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Local Zero
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Grasdaggl
Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Bei 0:40 seht ihr meine Großmutter.
Welche ist das, die links oder die im Arm?
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Stimmt, Bananas, jetzt klingelt's. Die Jungs von Depeche Mode werden sie auch gedacht haben „mein Gott, deutscher Humor". :?
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Local Zero
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Grasdaggl
OM ist eine ursprünglich zweiköpfige Stoner-Doom-Band (Bass plus Gesang und Schlagzeug) aus San Francisco. Mittlerweile haben sie auch einen Gitarristen und hin und wieder Gastmusiker. Sie nutzen gern byzantinische oder tibetanischen Elemente in ihrer Musik und für das Cover-Design. Die Jungs sind dafür bekannt, gern mal bis zu sechs Stunden lange Konzerte zu spielen. Dafür treten sie allerdings auch nicht allzu oft auf. Vor zwei Jahren war endlich mal ein Konzert in München geplant, wegen Corona wurde das dann allerdings ersatzlos gestrichen.

Wer ein Freund des - wodurch auch immer befeuerten - kontrollierten (!) Rausches ist, für den könnte OM die ideale Fahrstuhlmusik für den Trip in höhere Stockwerke sein. Ich kann eigentlich alle ihre Alben empfehlen, wobei ihre Entwicklung von „variations on a theme“ über „Conference of the Birds“ (beides Drone) und „Pilgrimage“ (Psychedelic Stoner Doom, erinnern stellenweise an Pink Floyd) hin zu „Goog is good“ (Avantgarde-Metal, das Intro von „Thebes“ auf einer indischen Tanpura gespielt, für „Meditation Is the Practice of Death" gibt es ein Flöten-Solo, zu "Cremation Ghat" kann man manchmal fast tanzen und das Cello und die Tanpura bilden ein sich sehr gut ergänzendes west-östliches Klanggebilde) kleinteilig aber konsequent erfolgt. In ihren letzten Alben werden sie liedhafter und variabler, schaffen es aber trotzdem, ihre hypnotische Kraft beibehalten zu können.

Auf „Advaitic Songs“ landen sie dann endgültig beim „Oriental Doom“. Der erste Titel „Addis“ beginnt mit einem indischen Heil-Mantra, das im Stile eines gregorianischen Chorals gesungen wird, begleitet von einem Cello, einer Tabla und einem dunkel dröhnenden Bass. „Gethsemane“ ist ein wunderbares Purgatorium, dass man eigentlich nie wieder verlassen möchte, weil es einen so herrlich behaglich umhüllt („The Arahat rising and the healing ghost descends - Lamentations cease enter rarefied light prevails“), dazu gibt‘s ein richtig schönes fett rumpelndes (Ba-)Rock-Schlagzeug. „Sinai“ beginnt mit dem Talbiyah بيك اللهم لبيك .. لبيك لا شريك لك لبيك .. إن الحمد والنعمة لك والملك لا شريك لك , einem muslimischen Gebet, das von Pilgern gesungen wird. In Mekka singt man das permanent, auch wenn sie den Metal-Zusammenhang dort jetzt wohl eher ungern hören.

Diese Musik grummelt und scheppert und dröhnt und vibriert und schunkel-schaukelt und spitzlichtert so schön in gemächlichen Tempo dahin, dass man glatt das Ableben vergisst. Metaphysisches Headbangen in Zeitlupe, holy shit. Dazu eine Süßspeise nach Wahl.







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Monitor
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Granadaseggl
Familie Mild hat geschrieben:
Monitor hat geschrieben:https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=youtube+Drau%C3%9Fa+em+Wald+#fpstate=ive&vld=cid:f89afbcc,vid:sRqVI8u9yRk

Draußa em Wald hot's a klei's Schneele gschneit,
drom isch so kalt draußa em Wald.
Sommerzeug hin, Sommerzeug her,
kauf mir meiner Lebtag kei Sommerzeug mehr.


dangge :prost:


;)


Hans Zimmer - Chevaliers De Sangreal (Live in Prague)

I could write several novels about what I do not know.










Local Zero
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Grasdaggl
Mensch Lemmy, Du Seggl, ich find´s immer wieder schön, wie sich weltweit am 24.12. diese vielen kleinen Menschlein zusammenfinden, um Deinen Geburtstag zu feiern. Lass es krachen, Bro, Du fehlst hienieden schon arg:

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Local Zero
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Grasdaggl
Warum "wenigstens"? Für mich hat der 24.12. keine besondere Bedeutung mehr abgesehen davon, das heute Lemmy Kilmister und Pierre Soulages Geburtstag haben.
Zuletzt geändert von Local Zero am 24. Dezember 2022 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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