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zeugwart
Granadaseggl
ich habe mal mein altes ipad (2gen) rausgekramt... hat jemand ne idee, weshalb dieses trotz kompletten "neuaufbaus" so erdenlangsam ist? packt das alte ding das neue ios nicht mehr, oder was kann das sein?

Branson
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Schoofseggl
Das aktuelle iOS läuft da schon gar nicht mehr drauf. Spätestens ab der 9er Version des iOS war das schon sehr harzig.
Im Vergleich zum aktuellen iPad hat sich extrem viel im Innenleben geändert.

Übersichtlicher Vergleich:
https://de.wikipedia.org/wiki/IPad#iPad_Pro
"In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde."
Hans Meyer

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Das stimmt. Ich hab mein altes Ipad 2 vor ein paar Monaten meiner Frau vermacht und mir selbst relativ preiswert das ....5er glaub ich gezogen, Air2 jedenfalls, mit ordentlich Speicher für die doch recht langen Bahnfahrten mit instabilem WLAN. War bis DAHIN soweit ok mit dem 2er aber jetzt geht das gar nimmer, null.

redrum
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Lombaseggl
Zum Mac: Ein absolutes Auschlusskriterium ist der fehlende SD-Karten-Slot. HD oder gar 4k brauchen derartig viel Speicherplatz, dass auch große Karten relativ schnell voll sind. Bisher lief das bei mir so: Eine Karte voll, die nächste rein in die Kamera. Danach die volle zum Überspielen ins Notebook und weiter geht es. Wäre bei den neuen apple-Teilen so nicht mehr möglich, außer man hat einen zusätzlichen Adapter. Oder 600 Millionen Speicherkarten.

zeugwart
Granadaseggl
Branson hat geschrieben:Das aktuelle iOS läuft da schon gar nicht mehr drauf. Spätestens ab der 9er Version des iOS war das schon sehr harzig.
Im Vergleich zum aktuellen iPad hat sich extrem viel im Innenleben geändert.

Übersichtlicher Vergleich:
https://de.wikipedia.org/wiki/IPad#iPad_Pro


branson, kennst du eine möglichkeit zum downgrade? 9.3.5 läuft, wenn man das so nennen kann...

George Best
Seggele
Gibt bestimmt einen USB-SD-Kartenleser, den du, ähm, ganz praktisch mit einem Adapter von USB-A auf USB-C anschließen kannst (Adapter: Nur 59,99 Euro, oder so). :mrgreen:
Dafür ist es auch ein paar Millimeter dünner... :arr:
Im Ernst: Nach so langer Zeit mal wieder ein Update, und dann sowas auf den Markt schmeißen. Bin enttäuscht. Einzig die Polaris-Grafikchips, die darin möglich sind, sind richtig gut. Maximal 16 GB RAM für ein "Pro"-Notebook im Jahre 2016 - lächerlich. *grml*

@Zeugwart: Downgrade ist mit legalen Mitteln nicht (mehr) möglich. Apple signiert die alte iOS-Version längst nicht mehr.


Tamasi
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Granadaseggl
Öhm, das geht uns wohl alle an:

Plötzlich nackt im Netz

Alle Suchwörter, alle Webseiten, der Browser-Verlauf eines ganzen Monats steht zum Verkauf. Unser Autor erlebte, wie das ist, wenn die eigenen Daten zur Ware werden.

Von Dirk von Gehlen

(...) Es geht in diesem Text nicht um mich. Dass es ausgerechnet meine gesamte Internet-Historie aus dem August 2016 war, die verkauft wurde, ist Zufall. In diesen verkauften Daten kann ich nun nachlesen, welche Webseiten ich ansurfte, welche Begriffe ich suchte und sogar minutengenau, welche Reiseverbindungen mich interessierten (dank einer Nachlässigkeit der Deutschen Bahn). Man sieht darin, was mich beschäftigte, wann ich zur Arbeit ging und wohin ich reiste. Diese Daten stammen aus dem Webbrowser, den ich nutze, sie fügen sich zu einem Bild, das mich digital nackt dastehen lässt - und all das kann man kaufen.

Die Informationen finden sich in einem Datensatz, der als Produktprobe verschickt wurde. Reporter des NDR haben diese angefordert - getarnt als Scheinfirma, die mit Internet-Profilen Geschäfte machen will. Sie bekamen Internet-Spuren von drei Millionen Menschen, die im August von deutschen IP-Adressen aus im World Wide Web surften. Das entspricht etwa einem Prozent des deutschen Internet-Verkehrs. Und dort, wo diese Probe abgeschickt wurde, gibt es mehr: Noch mehr Daten über noch mehr Menschen, die diesem Treiben vermutlich niemals zustimmen würden.

