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Auswurf
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Halbdaggl
ich halte überhaupt nichts davon nur ne oberschicht ins land zu lassen,
also leute die es auch in ihrer heimatgeschafft hätten klarzukommen.
Mir ist lieber wir nehmen die bedürftigen auf,
wobei über das wie und wieviele diskutiert werden könnte
Zuletzt geändert von Auswurf am 11. Januar 2017 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
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Granadaseggl
Nachtrag: die Mehrheit im Bundesrat wäre da gewesen, und der Koalitionspartner hätte mitgemacht.
'Of all the gin joints in all the towns in all the world, she walks into mine.'

Airwin
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:ich halte überhaupt nichts davon nur ne oberschicht ins land zu lassen,
also leute die es auch in ihrer heimatgeschafft hätten klarzukommen.
Mir ist lieber wir nehmen die bedürftigen auf,
wobei über das wie und wieviele diskutiert werden könnte



genau deswegen braucht man ja ein konzept: wenn nimmt man auf und wieviele? Bei "wen" gibt es kontingente , die die man braucht, die die hilfsbedürftig sind etcetc. : Kann man ja alles machen, man muß halt irgendwnn mal nen plan haben.

@Tifferette & Dark

Imo hat mutti da doppelt versagt - was das langfristige angeht weil einwanderung auch bei ihr nie ein thema war ( die union war ja schon vor ihr jahrzehntelang der meinung "D ist kein einwanderungsland" :roll: ) , weil sie sich auf dublinII ausgeruht hat und weil sie dann in der krise mehr als idiotisch gehandelt hat. Und komm mir keiner mit humanität, man sieht ganz aktuell was der imperativ wert ist.
@tifferette hat allerdings recht, dass sich auch viele andere regierungen nicht um das thema gekümmert hatten

Mike the Bike
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Granadaseggl
Die wahren Kriegsflüchtlinge (die hier jederzeit Obdach finden sollen!), die Wirtschaftsflüchtlinge und all die Arschgeigen mit niederträchtigen, verbrecherischen Absichten. Aber wenn man diese Gruppen nicht als solche erkennen und trennen kann, dann ist man ordnungspolitisch schlichtweg ganz mies vorbereitet.


Dito ,.. hier hat man fehler gemacht,.. und es muss und wird nachgebessert


muffinho
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Angela Merkel ist seit dem 22. November 2005 unsere Bundeskanzlerin und hatte nun über 11 Jahre Zeit uns in der Asyl- und Flüchtlingspolitik besser aufzustellen. Förderalismusgerangel hin oder her. Schließlich hat sie die Richtlinienkompetenz. Hätte sie hier wirklich etwas bewegen wollen, wie das klassiche Einwanderungsländer wie der USA, Neuseeland, Australien längst getan haben, dann wäre da auch was passiert. Zumindest hätte man grundlegende Handlungsszenarien in petto, wie mit solchen Vorfällen umzugehen ist.
Deshalb sei mir nicht böse, aber dein Lavieren -oder "Bewerten" wie du es nennst- auf Makroebene kann nicht von den grundlegenden Versäumnissen ablenken. Obgleich eine detaillierte Analyse einer Sachlage svst. von nöten ist, außer Frage ... aber diese wurde ja in der Thematik von den handelnden Personen nicht, oder nur extrem stiefmütterlich vorgenommen. Und das ist, gerade in Anbetracht der zunehmend destabilisierten politischen Weltlage, einfach ein grandioses Regiererungsversagen, da gibts für mich kein Vertun.


