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Auswurf
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Halbdaggl
Ich war noch nie in london, aber mir ist die historisch bedingt andere einwanderungsbreite bewusst.
Denke aber kaum, dass man in vielen deutschen städten eine buntere ansammlung aus allen schichten bei den bewohnern vorfinden kann.
Das zeigt mir mein alltagsalltag..
egal ob arbeiter, oder angestellte beim bosch.. auch kreativklitschen wo fast nur englisch geredet wird etc.
Ich kenne keinen bereich, wo ich sagen würde, dass die urbevölkerung in der überzahl wäre

urbevölkerung definiert als im großraum stuttgart seit generationen ansässig



Auswurf
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Halbdaggl
Schduagert bleibt Schduagert

ich wundere mich immer über die allseits anerkannte schreibweise mit dem T am ende und nütze sie trotzdem manchmal selbst..

ich kenne eigentlich überhaupt kein wort, welches am ende mit einem harten t ausgesprochen wird im schwäbischen - für mich klingt das immer nacht D,
sogar bei worten mit dobbl T wie Bett oder statt.
Höre und spreche ich schwäbisch ein D
Mai bed, beddle
Zuletzt geändert von Auswurf am 12. Mai 2018 07:51, insgesamt 1-mal geändert.


Strafraumgitarre
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Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:ich kenne eigentlich überhaupt kein wort, welches am ende mit einem harten t ausgesprochen wird im schwäbischen - für mich klingt das immer nacht D,
sogar bei worten mit dobbl T wie Bett oder statt.
Höre und spreche ich schwäbisch ein D
Mai bed, beddle


D wie Deodor und B wie Baula. :nod:

Strafraumgitarre
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Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben: in Berlin 29%
in Stuttgart 44%

Dass jemand meine
Sprache
spricht,
heißt noch nicht,
dass ihm mein
Gehör
gehört.
Nein, ich brauch auch das
Gespür,
dass ich ihn
riechen
kann dafür!
Auch ein
Gesicht
wie fünf Pfund Hack
trifft nicht so ganz meinen
Geschmack.
Denken
ohne
Gleichgewicht?
Mein
Gedanke:
Reicht mir nicht!
Dann, so meine
Überlegung,
setz' er sich besser in
Bewegung. :bounce:


(Stuttgart mit allen Sinnen erleben!) :vfb:

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:
Schduagert bleibt Schduagert

ich wundere mich immer über die allseits anerkannte schreibweise mit dem T am ende und nütze sie trotzdem manchmal selbst..

ich kenne eigentlich überhaupt kein wort, welches am ende mit einem harten t ausgesprochen wird im schwäbischen - für mich klingt das immer nacht D,
sogar bei worten mit dobbl T wie Bett oder statt.
Höre und spreche ich schwäbisch ein D
Mai bed, beddle


Das ist lustig.

Ich wollte erst "Schduaogaord" schreiben,
aber dann dachte ich,
dass hier
wieder welche mein komisches Schwäbisch
diskriminieren.
;)
Noe, noe, I goa alloi hoim

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben: in Berlin 29%
in Stuttgart 44%

Dass jemand meine
Sprache
spricht,
heißt noch nicht,
dass ihm mein
Gehör
gehört.
Nein, ich brauch auch das
Gespür,
dass ich ihn
riechen
kann dafür!
Auch ein
Gesicht
wie fünf Pfund Hack
trifft nicht so ganz meinen
Geschmack.
Denken
ohne
Gleichgewicht?
Mein
Gedanke:
Reicht mir nicht!
Dann, so meine
Überlegung,
setz' er sich besser in
Bewegung. :bounce:


(Stuttgart mit allen Sinnen erleben!) :vfb:


Großartig!
Danke.
:prost:
Noe, noe, I goa alloi hoim

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Auch ein
Gesicht
wie fünf Pfund Hack


So kamen uns in den ersten Jahren unseres Hierseins
die westfälischen Gesichter vor.
Vor allem die, wo vom Land!
:arr:
Noe, noe, I goa alloi hoim



Haber
Granadaseggl
in meinem Buch Wie der Punk nach Stuttgart kam stellte sich heraus, dass Punk zuerst im Umland als Import aus England 1977/78 ankam, weniger in Stuttgart aber viel mehr in

Winnenden,
Pforzheim,
RT/TÜ,
BB/SIFI,
sogar eher im Nordschwarzwald

aber eben nicht in STGT. Ausnahmen bestätigen die Regel wie die Stuttgarter Band KRACH von Oliver Neitzel, der auch das erste Fanzine herausbrachte.

In den JUZE der Region brach Punk aus aber nicht in der Innenstadt.
Die Mausefalle als damaliger süddeutscher Punk-Tempel und die Tangente und das Easy öffneten erst um 80/81.

Dezentralisierung spielt bei kulturellen Entwicklungen immer eine große Rolle. Man denkt eigentlich, dass aufgeklärte Städter da schneller wären aber nein, es hämmerte zuerst in der "Provinz".

