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Auswurf hat geschrieben:ach ja,
heut hab ich was gegen spon

wenn die ganze seite aus frauenthemen besteht bis man zum fußball runterscrollt,
erschlägt mich das
und ich les keinen einzigen artikel

so würd es mir auch bei geschätzt jedem anderen thema gehn


Muttu scrollen wegen ein Thema das wo dich nicht interessiert? Oh Dott oh Dott.

Auswurf
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Halbdaggl
ja, ich arme sau :cyclops:

finde daß, das thema eben auch nicht unterrepräsentiert besprochen wird.
Also kein fokus auf ein sonst totgeschwiegeness thema
- vielleicht siehst Du das anders.

RedBlues
Granadaseggl
Ich hab so meine Probleme mit Quoten, zum Beispiel in der Politik. Es sollten die Besten den Job bekommen und nicht deshalb weil sie Mann oder Frau sind.

Allerdings sollten die Parteien darauf achten, dass sie eine ausgewogene Auswahl aufstellen.

In der Politik repräsentiert ein Politiker immer ungefähr 50 Prozent Männer und Frauen, in einem wirtschaftsunternehmen kann es gut sein, dass 70 Prozent der Angestellten zum Beispiel männlich sind, da sehe ich dann keinen Grund warum die Führungspositionen 50 50 aufgeteilt sein sollten.

Airwin
Granadaseggl
RedBlues hat geschrieben:Ich hab so meine Probleme mit Quoten, zum Beispiel in der Politik. Es sollten die Besten den Job bekommen und nicht deshalb weil sie Mann oder Frau sind.

Allerdings sollten die Parteien darauf achten, dass sie eine ausgewogene Auswahl aufstellen.

In der Politik repräsentiert ein Politiker immer ungefähr 50 Prozent Männer und Frauen, in einem wirtschaftsunternehmen kann es gut sein, dass 70 Prozent der Angestellten zum Beispiel männlich sind, da sehe ich dann keinen Grund warum die Führungspositionen 50 50 aufgeteilt sein sollten.



dazu gestern:

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich für eine Frauenquote im Bundestag ausgesprochen. Anlässlich des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechtes in Deutschland sagte die SPD-Politikerin in Berlin, dass die Hälfte der Bevölkerung weiblich sei, solle sich auch im Parlament widerspiegeln. Damit stellte sich Giffey hinter die Forderung ihrer Kabinettskollegin, Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD).


In welchen bereichen soll sich das "die hälfte der bevölkerung" überhaupt widerspiegeln? Bei der müllabfuhr z.B. sehe ich ausschließlich männer und habe noch nie davon gehört, dass jemand gefordert hat, dass sich hier etwas wiederspiegeln sollte.
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"


vivafernanda
Granadaseggl
Es ist durchaus so, dass Themen, die v. a. Frauen betreffen, auch von Frauen angesprochen und durchgekämpft werden müssen. Deshalb würde die Quote im Bundestag auch Sinn machen. Obwohl 50% echt hoch ist.

Müll z. B. ist maskulin und kann daher auch gerne von Männern abtransportiert werden, das passt schon. :mrgreen:
Im übrigen machen das schon sehr lange Männer, deren Großeltern eher nicht Deutsche waren. Also könnt Ihr Euch auf die nicht rausreden, außer vielleicht in Ostdeutschland, wo alle Arbeit eher weniger von Ausländern gemacht wird.

In meinem Beruf liegt der Frauenanteil bei 80% , vertreten beim Bundesminister Spahn werden wir aber durch einen Mann. Eas daran liegt, dass bei uns Männer sehr gerne Karriere machen und kein Problem damit haben, ihren eigentlichen Arbeitsplatz, das Krankenbett, mit dem Schreibtisch zu vertauschen.
Während Frauen bei und sehr flexible Teilzeitarbeitsverträge bekommen können, wenn sie nach der Familienpause wieder einsteigen. Das manifestiert das Ungleichgewicht.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.

Airwin
Granadaseggl
.....In meinem Beruf liegt der Frauenanteil bei 80% .....
dann stellt sich die frage ob es auch hier eines staatlichen eingriffs bedarf um eine parität zwischen krankenschwestern und krankenbrüdern herzustellen :P .
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"

vivafernanda
Granadaseggl
Es geht um Chancengleichheit bei der Quote, nicht um gleichmäßige Verteilung der Geschlechter in allen Teilen der Gesellschaft.

Sonst müsste man einen Haufen Verbrecher entlassen und dafür Frauen einsperren. Z. B.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.