Über was reden wir jetzt? Einwanderung oder Asyl? Mir kommt es vor als wenn das gerne mal fröhlich in einen Topf geworfen wird. Das Recht auf Asyl kannst Du nicht mit einem Einwanderungsgesetz beheben, das ist ein Grundrecht. Einwanderung ist doch was völlig anderes, jedenfalls in dem Sinne, der gerade diskutiert wird. Hier hätte man in der Tat mehr machen können, seit dem Zuwanderungsgesetz von, ich glaube 2004 ist da nicht mehr viel passiert. Hier wurde auch von Regionalfürsten viel gebremst, Beispiel "Kinder statt Inder".
In Sachen Asyl und der jetzigen Flüchtlingskrise ist die Regierung imho einfach überrascht worden, denn solch eine Konstellation dürfte es in der Theorie nicht geben, schließlich würden Asylanträge dank Dublin primär an den südlichen Außengrenzen stattfinden. Und genau hier kommt der Punkt, den ich Merkel am meisten als Schuld anlaste: es war bekannt, dass Italien und Griechenland nicht die Kapazitäten haben, um Dublin zu bewältigen. Dass nun Italien nach jahrelangen Hilfeaufforderungen einfach die Flüchtigen weiterreisen lässt, ich kann es ihnen nicht mal verdenken, wenn aus dem reichen Norden keine Hilfe oder Entlastung kommt. Analog Griechenland. Da hätte Merkel im Verbund mit den anderen Nordländern eine gerechtere Lösung entwickeln müssen, aber man hat das Problem halt ausgesessen. Daher ist Dein "grundlegendes Handlungsszenario" auch relativ, denn man hält nicht einfach mal ein paar Tausend Bundespolizisten und Zöllner auf Reserve, um mal eben Schengen auszusetzen und die grüne Grenze lückenlos zu überwachen. Man wurde einfach in manchen Dingen kalt erwischt, etwa die mangelnde Solidarität mancher Ostländer, dem Zusammenbruch autoritärer Systeme wie in Libyen oder Tunesien, die bisher gegen Bezahlung die Flüchtlinge verhindert haben oder dem Endloskonflikt in Syrien, der eben ein Spielplatz von Regionalmächten wurde und so zur Massenflucht der Bevölkerung geführt hat. Aber klar, kann man alles Mutti anlasten, sie hat ja die Richtlinenkompetenz, der oder die ganz oben ist halt immer schuld.

Aber spaßig dass Du z. B. Australien als Vorbild ansiehst. Die haben mit illegalen Einwanderern die gleichen Probleme, nur werden diese halt dann auf vorgelagerten Inseln interniert. Kanada hat Glück, da sind Flüchtlingsboote aufgrund der Distanz etwas problematisch, in den USA hat mit dem Thema Einwanderung gerade The Donald die Wahl gewonnen, also alles in Butter dort unten, oder?

Airwin
Granadaseggl
Man wurde einfach in manchen Dingen kalt erwischt, etwa die mangelnde Solidarität mancher Ostländer, dem Zusammenbruch autoritärer Systeme wie in Libyen oder Tunesien, die bisher gegen Bezahlung die Flüchtlinge verhindert haben oder dem Endloskonflikt in Syrien



Man wurde von den ostländern "kalt erwischt" ? Man dachte also, dass länder die sich seit dem WK2 um ihre ethnische reinheit bemühen muslimische flüchtlinge ohne obergrenzen aufnehmen, weil mutti bestimmt dass dublin jetzt nicht mehr gilt ? Mit verlaub, da muß man schon strunzdumm sein. Man hat nicht gewußt was sich nach dem arabischen frühling zusammenbraut? Der BND und die botschaften haben nichts gemeldet? Es war nicht bekannt dass die lage in den lagern der anrainerstaaten immer schlechter wird? Mutti hatte einfach die hände zur raute gefaltet, noch kurz vor dem sommer2015 hatte sie dem palästinensischen mädchen erklärt dass D nicht allen helfen kann, ein paar wochen später wollte die einstige "eiskanzlerin" dann halt lieber die mitfühlende mutter merkel sein. Wahnsinn.

de mappes
Spamferkel
Airwin hat geschrieben:
Man wurde einfach in manchen Dingen kalt erwischt, etwa die mangelnde Solidarität mancher Ostländer, dem Zusammenbruch autoritärer Systeme wie in Libyen oder Tunesien, die bisher gegen Bezahlung die Flüchtlinge verhindert haben oder dem Endloskonflikt in Syrien



Man wurde von den ostländern "kalt erwischt" ? Man dachte also, dass länder die sich seit dem WK2 um ihre ethnische reinheit bemühen muslimische flüchtlinge ohne obergrenzen aufnehmen, weil mutti bestimmt dass dublin jetzt nicht mehr gilt ? Mit verlaub, da muß man schon strunzdumm sein. Man hat nicht gewußt was sich nach dem arabischen frühling zusammenbraut? Der BND und die botschaften haben nichts gemeldet? Es war nicht bekannt dass die lage in den lagern der anrainerstaaten immer schlechter wird? Mutti hatte einfach die hände zur raute gefaltet, noch kurz vor dem sommer2015 hatte sie dem palästinensischen mädchen erklärt dass D nicht allen helfen kann, ein paar wochen später wollte die einstige "eiskanzlerin" dann halt lieber die mitfühlende mutter merkel sein. Wahnsinn.


da musste ich auch schmunzeln...wenn man diese ereignisse nicht vorhersehen konnte...inklusive ihrer folgen...und das ist wahrlich nicht an einem tag passiert...ja warum hat man dann regierungsverantwortung?
das ist halt deren job...und sie haben auch die möglichkeiten und die informationsbeschaffung, eben dies abzuwägen





Airwin
Granadaseggl
interessantes interview über die trumpberichterstattung.