(...) Glaubt man den Händlern, die die Datenproben verschickt haben, ist es nur ein Zufall, dass auch Ihre Daten nicht dabei waren bzw. dass Sie nicht davon erfahren haben, dass auch Ihre Daten gehandelt werden. Denn es spricht einiges dafür, dass auch diese irgendwo da draußen liegen - und verkauft werden.

Mitte Oktober fand ich mich also plötzlich in folgender Situation wieder: Eine Reporterin vom NDR schrieb mir, dass ihr ein Datensatz vorliege, den sie mit meinem Namen in Verbindung bringen kann. Ob mich das interessiere?

Ich las die Mail zweimal, klickte sie weg und machte sie dann sofort wieder auf. Ob mich das interessiert? Die Frage ist berechtigt. Es ist gar nicht so lange her, da schickte Edward Snowden uns mit seinen Enthüllungen quasi allen eine solche Mail. Er wies uns darauf hin, dass sich die freien und demokratischen Regierungen von der Idee des Fernmeldegeheimnisses verabschiedet haben. Er machte uns klar, dass unverschlüsselte Mails maximal so sicher sind wie Postkarten und dass anlasslos und massenhaft Profile über uns angelegt werden, wenn wir uns im Netz bewegen.

Drei Jahre später kann man schon mal fragen, ob uns das überhaupt interessiert. Denn eine wirkliche Reaktion sind wir als Gesellschaft immer noch schuldig. Snowdens Enthüllungen stellten so etwas wie den größten anzunehmenden Unfall für das Internet dar. Doch ein wirkliches Aufbegehren vergleichbar der Umweltbewegung nach dem Super-GAU von Tschernobyl hat noch immer nicht stattgefunden.

Auch ich habe mein Verhalten im Netz kaum geändert seit Snowdens Enthüllungen. Ich habe angefangen, meine Mails zu verschlüsseln (was einfacher ist als die meisten denken), habe den sicheren Signal-Messenger auf meinem Smartphone installiert und benutze beides sogar manchmal. Das reicht aber natürlich nicht. Das weiß ich - und als ich die Mail von der NDR-Kollegin ein drittes Mal las, wurde aus dieser abstrakten Sorge, die ich seit Sommer 2013 hatte, eine sehr nahe, sehr persönliche Angst vor dem Super-GAU: Welche Informationen werden da über mich gehandelt? Ist etwas Peinliches dabei? Habe ich etwas zu verbergen?

Die Antwort ist einfach: Schon diese Frage zu stellen, ist falsch. Egal, ob ich meinen Browser-Verlauf peinlich finde oder nicht - es sollte nicht möglich sein, dass jemand Handel mit meinen Daten treibt und andere damit indirekt in die Lage versetzt, diese Daten (oder auch nur die Behauptung, etwas in diesen Daten gefunden zu haben) gegen mich zu verwenden.

(...) Snowden hat das mal so auf den Punkt gebracht: "Wer behauptet, er interessiere sich nicht für Privatsphäre, weil er nichts zu verbergen habe, verhält sich genau wie jemand, der sagt, Meinungsfreiheit sei ihm egal, weil er nichts zu sagen hat."

Es interessiert mich also nicht nur persönlich, was man in den Daten finden kann. Denn ich halte es nicht nur aus privaten Gründen für falsch, dass Browser-Plug-ins ungeprüft verbreitet werden können. Ich bin nicht nur persönlich nicht damit einverstanden, dass Twitter und Xing Seiten vorhalten, über die man wie beschrieben Nutzerdaten rückverfolgen kann. Aber vor allem halte ich es für einen gesellschaftlichen Skandal, dass all diese Nutzerdaten überhaupt abgehört, aufbewahrt und verwertet werden.
Wir brauchen einen digitalen Umweltschutz

Schuld an diesem Bruch des offenbar nur sprachlich zum Fernmeldegeheimnis modernisierten Grundrechts sind in dem Fall, den der NDR aufgedeckt hat, offenbar kleine Erweiterungen im Webbrowser. Diese sogenannten Add-ons wie "Web of Trust" versprechen dem Nutzer zum Beispiel, Werbung auszublenden oder Surfen im Netz sicher zu machen. In Wahrheit haben sie direkten Zugriff auf alle Tätigkeiten, die ein Nutzer im Browser vornimmt. Wie sogenannte Keylogger, ein Überwachungsinstrument, können sie alles mitschreiben, was der Nutzer im Browser macht. Und manche Add-ons machen auch gar kein Geheimnis daraus, dass sie diese Daten verkaufen. Denn die Profile, die man daraus erstellen kann, sind hochattraktiv - vor allem für die Werbeindustrie.

