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Unter Westfalen
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Halbdaggl
Balbri

Und weil du vorhin Trump erwähnt hast.

Das Video hat er regetweetet (schönes Wort :oops: ):



Geile Vorstellung,
dass die in den nächsten Wochen noch mit ihren Rollatoren
aufeinander zu rasen.
:mrgreen:
Abstand halten, Nähe schaffen!

Tifferette
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Halbdaggl
Haja, ein echter Battleground State.
"Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht."

(Ludwig Feuerbach)


Rufus
Lombaseggl
Tifferette hat geschrieben:Weil es für uns halt um den Faktor 40 relevanter ist, ob das der US-Präsident macht oder irgendein Buschkönig. Wenn die USA so weitermachen, dann gibt es sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch riesige Verwerfungen, auch bzw. gerade hier in Deutschland. Kein Freihandel mehr? Keine NATO? US-Soldaten weg? Alter!
Die USA haben zudem kulturell und medial einen immensen Einfluss, Stichwort "lifestyle". Die politischen Systeme sind einander ähnlich, und auch wir sehen hier ein Erstarken der Populisten. Kurzum - es gibt wahrscheinlich politisch derzeit nix Wichtigeres als die Entwicklungen da drüben. Dass das viele Leute nervt ist verständlich. Ändert aber an der Sache nichts.

:nod:
Ob ein Biden noch was retten kann? Die Amtseinführung ist doch immer Ende Januar, also noch mehr 6 Monate, das reicht für Trump um noch mehr kaputtzumachen.
Außerdem befürchte ich, dass er ein für ihn negatives Wahlergebnis anfechten wird, wegen der Briefwahl. Der nächste Präsident könnte also noch später kommen.
Signatur? Überflüssig wie jede VfB-Niederlage



Cantona
Lombaseggl
"Tifferette hat geschrieben:Weil es für uns halt um den Faktor 40 relevanter ist"

In der Tat hoechst unangebracht, dass Deutschland als groesste und staerkste Volkswirtschaft Europas nicht in der Lage ist, in Kooperation mit den anderen europaeischen Nationen fuer die eigene und Europas Sicherheit zu sorgen. Ein Versagen der europaeischen politischen Eliten, was umso peinlicher ist, als das Deppen-Trump in dieser Frage voellig recht hat.




Auswurf
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Halbdaggl
Rassen gab es eben noch nie.
(ausgenommen die frühgeschichtlichen).

Gleiches recht für alle
- da braucht man nicht um andere Formulierungen zu ringen
breng se, breng se - i hau se nai

halensee
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Schoofseggl
Ok, dann halt racial discrimination. Anglizismen sind sowieso gewaltig "im Vormarsch". Ethniendiskriminierung klingt auch nicht schlecht und lange nicht so schlimm. Zudem plädiere ich für die Berücksichtigung des Geschlechts divers im geschriebenen Wort. Die Benennung m/w/d in Stellenanzeigen erachte ich nicht als hinreichend.

Anmerkung: Nur durch die Änderung der Begrifflichkeit ändert sich der Zustand nicht.
Suicide Is Painless

Auswurf
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Halbdaggl
Ich denke, du hast mich vielleicht falsch verstanden.
Ich bin einfach für die ersatzlos Streichung des Begriffes
breng se, breng se - i hau se nai

halensee
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Schoofseggl
Auswurf hat geschrieben:Ich denke, du hast mich vielleicht falsch verstanden.
Ich bin einfach für die ersatzlos Streichung des Begriffes

Ich denke nicht. ;) Bin lediglich der Meinung, dass sich durch Streichung oder Umbenennung eines Begriffs die Situation nicht ändert. Und da vermute ich, liegen wir nicht allzu weit auseinander. :prost:
Suicide Is Painless

fkAS
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Halbdaggl
halensee hat geschrieben:
Süddeutsche:
Der Abschied vom R-Wort naht.
Immer mehr Politiker sind sich einig: Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Doch soll man ihn streichen - oder ersetzen?

https://bastiansick.de/kolumnen/zwiebelfisch/immer-schoen-politisch-korrekt-bleiben-1/

Sehr informativ von Sick. Ich bin gar nicht abgeneigt, Literatur aus der Zeit heraus zu betrachten und nicht alles an neue Sprachregeln anzupassen. Aber das Grundgesetz ist halt keine Belletristik, sondern der Rahmen für aktuelle Gesetze. Da darf man dann schon mal etwas pingeliger auf die Formulierungen schauen und fragen, wie sinnvoll sie noch sind.

halensee
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Schoofseggl
fkAS hat geschrieben:Aber das Grundgesetz ist halt keine Belletristik, sondern der Rahmen für aktuelle Gesetze. Da darf man dann schon mal etwas pingeliger auf die Formulierungen schauen und fragen, wie sinnvoll sie noch sind.

Interessanter Ansatz. Bin juristisch nicht bewandert und nehme einfach mal an, dass das Grundesetz die Basis all unserer Gesetze ist. Wenn ich mir die Rechtsprechung auf Basis dieser Gesetze betrachte, dann habe ich den
Eindruck, dass diese Rechtsprechung vom "gemeinen" Volk gelegentlich nicht mehr verstanden wird. Dabei meine ich nicht mal inhaltlich, sondern wie Recht "gesprochen" wird. Irgendwie zwingt sich für mich der Eindruck auf, als bräuchten wir einen zweiten Luther, der nicht die Bibel, sondern die Rechtsprechung für's Volk übersetzt. Gleiches gilt für unsere Politiker.