Airwin
Granadaseggl
würde mich dann mal interessieren wie wie der frauenanteil in den parteien aussieht. Die chance in eine partei einzutreten dürfte für frauen und männer gleich sein. Der frauenanteil unter den - in diesem fall - BTabgeordneten braucht daher in keinem fall höher zu sein als der frauenanteil in den parteien.
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"


vivafernanda
Granadaseggl
50% ist eine (zu) hohe Quote.

Aber wenn Du denkst, es würde reichen in einen Partei einzutreten, um BT-Abgeordnete zu werden, dann bist Du ganz schön schief gewickelt. Die innerparteiliche Hierarchie entscheidet über die Nominierungen, Abstimmungen, die man gewinnen muss usw. Haben in diesem Prozess Männer und Frauen die gleichen Chancen? In allen Parteien? Eher nicht.
Selbst die Piraten z. B. die einfach das Genderthema für abgeschlossen erklärten und sie gar nicht darum kümmerten, waren dann doch ziemliche Sexisten.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.

Airwin
Granadaseggl
Aber wenn Du denkst, es würde reichen in einen Partei einzutreten, um BT-Abgeordnete zu werden, dann bist Du ganz schön schief gewickelt. Die innerparteiliche Hierarchie entscheidet über die Nominierungen, etc., blablubb



eben. Deswegen sollten durch den innerparteilichen zirkus frauen nicht überproportional ausgefiltert werden.
Habe es jetzt nicht nachgerechnet, aber das dürfte nicht der fall sein, im gegenteil frauen dürften unter den bundestagsabgeordneten in bezug auf ihren anteil an den parteimitgliedschaften sogar überrepräsentiert sein.
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"





Airwin
Granadaseggl
@SC
das stimmt zwar :lol: ist aber bzgl der quote schlicht irrelevant.

@Vivaveranda
und , quelle gefunden und gelesen?
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"

Airwin
Granadaseggl
frauenanteil parteimitgliedschaften:
cdu 26%, spd 32%, fdp 23%, afd 16%, sedDIE LINKE 37%, grüne 39%, csu 20%.


den arsch nicht hochbekommen und dann auch noch mit 50% quote belohnt werden wollen. peinlich :oops: .
Zuletzt geändert von Airwin am 13. November 2018 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"

vivafernanda
Granadaseggl
Hab ich. Ich bezog mich mit meinem Kommentar auf Deine vage Schätzung, dass Frauen eigentlich überrepräsentiert sind.
WEnn man Deine Quelle anschaut, dann gibt es knapp 31% Frauen im BT. In den Parteien gibt es alles zwischen 16 (edit) und fast 40%. Also sind 30% eher nicht überrepräsentiert.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.

RedBlues hat geschrieben:Ich hab so meine Probleme mit Quoten, zum Beispiel in der Politik. Es sollten die Besten den Job bekommen und nicht deshalb weil sie Mann oder Frau sind.


Da haben wir doch gleich wieder mal das beste Beispiel, warum Quoten nötig sind, du chauvinistische Drecksau. Es muss natürlich heißen “Es sollten die Bestinnen und Besten den Job bekommen”.


Southern Comfort
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Granadaseggl
Da ihr könnt jetzt über Die Höhe von Quoten diskutieren, aber wir können sie nicht bewerten, ohne subjektiv zu werden.

Weil... .Da steckt man halt nicht drinne...

Dieser Sprich wurde gesponsort von der Rainer Brüderle Foundation: „Der Herrenwitz in der Neuzeit - zwischen Anachronismus und Nostalgie“



Airwin
Granadaseggl
ich ging halt davon aus dass du die quelle selber liest und schätzt :P .

WEnn man Deine Quelle anschaut, dann gibt es knapp 31% Frauen im BT.
Das steht in meiner quelle übrigens ned, gell.



machen wirs halt genauer:

cdu/csu leicht unterrepäsentiert (20% vs ca. 24%)
fdp paßt fast (22,5 vs 23%)
afd unterrepräsentiert (11% abgeordnetinnen vs 16% mitgliederinnen)
grüne dramatisch überrepräsentiert (58% vs 39%)
SED the same (54% vs 37%)
spd überrepräsentiert (42% vs 32%)


als ergebniss kommt jedenfalls heraus, dass die frauen da keineswegs diskriminiert werden und die forderung einer 50% quote schlicht dummdreist ist.
"wenn man nicht weiß um was es geht, kann man das kaum erkennen"