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Tifferette
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Granadaseggl
womirsennischvorne hat geschrieben:...in memoriam strgt....

Schei... Weibertennis.
Gleiches Geld fuer gleiche Arbeit bei Grand Slams? Von wegen.

- Hitzepause von 10 min. zwischen den Saetzen. Nur bei den Frauen!
- Arbeitszeit max. 3 Saetze, bei Maennern dagegen bis zu 5!


Genau, weil beim Profitennis für "Arbeitszeit" auf dem Court entlohnt wird.

Ist aber eigentlich ne lustige Idee.
'Of all the gin joints in all the towns in all the world, she walks into mine.'




FLX81
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Granadaseggl
Also sogar ich als Freund des Mädelstennis finde es ja extrem fragwürdig, dass die Preisgelder gleich sind. Aber dass das so ist liegt halt nunmal an anderen Faktoren als an der reinen Arbeitsleistung auf dem Court. Marketing, Einschaltquoten etc. Muss man nicht gut finden, ist aber halt nun mal so. *schulterzuck*
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.

FLX81
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Granadaseggl
Schon irgendwie schade, da bieten sich Nadal und Fognini eins der begeisterndsten Matches seit langem und hier ist nix los. Ich vermisse die alten Tennis-Thread-Zeiten in den Ex-Foren. :|

Naja, dann red ich halt mit mir selber: Bin sehr gespannt auf Petko vs Konta, mal schauen wie die Olle mit der unbequemen Situation zurecht kommt gegen eine stark aufspielende unbekannte Spielerin die Favoritin zu sein. Besonders stabil erscheint sie mir derzeit nicht, ich hoff natürlich dass sie es dennoch packt.
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Tifferette
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Granadaseggl
Der Tennissport ist das Vorzeigebeispiel einer nicht vorhandenen Geschlechterkluft (Gender-Gap). Dies gilt im ueberigen fuer den Profi-, als auch den Amateurbereich. In welcher Sportart sonst, treten Frauen und Maenner bei den wichtigsten Turnieren gleichzeitig, ja sogar zusammen zusammen (Mixed) an.

Eigentlich bei allen Rückschlagsportarten, also Badminton, Tischtennis, Squash (in den letzten beiden Fällen aber nicth olympisch

Die bestbezahlte Sportlerin ist eine Tennisspielerin (Sharapova). Dabei ist Tennis eine Randsportart.

1,5 Mio Mitglieder allein im Deutschen Tennisbund, plus geschätzt drei Millionen Hobbyspieler (wo auch immer da die Grenze liegt). Weltweit so um die 100 Mio. Die Zahl der potentiell Interessierten liegt natürlich weit drüber, aber das ist beim Fußball ja nicht anders. Eine Randsportart ist das gewiss nicht, zumal sie tendenziell eher in den entwickelten Ländern betrieben wird. Das Zuschauer- und Sponsoreninteresse ist also nicht wirklich überraschend.

Derjenige, der Tennis als langweiligen Sport bezeichnet, der moege sich das Spiel Djokovic-Wawrinka bei den Australian Open 2013 vor Augen fuehren. Der Zusammenschnitt der
Highlights --> hier <-- kommt in der Kurzform auf ueber 22 Minuten. Gibt es sowas auch beim Fussball?

War ein sehr geiles Spiel, da saß ich bis 3h morgens in Melbourne vor dem Fernseher. Aber hat hier irgendjemand Tennis als langweilig bezeichnet?
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CoachingZone
Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:
Der Tennissport ist das Vorzeigebeispiel einer nicht vorhandenen Geschlechterkluft (Gender-Gap). Dies gilt im uebrigen fuer den Profi-, als auch den Amateurbereich. In welcher Sportart sonst, treten Frauen und Maenner bei den wichtigsten Turnieren gleichzeitig, ja sogar zusammen zusammen (Mixed) an.


Na ja - Besserwissermodus an:

Im Reiten treten sie sogar zusammen gegeneinander an - und bisweilen sind dann auch die Frauen die besseren (insbesondere Dressur-)Reiter... - und das ist schon sehr lange so!

Im Eiskunstlauf treten sie auch bisweilen zusammen zusammen an (o.k. Paarlauf mit zwei Männern oder zwei Frauen wäre jetzt DIE Innovation, mal sehen, wann sie das im Sinne der Gleichberechtigung einfordern werden... ;) )

Aber auch in einigen Wintersportarten werden Mixed-Wettbewerbe veranstaltet, dann allerdings zusammen gegeneinander (Skispringen, Biathlon), und das Ganze ist eher neueren Datums und im Sinne des IOC, das gerne Sportler beiderlei Geschlechter in einem Wettkampf hat...

Aber, tut mir leid - Geschlechterkluft im Sport wird es immer geben, sofern es sich um einen körperlich ausgeübten Sport handelt (bis eben aufs Reiten, weil da sind ja die Pferde die eigentlichen Sportler...), einfach weil Männer- und Frauenkörper hormonbedingt unterschiedlich ausgebildet sind und Männer einfach kraftbetonter arbeiten können.

