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Southern Comfort
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Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben:Leben wir nicht alle ein Stück weit in unserer höchst individuellen Realität, geprägt durch unsere möglicherweise komplett exclusive Perspektive?
Gibt's die
objektive Realität überhaupt? Soviele Fremdwörter... :roll:


Äh, klar! Ja, nein und vielleicht.

Platon... Höhlengleichnis. Manche Fragen bleiben immer die Gleichen. Schön, dass sich nicht alles ändert.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
@topic:

Man sollte die AfD nicht dadurch aufwerten, und so tun, als hätten die was mit AKKs Sturz zu tun. Die hatte selbst, ab dem Zeitpunkt, da sie das Saarland verlassen hat, einen Fettnapf nach dem anderen mit Auerbachsalto genommen. Aber die B-Note war halt auch Schrott.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Tifferette
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Du willst aber nicht wirklich Söder?
Auch wenn er sich gerade staatsmännisch gibt.

Mit "Wollen" hat das eher weniger zu tun...

Er ist jedenfalls auch in der Schwesterpartei immens beliebt. Beim Parteitag lagen die ihm zu Füßen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

thoreau
Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Sehr gute Nachricht für die CDU und bei der aktuellen Situation auch für uns alle. AKK wäre als Kanzlerin ein Desaster. Wenn man jetzt noch um Merz und den Jensi rumkommt und irgendjemand halbwegs seriösen in den Untiefen der Parteiregister findet, dann könnte es da bergauf gehen. Schlimm genug, dass man sich das wünschen muss...

Naja, man muss ja nicht nur bei der CDU suchen. Ohne hier jetzt die Pferde scheu machen zu wollen....


Ich schrieb ja von mehreren Parteiregistern. Wenn die da in Bayern jemanden finden... wegen mir. Ist ja nicht alles schlecht was von dort kommt. Eventuell machts ja der Scheuer. Hat deutlich gezeigt, dass er zu Höherem berufen ist.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Sehr gute Nachricht für die CDU und bei der aktuellen Situation auch für uns alle. AKK wäre als Kanzlerin ein Desaster. Wenn man jetzt noch um Merz und den Jensi rumkommt und irgendjemand halbwegs seriösen in den Untiefen der Parteiregister findet, dann könnte es da bergauf gehen. Schlimm genug, dass man sich das wünschen muss...

Naja, man muss ja nicht nur bei der CDU suchen. Ohne hier jetzt die Pferde scheu machen zu wollen....


Bild
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Flache9
Ich tendiere zur Zeit dazu 8) , nicht Angst vor Armut als Hauptgrund zu sehen AfD zu wählen, sondern kompletti dieses hammerärgerliche Versagen der anderen Parteien, und das wurde gestern wieder bestätigt in Anne Wills Hasstalking. Das ist eh meine Meinung prinzipiell: Die die besonders lautstark den Besserwisser oder Weltveränderer oder Antinazi oder sonst was ähnliches wie Gutmenschen mokieren, sind privat oder in anderen Teillebensbereichen die größten Lumpen. Aber das nur btw.


Klingt irgendwie nach AfD Wahlpropaganda und die Ausrede für einen Protestwähler. Ich hoffe nicht das du einer von diesen Typen bist.

Flache9
Söder ist aktuell der Halbblinde unter den Blinden. Ich gehe davon aus, das einige AfD Wähler umschwenken würden wenn Söder der Kanzlerkandidat wäre. Er gehört ja zu Konservativen Vereinigung.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
Ich tendiere zur Zeit dazu 8) , nicht Angst vor Armut als Hauptgrund zu sehen AfD zu wählen, sondern kompletti dieses hammerärgerliche Versagen der anderen Parteien, und das wurde gestern wieder bestätigt in Anne Wills Hasstalking. Das ist eh meine Meinung prinzipiell: Die die besonders lautstark den Besserwisser oder Weltveränderer oder Antinazi oder sonst was ähnliches wie Gutmenschen mokieren, sind privat oder in anderen Teillebensbereichen die größten Lumpen. Aber das nur btw.


Klingt irgendwie nach AfD Wahlpropaganda und die Ausrede für einen Protestwähler. Ich hoffe nicht das du einer von diesen Typen bist.


Wenn Du seine Posts nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hättest,
hättest Du Dir diese Frage ersparen können.
:arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Flache9
Unter Westfalen hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
Ich tendiere zur Zeit dazu 8) , nicht Angst vor Armut als Hauptgrund zu sehen AfD zu wählen, sondern kompletti dieses hammerärgerliche Versagen der anderen Parteien, und das wurde gestern wieder bestätigt in Anne Wills Hasstalking. Das ist eh meine Meinung prinzipiell: Die die besonders lautstark den Besserwisser oder Weltveränderer oder Antinazi oder sonst was ähnliches wie Gutmenschen mokieren, sind privat oder in anderen Teillebensbereichen die größten Lumpen. Aber das nur btw.


