Haber hat geschrieben:uwe,
ob man die afd jetzt ned gut findet - aus erklärlichen offensichtichen gründen - ist die eine sache. aber man muss sich immer wieder fragen warum sie erstarkt. warum sie eine protestpartei ist und ob es richtig ist sie nur abzuwerten und auszugrenzen. der spruch sie grenze sich selbst aus ist unscharf.
Ok,
ich will es noch etwas ausführen,
obwohl Auswurf Dir ja schon geantwortet hat.
Die AFD wurde,
gewissermaßen als illegitimes Kind der FDP,
von EU-Skeptikern und EURO-Gegnern gegründet.
Einige Jahre dümpelte sie so vor sich hin.
Dann war plötzlich Pegida da.
Die im Osten solidarisierten sich mit den Schwachmaten
bzw. distanzierten sich nicht von ihnen.
Konservativliberale und Wirtschaftsliberale, wie Olaf Henkel,
verließen die Partei.
Lucke wurde ausgebootet von Petry & Co.
Inzwischen, ab 2015,
war die AFD das Sammelbecken für Radikalkonservative, Rechtsradikale und Identitäre.
Das kannst Du alles schön hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternati ... eutschlandZusammenfassend
hat sich diese Partei Schritt für Schritt von demokratischen Gepflogenheiten entfernt.
Der "Flügel" gibt die Marschroute vor.
Man möchte eine andere Republik.
Daher handelt es sich mitnichten um eine Protestpartei,
auch wenn vielleicht viele Wähler sie nur deshalb gewählt haben, um ihren Frust und Zorn abzureagieren.
Ihr Ziel ist eindeutig.
Die Demokratie missbrauchen, um ein antidemokratisches System aufzurichten.
Lies mal die Sprüche von Höcke durch.
Und mit den Vorfällen in Thüringen hat sich die AFD aus dem, was wir demokratisches Spektrum nennen, endgültig verabschiedet.
Mehr wollte ich nicht sagen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai