hört sich beeindruckend und sehr vielversprechend an
Da schaut man jedenfalls gleich viel optimistischer in die zukunft, mir ist fast nach singen zumute. Die kollegInnen wären sicher begeistert

hört sich beeindruckend und sehr vielversprechend an

NZZ: Oder weniger martialisch ausgedrückt, frei nach den drei Musketieren: einer für alle, alle für einen. Warum wirkt es nicht?
Ferguson: Schön gesagt! Wenn eine Person attackiert und isoliert wird, dann wenden sich für gewöhnlich alle von ihr ab, auch die früheren Unterstützer, denn wer setzt schon gern seine eigene Reputation aufs Spiel? Sie ist unter Akademikern, Intellektuellen und Politikern das wohl höchste Gut. Die Logik geht so: Wer gegen die politisch korrekte Orthodoxie ist, ist ein Rassist. Und wer einen Rassisten unterstützt bzw. sich nicht deutlich von ihm abgrenzt, ist selber ein Rassist. Es braucht einigen Mut, um sich mit der eigenen Reputation gegen diese Logik der Verleumdung zu stellen.

Tifferette hat geschrieben:https://sites.google.com/site/blawprof/lawlessongs%28lawlessonsinsong%29
Ich werde da schon wieder aggro.
hach, ich würd so gern nochmal studieren 
sollten aber nicht vom eigentlichen inhalt dieses aufschlußreichen interviews ablenken. Ich hoffe du hast es gelesen und mit ein wenig glück kommentierst du es vielleicht sogar 
Haber schrub:
Klar hat der zitierte Historiker recht, wenn es wichtig ist auf die historischen Gräuel und Zusammenbrüche der "linken Gesellschaftssystem" einzugehen. Aber in D ist nun mal das deutsche totalitäre faschistische Unrechtssystem Nationalsozialismus das Thema, weil es deutsch ist und nicht russischoder maoistisch.
ferguson : Schauen Sie: Es gibt kaum Seminare, die sich mit dem Bösen am Sozialismus und Kommunismus auseinandersetzen – das gibt es in Stanford nicht, ebenso wenig in Oxford und wohl auch nicht in Zürich. Die Verbrechen der Sozialisten werden heruntergespielt, die Verbrechen der Faschisten hingegen dienen dauernd als universelle Vergleichsgrössen, wenn in neueren Geschichtsbüchern etwa von Genoziden der Kolonialherren die Rede ist.
haber schrub : Wir wurden aber damals natürlich geprägt. Alles war letztendlich links. Bis runter in die Schulen, an den Hochschulen auch, auf den Demos. Mao pro Demos in Stuttgart auf dem Schlossplatz, pro Nordvietnam, den Kommunisten, pro Marxismus, ... aber das war ja auch ein historisches Phänomen. Ach da gebe es viel dazu zu schreiben. Und ein ununterbrochener Kampf gegen die Väter, gegen die Nazis! Vgl. RAF.
. ferguson beschreibt die ergebnisse von NZZ: Die Linke agiert Ihrer Ansicht nach also heute so, wie dies das konservative Establishment vor 1968 tat?
Gewiss. Nur – beides ist falsch. Man schafft einen Fehler nicht dadurch aus der Welt, dass man einen zweiten begeht. Das ist kein Fortschritt. Und wir tun in den USA nicht einmal mehr so, als wären wir ein meritokratisches System – was zählt, sind die richtigen ethnischen und sexuellen Merkmale. Was hier längst Standard ist, wird zum Standard in der ganzen angelsächsischen Welt – und zuletzt auch in Westeuropa. Das ist eine Bankrotterklärung des akademischen Betriebs, der Demokratie und der Marktwirtschaft.
cordoba hat geschrieben:Die Tifferette hat's dafuer in dt. Unis jetzt mit Eltern zu tun, die neben ihren Kindern in der Vorlesung sitzen.
Schoene neue Dozentenwelt.
publicenemy hat geschrieben:Ich wusste gar nicht, dass es in Australien und den USA Walldorf-Universitäten gibt.
zum unteren Abschnitt kann ich nix mehr sagen, das ist mir zu plakativ. ich glaubs au ned ganz oder ibliggsned
) bitten würden.Die Tifferette hat's dafuer in dt. Unis jetzt mit Eltern zu tun, die neben ihren Kindern in der Vorlesung sitzen.
Schoene neue Dozentenwelt.
Tifferette hat geschrieben:cordoba hat geschrieben:Die Tifferette hat's dafuer in dt. Unis jetzt mit Eltern zu tun, die neben ihren Kindern in der Vorlesung sitzen.
Schoene neue Dozentenwelt.
Dieses Helikopterproblem habe ich bei uns an der Uni übrigens überhaupt nicht. Vielleicht haben die aber auch nur Schiss vor Juristen.
Die Verweichlichung und Auflösung des maskulinen Mittelstürmers als Spiegelbild der Gesellschaft bis zu seiner Abschaffung?
an, menschschaft wäre besser.
Ich habere Glück. Bin ein Mann, weiß und deutsch und steh auf Frauen.
.cordoba hat geschrieben:Aber an die Regel der 'Safe Spaces' wirst Du Dich wohl halten!?
Tifferette hat geschrieben:cordoba hat geschrieben:Aber an die Regel der 'Safe Spaces' wirst Du Dich wohl halten!?
Na freilich. Den "Judenwitz der Woche" kündige ich jetzt immer vorher an, damit sie sich die Ohren zuhalten können. Alles andere wäre unprofessionell.
Airwin hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:![]()
vorsicht