Klingt irgendwie nach AfD Wahlpropaganda und die Ausrede für einen Protestwähler. Ich hoffe nicht das du einer von diesen Typen bist.


Wenn Du seine Posts nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hättest,
hättest Du Dir diese Frage ersparen können.
:arr:


Ich lese hier:
Ich tendiere zur Zeit dazu 8) , nicht Angst vor Armut als Hauptgrund zu sehen AfD zu wählen, sondern kompletti dieses hammerärgerliche Versagen der anderen Parteien,


Daran gibt es nichts falsch zu verstehen. Auch wenn ich das "ich" als Spekulation werten würde.Das ist dieser Propaganda Müll. Absichtlich oder unabsichtlich.
Aber wie ich bereits geschrieben habe, hoffe ich das nicht und glaube es auch nicht.
Dennoch ist das genau was die AfD macht. Etwas behaupten und dann aber was anderes gemeint zu haben, bla bla bla.
Mann muss aufpassen was man schreibt und sagt. Man trägt eine Verantwortung. Das ist ein öffentliches Forum und es lesen hier Fremde mit.
AfD Wähler sind für mich labile Menschen. Die glauben jeden Müll....auch das die AfD anscheinend Deutschland vor den ausserirdischen Migranten retten wird.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:uwe,

ob man die afd jetzt ned gut findet - aus erklärlichen offensichtichen gründen - ist die eine sache. aber man muss sich immer wieder fragen warum sie erstarkt. warum sie eine protestpartei ist und ob es richtig ist sie nur abzuwerten und auszugrenzen. der spruch sie grenze sich selbst aus ist unscharf.


Ok,
ich will es noch etwas ausführen,
obwohl Auswurf Dir ja schon geantwortet hat.

Die AFD wurde,
gewissermaßen als illegitimes Kind der FDP,
von EU-Skeptikern und EURO-Gegnern gegründet.
Einige Jahre dümpelte sie so vor sich hin.
Dann war plötzlich Pegida da.
Die im Osten solidarisierten sich mit den Schwachmaten
bzw. distanzierten sich nicht von ihnen.
Konservativliberale und Wirtschaftsliberale, wie Olaf Henkel,
verließen die Partei.
Lucke wurde ausgebootet von Petry & Co.
Inzwischen, ab 2015,
war die AFD das Sammelbecken für Radikalkonservative, Rechtsradikale und Identitäre.

Das kannst Du alles schön hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternati ... eutschland

Zusammenfassend
hat sich diese Partei Schritt für Schritt von demokratischen Gepflogenheiten entfernt.
Der "Flügel" gibt die Marschroute vor.
Man möchte eine andere Republik.
Daher handelt es sich mitnichten um eine Protestpartei,
auch wenn vielleicht viele Wähler sie nur deshalb gewählt haben, um ihren Frust und Zorn abzureagieren.
Ihr Ziel ist eindeutig.
Die Demokratie missbrauchen, um ein antidemokratisches System aufzurichten.
Lies mal die Sprüche von Höcke durch.

Und mit den Vorfällen in Thüringen hat sich die AFD aus dem, was wir demokratisches Spektrum nennen, endgültig verabschiedet.

Mehr wollte ich nicht sagen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

exmatthes
Granadaseggl
es hilft manchmal, die welt so zu nehmen, wie sie ist - und nicht, wie man sie gern hätte.
(trauriger) fakt ist: es gab im Nachkriegsdeutschland immer irgendwelche Rechtsaußen. NPD, Republikaner - wie sie alle hießen.
fakt ist auch: in jüngerer Vergangenheit drängte fast alles zur sog. mitte.

heute hieß es im stz-kommentar in bezug auf die CDU m.e. sehr treffend: "programmatisch rundgeschliffen".
immer alle im blick, bloß koi hennele vrdappä… - wer da wen im konkreten fall auf welcher spur überholt, nurmehr schwer auszumachen.
Overall: alles ein brei.
so kann, manchmal: muß es einem vorkommen.
objektiv natürlich bestehende Nuancen - freilich belegt durch Statuten, Programme, beschlüsse - betont in Analysen, interviews etc. in zeit und süddeutscher - (fast) geschenkt.

früher war wenig besser, aber anders.
mit ecken und kanten.
bei der union Figuren wie z.b. strauss, dregger, koch.
die hab ich nie gemocht, bestimmt nicht.
aber genau nach solchen sehn ich mich heutzutage trotzdem.