Das ist für mich auch das Futter für Populisten und "Extreme", die ihre Parolen "nach dem Maul des Volkes" verbreiten.
Suicide Is Painless

Tifferette
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Halbdaggl
Das ist richtig, war aber schon immer so. Die deutsche Rechtssprache ist abstrakt und hat - jedenfalls außerhalb des Grundgesetzes - auch meist gar nicht den Anspruch, für Laien überall verständlich zu sein.

Das "nicht mehr" wird halt gerne von Populisten in die Welt gesetzt um ihre These zu stützen, dass Toitschlant vor die Hunde geht und es jetzt mal deutlicher Maßnahmen Bedarf, um alles wieder in Ordnung zu bringen.
"Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht."

(Ludwig Feuerbach)

Tifferette
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Halbdaggl
Nachtrag: das Problem ist eher, dass es erstens nur ganz wenige Journalisten gibt, die juristische Sachverhalte fachlich korrekt analysieren können. Und dass zweitens aus Urteilen meist irgendwelche Sätze aus dem Kontext gerissen werden. Und dann klingt es halt komisch oder jedenfalls nicht sinnvoll.
"Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht."

(Ludwig Feuerbach)

Flache9
Granadaseggl
Cantona hat geschrieben:"Tifferette hat geschrieben:Weil es für uns halt um den Faktor 40 relevanter ist"

In der Tat hoechst unangebracht, dass Deutschland als groesste und staerkste Volkswirtschaft Europas nicht in der Lage ist, in Kooperation mit den anderen europaeischen Nationen fuer die eigene und Europas Sicherheit zu sorgen. Ein Versagen der europaeischen politischen Eliten, was umso peinlicher ist, als das Deppen-Trump in dieser Frage voellig recht hat.


Die Frage ist
- Was bedeutet exakt eine europäische Sicherheit ?
- Wer entscheidet darüber und verfügen sie über die Kompetenz ?
- Wird wieder die Stimmlast und Votings in der EU nach Bevölkerungszahl des Landes vergeben ?
- Gibt es ein ausgeglichenes Veto Recht oder ähnlich wie im Sicherheitsrat ?
- Frankreich würde am liebsten gleich in den Krieg ziehen. Was sie ja im Hintergrund sowieso schon tun.
- Wessen Interessen werden in einem Ernstfall vertreten ?
- Können sich Staaten Europas dagegen wehren, nicht an einem Einsatz teilzunehmen ?
- Was passiert mit der Nato ?
- Hat jedes Land die gleiche Ansicht bei einem Ernstfall ?
Nicht jedes EU Land oder europäisches Land teilt die politische Meinung gegenüber anderen Ländern ?


Ich denke das sind noch viele Fragen offen und daher wird man auch keinen Konsens finden.
Ich finde die Nato reicht komplett aus.
Der VfB muss sich punktuell verstärken.

halensee
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Schoofseggl
@Tifferette :nod:
... und diese "Verkürzung" ist eine Spezialität der sozialen Medien, welche meinungsbildend genutzt wird. Wer liest heute schon noch einen gut recherchierten 4-seitigen Artikel und die Kontraposition in einem anderen Blatt :?:
... in 20 Jahren wird es vermutlich sowieso keine Printmedien mehr geben.
Suicide Is Painless

Tifferette
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Halbdaggl
Übrigens, John Roberts hat sich schon wieder gegen seine konservative Mitrichter gestellt und mit den Liberalen das Inkrafttreten eines verschärften Abtreibungsrechts in Louisiana blockiert.

Seine Begründung, sinngemäß: "Wir haben das im Grunde vor vier Jahren genau so für Texas entschieden. Ich war damals dagegen und halte die damalige Entscheidung immer noch für falsch. Die Umstände haben sich in den letzten vier Jahren aber nicht geändert, daher fühle ich mich an die alte Entscheidung gebunden."

Das ist bemerkenswert. Er stützt eine Entscheidung, die er für falsch hält, weil sie damals eben so getroffen wurde. Das ist ein deutliches Zeichen gegen politische Einflussnahme auf die Richterbank.

Das Weiße Haus tobt. Das ist für den Irren im Oval Office gar nicht so unproblematisch, weil die Evangelikalen ihn (nur?) deshalb stützen, weil er ihnen die Erfüllung ihrer Kernforderung verspricht - ein auf Jahre konservativer SCOTUS, der in puncto Waffenbesitz und Abtreibung in ihrem Sinne agiert. Wenn er das dauerhaft nicht liefern kann, dann könnte eine von Trumps wichtigsten Säulen bröckeln.
"Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht."

(Ludwig Feuerbach)

Nilkheimer
Granadaseggl
Noch gibt es also einen Unterschied zwischen Scotus und Skrotum. Das ist gut.
Brandstiftung, Steuerhinterz. (inkl. Zollzeug), UrhG-Verstöße, vers. Körperverletzung, (evtl.) Kindesmisshandlung und TierschG-Delikte, Umweltdelikte u. Betrug u. nun - NOCH TAUFRISCH - BtMG-Sachen: Stern des Südostens.
-- Volle Steuern. Echt wahr, Mann.


killroy
Schoofseggl
hehe, voll geil
hat sich doch gelohnt, dem cem und dem winfried über meine persönlichen kontakte (ehefrau aus RT und es-stadion-buddy aus sigmaringen) den plan mit diesem virus zur ermöglichung der grünen weltrevolution als floh in die ohren zu setzen
was sind da schon die kohl'schen schwarzgeldkonten und die gazprom-connection vom schröder dagegen.

in der historischen rückschau wird das von der grünen partei im labor entwickelte virus zur zerschlagung der CO2-erzeugenden industrie der politikskandal der letzten jahrtausende sein

:prost: