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de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Nee, der Dreh war im Berliner Zoo und dann noch etwas in einer Kindergruppe in einem geschlossenen Raum, Streit um ein Spielzeug??? Ich muss wirklich selbst mal schauen. Aber man nimmt die Komparsen ja eh nie wahr, irgendwelche Gesichter im Hintergrund.

Aber es macht Spaß, gibt ja auch ein bisschen Geld und die ganze Ausstaffierung ist interessant, man kriegt manchmal einen winzigen Einblick in andere Zeiten...


ja das ist wirklich ne coole sache; auch schonmal erlebt ;)
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Tamasi
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Allmachtsbachel
jagdhuette hat geschrieben:Hier noch eine nette Sammlung welche Berliner Orte (nicht alle leider) bei Damengambit aufgetaucht sind:

https://www.atlasofwonders.com/2020/10/ ... ilmed.html

Danke, sehr hilfreich. Hab ihn gefunden! :D

Aber wenn man ein Mal weiß, wie viel da in Berlin gedreht wurde... Im Schnelldurchlauf der entsprechenden Folge wimmelt's ja nur so von "Ach, daaaa!"-Momenten. Die Siegessäule von oben, hätte ich beim ahnungslosen Schauen garantiert nicht entdeckt.

Mein Lieblingsfoto aus dem obigen Link ist aber der Humana-Secondhand-Shop...

jagdhuette
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Nee, der Dreh war im Berliner Zoo und dann noch etwas in einer Kindergruppe in einem geschlossenen Raum, Streit um ein Spielzeug??? Ich muss wirklich selbst mal schauen. Aber man nimmt die Komparsen ja eh nie wahr, irgendwelche Gesichter im Hintergrund.

Aber es macht Spaß, gibt ja auch ein bisschen Geld und die ganze Ausstaffierung ist interessant, man kriegt manchmal einen winzigen Einblick in andere Zeiten...


ja das ist wirklich ne coole sache; auch schonmal erlebt ;)


Wusste gar nicht, dass bei KIKA so viele Komparsen im Einsatz sind oder ist das ein Sandmännchen Stellvertreter Syndrom?


de mappes
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jagdhuette hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Nee, der Dreh war im Berliner Zoo und dann noch etwas in einer Kindergruppe in einem geschlossenen Raum, Streit um ein Spielzeug??? Ich muss wirklich selbst mal schauen. Aber man nimmt die Komparsen ja eh nie wahr, irgendwelche Gesichter im Hintergrund.

Aber es macht Spaß, gibt ja auch ein bisschen Geld und die ganze Ausstaffierung ist interessant, man kriegt manchmal einen winzigen Einblick in andere Zeiten...


ja das ist wirklich ne coole sache; auch schonmal erlebt ;)


Wusste gar nicht, dass bei KIKA so viele Komparsen im Einsatz sind oder ist das ein Sandmännchen Stellvertreter Syndrom?


Damengambit läuft nicht auf KIKA.
Also wenn du Bernd, dem Brot, irgendwann mal ein wenig Pause gönnen magst, kannst du auf Netflix switchen
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Sandmännchen by proxy - sehr unterschätzte Problematik. Danke fürs Sensibilisieren!


Ich empfehle zur Lektüre "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann.

Vorausahnung der Forschung von Siegmund Freud.
Und Klassikfans wissen Bescheid. ;)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



jagdhuette
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Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:Hier noch eine nette Sammlung welche Berliner Orte (nicht alle leider) bei Damengambit aufgetaucht sind:

https://www.atlasofwonders.com/2020/10/ ... ilmed.html


The Queen's Gambit is set in Lexington, Kentucky, but most of the series was filmed in Berlin


Aha, kann man machen...


Alles was nach Nordamerika aussehen sollte, wurde ja in Kanada gedreht. Ich muss sagen, abgesehen von den offensichtlichen Orten in Berlin, die als Moskau durchgehen sollten, ist es mir nicht aufgefallen.
Die Serie hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sowohl von ihrer Story(inklusive einer wirklich positiven und glaubwürdigen message), als auch von ihrer Ausstattung.



vivafernanda
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Granadaseggl
On the basis of sex

Der Film über Ruth Bader Ginzburgs Studien- und Berufsjahre bis zu ihrem ersten Fall. In dem sie übrigens einen Mann vertritt, der qua Steuerrecht diskriminiert wurde. Wirklich gut gemachter Film finde ich. Zur Zeit auf Netflix, ihr habt ihn bestimmt lobenswerterweise im Kino gesehen, wäre mir auch lieber.

Ganz am Schluss zitiert sie (Originalton RBG) übrigens Sarah Grimké, die amerikanische Abolitionstin und Frauenrechtlerin, die sagt:
"I ask for no favor for my sex. All I ask of our brethren is that they take their feet off our necks," über die ich gerade ein Buch las, das diese intelligente und kämpferische Frau ziemlich langweilig erscheinen lässt, obwohl rein sprachlich gut zu lesen: Die Erfindung der Flügel von Sue Monk Kidd
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Für alle, die ein wenig Realitätsgrusel - bzw. alte BRD-Geschichte - mögen: In der ARD kommen jetzt die sog. Göhrde-Morde. Vielleicht auch bekannt unter dem Täter-Namen "Kurt-Werner-W.".