Wie haben Sie die Berichterstattung deutscher Medien während des Wahlkampfes von Donald Trump und in der Wahlnacht selbst wahrgenommen?
Ich fand die Berichterstattung der wesentlichen Medien in Deutschland katastrophal. Ich stand in der Wahlnacht um viertel nach 4 auf und schaltete wechselweise ARD und ZDF ein, Clinton und Trump kämpften um diese Zeit um die Vorherrschaft in den Swing-States. Diese offenkundige Total-Entgeisterung von öffentlich-rechtlichen Haltungsjournalisten fand ich unglaublich. Anstatt zu informieren, wurden wir von ihnen mit Emotionen belästigt. Ich habe dann schnell auf CNN umgeschaltet: Ich wollte Fakten statt Entsetzen und Enttäuschung.

Ausdrücklich spreche ich von den kommentierenden sogenannten Journalisten und nicht von Frau von der Leyen oder Herrn Röttgen, die nur Ahnungslosigkeit zum Besten gaben: Ich meine jene deutschen Journalisten, die wieder mal das Medium Fernsehen missbrauchten, um ihrer wachsenden Fassungslosigkeit Ausdruck zu geben, anstatt ihrer Rolle zu genügen, nämlich zu informieren, kommentieren und zu moderieren.

Haben Sie bestimmte Journalisten im Kopf?
Die Kommentatoren dieser Nacht muss man sich nicht merken. Aber einer, der eigentlich nach seiner Agenda ein toller Journalist ist und zu den schönsten Hoffnungen berechtigte, verkörpert genau den TV-Typus, den ich meine: Claus Kleber, der verhinderte Spiegel-Chefredakteur und allabendliche Betroffenheitsmoderator des ZDF. Mögen Sie ihn?

Nein, Kleber ist ein Bündel penetrant-leiser Eitelkeiten. Ich mag Jens Riewa.
Kleber ist meiner Wahrnehmung nach inzwischen, leider, ebenso ein – wie sagt man? – Haltungsjournalist wie Dunja Hayali. Wie schon die Bezeichnung sagt – hier kommt es auf Haltung an. Aha. Ich bin doch nicht der Einzige, der abschaltet, wenn diese Dame auf dem Bildschirm erscheint. Ich kannte Hajo Friedrichs noch persönlich und habe immer seinen Satz im Kopf: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein – nicht einmal mit einer guten“. Und Friedrichs war lange genug beim ZDF. Wo ist diese Definition von Journalismus geblieben? Beim ZDF jedenfalls öfter nicht, aber auch nicht bei den großen Privaten.


.....

http://meedia.de/2017/01/11/unertraegli ... er-medien/

Manolo
Halbdaggl
airwin:
ich habe dir nicht scheinheiligkeit unterstellt. ich meine aber dennoch, dass du es dir viel, viel zu einfach machst, wenn du alles auf merkel schiebst. ich meine, auch wenn sie am höhepunkt der flüchtlingswelle anders agiert hätte, wäre die situation heute in deutschland wenn überhaupt marginal besser, was die innere sicherheit angeht, und die anderen europäischen staaten nicht im geringsten eher bereit, flüchtlinge aufzunehmen. zumal das finden eruopäischer lösungen immer gefühlte jahrzehnte braucht und die dann nicht einmal unbedingt eingehalten werden.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

RedBlues
Granadaseggl
Das Problem mit der inneren Sicherheit besteht seit Jahren, wo wohnten noch einmal die Jungs die das World Trade Center zerstört haben?

Warum exisitert das Problem? Weil dieser Staat seit Jahren kaputt gespart wird und man versucht überall so viel wie möglich einzusparen, sei es bei Polizei, Straßen, Brücken, Wassersystemen etc.