Ich lösche also alle meine Browser Add-ons, ich werde in Zukunft so oft es geht verschlüsselt mailen, ich werde unterschiedliche Browser nutzen, um zum Beispiel mein Bankkonto nicht mit der gleichen Software zu bedienen wie meine Social-Media-Accounts - und ich werde versuchen, wachsamer zu sein. Ob das reicht?

An dem Tag, an dem die Reporterin vom NDR in die Redaktion der SZ kam, um mir meine Daten zu zeigen, war übrigens Edward Snowden in der Redaktion zugeschaltet. Während ich in meinem Büro Webseite für Webseite verfolgte, was ich im August im Netz getan hatte, sprach Snowden einige Stockwerke höher über Überwachung und Maßnahmen dagegen: "Ich kann Tipps geben, wie ihr eure Kommunikation schützen könnt", sagte er, "aber das ist ein Kampf, den ihr so nicht gewinnen könnt. Ihr müsst ihn auf den Titelseiten führen."

Was er meint: Man kann etwas tun gegen das Datensammeln, aber wirksam wird es einzig auf der politischen Ebene. Dabei geht es um die Frage, wie die Gesellschaft zu einem digitalen Umweltschutz findet. Es ist an der Zeit, dass Politiker (deren Daten sich übrigens ebenfalls in den Datensätzen fanden, die die NDR-Reporter bekamen) die Bedeutung des Themas erkennen - und konsequent angehen. Hier braucht es dringend gesetzliche Vorgaben. Man muss klären, auf welcher Grundlage diese Daten gehandelt werden. Man muss überprüfen, wieso die Pseudonymisierung der Daten gebrochen werden konnte und natürlich muss man sich fragen, warum niemand die Software überprüft und sichert, mit der wir uns im Netz bewegen.

Als Einzelner kann und sollte man sich umweltbewusst verhalten, eine Energiewende hingegen ist nur politisch möglich. Für mich persönlich ist dafür jetzt gerade ein ganz guter Zeitpunkt, aber wie gesagt: Dieser Text handelt gar nicht von mir.

http://www.sueddeutsche.de/digital/date ... -1.3231155

muffinho
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Granadaseggl
Ein endloses Thema, auch schwer zu greifen für viele Menschen. Anonymität ist eine Illusion, aber man kann seinen Teil dazu beitragen, seine Daten einigermaßen sicher zu halten.

Im vorliegenden Fall kann man allerdings niemand einen Vorwurf machen, jeder Dienst wie WOT braucht etwas Vertrauen, außer man schaut sich haargenau den unverschlüsselten Traffic mit Wireshark an. Aber auch da sind die Möglichkeiten beschränkt.

Tamasi hat geschrieben:Schuld an diesem Bruch des offenbar nur sprachlich zum Fernmeldegeheimnis modernisierten Grundrechts sind in dem Fall, den der NDR aufgedeckt hat, offenbar kleine Erweiterungen im Webbrowser.


Ups, hat er Chrome benutzt, wa.

Aber es stimmt, das betrifft alle.

redrum hat geschrieben:Zum Mac: Ein absolutes Auschlusskriterium ist der fehlende SD-Karten-Slot. HD oder gar 4k brauchen derartig viel Speicherplatz, dass auch große Karten relativ schnell voll sind. Bisher lief das bei mir so: Eine Karte voll, die nächste rein in die Kamera. Danach die volle zum Überspielen ins Notebook und weiter geht es. Wäre bei den neuen apple-Teilen so nicht mehr möglich, außer man hat einen zusätzlichen Adapter. Oder 600 Millionen Speicherkarten.


Ein “absolutes Ausschlusskriterium”? Ich bitte dich.

Ich hab meiner Lebtag keine Speicherkarte in einen Laptop gesteckt. Hatte vor x Jahren zwei Kameras mit Speicherkarten in verschiedenen Formaten. Keiner der Computer hatte damals einen Schlitz für die, also musste ein Adapter her – den benutze ich seitdem.

Ich bin ein Einzelfall, und die Speicherkartenstecker sind eben auch Einzelfälle. Ich kann schon verstehen, dass es geschickt ist, wenn man das Kärtchen da einfach so reinpoppen kann, aber für viele Leute ist das immer ein Schlitz gewesen, der in erster Linie Staub aufnimmt.

