sorgen wertkonservativer Bürger und entzieht der AfD damit ein gutes Stück Wählerschaft. Das verschiebt die Partei an den äußeren rechten Rand und erinnert dann hoffentlich auch die letzten deutschtümelnden Protestler an ihr demokratisches Gewissen. Am Ende bleibt nur noch die "Fraktion Freital" übrig, die mit ihrem ganzen armseligen Kleingeistgeblöke in der verdienten Bedeutungslosigkeit versinkt. Aber dazu muss die Union erst mal ihre Hausaufgaben machen... und wir uns zwischenzeitlich wahrscheinlich das dröge Lügenpresse-Wehklagen der Weidel-Verteidiger anhören.