Die Polizei wurde hier ewig als Ordnungshüter verstanden und war nicht zuerst zum Schutz der Bevölkerung da. Funktioniert solange wie sich nur anständige Bürger herumtrollen, aber wenn es dann probleme gibt merkt man halt recht schnell, dass ein schlanker Staat und schlanke Polizei eben zu wenig Personal hat.

muffinho
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:
Man wurde einfach in manchen Dingen kalt erwischt, etwa die mangelnde Solidarität mancher Ostländer, dem Zusammenbruch autoritärer Systeme wie in Libyen oder Tunesien, die bisher gegen Bezahlung die Flüchtlinge verhindert haben oder dem Endloskonflikt in Syrien



Man wurde von den ostländern "kalt erwischt" ? Man dachte also, dass länder die sich seit dem WK2 um ihre ethnische reinheit bemühen muslimische flüchtlinge ohne obergrenzen aufnehmen, weil mutti bestimmt dass dublin jetzt nicht mehr gilt ? Mit verlaub, da muß man schon strunzdumm sein. Man hat nicht gewußt was sich nach dem arabischen frühling zusammenbraut? Der BND und die botschaften haben nichts gemeldet? Es war nicht bekannt dass die lage in den lagern der anrainerstaaten immer schlechter wird? Mutti hatte einfach die hände zur raute gefaltet, noch kurz vor dem sommer2015 hatte sie dem palästinensischen mädchen erklärt dass D nicht allen helfen kann, ein paar wochen später wollte die einstige "eiskanzlerin" dann halt lieber die mitfühlende mutter merkel sein. Wahnsinn.


da musste ich auch schmunzeln...wenn man diese ereignisse nicht vorhersehen konnte...inklusive ihrer folgen...und das ist wahrlich nicht an einem tag passiert...ja warum hat man dann regierungsverantwortung?
das ist halt deren job...und sie haben auch die möglichkeiten und die informationsbeschaffung, eben dies abzuwägen


Hätte ich Dich nur auf Ignore gelassen, verdammte Inkonsequenz. Aber um Dir Dein Schmunzeln ein wenig zu versüssen: es spielt keine Rolle, ob man es mit einem Zeitansatz von ein paar Tagen oder Wochen hätte vorhersehen können oder nicht, Fakt ist dass der Zustand, der vorher war, eben nach den Aufständen nicht mehr existierte, und das bedeutet, dass z. B. der Deal zwischen Gaddafi und der EU, der vorsah dass Libyen gegen Geld die Flüchtlinge verhindert, eben nicht mehr besteht, eben weil man 2 Parallelregierungen hatte, die um die Macht kämpften, und nebenbei noch den IS, der sogar noch als Schleuser agierte, da viel Geld zu verdienen war. So, und jetzt kommt der entscheidende Teil: das war ein Deal der EU, nicht der Merkel. Folglich wäre es Aufgabe der EU gewesen, eine Folgeplan zu entwickeln, weil wir eben keine Außengrenze Richtung Afrika haben. Da interessiert die Regierungsverantwortung nicht, die Sicherung der Außengrenze zu Italien, Spanien und Griechenland obliegt nicht der Bundesregierung und somit auch nicht Merkel... über was Du alles schmunzeln musst. Naja, wenigstens war es mehr als eine Zeile, die Du geschrieben hast. Ich erspare mir zu fragen, was Du an Merkels Stelle getan hättest, Konstruktiv ist ja out.


de mappes
Spamferkel
muffinho hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:

Man wurde von den ostländern "kalt erwischt" ? Man dachte also, dass länder die sich seit dem WK2 um ihre ethnische reinheit bemühen muslimische flüchtlinge ohne obergrenzen aufnehmen, weil mutti bestimmt dass dublin jetzt nicht mehr gilt ? Mit verlaub, da muß man schon strunzdumm sein. Man hat nicht gewußt was sich nach dem arabischen frühling zusammenbraut? Der BND und die botschaften haben nichts gemeldet? Es war nicht bekannt dass die lage in den lagern der anrainerstaaten immer schlechter wird? Mutti hatte einfach die hände zur raute gefaltet, noch kurz vor dem sommer2015 hatte sie dem palästinensischen mädchen erklärt dass D nicht allen helfen kann, ein paar wochen später wollte die einstige "eiskanzlerin" dann halt lieber die mitfühlende mutter merkel sein. Wahnsinn.


da musste ich auch schmunzeln...wenn man diese ereignisse nicht vorhersehen konnte...inklusive ihrer folgen...und das ist wahrlich nicht an einem tag passiert...ja warum hat man dann regierungsverantwortung?
das ist halt deren job...und sie haben auch die möglichkeiten und die informationsbeschaffung, eben dies abzuwägen