warum ist klar: genau solche waren's, die den rechten rand besetzt haben; haben dafür gesorgt, daß NPD, reps und Konsorten nie auch nur in die nähe von afd-prozenten kommen konnten.

das wählerpotential in der sog. mitte mag das größte sein, ist aber numma auch begrenzt - die einsicht, daß es viele gibt, die eher (mehr oder minder) rechts davon wählen möchten, gehört zur Wahrheit.
auch wenn's einem nicht gefällt.
das sollte man "einfach" akzeptieren - und seine Strategie danach ausrichten.

alle eher rechts der mitte geringzuschätzen, nicht bedienen, gar verächtlich zu machen - selbst schuld.

die CDU braucht m.e. dringend kantigere führungsfiguren - letztlich im Interesse aller Demokraten.

=> laßt der SPD ein bisele mehr platz hüben - holt umso mehr Prozente drüben von den rechten.

klingt vielleicht zu einfach. mag sein.
wäre trotzdem mein Ansatz.

Tamasi
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Allmachtsbachel
thoreau hat geschrieben:Eventuell machts ja der Scheuer. Hat deutlich gezeigt, dass er zu Höherem berufen ist.

So früh am Tag schon: Made my day.

War übrigens ziemlich gut, wie Söder gestern im heute journal die Hufeisen-Theorie zerhauen und klar gemacht hat, dass es durchaus einen Unterschied zwischen Rechts und Links gibt. Wird ja gern mal argumentiert, dass die im Extremfall beide gleich sind und man deshalb - wenn man nicht mit der AfD zusammen arbeiten will - auch niemals mit der Linken reden darf. (Ich finde, alle Extremen sind Arschlöcher, aber es gibt halt nicht nur das Extreme.)

Aber Söder ist halt Söder. In zwei Monaten steckt er sich im Bedarfsfall morgens beim Anziehen wieder eine andere Zunge in den Mund. Also, zum Sprechen... ihr wisst, was ich meine. :!:

So oder so ist's aber spannend, siehe ex-matthes:
Wird die CDU wieder konservativer (was ich sinnvoll fände) oder wollen sie zeitgemäßer werden und mithin zwar in-Großstädten-wieder-mehrheitsfähig, aber eben auch ein bissle zu grün. Kriegen sie hin, das irgendwie zu verbinden? Höchstwahrscheinlich nicht...

Plan B
Grasdaggl
Der letzte Ost-Beauftragte hiess Hirte, der neue soll ein gewisser Wanderwitz sein.

:)

Irgendwie kommen da bei mir Assoziationen mit fehlgeleiteten Schäfchen und unfähigen Schäfern auf.
Carpe diem.


Flache9
Das interessante ist doch, dass mittlerweile für ein Handwerksberufe mindestens Realschule seitens der Betriebe verlangt wird um eine Ausbildung anzufangen . Bei manchen Berufen verstehe ich es ja auch, da sich einige Berufsfelder technisch verändert haben und anspruchsvoller geworden sind. Dennoch..was passiert mit den ganzen Hauptschülern ? Ich finde man verbaut ihnen die Zukunft oder sie fühlen sie gleich perspektivlos. Ist keine gute ENtwicklung. Nicht jeder kann Akademiker werden.

Tifferette
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Grasdaggl
"Rechts neben uns ist nur noch die Wand". Der vielleicht weiseste Satz in der deutschen Politik - auch wenn ich 20 Jahre gebraucht habe, um das zu kapieren und eine solche Partei für mich nicht wählbar wäre.

Der Rückzug von AKK eröffnet hier eine echte Schaaase. Der Nachfolger (kann man nach jetzigem Stand ja durchaus maskulin formulieren...) muss sich nur einen Tick konservativer gerieren, dann dürfte es für die AfD schwierig werden. Ein großer Rechtsruck müsste es gar nicht sein. Ein paar symbolische Revisionen einzelner Positionen, die man als Rückbesinnung verkaufen kann. Würde schon reichen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Southern Comfort
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:"Rechts neben uns ist nur noch die Wand". Der vielleicht weiseste Satz in der deutschen Politik - auch wenn ich 20 Jahre gebraucht habe, um das zu kapieren und eine solche Partei für mich nicht wählbar wäre.

Der Rückzug von AKK eröffnet hier eine echte Schaaase. Der Nachfolger (kann man nach jetzigem Stand ja durchaus maskulin formulieren...) muss sich nur einen Tick konservativer gerieren, dann dürfte es für die AfD schwierig werden. Ein großer Rechtsruck müsste es gar nicht sein. Ein paar symbolische Revisionen einzelner Positionen, die man als Rückbesinnung verkaufen kann. Würde schon reichen.