Guck mal, was sich Apple gerade von Leuten anhören muss, die fest davon ausgegangen waren, dass mehr als 16 GB RAM möglich sind – das ist zum Teil richtig hässlich, und zum Teil auch berechtigt. Ich persönlich gehe davon aus, dass mich das in den nächsten vier oder fünf Jahren ein paar Tausender kosten wird, weil eben früher als geplant wieder ein neuer Laptop her muss. Ein Kartenleser – wenn man ihn braucht – kostet ein paar Euro fuffzig.

Man braucht nicht alle Entscheidungen, die so ein Hersteller macht, herleiten und verteidigen – ich hab den Verkäufer auch schief angeguckt, als der mir den Preis für den Dreifach-Adapter für das kleine MacBook gesagt hat – aber solche Sachen sind doch keine “Ausschlusskriterien”.

zeugwart hat geschrieben:ich habe mal mein altes ipad (2gen) rausgekramt... hat jemand ne idee, weshalb dieses trotz kompletten "neuaufbaus" so erdenlangsam ist? packt das alte ding das neue ios nicht mehr, oder was kann das sein?


Paleto Gaffeur hat geschrieben:Das stimmt. Ich hab mein altes Ipad 2 vor ein paar Monaten meiner Frau vermacht und mir selbst relativ preiswert das ....5er glaub ich gezogen, Air2 jedenfalls, mit ordentlich Speicher für die doch recht langen Bahnfahrten mit instabilem WLAN. War bis DAHIN soweit ok mit dem 2er aber jetzt geht das gar nimmer, null.


Bransons Link: https://de.wikipedia.org/wiki/IPad#iPad

Das iPad 2 hat 512 MB Arbeitsspeicher, und einen entsprechenden Prozessor. Neuere iOS-Versionen (und Apps) gehen davon aus, dass sie mit mehr Leistung arbeiten können. Das ist ein ähnliches Thema wie mit den Laptops: wenig RAM = low power chip = lange Batterielaufzeit.

Mein iPad “3” hat 1 GB, aber das läuft mittlerweile auch nicht mehr besonders flüssig – die Batterielaufzeit ist jedoch nach vier Jahren immer noch top. Bei diesen Geräten kann ich das eher nachvollziehen als bei Laptops – die sind für den mobilen Gebrauch gedacht, und Batterielaufzeit hat halt oberste Priorität: wenn der Saft alle ist, kann ich damit vielleicht Ping Pong spielen oder Fleischkiachle zubereiten, aber sonst nix.

RedBlues
Granadaseggl
Bzgl alten ipads, das ist leider der lauf der zeit, irgendwann wird ein jedes elektronische Gerät von seiner Zeit überholt und abgehängt und wird damit Schritt für Schritt immer unnutzbarer bis es zu Elektronikschrott wird.

Ich hatte bis vor einem Jahr einen wunderbar funktionstüchtigen 486 auf der Bühne stehen, mit 14 Zoll Monitor, tolles Gerät aber leider dermaßen aus der Zeit gefallen, dass man damit nichts mehr anfangen konnte.

So geht es auch mit den Tablets von Apple und allen anderen Herstellern, irgendwann ist es einfach Zeit Abschied zu nehmen, oder einen neuen Verwendungszweck für sie zu finden, zum Beispiel als Deko, Spiegel, Taschenlampe, Tablet, oder Vesperbrettchen :mrgreen:

cordoba
Lombaseggl
Werde mein MacBook unibody nun wohl doch über eine volle Dekade Betrieb quetschen. Die Qualität lässt es schließlich zu!
Mit einer Erweiterung des Direktspeichers von 2 auf 8GB und einer SSD bin ich auf das "Neue" gespannt.
Ob ich auch ein upgrade des Betriebssystems vornehme, ist noch nicht entschieden (Snow Leopard).

Wow. Aber wenn man überhaupt ein Betriebssystem verwenden will, das nicht aktuell ist, dann ist Snow Leopard vielleicht keine schlechte Wahl – das war eine Version, in der viel optimiert und verbessert wurde, anstatt neue Features einzuführen (Snow Leopard = ein neueres, besseres Leopard).

Ich weiß aber nicht, wie’s für ein sieben Jahre altes System mit Sicherheitsupdates aussieht. Ich befürchte nicht so gut.

Tamasi
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Granadaseggl
Mein Kollege hier hat vor einiger Zeit auch schon sein Macbook (von 2011?) zeitgemäß aufgerüstet; auch mit Arbeitsspichzer und SSD. Nun, es läuft - und es läuft heiß. Sehr heiß. Inzwischen hat er eine Kühlplatte, auf die er das Macbook platziert.

Sprich, @cordoba: Manchmal kann's Nebenwirkungen geben...