Hätte ich Dich nur auf Ignore gelassen, verdammte Inkonsequenz. Aber um Dir Dein Schmunzeln ein wenig zu versüssen: es spielt keine Rolle, ob man es mit einem Zeitansatz von ein paar Tagen oder Wochen hätte vorhersehen können oder nicht, Fakt ist dass der Zustand, der vorher war, eben nach den Aufständen nicht mehr existierte, und das bedeutet, dass z. B. der Deal zwischen Gaddafi und der EU, der vorsah dass Libyen gegen Geld die Flüchtlinge verhindert, eben nicht mehr besteht, eben weil man 2 Parallelregierungen hatte, die um die Macht kämpften, und nebenbei noch den IS, der sogar noch als Schleuser agierte, da viel Geld zu verdienen war. So, und jetzt kommt der entscheidende Teil: das war ein Deal der EU, nicht der Merkel. Folglich wäre es Aufgabe der EU gewesen, eine Folgeplan zu entwickeln, weil wir eben keine Außengrenze Richtung Afrika haben. Da interessiert die Regierungsverantwortung nicht, die Sicherung der Außengrenze zu Italien, Spanien und Griechenland obliegt nicht der Bundesregierung und somit auch nicht Merkel... über was Du alles schmunzeln musst. Naja, wenigstens war es mehr als eine Zeile, die Du geschrieben hast. Ich erspare mir zu fragen, was Du an Merkels Stelle getan hättest, Konstruktiv ist ja out.



Ich halte fest: der thread kann zu, weil hier kaum jemand wirklich behaupten kann, schonmal politik in bundesebene oder zumindest landesebene geführt zu haben oder wahlweise zum elitären kreis der wirtschaft gehört, der beratend oder lobbyistisch auf die Politik einwirkt.

Danke für die Erleuchtung.

Mit fussballthemen verhält es sich eigentlich ähnlich.
Wenige profinahe spieler/trainer/funktionäre hier

Also allen vertrauen, alles absegnen...wird schon stimmen und besser können wir es eben auch nicht

Endlich wurde das mal aufgeklärt. :prost: :banane:

Airwin
Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:Ich denke auch, dass man mit der Vita Welt/Bild/Bunte unbedingt Kritik an Berichterstattungen äußern muss. Also bitte, airwin...



es ist mir da relativ wurst ob der auch noch die bäckerblume und dunkelrot in der vita hat. Was er da sagt ist leider absolut richtig:
Kleber ist meiner Wahrnehmung nach inzwischen, leider, ebenso ein – wie sagt man? – Haltungsjournalist wie Dunja Hayali. Wie schon die Bezeichnung sagt – hier kommt es auf Haltung an. Aha. Ich bin doch nicht der Einzige, der abschaltet, wenn diese Dame auf dem Bildschirm erscheint. Ich kannte Hajo Friedrichs noch persönlich und habe immer seinen Satz im Kopf: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein – nicht einmal mit einer guten“.

Nilkheimer
Granadaseggl
Schmierig.
Brandstiftung, Steuerhinterz. (inkl. Zollzeug), UrhG-Verstöße, vers. Körperverletzung, (evtl.) Kindesmisshandlung und TierschG-Delikte, Umweltdelikte u. Betrug u. nun - NOCH TAUFRISCH - BtMG-Sachen: Stern des Südostens.
-- Volle Steuern. Echt wahr, Mann.

muffinho
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
Ich halte fest: der thread kann zu


Auf gar keinen Fall, schließlich beschert er Dir ein Schmunzlen. Erfreuen wir uns daran, denn selbiges wird Dir ja bald wieder vergehen, wenn die RR beginnt, die geballte Schiri-Armada schon mit den Pfeifen wetzt, um uns zu verpfeifen, und wir wieder schwer erträgliches Verletzten- und Spielpech haben, während unseren Konkurrenten die Sonne aus dem Arsch strahlt :bounce:

Bild

Airwin
Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:airwin:
ich habe dir nicht scheinheiligkeit unterstellt. ich meine aber dennoch, dass du es dir viel, viel zu einfach machst, wenn du alles auf merkel schiebst. ich meine, auch wenn sie am höhepunkt der flüchtlingswelle anders agiert hätte, wäre die situation heute in deutschland wenn überhaupt marginal besser, was die innere sicherheit angeht, und die anderen europäischen staaten nicht im geringsten eher bereit, flüchtlinge aufzunehmen. zumal das finden eruopäischer lösungen immer gefühlte jahrzehnte braucht und die dann nicht einmal unbedingt eingehalten werden.