Kleine Anmerkung hierzu:
Als ich einmal die "Ehre" hatte, ein Referat über Gender-Unterschiede vorbereiten und halten zu müssen, bin ich schier verzweifelt über die "sogenannte" wissenschaftliche Literatur, insbesondere über die soziologische, weil die nämlich in der Regel auf der Annahme basierte, was nicht sein dürfe (also Unterschiede zwischen Mann und Frau), das darf auch nicht sein - aber wissenschaftliche Beweise gab es nicht. Der Höhepunkt war dann der Schluss eines Buches, in dem die Autorin (Anfang der 80er Jahre) darüber jubilierte, dass man an den Schwimmerinnen der DDR sehen könne, dass, wenn richtig trainiert würde, die körperlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen nicht mehr bestünden... (Die sollten bekanntlich ja auch schwimmen und nicht singen... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: )



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Seufz. Also der erste Satz geht verdient an Konta. Ging zwar über Tie Break, aber Petko wirkt total gehemmt, geradezu niedergeschlagen. Die quietscht oft nicht mal wenn sie den Ball schlägt, so ruhig ist sie. Musste mich teilweise vergewissern, ob ich den richtigen Stream eingeschaltet hab. :|
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Und jetzt auch noch medical time out, nachdem ich ehrlich gesagt gedacht hab sie kippt gleich um. Nach einem Satz aber schon ein sehr seltsamer Auftritt.

@ werimmerduauchbist: Stimmt schon, sie ist extrem nah am Wasser gebaut und manchmal ist das schon bisle peinlich.
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So, rum ists und die Niederlage ist definitiv verdient, auch wenn sie bei 1:5 tatsächlich nochmal ihr Löwenherz wiederentdeckt hat. Der zweite Satz, wie das ganze Match waren trotzdem eine Qual zum zukucken. Man fragt sich in letzter Zeit ernsthaft, ob ihr der Job eigentlich noch Spaß macht.
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Wow, also wer das Match verpasst, der tut mir echt leid! Kirby holt sich den zweiten mit absolutem Spitzentennis 6:2 - beide Spielerinnnen haben deutlich mehr Winner als Fehler und Kirby hat schon sage und schreibe 31 davon (!), mehr als Assirenka! Go Kirby, Go! :prost:
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Selber Schuld! Kirby vs Assirenka ist zwar grade leider leider leider leider 6:4 im Dritten für letztere ausgegangen aber das war absolutes Weltklassetennis von beiden von vorne bis hinten. Zusammen fast 100 Winner, beide deutlich mehr Winner als Fehler und in jedem Spiel sensationelle Punkte. Definitiv mit Abstand das beste Damenmatch des Jahres und einfach mitreissend, atemberaubend, geil! Es ist oft eine Floskel aber dieses Match hatte keine Verliererin verdient, Kirby hat Assirenka bis an ihre alleroberste Leistungsgrenze gezwungen und die liegt bekanntlich sehr, sehr hoch. In dieser Form kann die auch das Mammut erlegen.
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Hier übrigens die Erklärung für Petkos seltsamen Auftritt:

"Als ich am Morgen aufgewacht bin, war ich total erkältet. In Kombination mit der Hitze war dann nicht mehr viel zu machen. Nach langen Ballwechseln haben mir gleich die Beine gebrannt, und mein Puls ging viel schneller hoch als sonst. Ich hatte dann meine Koordination nicht mehr im Griff", meinte Petkovic nach dem kräftezehrenden Match.


Naja. Frau Pocher ist tatsächlich als einzige durch, hat im Dritten noch ein 1:5 aufgeholt. Kann man mal machen, ich hab trotzdem nach dem zweiten Satz ausgeschaltet weil mir das nicht vorhandene Niveau und die unzähligen Dumm Dumm Mishits nach dem epischen Fight von Kirby vs Assirenka so auf den Sack ging. :mrgreen: A propos, hier sind die full highlights und die erkläre ich jetzt einfach mal kurzerhand zum Pflichtprogramm für alle Tennisfreunde hier:



Dem geneigten Betrachter wird auffallen, dass das Video ähnlich lang ist wie Djoker vs Stan und dabei haben die noch einiges an spektakulären Punkten rausgelassen. Dem sturgi ging ja immer einer ab, wenn der Rodsch um den Netzpfosten rum gespielt hat, man beachte daher den Punkt für Kirby ab 7:25.
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Tifferette
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Granadaseggl
Jammerschade mit Kerber, aber WAS FÜR EIN SPIEL! Kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren solch gutes Damentennis gesehen zu haben. Und Kerber wird sich für diese fünf Minuten im ersten Satz in den Hintern beißen, in denen sie den Satz mit drei schneidigen Doppelfehlern in einem Spiel völlig unnötig aus der Hand gegeben hat. Denn in der Phase war sie besser.

Und generell muss sie an ihrem zweiten Aufschlag arbeiten. Das ist ja kaum zu fassen.
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