Nehmen wir mal ein Punkkonzert von 82 zb Dead Kennedys im Gustav Siegle Haus. Da waren geschätzt 30% Stuttgarter, alle anderen (kaum Migranten oder Gastarbeiterkinder übrigens) kamen aus dem Ballungsraum, der Umgebung oder reisten extra von weiters her an.

In unsrem Blog www.stuttgartpunk.de schrieb jemand zum Thema "Wie der Punk nach Stuttgart kam" als Antwort:

mit dem Zug.

Ich nehme wenig typisch Stuttgarterisches wahr, seit den letzten 10 Jahren und würde mich aber schämen wenn ich von Überfremdung sprechen würde, dieses schlimme Wort kam mir aber neulich in Köln über die Lippen, ich war nicht schockiert aber schüttelte mehrmals den Kopf.

Ich liebe einfach schwäbische oder kölsche Originalwirtschaften oder die Dialekte, das Ursprüngliche. Ich liebe das Pferdle und das Äffle und Häberle und Pfleiderer und Willy Reichert ist doch göddergleich oder.
"Noi, noi. I gang alloi hoim."

vivafernanda
Granadaseggl
Reutlingen kann aber schon als weltoffen gelten. Das Technikum ist von Anfang an international gewesen.
https://www.reutlingen-university.de/up ... rie_01.pdf
Und durch das fast benachbarte Gönningen, dessen Samenhändler durch die Welt zogen, war man einbezogen in das internationale Geschehen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gönningen
Was man nicht vergessen darf: die Schwaben sind ein sehr umtriebiger Haufen. Manche ziehen sogar nach London oder nach Berlin.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.

Haber hat geschrieben:In den JUZE der Region brach Punk aus aber nicht in der Innenstadt.


Auch in den Neunzigern kachelte man noch über Land, um die ganzen Bands zu sehen: 7 Seconds, Lag Wagon, Slapshot, Madball, Dropkick Murphys, alle irgendwo in der Walachei draußen.

Haber
Granadaseggl
auch in der Stuttgarter Hausbesetzerszene (immerhin über 30 Besetzungen im Zeitraum um die 80er) tummelten sich die zugereisten/abgehauenen Punks aus Isny, Filderstadt, Ulm, twincity ... auf der Suche nach kostenlosem Wohnen und Proberäumen aber auch aus politischen Gründen, also aus Überzeugung.
"Noi, noi. I gang alloi hoim."

Hasenrupfer
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=PUFnqHyQb0E


Das Du den kennst. :shock:
Der Biergott hab ihn selig...


Hab diese Weisheiten ja auch schon mindestens zweimal gepostet.

:arr:


Tifferette
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Halbdaggl
thoreau hat geschrieben:Da stell ich mich jetzt glatt an den Palast. Die jüngste Entwicklung des Threads macht an rechda Bierdurschd.

Daher jetzt: Franziskaner Royal. Wohl das beste Weißbier, das ich je getrunken habe. Ansonsten: Töchterchen schläft auf dem Sofa, Rasen ist gemäht, die Sonne scheint, und Hamburg steigt gleich ab.

Das Leben ist schön.
'Of all the gin joints in all the towns in all the world, she walks into mine.'

Hasenrupfer hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:In den JUZE der Region brach Punk aus aber nicht in der Innenstadt.


Lag Wagon


Also bitte... :roll:


Ja bitte? Die sind punkiger als andere Bands, die ich da genannt habe. Waren halt so Surf-Dödel: in Kalifornien ist es zu warm für Lederjacken und Bier in den Haaren.

de mappes
Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Da stell ich mich jetzt glatt an den Palast. Die jüngste Entwicklung des Threads macht an rechda Bierdurschd.

Daher jetzt: Franziskaner Royal. Wohl das beste Weißbier, das ich je getrunken habe. Ansonsten: Töchterchen schläft auf dem Sofa, Rasen ist gemäht, die Sonne scheint, und Hamburg steigt gleich ab.

Das Leben ist schön.


Fast...wenn das Sofa vorm Fernseher mit Sky steht suboptimal

Hasenrupfer
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Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:
Lag Wagon


Also bitte... :roll:


Ja bitte? Die sind punkiger als andere Bands, die ich da genannt habe. Waren halt so Surf-Dödel: in Kalifornien ist es zu warm für Lederjacken und Bier in den Haaren.


War immer meine Lieblings-SkatePunk-Band, Double Plaidinum hab ich rauf und runter gehört, aber die heißen halt Lagwagon.

Kenn ich nicht, muss ein Spätwerk sein. Ich hab aber auf der Zivischule in Geretsried deren Münchner Dealer kennengelernt – die waren damals oft auf Tour. Gesehen habe ich sie mal in Backnang, hinter den sieben Bergen.

Hasenrupfer
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Granadaseggl
Die sind immer noch unterwegs und spielen auf etlichen Festivals jedes Jahr.
In nem Interview haben sie sich mal amüsiert, dass man überall ihren T-Shirts begegnet, Zitat: "Wir haben mehr Shirts als Platten verkauft..."

Hab auch zwei, hehe.