@Manolo

Wenn man in der Groko (und deswegen ist die alte tante SPD kein haar besser) die transitzentren beschlossen hätte wären imo deutlich weniger falsche "minderjährige" syrer im land.
Wenn man lediglich den ausnahmetatbestand des Art 18 (4) des asylgesetzes nur kurzfristig und nicht auf dauer angewandt hätte , ebenfalls. Wenn man eine obergrenze beschlossen hätte sowieso.
Und wie gesagt auf humanitäre aspekte oder gar "verhungern" braucht sich niemand zu berufen der merkel wg des aktuellen nichthandelns für die flüchtlinge auf dem balkan und griechenland nicht heftigst kritisiert.

Zu den andere europäischen staaten: Es ist naturlich die denkbar ungünstigste möglichkeit verbündete zu finden erst einseitig dublinII außer kraft zu setzen und zu verkünden dass es in D keine obergrenze gibt und dann die partner nötigen möchte teile der obergrenzenlosen flüchtlingsanzahl zu übernehmen.
(Witzigerweise hatte die deutsche willkommens- und haltungspresse immerzu suggeriert, dass eine einigung kurz bevorsteht bzw dass es nur eine frage der zeit sei, bis deutschland ( zusammen mit luxemburg :D ) die bockigen ostländer auf kurs zwingt). So ging es natürlich nicht und nicht nur das, sie dürfte mit ihrem handeln eine europäische flüchtlingspolitik auf dauer unmöglich gemacht haben. Die briten haben sich auch aufgrund dieser merkelpolitik gleich ganz verabschiedet.
Zuletzt geändert von Airwin am 12. Januar 2017 09:14, insgesamt 1-mal geändert.


Manolo
Halbdaggl
Airwin:
Sehe ich fast alles nicht so. Klar wurden Fehler gemacht, aber die haben weder die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert noch die anderen Europäer dazu bewegt keine Flüchtlinge aufzunehmen. Und sorry das mit den seitjeher eu-kritischen Briten ist astraler Käse.

Antworten brauchst mir nicht. Kommen da eh in 100 Jahren auf keinen Nenner.

edit: führe es doch länger aus

meine grundthesen sind einfach und kaum bestreitbar:
1. politiker wollen gewählt werden und vermeiden daher möglichst alles, was diesem ziel entgegensteht. "schuld" daran ist natürlich auch der wähler, der "belogen" werden will.
2. alles was geld kostet, wird möglichst vermieden oder aufgeschoben. erst recht wenn es nicht der eigenen bevölkerung (den wählern) zu gute kommt
3. kommen flüchtlinge in großer zahl hilft das rechten rattenfängern.

1 und 2 führen dazu, dass nicht nur deutschland, sondern gesamt-europa jahrzehntelang das flüchtlingsproblem sträflich vernachlässigt haben. als es dann nach europa kam, war keiner darauf vorbereitet.

dass deutschland, das land war, das auch unvorbereitet flüchtlinge aufnahm liegt zum einen an der vergelichsweise überragenden wirtschaftskraft zum anderen aber auch an den politischen machtverhältnissen und (aber am wenigsten) an der historischen schuld.

andere regierungen hätten merkel hin oder her immer geschaut, dass sie möglichst wenige bis keine flüchtlinge bekommen. der grund fehlendes geld (daher fallen schon viele weg) und/oder (meist leider und) das vorhandensein starker (rechts)nationaler parteien schon vor der großen "flüchtlingskrise".

frankreich beispielsweise könnte sicher mehr tun, aber da gibt es dummerweise eben den starken franc national, der nach den willen der linken und konservativen natürlich nicht noch stärker werden soll.

in deutschland startete die afd dagegen bei rund 5 Prozent und hier werden es zum glück rechte parteien auch immer schwerer haben als in anderen ländern ohne diese holocaust-schuld. sowohl beim "normalen" volk, aber vor allem in den medien.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Paleto Gaffeur
Granadaseggl
Die briten haben sich auch aufgrund dieser merkelpolitik gleich ganz verabschiedet.


Hättest Du das Wort "dieser" nicht benutzt, hätte man im weiteren Sinne drüber diskutieren können, aber SO macht diese Aussage NULL Sinn, quasi Unfug im Quadrat.