Der Richtungsstreit wird bereits schon deutlich ausgetragen. Laschet vs. Merz. Ich bin gespannt, ob es deswegen nicht am Ende auf einen anderen rausläuft.

Spahn... weil "Generationenwechsel"
Söder... weil der irgendwie immer die Karrerestufen rauffällt und keiner weiß, wie er das genau hinkriegt.

Die Union mahnt zur Geschlossenheit und dabei fällt auf, dass die zerissener denn je sind. Man hat aber auch folgendes Dilemma: Im Westen könnte eine leichte Korrektur nach rechts was bringen, um die AfD in Schach zu halten. Man gibt dafür aber die Altmerkelianer an die neuen Grünen ab. Im Osten müsste die Bewegung nach rechts viel größer sein, damit sie überhaupt was gegen die AfD bringt.

Wer soll das alles unter einen Hut bringen?

Vermutlich ist es in der Situation das Klügste den Söder ranzulassen. Der ist per se ja konservativ und tut zumindest (erfolgreich) so, als stünde er auf Umweltschutz. Söder als Kanzler... siehe oben.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Bücherwurm
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Lombaseggl
SC@: Vermutlich ist es in der Situation das Klügste den Söder ranzulassen. Der ist per se ja konservativ und tut zumindest (erfolgreich) so, als stünde er auf Umweltschutz. Söder als Kanzler... siehe oben.


Da war doch mal was, ein CSUler als Kanzlerkandidat....und der FJS war weit populärer als Söder, das würde nix werden, obwohl, die SPD hat keinen Schmidt mehr wie damals...... :? :? :?:


Plan B
Grasdaggl
Die einzigen beiden, die gegen Habeck eine Chance hätten (wenn der denn will), wären m.E. Laschet oder Söder. Und jeder der beiden ist eine ganz klare Richtungsentscheidung für die CDU, entweder wie bisher oder deutlich nach rechts. Ich glaube auch, dass welche Entscheidung auch immer getroffen wird, sich das Wählerpotential der Union nicht ändert, entweder gräbt man bei Grün ab oder eben bei der AfD.
Carpe diem.

Cantona
...schätze den Söder für so clever ein, dass er die Finger von der Kanzlerkandidatur lässt: daran kann er sich nur die Finger verbrennen.

Zur Afd: sehe ich wie haber. Dauernd zu betonen, wie schlimm die AfD ist, bringt nun mal überhaupt nichts. CDU und SPD sollen vernünftige Konzepte entwickeln, und sich überlegen, welche Interessen sie eigentlich vertreten, damit sie ihrer Daseinsberechtigung als Volkspartei gerecht werden.
Wie bereits erwähnt: aus welchem Grund sollte beispielsweise ein Facharbeiter in der (Automobil-) Industrie SPD wählen?

Und wenn ich folgenden Artikel lese, dann frage ich mich, wen das BMF eigentlich verarschen will und wen die Grosskoalitionäre mit dieser Art von Populismus als Wählerschichten gewinnen wollen:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.4793055

"Anmerkung: Das Bundesfinanzministerium hat die jährlichen Einkommensklassen in ihren Berechnungen nicht um die Inflation bereinigt. Seit 1995 ist der Geldwert um rund ein Drittel gefallen."

factotum
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Granadaseggl
buecherwurm kann sich noch gut erinnern:
Da war doch mal was, ein CSUler als Kanzlerkandidat....und der FJS war weit populärer als Söder


Er war bekannter, Politpopstar quasi, und hat deutlich stärker polarisiert.
Dem Söder, heutzutage, würde die ausserbairisch - restdeutsche Republik deutlich weniger Ressentiment entgegenbringen, denke ich jedenfalls.

Nachtrag: Der Söder hat imo das Eine, was man von Frau Merkel definitiv lernen kann, gelernt und für sich übernommen:
Die Aussendarstellung. Gelassenheit und sanfter Ton. Weil Söder ein Mann ist, mansplaint er mehr als Frau Dr. M., aber ansonsten kopiert er sie deutlich. Und zurecht, das ist die absolut kriegsentscheidende Kunst, das Wahlvolk steht in großer Mehrheit sehr drauf.
Wird der Fotzenfritz nie so hinkriegen, der alte Mopedkrawallant. Jens...schon eher.
The shit that used to work, won`t work now.

Tifferette
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Grasdaggl
Ich gestehe es nur widerwillig ein, aber der Söder hat in den letzten anderthalb Jahren verdammt viel richtig gemacht. Eigentlich ist es fast schon furchteinflößend, wie einfach und schnell so was geht.

Andererseits: einfach mal auf die richtigen Einflüsterer hören ist ja schon die halbe Miete.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)



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