"Das Geheimnis des Totenwaldes"

Fiktionale Serie in sechs Teilen. Ich hab schon ein bisschen reingeschaut; es ist kein dokumentarisches Erzählen, sondern ganz klassisch aufbereitet mit diversen privaten Strängen und Figuren. Stört mich nicht, allein der Zeitkolorit macht's sehenswert. Die Mutter des Matthias-Brandt-Kriminalbeamten könnte - in allem! - meine Großmutter sein.

Hoffentlich gibt es - wie bei der Unabomber-Serie ("Manhunt", Netflix) - eine Episode, die sich nur mit der Kindheit/Jugend des Täters befasst. Mal sehen, ob sie so mutig sind.

Aber weil wir heute auch beim Frauenbild waren:
Bei der ersten Tatortbesichtigung wird eine junge, unerfahrene Ermittlerin eingeführt. Ganz neu, erster Tag bei der Mordkommission. Tausend Mal gesehen und ja: Das ist inzwischen langweilig. Und natürlich kommt's, wie es kommen muss in einer Welt der 1980er-Jahre: Der Rest des Teams ist männlich, alle schauen auf das Mädel herab und man muss gar nicht groß darüber diskutieren: den Auftrag, den Kindern die Todesnachricht ihrer Eltern zu überbringen, wird natürlich der jungen Kommissarin zugeteilt. Eine Frau, ideal für Gefühlszeug und Botengänge. Die Männer übernehmen die Ermittlungen.

Typisch 1980er-mäßig.

Typisch 2020:
Die junge Kommissarin wird ihre Kollegen im Laufe der Ermittlungen garantiert das ein oder andere Mal an die Wand ermitteln. Ich wette. Sie ist nicht die zentrale Hauptfigur; die MUSS aufgrund der historischen Vorlage der Bruder eines der Opfer sein. Die Matthias-Brand-Figur. Aber die junge Kommissarin - die m.W. nicht in der Realität dieses Falles existiert hat - wird sicher eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ich finde die 1980er-Gesetzmäßigkeiten bescheuert. Und ich finde die 2020-Konventionen bescheuert. Auf beides ist aber Verlass. :roll: (Zur Klarstellung: Ich finde es absolut in Ordnung, dass es in einer heutigen Verfilmung eine weibliche Ermittlerin gibt. Damalige Realität hin oder her. Mich nervt nur, dass es so herausgestellt wird.)

Naja, sei's drum. *Schulterzucken.* Ich freu mich dennoch sehr aufs Weiterschauen! Hier zum Beispiel:

https://www.daserste.de/unterhaltung/fi ... o-100.html
Zuletzt geändert von Tamasi am 25. November 2020 18:49, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
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Grasdaggl
Mon Calamari. Can you believe it...


Die Serie ist verboten unterhaltsam. Und das obwohl die Macher auf eine Storyline weitgehend verzichtet haben.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nochmal zur ARD-Serie "Das Geheimnis des Totenwaldes":

Ich lese gerade von Leuten, die den Fall kennen, dass die ersten Folgen sehr sprunghaft sein sollen. Ich tippe mal, es ist eine zeitgemäße Erzählweise gemeint. Schön. :-)

Kann aber auch nervig sein.

Falls jemand bei der Serie reinschaut und es tatsächlich abtörnend verwirrend findet - hier kann man sich vorab in die reale Geschichte einlesen:

Über den Täter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt-Werner_Wichmann

Nur die Göhrde-Morde:
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6hrde-Morde

Dann wird man halt nicht mehr überrascht, aber... mich stört sowas nicht.




Tamasi
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Allmachtsbachel
Nette ZEIT-Kritik da oben. Nur eins sehe ich anders: Dass der von Ofczarek gespielte Ehemann ein "leicht schmieriger Lebemann" ist, kann ich bisher nicht bestätigen. Nur weil er einen Porsche fährt und seine Ehe beendet? Na, mal sehen, was noch kommt. Ich finde die Figur sehr gut und glaubwürdig. Der Staatsanwalt hingegen ist platt - die spätere Staatsanwältin nicht! -, der Chefermittler ist bescheuert, der Kommissar inkompetent nicht kompetent genug und die junge Ermittlerin hat natürlich den Durchblick; da kannst du die Uhr nach stellen bis sie wieder als einzige was checkt. Den nicht-genug-kompetenten Kommissar mag ich aber. Bei den anderen Figuren frage ich mich, ob die Plattheit von den Dialogen kommt oder weil die Schauspieler zu platt spielen. Und da wären wir wieder beim Ehemann. Wer weiß, bei einem anderen Schauspieler wäre der vermutlich wirklich ein schmieriger Lebemann.

Stand jetzt habe ich drei von sechs Folgen gesehen und mir gefällt's nach wie vor. Hat auch Schwächen, na klar. Aber unterm Strich: Sehr schön.

Der Fall war auch mal Thema beim allüberall hoch gelobten "Verbrechen"-Podcast der ZEIT. Wer also lieber hören statt sehen will - bitteschön:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... nalpodcast


Auswurf
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Grasdaggl
ja, die hab ich gesucht und nicht mehr gefunden.
Weil ich eh jeden massenmörder durch hab, geh ich imer davon aus,
dass alle anderen darüber auch bescheid wissen.
Is auch schön sich die entsprechenden xy folgen zu solchen fällen anzuschauen.
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
In den Kommentaren unter dem Zeit-Artikel wird auf diese Doku hingewiesen: „Eiskalte Spur“, ggfs. sogar noch in der (NDR- oder) ARD-Mediathek und höchstwahrscheinlich auf youtube. Bitte gerne erstmal bei der Originalquelle versuchen, auch die ARD-Mediathek freut sich sicher über Klicks. ;)