Tamasi
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Granadaseggl
Und nochmal zum obigen Thema, dass im Netz mehr persönliche Daten abgegriffen und verkauft werden, als man's wahrhaben will:

Womöglich ist bspw. auch eine so "gute" Plattform change.org ein munterer Händler:

Der „Espresso“ kann die Preisliste öffentlich machen, die Change.org für die Nutzer von gesponserten Petitionen anwendet: von NGOs bis hin zu politischen Parteien, die mit der Bezahlung die E-Mail-Adressen der Unterzeichnenden erwerben. Die Preise auf der Liste reichen von 1,50 € pro E-Mail-Adresse, falls der Kunde weniger als 10.000 Adressen kauft, bis hin zu 85 Cent für ein Paket von mehr als 500.000 E-Mail-Adressen. Unsere Zeitung fragte einige der NGOs, die Kunden von Change.org sind, ob es wahr ist, dass sie E-Mail-Adressen der Unterzeichnenden erwerben. Einige haben nur vage Antworten gegeben, um kein Aufsehen zu erregen – andere wie z.B. Oxfam waren so ehrlich, dies zuzugeben.

https://digitalcourage.de/blog/2016/wie ... s-verkauft

https://digitalcourage.de/blog/changeor ... otheraward

Das ist die Grauzone – keiner liest die AGBs, wenn er eine Petition unterschreibt.

Change.org:
By signing, you accept Change.org’s Terms of Service and Privacy Policy, and agree to receive occasional emails about campaigns on Change.org. You can unsubscribe at any time.

Juristisch sicherlich einwandfrei, und sowohl in den USA als auch in Europa gibt es Richtlinien, aber etc. usw. usf.

Ganz lustig wird’s zum Beispiel bei den Erweiterungen für Google Chrome, siehe Artikel weiter oben: diese Plattform könnte man auch in Wild Wild West umbenennen.

zeugwart
Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Mein Kollege hier hat vor einiger Zeit auch schon sein Macbook (von 2011?) zeitgemäß aufgerüstet; auch mit Arbeitsspichzer und SSD. Nun, es läuft - und es läuft heiß. Sehr heiß. Inzwischen hat er eine Kühlplatte, auf die er das Macbook platziert.



es gibt da eine kleine feine app, deren name mir gerade nicht einfallen will, die das lüfter-management verändert. statt standardmäßig 2000 rpm läuft er dann mit bis zu 4000. auf 3200 eingestellt hört man den lüfter kaum, das ding bleibt aber recht kühl. wird das prozessorle doch heisser, greift der apple-modus wieder und er schafft mit 6000 rpm. will sagen, die app verändert den "notfall-modus" von apple nicht!

manchmal sollte man aber auch einfach mal den lüfter reinigen :mrgreen:

RedBlues
Granadaseggl
Komisch, SSD werden nicht so heiß wie HDD

Mehr Ramm produziert zwar mehr Wärme, aber so viel? Falschen eingebaut?

Edit
Lüfter reinigen bewirkt Wunder, auch Apple mögen keinen Staub, ziehen ihn aber an


Tamasi
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Granadaseggl
So, die von zeugwart empfohlene App heißt "MacFanControl" - und die hat er, der Kollege mit seinem heißen MacBook (übrigens von 2008, erstes Modell Unibody, late 2008).

Ich zitiere ihn mal: "Aber das mit dem falschen RAM ist interessant."

Und weiter: "Ich habe mal gelesen, dass das Zusammenspiel zwischen mehr RAM, schnellerer Datenransfer (durch die SSD) und neuere Betriebssysteme die Architektur des Macbooks auf eine Weise beansprucht, für die sie (die Architektur) ursprünglich einfach nicht ausgelegt war. Es funktioniert, aber es gibt eben Nebenwirkungen..."

RedBlues
Granadaseggl
@ tamasi

Bzgl "falschem" RAM, es könnte RAM sein der etwas mehr Energie/Spannung benötigt, 1,5 statt 1,3 Volt zum Beispiel. Das kann schon etwas ausmachen.

Da ich keinen Mac habe mal eine Frage, Bios haben die Dinger schon oder? Weil dann würde mal schauen ob man dort die Spannung für den RAM reduzieren kann, quasi untertakten, da wird der zwar etwas langsamer, saugt aber nicht mehr so viel Energie.

Die Hardware die bei Apple verbaut wird ist im Regelfall besser wie die von Mittelklasse Notebooks im Windows Bereich und mein 6 Jahre altes lenovo ideapad hat die selbe Frischzellenkur bekommen und keine solchen Probleme.